Produktmanagement – Zwischen Vertrieb und Produktion

FI-TS Blogbeitrag Produktarchitektur
Heute stelle ich Ihnen vor, was wir bei FI-TS in Sachen Produktmanagement eigentlich machen. Unser Job ist alles andere als eintönig, denn wir sind Vermittler und Dienstleister zugleich. Täglich stellen wir uns der Herausforderung, die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden noch besser zu verstehen, um unser FI-TS Produkt-Leistungsspektrum entsprechend zu gestalten. Damit sollen möglichst alle Parteien glücklich gemacht werden. Als Dienstleister entwickeln wir standardisierte und passgenau Produkte für unsere Kunden und managen diese über den gesamten Lebenszyklus. Dabei lautet unsere Devise als IT-Dienstleister für Banken und Versicherungen: „Dynamisch, sicher und compliant“.

Lothar Schindler Teamleiter Produktarchitektur bei FI-TS

Lothar Schindler, Teamleiter Produktarchitektur bei FI-TS

Mein Team der Produktmanager ist Teil der Abteilung Produkt, Design und Architektur. Neben dem Produktmanagement kümmert sich unsere Abteilung zudem um das Produktportfoliomanagement, das Innovationsmanagement sowie das strategische Partnermanagement. Wir sind neun Kolleginnen und Kollegen im Team und managen ca. 900 Produkte in unterschiedlichen Ausprägungen mit dazugehörigen Produktoptionen. Nicht schlecht, oder? Es gibt viel zu tun. Dafür  suchen wir auch noch weitere Kolleginnen und Kollegen, die mit meinem Team und mir zusammen arbeiten.

Unsere Aufgaben

Wir entwickeln Ideen zu Produkten. Damit unsere Produkte an Markt- und Zielgruppe angepasst sind, kooperieren wir mit dem FI-TS Innovationsmanagement und beobachten aktuelle Trends, Marktveränderungen und Kundenbedürfnisse. Wir managen den gesamten Produktlebenszyklus. Dabei müssen wir stets  sowohl die technischen als auch die betriebswirtschaftlichen Aspekte im Fokus behalten.
Wir erstellen Produktbeschreibungen, produktbegleitende Unterlagen und unterstützen unsere Kollegen aus Vertrieb, Beratung und Lösungsdesign bei der Vermarktung. Dabei wollen wir stets den spezifischen Kundennutzen im Mittelpunkt behalten. Um den täglichen Spagat zwischen Kunden/Vertrieb, Markt/Produktion zu meistern, bedarf es einer eng verzahnten und vielschichtigen Zusammenarbeit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Stakeholder („Die Spinne im Netz“). Das ist es, was unsere Rolle so spannend und abwechslungsreich macht.

Von der Idee zum Produkt

Jeder Produktlebenszyklus startet mit einer Idee: Gibt es eine neue Technologie, die unsere Leistung effizienter gestaltet? Können bestehende individuelle Leistungen standardisiert werden? Oder gibt es gar völlig neue Denkansätze?  Wertvollen Input und viele gute Ideen erhalten wir in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden sowie von unseren Kolleginnen und Kollegen bei FI-TS. Sie sind unsere wichtigste Ideenquelle. Darüber hinaus generieren wir natürlich auch eigene Ideen. Ihren Ursprung haben sie meist in Beobachtungen, die wir in unserem Betrieb oder bei unseren Kunden machen. Oft gehen sie auch auf aktuelle Themen aus der Marktforschung oder auch auf einen Geistesblitz zurück.

Wir nehmen alle Ideen ernst, vergewissern uns aber vor allem während der Planungsphase mehrmals, ob die Idee zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch umgesetzt werden kann und soll. In Abstimmung mit der Produktion überprüfen wir die technische und organisatorische Realisierbarkeit. Ebenso wichtig ist eine detaillierte Absprache mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Vertrieb. Schließlich kennen sie die FI-TS-Kunden am besten und können die Marktchancen potenzieller Produkte sehr gut bewerten. Ist eine Idee also umsetzbar, für unsere Kunden attraktiv und leistet zudem einen positiven Beitrag zu unserem Betriebsergebnis, entscheidet unser Gremium Architektur-Management-Board darüber, ob wir das Produkt entwickeln und einführen.

Gibt das Board grünes Licht, wird das gesamte Unternehmen aktiv: Die Produktion kümmert sich um die Umsetzung. Das Produktmanagement erstellt eine Produktbeschreibung und legt die Verkaufspreise fest, der Vertrieb kümmert sich zusammen mit dem Marketing um die Vermarktungsstrategie und bereitet die kaufmännische Umsetzung vor.
Wenn bei der finalen Präsentation die Ergebnisse überzeugen, stehen die Chancen gut, dass unser Portfolio um ein Produkt reicher wird.

Mehr zu dem Thema werden Sie auch am 12. Oktober im München und am 23. November in Frankfurt bei unseren FI-TS Innovation Days hören.

Und sonst so

Natürlich kümmern wir uns nicht nur um Produktneueinführungen. Wir behalten ständig sämtliche Produkte im Auge. Sollten innerbetriebliche oder auch externe Entwicklungen dazu führen, dass Produkte geändert oder sogar eingestellt werden müssen, kümmern wir uns auch darum.
Letztlich wird nur aus wenigen Ideen tatsächlich ein Produkt – aber dieses Produkt entspricht dann auch bestens den Marktanforderungen.

Im Endeffekt finde ich die Aussage von Sachin Rehiki: „Product managers drive the vision, strategy, design and execution of their product“, sehr treffend und empfehle folgenden Vortrag zum Thema:

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