Der Blog von Finanz Information Technologie Service
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Wir haben uns letztes Jahr dazu entschieden, das Web 2.0 als Kommunikationsplattform zu nutzen. Die Entscheidung für den Schritt war klar: Wir setzen uns immer mit den neuesten Technologien auseinander.

Für unseren Geschäftsbericht 2009 bedeutet das, dass wir zum ersten Mal eine ganz eigene Version für den Webauftritt konzipieren. Dazu gehören z.B. Videoclips mit Kunden und Partnern, die unser Geschäftsjahr 2009 maßgeblich geprägt haben.

Unser Kamerateam interviewt in Düsseldorf

Unser Kamerateam Friedrich Schöning und Christian Himstedt beim Drehtermin mit Thomas Müller, visionapp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern haben wir deshalb Thomas Müller von visionapp über die gemeinsame strategische Partnerschaft interviewt. Zusammen bieten wir die Lösung Arbeitsplatz der Zukunft an. Der Vice President Business Development ist nicht nur Experte, wenn es um technische Fragen steht: Präzise und eloquent beantwortete er alle Fragen über Hintergrund, Status und Ziele unserer Zusammenarbeit. So machen Dreharbeiten richtig Spaß. Jetzt bin ich auf das Ergebnis gespannt…

Schafft das Web 2.0 eine Plattform für Voyeure, indem es die Benutzer dazu animiert persönliche Details gedankenlos öffenlich zu machen? Verlieren die Menschen in dieser Umgebung das Gefühl für die Informationen, die sie kommunizieren? Geben sie bedenkenlos Teile ihre Identität der ganzen Onlinewelt preis, die sie in der analogen Welt lieber für sich behalten?

Prof. Dr. Dirk Heckmann, Universität Passau, Tom Cole, Kuppiner Cole + Partner und Christian Baudis, Tremor Media Europe diskutieren, welche Mechanismen notwendig sind, um ein aufgeklärte und sichere Nutzung des Web 2.0 zu ermöglichen. 

Hier die Kurzfassung der Expertenportraits:

Andererseits: Müssen wir das Web 2.0 so problematisieren? Ist es nicht ein demokratisches Kommunikationsprinzip, das Macht von Institutionen und Unternehmen auf Individuen überträgt? Außerdem eine spannende Spielwiese, auf der wir uns darstellen können, Freunde treffen, Kunden gewinnen, Erfahrungen und Informationen austauschen?

Schafft die freie Marktwirtschaft aus sich heraus bereits die beste Form des Datenschutzes? Schließlich entscheidet hier der Nutzer, ob und welche Daten er frei gibt.
Oder erleidet der Nutzer im Netz so schnell einen Kontrollverlust, dass er zusätzlich geschützt werden muss? Zwar kann er seine Daten dort, wo er sie hochgeladen hat, meist auch wieder löschen. Aber er hat keine Transparenz darüber, wo und bei wem seine Daten gespeichert sind. Daraus ergibt sich die Frage, wem die Identität im Netz tatsächlich gehört, denn wenn ich sie nicht mehr kontrollieren kann, liegt sie auch nicht mehr wirklich bei mir.

Diese Fragen erörtern die Experten in einer Talkrunde auf dem 9. FI-TS Management-Forum 2010. Hier finden Sie die Kurzfassung der Talkrunde:

Nun haben wir unser Web 2.0 Portfolio vorerst vervollständigt. Seit gestern ist unser Youtube-Kanal online. An ein paar Feinheiten arbeiten wir noch, aber so kann er sich schon sehen lassen – beta nennt man das…

Start mit AdZ-Film
Der Kurzfilm zum neuen Arbeitsplatz der Zukunft durfte den Anfang machen. Wir haben eine Vorversion bereits auf dem Management-Forum und der CeBIT gezeigt. Der finale Schnitt ist jetzt online.

In Kürze folgen die Aufzeichnungen vom Management-Forum sowie die neuen Screen Casts.

“The World’s First Social Community Bank?” Auf der Sommesso (Corporate Social Media Summit) in Zürich stellte Matthias Kröner von Fidor sein neues Banking-Konzept vor. Er arbeitet aber bereits seit Längerem daran und konnte letztes Jahr damit an den Start gehen.

Social Community Banking
Kurze Vorstellung der Konzeption: Eine Bank – nur im Internet. Die Kunden kennen sich untereinander. Sie bilden eine “Community”. Wer Beratung braucht oder eine Frage hat, stellt sie offen in der Community. Wer sie beantwortet und dafür gut bewerbertet wird, erhält etwas Geld dafür. Die Bank hat seit Mai 2009 eine Vollbanklizenz, aber keine Filialen, keine Geldautomaten, keine Call-Center, die Abends anrufen und ihre Produkte verkaufen wollen. Die Bank ist die Community und die Community ist die Bank. Dort werden Produkte empfholen, diskutiert und wieder abgelehnt.

Omnipräsent ist die Fidor Bank AG entsprechend in den einschlägigen Social Media Portalen Facebook, Xing, Twitter und Youtube. Im bekannten Video-Kanal spricht der CEO und Gründer, Matthias Kröner, locker und hemdsärmelig über die neuesten Änderungen bei Fidor, über Erfolge und Pannen. Er kommt dabei sehr authentisch in seinem Münchner Dialekt rüber. Hier sein aktuelles Januar-Update:

Das hat uns natürlich neugierig gemacht. Was steckt dahinter? Mit einer Vollbanklizenz unterliegt er der Bankenregulierung. Basel II, Bafin, Datenschutz, Compliance… Wie setzt er das um? Wir haben ihn in unser FI-TS Management-Forum am 25.02. nach München eingeladen – ein Heimspiel für ihn. Er wird uns diese Fragen beantworten und sein Geschäftsmodell grundsätzlich vorstellen. Wir sind gespannt…