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Unser Analyst auf dem FI-TS Management-Forum: Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner

Unser Analyst auf dem FI-TS Management-Forum: Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner

Dieser Frage widmet sich der Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner auf dem FI-TS Management Forum am 28.Februar 2013. Die Antwort wird spannend – schließlich beschäftigt sich der Berater täglich mit aktuellen Marktentwicklungen.

Seine Schwerpunkte sind dabei die Entwicklung von IT-Stratgien, Governance, Enterprise Architecture und das Management von Prozessen. Diesen Themen widmet sich Dr. Simon schon seit mehr als 15 Jahren – sowohl als Forscher, als auch als Berater. Bevor er 2007 zu Gartner ging, arbeite er bei Unternehmensberatungen sowie auf Unternehmensseite in Deutschland, der Schweiz und Schweden. Zudem war er als Gastdozent an verschiedenen Universitäten tätig, und er ist einer der Gründer des Forschungsinstituts für angewandte Informatik in Göteborg.

In seinem Vortrag wertet er sein umfassendes Know-how im Hinblick auf das Interessengebiet unserer Gäste aus: Welche Bedeutung haben die aktuellen Markt- und IT-Trends für Unternehmen der Finanz- und Versicherungsindustrie?

Ich bin sehr gespannt, welche neuen Impulse uns Dr. Simon mit seinem Vortrag geben wird. Die meisten Prognosen, die in zur Zeit veröffentlicht werden, tendieren zu einer Fortsetzung der letzten Jahre – gemäß dem Titel unserer Veranstaltung “Finance IT 2013 – mehr Evolution als Revolution?”

Inhaltlich handelt es sich dabei unter anderem um Cloud Computing, Internet der Dinge, Big Date, Mobile Geräte, Collaboration – aber natürlich ist damit noch lange nicht alles gesagt. Denn die Frage, wie Unternehmen diese Trends erfolgreich nutzen, bleibt interessant, insbesondere wenn es um konkrete Anwendungsbeispiele bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern geht.

Wir laden Sie herzlich ein, an dem Vortrag teilzunehmen – am Besten, Sie melden sich gleich an!

Manchmal tut es mir leid, dass ich schon so alt bin. Nicht wegen der Gebrechen, so schlimm ist es noch nicht. Aber als ich aufgewachsen bin, gab es noch nicht mal einen Gameboy, wenn ich ein neues Spiel haben wollte, war es von Ravensburger, und wenn ich etwas wissen wollte, zog ich einen Brockhaus aus dem Regal.  Mein Cousin war der einzige Mensch den ich kannte, der einen Computer hatte: einen C64 mit dem spannenden Spiel Giana Sisters.

Die Ursprünge der digitalen Demenz?!

Prof. Dr. Manfred Spitzer - Arzt, Hirnforscher und Bestsellerautor

Prof. Dr. Manfred Spitzer – Arzt, Hirnforscher und Bestsellerautor

Heute ist ein iPhone ein beliebtes Spielzeug für Kleinkinder, und jeder 3-jähriger kommt problemlos mit einem iPad zurecht – wenn er es in die Finger bekommt.  Was haben wir verpasst? Diese Frage lässt sich schwer beantworten.

 Prof. Dr. Manfred Spitzer stellt die Frage anders: Welche Auswirkungen  hat die digitale Lebensweise auf unser Gehirn?  Die Antwort gibt der Ulmer Arzt und Hirnforscher in dem Buch „Digitale Demenz“, dessen provokanter Titel es in die Bestsellerlisten gebracht hat und gerne von den Medien diskutiert wird. 

Seine Thesen stellt uns Prof. Dr. Spitzer auch auf dem 12.Management-Forum vor. Dabei ist er weit entfernt, eine direkte Verbindung zwischen IT-Expertise und Demenz herzustellen. Vielmehr geht es ihm darum zu zeigen, wie sich die Gehirnströme je nach Tätigkeit entwickeln und verändern. Vielleicht gibt er auch den einen oder anderen Tipp, wie wir unsere Geisteskraft dank IT optimieren können? Etwa durch die Kombination mit Sport? Darf man dafür auch Nintendo WII benutzen? Kann man fünf Minuten surfen durch fünf Minuten Jonglieren ausgleichen? Ich werde jetzt testen, ob eine Runde joggen den geistigen Verschleiß, der durch einen Blogeintrag droht, ausgleichen kann. Es besteht Hoffnung…

Jeder zweite Deutsche nutzt Online-Banking, Mobile Banking und Mobile Payment setzen sich zunehmend durch, Social Media wird von den meisten Banken als Potenzial gesehen, allerdings noch kaum umgesetzt. Sind Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen damit gut aufgestellt, um die Generation der Digital Natives, die gerade erstmalig ins Berufsleben einsteigt und damit als Zielgruppe relevant wird, zu empfangen?

"Neue Lösungen braucht die Bank!" Philipp Riederle auf dem FI-TS Management-Forum

“Neue Lösungen braucht die Bank!” Philipp Riederle auf dem FI-TS Management-Forum

Diesem Thema widmet sich der Abschlussvortrag des 12. FI-TS Management-Forums. Darin berichtet Philipp Riederle, Jahrgang 1994, was seine Generation, für die die Internettechnologien von Anfang an selbstverständlicher Bestandteil ihrer Lebenswelt waren und sind, als Kunden erwarten. Haben die Jugendlichen wirklich so andere Anforderungen als wir? Ist der Gang zur Bank für sie unzumutbar, Online-Banking hoffnungslos veraltet?

Ich bin auf die neuen Impulse gespannt, und auch auf den Referenten als Mensch. Mit gerade mal 18 Jahren ist Philipp der jüngste Sprecher, den wir je hatten und wird diesen Rekord mit Sicherheit noch lange halten können. Warum spielt er nicht einfach im Schultheater, wenn er auf die Bühne will, sondern spricht bei uns? Ganz einfach, er hat viel zu dem Thema zu sagen. Seit Jahren betreibt er den Podcast “Mein iPhone und ich” und das mit einer Reichweite, von der verschiedene Verlagshäuser nur träumen können. Darin setzt er sich mit neuen Technologien auseinander und vermitteln sie sehr unterhaltsam – ein Hobby, das sich inzwischen rentiert. Philipp ist als Sprecher und Berater gefragt. 

 

“Mein iPhone und ich” – der Podcast von Philipp Riederle

Er nutzt diese Chance  und hat 2010 sein eigenes Unternehmen gegründet, das sich mit der Konzeptionierung, Produktion und Multiplikation neuer Medien beschäftigt. Seit einigen Jahren schon produziert er erfolgreich einen eigenen Video-Podcast „Mein iPhone und ich“, der regelmäßig sämtliche Podcast-Charts stürmt und sogar die Angebote großer Medienhäuser wie ProSieben oder RTL hinter sich lässt. Das einstige Hobby ist inzwischen zu einer unternehmerischen Erfolgsbasis geworden: Der heute 17jährige hat sein eigenes Unternehmen „Phipz Media“ gegründet, dessen Schwerpunkt in der Konzeptionierung, Produktion und Multiplikation neuer Medien liegt.

Prof. Dr. Thomas Hoeren

Prof. Dr. Thomas Hoeren

… so die etwas provokante Aussage von Prof. Dr. Thomas Hoeren, Professor für Informationsrecht und Rechtsinformatik am ITM , auf dem 12. FI-TS Management-Forum am 28. Februar 2013.

Es soll ja Menschen geben, die sich mit erheblichem Engagement den Rechtswissenschaften sowie anderen Disziplinen widmen und schließlich feststellen, dass sich ihr Wissenshorizont im Vergleich zur Ausgangssituation unwesentlich verändert hat. Thomas Hoeren ist keiner von ihnen. Obwohl auch er neben Jura eine weitere Disziplin studiert hat: Theologie. Sein Horizont ist weit und in der Lage, auch die Horizonte seiner Mitmenschen zu erweitern. Bei uns auf  dem Management-Forum behandelt er die Frage, wie wir den rechtlichen Rahmen für die neuen Lebenswelten schaffen können, die sich von der Digitalisierung über Cloud Computing bis hin zu Bring-Your-Own-Device und Bring-Your-Own-ID ergeben.


Prof.Dr.Thomas Hoeren, Experte für IT-Recht, “Familien- und Fernsehkoch”

Diese Frage stellt sich Unternehmen wie Privatanwendern. Schließlich wollen alle von neuen Technologien profitieren, ohne dabei Sicherheitsrisiken ausgesetzt zu sein. Aber es gibt wenig Experten, die dazu so fundierte Antworten geben können, wie Thomas Hoeren. Sein Lebenslauf  ist beeindruckend und zeugt von einer langjährigen, intensiven Auseinandersetzung mit dem Spannungsfeld Computer und Recht. Sei es als Redaktionsmitglied der Zeitschrift “Computer und Recht”,  als Mitherausgeber der Zeitschrift “Informations and Communications Technology Law ” und der “EDI Law Review”, als Rechtsberater der Europäischen Kommission/DG XIII im “Legal Advisory Board on Information Technology” oder Mitglied der Task Force Group on Intellectual Property der Europäischen Kommission – um nur einige Stationen zu nennen.

Auch seine Publikationslisteweckt hohe Erwartungen – allein im letzten Jahr hat er mit “Cloud-Computing für Unternehmen” gemeinsam mit zwei Co-Autoren einen Ratgeber über die technischen, wirtschafltichen, rechtlichen und organisatorischen Aspekte der Technologie veröffentlicht – unter anderem versteht sich.

Offensichtlich hat der Mann viel zu sagen – ich freue mich darauf, ihn zu hoeren!

Die Verbreitung von Smartphones und Tablets nimmt immer weiter zu, und damit die mobile Internetnutzung. Als IT-Dienstleister setzen wir uns mit dieser Entwicklung selbstverständlich auseinander: Das Thema ist auch für unsere Kunden sehr interessant. Dabei geht es um die Konzeption eines Mobile Device Managements, das den hohen Ansprüchen an Datenschutz und Informationssicherheit, die in der Banken- und Versicherungsbranche gefordert sind, zu genügen.

Rasantes Wachstum der mobilen Internetnutzung

Rasantes Wachstum der mobilen Internetnutzung (Quelle: VATM/Dialog Consulting)

 

Webseite zum FI-TS Management-Forum, optimiert für mobile Anwender

Webseite zum FI-TS Management-Forum, optimiert für mobile Anwender

 

 

Das Schöne daran ist einerseits, selbst bestimmen zu können, wann man erreichbar sein will. Andererseits entfallen zuvor ungenutzte Wartezeiten, etwa in der Schlange an der Kasse oder bei der Fahrt mit der U-Bahn, die fünf Minuten, um die sich der Gesprächspartner verspätet…so werden verlorene Minuten zu produktiver Zeit.

Wir passen nicht nur unser Portfolio an diese Entwicklung an, sondern auch unsere Kommunikation. Den ersten Schritt macht dabei die Webseite zum 12. FI-TS Management-Forum 2013. Unsere Gäste sollen sich jederzeit über die Veranstaltung informieren und am Besten gleich anmelden können! Das Angebot haben wir geschaffen, jetzt müssen wir noch herausfinden, inwiefern es angenommen wird…

 

Die wichtigsten Eckpunkte für das 12.FI-TS Management-Forum 2013 stehen bereits: Die Veranstaltung findet am 28.02.2013 von 09:00 – 17:00 Uhr in der BMW Welt in München statt. “Finance IT 2013: mehr Evolution als Revolution?” ist dieses Mal der Titel der Veranstaltung.

Damit spannen wir einen weiteren inhaltlichen Rahmen und bewegen das Programm weg von konkreten IT-Lösungen auf eine allgemeinere Fragestellung:
Wie können Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister weiterhin dank IT noch erfolgreicher sein, wenn wir längst in einer digitalen Normalität leben? 

Die Sponsoren vom letzen FI-TS Management-Forum
Die Sponsoren vom letzen FI-TS Management-Forum

 

Darauf gibt es viele Antworten. Wir tragen gerade die spannendsten Antwortgeber für unser Programm zusammen. In den nächsten Tagen wird es dann auf unserer Webseite zum Management-Forumveröffentlicht. Noch ist die Webseite eher eine Rückschau auf 2012. Aber zwei wichtige Funktionen gibt es schon heute: Zum einen die Anmeldung. Interessierte an Finance IT sind herzlich eingeladen, sich zu registrieren. Zum anderen die Informationen für Sponsoren. Wir freuen uns sehr über alle Unternehmen, die sich auf dem Management-Forum gemeinsam mit uns präsentieren wollen und sich entsprechend durch ein Sponsoring an der Veranstaltung beteiligen wollen.

 

„Machen Sie sich frei, sonst macht es keiner für Sie!“  forderte Vince Ebert, Physiker und Kabarettist, das Publikum auf dem 11. FI-TS Management-Forum auf.  Dazu zeigte er, wie man Geld verbrennt. Auf der Suche nach mehr Freiheit zündete er einen 50-Euro-Schein an und ließ ihn in aller Seelenruhe abbrennen.  Sein Fazit: Er fühle sich nicht freier, habe aber den Eindruck, dass Publikum halte ihn nun für ein arrogantes Arschloch.
 
Der Schlussvortrag des Management-Forums griff das gleiche Thema auf: Prof. Dr. Norbert Walter, ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, beschrieb in welchem Maßstab innerhalb der EU aktuell Geld verbrannt wird – ebenfalls in Euro. Allerdings nahm er keine Einschätzung der Folgen dieser Tätigkeit auf die Beliebtheit der Ausführenden vor. Stattdessen ergänzte er die bisher eher Technologie-lastige Veranstaltung um einen Einblick in die aktuellen wirtschaftlich-politischen Rahmenbedingungen von Euro bis Wahlkampf – ob Frankreich, USA oder Deutschland.

Schafft das Web 2.0 eine Plattform für Voyeure, indem es die Benutzer dazu animiert persönliche Details gedankenlos öffenlich zu machen? Verlieren die Menschen in dieser Umgebung das Gefühl für die Informationen, die sie kommunizieren? Geben sie bedenkenlos Teile ihre Identität der ganzen Onlinewelt preis, die sie in der analogen Welt lieber für sich behalten?

Prof. Dr. Dirk Heckmann, Universität Passau, Tom Cole, Kuppiner Cole + Partner und Christian Baudis, Tremor Media Europe diskutieren, welche Mechanismen notwendig sind, um ein aufgeklärte und sichere Nutzung des Web 2.0 zu ermöglichen. 

Hier die Kurzfassung der Expertenportraits:

Andererseits: Müssen wir das Web 2.0 so problematisieren? Ist es nicht ein demokratisches Kommunikationsprinzip, das Macht von Institutionen und Unternehmen auf Individuen überträgt? Außerdem eine spannende Spielwiese, auf der wir uns darstellen können, Freunde treffen, Kunden gewinnen, Erfahrungen und Informationen austauschen?

Schafft die freie Marktwirtschaft aus sich heraus bereits die beste Form des Datenschutzes? Schließlich entscheidet hier der Nutzer, ob und welche Daten er frei gibt.
Oder erleidet der Nutzer im Netz so schnell einen Kontrollverlust, dass er zusätzlich geschützt werden muss? Zwar kann er seine Daten dort, wo er sie hochgeladen hat, meist auch wieder löschen. Aber er hat keine Transparenz darüber, wo und bei wem seine Daten gespeichert sind. Daraus ergibt sich die Frage, wem die Identität im Netz tatsächlich gehört, denn wenn ich sie nicht mehr kontrollieren kann, liegt sie auch nicht mehr wirklich bei mir.

Diese Fragen erörtern die Experten in einer Talkrunde auf dem 9. FI-TS Management-Forum 2010. Hier finden Sie die Kurzfassung der Talkrunde:

Kostendruck, Regularien, Sicherheitsaspekte. Einfach ist das Leben der IT-Leiter im Finanzsektor heute nicht mehr. Dann entwickeln sie eine Lösung, die diesen Anforderungen wirklich gerecht wird – und ernten damit ein Gähnen seitens der Mitarbeiter: Eine fortschrittlichere IT-Ausstattung fände sich bei ihnen im Kinderzimmer.

Es geht auch anders, zeigen Dr. Walter Kirchmann und Anton Müller, Geschäftsführer von FI-TS auf dem 9. Management-Forum 2010. Sie setzen gezielt auf innovative Technologien, um Banken bei der Kostenreduktion zu unterstützen. Teil ihrer Strategie ist es, neue, günstige Endgeräte zur Verfügung zu stellen und durch ein Portfolio technischer Möglichkeiten die Flexibilität zu schaffen, um ganz auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.
Desktop-Virtualisierung ist hier das Stichwort. Rechnerleistung und Daten wandern von den einzelnen PCs in ein zentrales Rechenzentrum. FI-TS nennt diesen Service “Arbeitsplatz der Zukunft”. Er setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Flexibilität, Komfort und Effizienz – und lässt das Kinderzimmer ziemlich alt aussehen.

Kurzfassung des Beitrags von Dr. Walter Kirchmann und Anton Müller: