Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Grafische Gestaltung der re:publica 2013: In/Side/Out
Grafische Gestaltung der re:publica 2013: In/Side/Out

Gestern, am 2 .Tag der re:publica 2013 in Berlin war das Thema Vernetzung im Vordergrund. Neben netzpolitischen Themen wie Drosselung der Flatrates durch Provider oder der Saisonrückblick Socialmedia-Recht war auf der Hauptbühne der CEO von Daimler, Dieter Zetsche zu Gast. Der Blogger und Mobil-Enhusiast Martin Randeloff befragte ihn zu aktuellen Mobilitäts- und Entwicklungsthemen. Zetsche war sehr locker drauf und kam gut rüber.

Interessant für den Nicht-Autoszenefolger waren seine Aussagen zur mobilen Zukunft. Das vernetzte Auto. Es wird kommen, so wie der Autopilot im Flugzeug kam. Es sind noch ein paar rechtliche Hürden und Akzeptanzfragen bei den Fahrern zu klären. Genauso wie alternative Antriebsmodelle. Hier zu invetieren sichert die pure Existenz von Automobilkonzernen in 15 oder 20 Jahren. Die Analogie: Dampflokhersteller dachten auch ein mal, die Dampflok wäre ausgereift, da geht nichts mehr. Die E-Lok wurde später von anderen Unternehmen marktreif entwickelt. Damit dies den jetzigen Autokonzernen nicht passiere, müssen jetzt die Investitionen in Mobilität und neue Antriebsformen getätigt werden.

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche

Neben der puren Produktion von Autos werden die Autokonzerne mehr zu Anbietern von Mobilität über Car-Sharing-Modelle. Ich sehe hier große Parallelen zum IT-Markt. Nicht mehr das Angebot von Hardware oder Netzwerk ist gefragt, sondern die Zur-Verfügung-Stellung von IT-Ressourcen – onDemand.

 

Ich bin momentan für FI-TS auf der re:publica 2013 in Berlin – der größten Web-Konferenz Deutschlands. Ein Treffen der Paralellwelt mit implantierten Smartphones und Twitter-# überall. Facebook spielt nicht so die große Rolle.

Die Station in Berlin, wo die Veranstaltung dieses Jahr stattfindet passt mit seiner alten Industrie-Architektur wunderbar. Und es ist Platz, dieses mal, Platz für die Vorträge und leider auch Platz für die langen Ansteh-Schlangen überall. Man braucht Geduld.

Das erste Highlight kam mit dem Vortrag von Gunther Dueck auf der großen Bühne gleich am Morgen. Er sprach über mehr Empathie im Diskurs statt der Verbissenheit, mit der momtan oftmals im Netz diskutiert, ausgeschlossen oder gekämpft wird. “Versucht, den Standpunkt der Anderen zu verstehen, was ihn dazu bringt, so zu denken”, so Dueck.

sphärisch für Gunther Dueck ausgeleuchtet: re:publica 2013 in Berlin

sphärisch für Gunther Dueck ausgeleuchtet: re:publica 2013 in Berlin

Finanzblog-Awards
Aus meiner Banking-Sicht war die Verleihung der Finanzblog-Awards durch die Comdirekt die interessanteste Session des Tages. Dabei konnte ich ein paar Finanzblogs kennenlernen, die bisher noch nicht auf meinem Schirm waren. Credo auf der Podiumsdiskussion war: Finanzblogs haben wunderbare Inhalte, aber sie sind einfach nicht schön. Thomas Knüwer bat die Herren Blogger zum Thema Design und Geschmack doch bitte ihre Frauen zuhause zu fragen. Recht hat er :-)

Preisträger der Finanzblog-Awards 2013:

1. Wirtschaftswurm von Arne Kuster 

2.  Mr. Market von Michael Schulte

3. menschen.zahlen.sensationen von Christian Kirchner

Sonderpreis, da zweisprachiges Blog für Economics Intelligence von Olaf Storbeck und für den Blick auf Social Media und Banking an Social Banking 2.0 von Lothar Lochmaier

Die Gewinner 2013, sorry Lothar Lochmaier rechts für die Überbelichtung :-)

Michael Schulte brachte den Sinn dieses Awards und der Verleihung auf der re:publica auf den Punkt: Aufmerksamkeit. Oft schreiben die Blogger relevante Inhalte – viele interessierte Leser aber finden sie nicht. Deshalb brauchen die Blogger die Form der Öffentlichkeit und Unterstützung.

Ich jedenfalls habe ein paar interessante Finanzblogs entdeckt, die ich weiterverfolgen werde.

 

Letztes Jahr im Urlaub an der Küste habe ich vergebens versucht in einem kleinen Fischrestaurant mit Karte zu zahlen. Der Gastronom erklärte mir, es lohne sich für ihn nicht ein Kartenzahlsystem für das Saisongeschäft anzuschaffen. Die Geräte kosteten zu viel und für jede Transaktion falle eine Gebühr an.

kesh: Mobiles Bezahlen per QR CodeDiesem Umstand trägt das Pilotprojekt „kesh“ der biw AG Rechnung. Die Bank startet mit „kesh“ ein mobiles Bezahlsystems per Smartphone, das sie in Zusammenarbeit mit der XCOM AG entwickelte.
Über die kesh-App kann ich dann mit Hilfe eines QR-Codes bei ausgewiesenen kesh-Händlern mit meinem Smartphone bezahlen. Der Gastronom scannt den kesh-QR-Code in meinem Handy ab, erkennt mich und sendet mir eine Zahlungsaufforderung. Ich bestätige  diese mit meinem Handy und habe damit den Fisch bezahlt. Vorher richte ich mir ein kesh-Konto bei der biw-Bank ein. Das kann ich über mein persönliches Girokonto bei meiner Hausbank aufladen. Letzteres erinnert mich schon ziemlich an das Zahlen per Chip auf meiner EC Karte.

 Die Vorteile des Bezahlen per QR-Codes liegen auf der Hand: Ich kann bei allen Mitgliedern bargeldlos, gebührenfrei und mit dem Sicherheitsstandart einer deutschen Online-Bank bezahlen. Gerade für die Bezahlung von kleinen Beträgen ist das, im Vergleich zum Kartenzahlsystem, für mich eine gute Alternative. Das kleine Geschäft oder Restaurant kann Bargeldhaltung reduzieren und Ausfallrisiken minimieren, denn die kesh-Zahlung wird in Echtzeit gut geschrieben. Habe ich nicht genug Geld auf meinem kesh-Konto, darf ich zum Spülen in die Küche.

Muss jetzt der Gastronom vom Fischrestaurant an der Küste mit seinem Geschäftskonto zur biw Bank nach Willich wechseln? Nein muss er nicht, allerdings sollte sich seine Hausbank an dem Projekt beteiligen. Für lokale Banken ist das Bezahlsystem sehr interessant, denn auf diese Weise können sie ihre Kunden aus Gastronomie, kleinem Einzelhandel, Bäckereien, Eisdielen, Schuster usw. an sich binden. Diese Läden gehören nicht zu einer großen Kette und möchten nicht den Invest und die hohen Gebühren für den EC-Zahlungsverkehr tragen. Mit „kesh“ haben sie dennoch eine kostengünstigere Möglichkeit, bargeldlose Zahlungen anzunehmen.

Ob sich das System auch an der Küste durchgesetzt hat, werde ich im nächsten Jahr  testen, denn der sukzessive Rollout ist im zweiten Halbjahr 2013 und 2014.
Es stellt sich nur noch die Frage, wie es bei diesem Bezahlsystem mit der Quittung läuft. Haben Sie eine Idee?

Würden Sie gern einen Überblick über alle Ihre Bankverbindungen inkl. Kreditkarten in einer Übersicht erhalten und damit Einnahmen und Ausgaben in Echtzeit sehen und verwalten? Ja, ich möchte das. Darum freue ich mich über alle Entwicklungsschritte, die in diese Richtung vorgenommen werden. So schaue ich auch gespannt auf die Zusammenarbeit von CREALOGIX und FI-TS. Sie haben eine intensive Zusammenarbeit vereinbart, um Banken in Deutschland einen professionellen und sicheren Einstieg in das neue Persönliche Finanz-Management (PFM) für deren Kunden zu bieten. FI-TS bietet hierbei seine IT-Dienstleistungen in der Finance Cloud.

Persönliches Finanzmanagement (PFM) / Quelle: Meniga

Personal Finance Management (PFM) gibt mir einen Überblick über die Umsätze meiner Bankkonten und somit auf meine finanzielle Situation in einem einzigen Online-Tool. Hier werden meine Ein- und Ausgaben automatisch kategorisiert, ich erhalte grafische Auswertungen und kann mir meine persönliche Finanzstatistik ansehen. Zudem habe ich die Möglichkeit, Sparpläne anzulegen, um mir einen größeren Wunsch zu erfüllen. Möchte ich wissen, wie gut meine Finanz-Performance ist, kann ich meine Statistik auch mit der anderer Bankkunden vergleichen. Ein erster (subjektiver) Impuls sagt: Nein, das möchte ich nicht. Aber wer nicht vergleicht, sieht auch nicht die Möglichkeit für Einsparungen.

Die Herausforderung bei PFM ist, die Hausbank und andere Finanzanbieter auf einer Plattform zu vereinen. Auf Basis der webbasierten PFM-Software des skandinavischen Anbieters Meniga bieten FI-TS als Technologieanbieter und Crealogixfür den deutschen Markt eine PFM-Plattform, die den technischen, rechtlichen und regulatorischen Anforderungen der Finanzwirtschaft an einen sicheren Umgang mit sensiblen Daten entspricht. Zeitgemäße Banken können sich somit bedenkenlos über die zunehmende Bindung zu Ihren Online-Kunden freuen und ich freue mich über meinen neuen Finanzplan im Web. Eine klassische Win-Win Situation!

Ein Überblick über Persönliches Finanz Management (PDF)

Viel Spaß mit der Demonstration von Personal Finance Management auf der Finovate Europe

2003 war ein ereignisreiches Jahr. Wir hatten in Deutschland einen heißen Sommer, Gerhard Schröder war noch Bundeskanzler, Arnold Schwarzenegger gewann die Gouverneurswahl in Kalifornien, Michael Schumacher holte seinen 6. WM-Titel in Suzuka und Robbie Williams war mit “Escapology” auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.
Aus diesem Jahr stammt auch das Windows Programm Office 2003. Die Support LifeCycle-Richtlinien von Microsoft garantieren für Unternehmens- und Entwickler-Produkte von Microsoft mindestens 10 Jahre Support (5 Jahre Mainstream-Support und 5 Jahre Extended-Support). Das heißt,  ab 8. April 2014 wird der Extended Support für Microsoft Windows XP und Office 2003 eingestellt. Lediglich die Produktinformationen bleiben bestehen. Darum ist es nicht nur für Unternehmen eine gute Idee umzurüsten.

Hier erzähle ich Ihnen sicher nichts Neues, aber so ein kleiner Hinweis schadet ja auch nicht. Zudem bringt der Umstieg viele Vorteile: Windows 7 und Office 2010 sind schnell und erfüllen optimal Ihre Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz. So gibt es eine verbesserte Zusammenarbeit durch  Microsoft SharePoint, eine Integration in soziale Netzwerke, die Microsoft Office WebApps und vieles mehr. Verbesserte Sicherheitsstandards, höhere Produktivität und die optimierte PC-Verwaltung leisten auch einen Beitrag zur Senkung der Gesamtbetriebskosten. Weitere Gründe, Auswirkungen und Empfehlungen für den Umstieg finden Sie hier bei Microsoft

FI-TS unterstützt Sie gern bei der Umstellung der Client Systeme und der Integration der Programme. 2021 melde ich mich dann wieder. Vielleicht auch eher…

Bank- und Versicherungsgeschäfte erledige ich online.  In meinem Online-Portal hat mich noch nie ein Berater angesprochen. Das wäre aber an sich keine schlechte Idee. Wissen Sie, manchmal wirken Online-Finanz-Portale auf mich ein wenig abschreckend. Da suche ich erst mal eine Weile herum, oder  sitze vor Formularen, die nicht selbsterklärend sind. Klar, hier steht am Rand eine Telefonnummer, bei der ich anrufen und nachfragen könnte.
Ich stelle mir das Telefonat dann folgendermaßen vor: „Gehen Sie bitte mit dem Cursor nach oben rechts“. „Oh, da ist aber doch der Papierkorb“. „Nein, weiter runter“. „Wo genau“? „Nun klicken Sie bitte auf die achte Position halb links“. „Halb links?!“  Ok, ok, aber zumindest ist es nicht ganz einfach.

Bank-Kunden online Beraten
In solchen Situationen würde ich mir meinen Berater gerne mal kurz herbeamen, er zeigt mir schnell, was ich machen muss  – und danke.  In etwa so funktioniert Co-Browsing! Hier kann ich beispielsweise bei Bankgeschäften mit einem Klick meinen Berater auf mein Browserfenster zuschalten. Wir haben nun die gleiche Ansicht und ich kann mit ihm chatten oder telefonieren und er zeigt mir an meinem Bildschirm was zu tun ist. Dabei kann er auf meinen  Cursor zugreifen oder sogar mit mir zusammen die Online-Formulare ausfüllen. Und weil wir grad so schön plaudern, weist er mich noch auf die besten Produkte der Geldanlage hin. Zum Glück sieht er nicht das geöffnete Fenster im Hintergrund, wo ich in einem Online-Shop mein Geld nicht zins-, aber für mich glücksbringend anlege.

So ein toller Service gefällt mir! Beim nächsten Mal kenne ich mich in dem Portal aus. Und falls doch nicht, dann freue ich mich schon  auf  eine neue Co-Browsing  Session mit meinem Berater.

Sind Sie auf diesen Service neugierig geworden? Möchten Sie auch mit Ihrem FI-TS Berater co-browsen? Na dann los, Link klicken, ausprobieren, glücklich sein: https://www.f-i-ts.de/demo-bank/kontakt.php

Es freut mich, dass wir unser Wachstum im Versicherungsmarkt weiterhin ausbauen konnten und von dem zweitgrößten öffentlichen Versicherer – der Provinzial NordWest - mit umfassenden Rechenzentrums-Dienstleistungen beauftragt worden sind.

  Die Provinzial NordWest Holding in Münster, Quelle: Wikipedia

Damit haben wir nach der Versicherungskammer Bayern einen weiteren großen Versicherer als Kunden gewonnen. 

Die Provinzial NordWest und ihr IT-Dienstleister GaVI (Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik) haben mit uns einen Partnerschaftsvertrag aufgesetzt, der auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt ist. Wir übernehmen den Betrieb des Mainframes einschließlich Middleware, die Housing-Services der gesamten zentralen Provinzial IT-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum sowie die Betreuung und Pflege des Rechenzentrums-Netzwerks.

 Am Osterwochenende war es soweit: Während andere nach Osternestern suchten, hatten viele meiner Kollegen sowie Mitarbeiter der Provinzial NordWest und der GAVI Wichtigeres zu tun. Sie migrierten die IT-Stysteme der Provinzial NordWest erfolgreich in unser Rechenzentrum nach Nürnberg und verhinderten somit, dass neben der Ostereiersuche auch eine Suche nach Versicherungsdaten hätte stattfinden müssen……

 Ein solch komplexer Umzug von Systemen, der dazu noch gewährleisten muss, dass der IT-Betrieb der Versicherungen vor, während und nach dem Umzug weiterhin einwandfrei und ohne Unterbrechung laufen muss, ist mir als Marketingfrau ein großes Rätsel. Aber glücklicherweise haben wir hierfür eine Menge Fachpersonal, das den Überblick behält, Liebe zum Detail mitbringt und seine Kompetenz schon oft unter Beweis stellen konnte, wie das nachfolgende Video beweist:

 

Willkommen auf dem virtuellen FI-TS Stand

Ich gehe so gerne auf Messen. Hier werden mir neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, ich lerne neue Geschäftspartner und natürlich die Wettbewerber kennen. Es gibt so viele interessante Messen, aber leider kann ich nun mal nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Da ist zum einen der zeitliche Aspekt und zum anderen entstehen auch nicht unwesentlich hohe Reise- und Übernachtungskosten.

Manchmal habe ich auch nur ganz gezielte Fragen, oder es interessiert mich lediglich ein bestimmter Vortrag. Die Lösung ist in solchen Fällen die virtuelle Messe. Sie nehmen von Ihrem Arbeitsplatz aus teil, sparen sich die Anreise und somit ganz viel Zeit.

Der virtuelle Showroom des Pro-Cloud Forums

Seien Sie mit dabei!

Haben Sie schon einmal eine virtuelle Messe besucht? Nein? Dann bekommen Sie am Donnerstag, den 18. April von 15-18.00 Uhr die Gelegenheit! Ich lade Sie hiermit ganz herzlich und hochoffiziell zum Ubivent Pro-Cloud Forum zum Thema Co-Browsing in der Cloud ein. Hier können Sie sich informieren und sich mit anderen Besuchern austauschen. Mein Kollege Dirk Emminger freut sich schon darauf, Sie an unserem FI-TS Stand begrüßen zu dürfen. Klicken Sie ihn einfach an und beginnen den Chat. Gerne berät er Sie zu allen Fragen rund um die Cloud, nur das Getränk, das müssten Sie sich selbst bereitstellen.
Neben uns sind auch weitere Firmen dabei, u.a. SAP, IfCC, SHE und AXIT.

Ach ja, und noch was Organisatorisches: Bitte planen Sie für den Messebesuch etwas Vorlauf ein, denn es ist für die Teilnahme nötig sich zu registrieren. Die Zugangsdaten bekommen Sie per Mail gesendet. Zudem ist es nötig, einen Button zu drücken und sich damit das Programm Java auf den PC zu ziehen. Auf der folgenden Seite finden Sie die genaue Agenda mit allen Vorträgen, und können sich gleich kostenfrei und unverbindlich registrieren: http://www.ubivent.com/de/cloudforum-start

Wir freuen uns auf Sie!

Die Bank of America gab vor wenigen Tagen die Markteinführung ihrer neuesten Geldautomaten bekannt. Diese Technologie bietet dem Kunden einen über die öffentlichen Banköffnungszeiten hinaus einfachen Zugang zu einer Reihe von Dienstleistungen für die Abwicklung seiner täglichen Bankgeschäfte. Neu ist, dass er am Geldautomaten über eine Live Video Chat Funktion direkten Kontakt zu einem Bankangestellten haben kann und damit die gleiche Qualität der persönlichen Unterstützung erhält, wie wenn er zu einem Bankschalter gehen würde. Hier kann er Unterstützung in englischer oder spanischer Sprache anfordern.

Über diese Geldautomaten mit persönlicher Ansprache können Kunden beispielsweise Barschecks einlösen und den exakten Geldbetrag (inklusive Kleingeld) erhalten. Auch sind sie bei der Auszahlung nicht mehr an vorgegebene Stückelungen von Geldscheinen gebunden, sondern bestimmen selber, in welcher Form sie den Betrag erhalten möchten.

Das nachfolgende Video von TCU Financial Group veranschaulicht diesen neuen Service:

Weiterhin plant die Bank of America  in Zukunft Live Video Chat-Unterstützung bei komplexeren Transaktionen, wie:

  • Einzahlungen von Schecks
  • Einzahlungen auf verschiedene Konten
  • Aufnahme von Darlehen
  • Kreditkartenzahlungen

Das eine persönliche Ansprache jedoch auch mal daneben gehen kann, zeigt das folgende nicht allzu ernst zu nehmende Video:

Die Bank of America wird die neuen Geldautomaten in seinen Bankfilialen wie auch an externen Standorten einrichten. Die Markteinführung beginnt in Boston und wird sukzessive in 2013 auf weitere amerikanische Standorten ausgebaut.

An dieser Stelle frage ich mich, wie lange es noch dauern wird, bis auch wir in Deutschland einen solchen persönlichen Bankenservice in Anspruch nehmen dürfen. In einer Zeit, in der mit fortschreitender Automatisierung auch die Anonymität zunimmt und nicht jeder damit zurechtkommt, wäre eine persönliche Unterstützung über die üblichen Geschäftszeiten hinaus und in Nähe des eigenen Standortes sicherlich sehr wünschenswert.

Dieser Gedanke führt mich auch zum Thema Co-Browsing. Ich frage mich, wie viel Geschäft den Banken täglich entweicht, weil Kunden ihre Online-Transaktionen aufgrund von Schwierigkeiten und fehlender Unterstützung abbrechen. Zum Glück gibt es hierfür auch in Deutschland inzwischen sichere  Co-Browsing-Lösungen für Banken und Versicherungen. Mit dieser Technologie erhalten Kunden beim Online-Banking per Mausklick Echtzeit-Unterstützung von einem Berater. Kunde und Berater können den Mauszeiger des Partners sehen und somit die einzelnen Online-Schritte nachvollziehen.

Natürlich bietet FI-TS ihren Kunden als erfahrener Dienstleister für Banken und Versicherungen eine solche kundenfreundliche Lösung an. Vielleicht muss ich dann ja auch gar nicht mehr lange warten, bis auch mein Geldautomat mich freundlich unterstützen kann, wenn ich bei der Auszahlung meines angeforderten Geldbetrags unbedingt 1 Euro Stück für den Einkaufswagen benötige!

Wir Deutschen sind laut des 2013 Future in Focus – Digitales Deutschland Reports sehr häufig online. 57, 4 Millionen Deutsche gehen mit ihrem PC ins Netz und verbringen 24 Stunden dort. Das ist  knapp eine Stunde pro Tag und wenn Sie mich fragen, ist das noch untertrieben.
Wenn ich mich als Durchschnittsdeutsche mal so betrachte, muss ich schon sagen, dass ich äußerst bequem geworden bin, was die Nutzung analoger Informationsmedien angeht. Wann schlage ich denn schon noch meinen Stadtplan auf? Allenfalls beim Planen einer Radtour, aber sonst sind diese Routenplaner im Internet doch viel schneller als ich. Oder ein anderes Beispiel: Wenn ich aus Unsicherheitsgründen mal lieber die Orthographie (Orthografie) nachsehe, wann habe ich da zuletzt den Duden aufgeschlagen? So traurig wie mein gelber Freund aus dem Regal zu mir herüber schaut -wohl schon lang nicht mehr. Schnell ins Suchmaschenfeld eingetragen und das Ergebnis ist da. Auch das Kinoprogram beziehe ich schon lange nicht mehr aus der Zeitung. Ach, und Zeitung überhaupt: Gerne blättere ich in ihr ganz nostalgisch an einem Sonntag, bei einem Kaffee, aber sonst hole ich mir ruckzuck den Schlagzeilenüberblick aus dem Netz. Shoppen, Chatten, Musik hören, Fotoalben betrachten…und das ist nur privater Bedarf!

Nun hat sich zu meinem Laptop auch noch ein Smartphone dazugesellt. Hier kann ich bei vollem Empfang in der U-Bahn einer Facebook-Freundin zum Geburtstag gratulieren und zur musikalischen Untermalung ein YouTube Video hochladen. Das, zusammen mit unendlichen Statusmeldungen und der Veröffentlichung vieler Blogs, haben 16 Millionen Deutsche 2012 gemacht. 8, 4 Millionen davon soagr täglich. Trotzdem klingen 16 Millionen vergleichsweise entspannt, wenn man bedenkt, dass im 4. Quartal 2012, 51 Prozent aller genutzten Handys Smartphones waren. Die meisten Smartphone Besitzer gibt es übrigens in der EU5 Gruppe (Deutschland, UK, Italien Frankreich Spanien) mit 61 Prozent in Spanien.

Mit Smartphones ins Internet: Shoppen, Spielen, Nachrichten ansehen, Social Media, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Nicht nur Soziale Netzwerke werden mobil bedient, 14 Prozent der Smartphone Nutzer haben im Dezember 2012 mobil geshoppt. Produkte oder Serviceleistungen wurden erstanden. E-Bay hatte beispielsweise in diesem exemplarischen Monat beinahe so viele mobile Nutzer wie PC Nutzer!

Über das Smartphone shoppen – was für eine Inspiration! Wenn ich das nächste Mal auf den Bus warte und mir langweilig ist, dann ersteigere ich etwas Nützliches bei E-Bay. Pure Spannung während der Fahrt und wer weiß, vielleicht bin ich bis zu meiner Zielhaltestelle stolzer Besitzer von nigel-nagel-neuen Staubsaugerbeuteln oder ähnlichem. Das wird ganz sicher meinen Tag erhellen. Allerdings habe ich Bedenken, dass sich das kurze Glück auf die Dauer negativ auf meiner Kontobilanz niederschlägt. Denn sicher wird nicht jedes ersteigerte Produkt derart nützlich sein.
Darum schaue ich mir lieber ein informatives Video an. Im Laufe des Jahres 2012 ist die Zahl der Nutzer von Mobile Video um 211 Prozent gestiegen. Im Dezember gab es bereits 10 Millionen Mobile Video-Viewer in Deutschland. Interessant ist, dass das Wachstum von Online-Video Usern auf dem PC nur um 2 Prozent gestiegen ist.
Wie wichtig soziale Netzwerke auch für die Werbewirtschaft sind, sieht man an der immensen Zahl von 762 Milliarden. So viele Display Ad Impressionen wurden 2012 ausgeliefert. Display Ad Impressionen sind Werbeanzeigen, die die Webseitenbesucher gesehen haben. Fast ein Drittel der Ad Impressionen erschien auf Social Media Seiten. Damit sind sie das Privatfernsehen unter den Webseiten. Größte Online-Werber waren im 4. Quartal die Deutsche Telekom, Zalando und E-Bay.

Abschließend lade ich Sie ein, den Blick mal ganz konkret auf die weiblichen User zu richten: Einkaufen in einem großen schwedische Modehaus und Spiele a la Farmville sind laut des comScore Reports mit größter Wahrscheinlichkeit unsere Passion. Das mit der Mode kann ich sehr gut nachvollziehen, aber das mit dem Bauernhof? Ich möchte mich nicht der Verantwortung stellen, jeden Morgen Tiere zu füttern und Blumenkohl zu gießen. Sicher müsste ich viel virtuelle Währung die Hand nehmen, um das Desaster von meinem Hof fernzuhalten und einen (digitalen) Verwalter einstellen.
Aber nicht nur bei H&M und Spil Games sind Frauen aktiv: Bei dem Erwerb eines Smartphones haben wir laut Studie im Jahr 2012 unsere männlichen Kollegen übertrumpft. Die Anzahl von Smartphones unter Frauen wuchs um 60 Prozent, während die Zahl männlicher Smartphone-Besitzer nur um 35 Prozent gestiegen ist. Das kann aber auch daran liegen, dass unsere männlichen Early Adopter bereits eins haben. Wer weiß.

Quelle: comScore: 2013 Future in Focus – Digitales Deutschland Report, (Zeitraum von Oktober bis Dezember 2012). Gegenstand des Reports sind Trends im Bereich Internetnutzung, Social Media und e-Commerce. Verwendet wurden verschiede aktuelle Datenbanken und Analyseplattformen wie comScore MXX oder MobiLens. Die 60 seitige Studie kann kostenlos nach Registrierung als PDF heruntergeladen werden.