Gestern zeigte mir meine Kollegin einen FAZ-Artikel zur Nutzung Sozialer Medien im Internet. Danach ist Deutschland mit 38 Mio. Nutzern weltweit auf Platz drei, hinter den USA und China). Das bedeutet eine Steigerung um 47% im Vergleich zum Vorjahr. Knapp hinter uns liegen allerdings schon die Russen mit 35 Mio Nutzern und einer Steigerungsrate von 74 % – eine Frage der Zeit also…
Die Zahlen stammen von Comscore. Die Altersgruppe der bis 29jährigen trägt bei einem Sättigungsgrad von 90 % in der Nutzung von Sozialen Medien kaum mehr zur Steigerung bei. Es sind die “Älteren”, die nach und nach Facebook und Co. für sich entdecken.
Für Unternehmen sind beide Altersgruppen interessant. Die Jüngeren, da man sie über die herkömmliche Webseite, bei uns www.f-i-ts.de, kaum mehr erreicht. Sie kann man am Besten über Soziale Medien, je nach inhaltlicher Zielgruppe, ansprechen. Die älteren Jahrgänge sind über Web 2.0-Präsenzen in einer lockereren Umgebung, die sie meist im privaten Umfeld nutzen, erreichbar. Die berufliche Förmlichkeit entfällt also. Diese Nutzer entscheiden vermehrt persönlich, ob sie mit einem Unternehmen, mit dem sie “eigentlich” beruflich zu tun haben, über ein privates Konto Kontakt aufnehmen.

Die FI-TS Twitter-Seite / Bild: Bildschirmkopie FI-TS
Nutzung der Web 2.0 Präsenzen von FI-TS
FI-TS hat seit Anfang 2010 seine Web 2.0 Präsenzen (Blog, Facebook, Twitter, YouTube und Slideshare). Ein Drittel der Gesamt-Webbesucher erreicht FI-TS inzwischen darüber, Tendenz steigend. Dabei beobachte ich keine Abwanderung von der Unternehmenswebseite. Die Besucher, die über Web 2.0 zu FI-TS kommen, kämen zum großen Teil nicht auf die Webseite. Es ist also ein klarer Zuwachs, statt eine Verlagerung. Auch bringen die Web 2.0 Präsenzen kaum Traffic auf die Webseite. Die Besucher sind also eher in zwei Lager zu trennen. Somit kann ich nach acht Monaten Web 2.0 sagen, daß wir Menschen erreichen, die wir sonst nicht erreicht hätten. Und das freut mich persönlich.
Thomas Hutter zeigt auf seinem Blog auch ganz aktuell die Nutzerzahlen und Entwicklung in Deutschland (A und CH auch) auf.

















Was mir in der Kurzbiografie auffiel, war sein Werdegang vor der Erfindung der Z1- Z3. Was damals eher unüblich war: Er brach mehrmals sei Studium ab – zuerst Maschinenbau, dann Architektur und schliesslich Bauingineurswesen. Er selbst sagte dazu, er wäre die vielen statischen Berechnungen leid gewesen. Ihm schwebten kühne Brückenkonstruktionen vor. Statt dessen musste er langweilige mathematische Berechnungen anstellen. Das brachte ihn dazu, eine “Maschine” zu konstruieren, die solche Berechnungen für ihn durchführen konnte. Den Rest kennen wir…