Jetzt kann ich es sagen: Es freut mich ungemein, dass wir seit kurzem die innovative quirin bank als Kunden haben. Wir betreiben für die Honorarberaterbank deren Kernbankensytem ITREXS und die Subsysteme, die noch dazugehören. Dazu haben meine Kollegen im ersten Schritt ITREXS in unserem Rechenzentrum neu aufgesetzt und die Daten migriert. Anschließend wurde die quirinbank an alle wichtigen Schnittstellen zu Börsen, Kursprovidern, die Bundesbank und andere Systeme angeschlossen.
quirin bank mit innovatem Geschäftsmodell
Das Finanzinstitut setzt als erste deutsche Honorarberaterbank zum einen auf maximale Transparenz und Unabhängigkeit bei der Vermögensberatung. Das heißt, der Kunde bezahlt den Bankberater für seine Beratung. Provisionen, die die Bank erhalten würde, werden an den Kunden ausbezahlt. So erklärt es Vorstandssprecher Karl Matthäus Schmidt auf dem Video auf seiner Webseite.
Das zweite Standbein der quirin bank ist ihre Tätigkeit als Transaktionsbank. Für einen exklusiven Kundenkreis mit besonderen Qualitätsansprüchen bietet die quirin bank die Auslagerung sämtlicher Prozesse an, die nicht das Kerngeschäft der Kunden betreffen. Im Rahmen eines Backoffice-Komplettangebotes können kleinere und mittlere Privatbanken unter anderen die Abwicklung des Wertpapiergeschäfts, den Zahlungsverkehr, die Konto- und Depotführung und den IT-Betrieb abgeben.
Vor ca. zwei Wochen gab Google bekannt, seinen dienst Google+ in die Suchergebnisse zu integrieren. Die Krux daran: Ausser dem hauseigenen Dienst, wolle man keine anderen aktuellen Anbieter (Newsportale, Facebook, Twitter, LinkedIn usw) beteiligen. Darüber regte sich v.a. das Management von Twitter auf.
Aufmerksamkeit und Jammern ist gut, Handeln ist besser. So taten sich Facebook, Twitter, Myspace und weitere zu einem projekt zusammen, um zu zeigen, wie man wieder Googles eigenen Ergebnisse auch relevant gelistet erscheinen lässt: focusontheuser.org.
"focus on the user" soll wieder die "echten" Google-Ergebnisse anzeigen
Herausgekommen ist ein kleines Plugin, mit dessen Hilfe der User wieder die google-eigene Realität angezeigt bekommt und nicht die vom Suchdienst künstlich präferierten Google+ Ergebnisse. Ich halte das Video für einen guten Workshop, der zeigt, wie Google nicht mehr relevante Infos zeigt, sondern die hauseigenen, auch wenn sie bei weiten nicht so relevant sind:
Worum gehts dabei?
Ums Geld, um Macht, um Content? In der Tat sind die User-Zahlen von Google+ (noch) weit hinter denen von Facebook, selbst Twitter und LinkedIn. Auch sind zahlreiche Google+ Profile angelegt, werden zwar nicht so aktuell gehalten, aber fleissig mitgezählt. Das will der Suchriese ändern, in dem er sein stärkstes Pferd im Stall, die Google Suche, auf Abwegen reiten lässt: Mehr und aktuelle Nutzung von Google+.
Ist das ok? Ist das fair? Das möge man aus ethischer Sicht vielleicht anders beurteilen als aus ökonomischer. Google ist eine gewinnorientierte Firma. Somit kann man davon halten, was man mag. Möchte man selbst in der Google-Suche weit oben als relevant erscheinen, empfehle ich das regelmässige Pflegen der Google+ Profils. Das habe ich für die FI-TS-Seite schon bemerkt: http://tiny.cc/google_fi-ts
Ich erhalte bei jedem (!!!) Meeting mit neuen externen Teilnehmern Visitenkarten. Wieder im Büro angekommen lege ich sie auf dem Schreibtisch ab, bis sie langsam entgleiten und nach Wochen irgendwo wieder auftauchen. Sie dienen mir auch regelmässig als Espresso-Tassen-Untersetzer, um Kaffeeränder auf dem Tisch zu vermeiden. Gleichzeitig aber möchte ich die Kontakte natürlich irgendwie behalten. In Mäppchen einsortieren? Nein. Einscannen? Nein. Abtippen? Keine Zeit, keine Lust. Bei Xing suchen? Ja teilweise schon.
Am Besten aber wäre: ich könnte diese Papier-Visitenkarten irgendwie digitalisieren und sie dann greifbar haben. Dafür gibts zwar schon diverse Scan-Apps fürs Smartphone, aber noch keine machte mich da wirklich glücklich. Irgendwas war immer falsch. Die Lösung wäre für mich: Die Person wird online wo anders gefunden und mir als Kontakt zur Verfügung gestellt.
CardMunchApp
Diese iOS App soll genau das tun. Der CardMunch ermöglicht es mir, die Visitenkarte zu scannen, also abzufotografieren. LinkedIn, das amerikansiche Gegenstück zu Xing guckt dann bei seinen Usern, ob mein Kontakt dort ein Profil hat. Wenn ja, verbinden sie mich damit. Und sie zeigen die Visitenkarte als echte Karte inkl. Logo an. Mit einer einfachen Wischbewegung kann ich zwischen den Visitenkarten wechseln.
CardMunch gibts schon länger im App-Store. LinkedIn hat die Firma vor Kurzem gekauft und bietet den Service inkl. App jezt kostenlos an. Momentan erst mal leider nur im US-Store. Man braucht also eine US-Store-Apple-ID oder wartet, bis die App auch in Deutschland zur Verfügung steht.
QR-Code
Mein QR-Code als Kontakt
Sie tauchen momentan überall auf. Wäre auch eine sexy Lösung. Auf den Visitenkarten einfach auch den QR-Code draufdrucken und schon habe ich die Kontaktdaten als Kontakt im Smartphone. Kleine Unterschiede gibts beim Code-Scanner beim Ergebnis. Die wesentlichen Punkte sind drauf. Details aber werden manchmal nicht angezeigt. Liegt aber eher an der App als am Code.
Ich nutze den QRafter Pro. Damit kann ich auch gleich QR-Codes erzeugen. Wer nur schnell die Codes auslesen will, ist mit einer kostenlosen Variante auch gut dabei oder dem Scan. Hier schießen die QR-Apps momentan aus dem Boden wie Pilze. Auch für Androide gibts gute Apps.
Fazit
Die Papiervisitenkarten werden so schnell nicht aussterben. Lt. Sid Viswanthan von LinkedIn werden jährlich immer noch ca. 10 Mrd. Karten gedruckt. Ich selbst aber möchte sie lieber wieder los sein, am besten irgendwo in der Cloud, mit Zugriff aus verschiedenen Geräten aus. Warum bietet das deutsche Geschäfts-Netzwerk Xing sowas nicht? Mir drängt sich der Verdacht auf, dass LinkedIn Xing überrollen wird, wie Facebook das mit den VZ-Netzwerken getan hat.
Die QR-Code Methode ist ebenfalls gut. Ich glaube aber nicht dran, daß sich QR-Codes auf Visitenkarten durchsetzen werden. Eher noch legen deutsche Mitarbeiter bei LinkedIn ein Profil an.
Die Meldung ist nicht mehr semmelfrisch, aber immer ein paar Gedanken wert: VW blockiert die E-Mail-Zustellung nach Feierabend. Betroffen sind 1154 Tarif-Mitarbeiter, die Smartphones nutzen und dort E-Mail-Empfang haben.
Hintergrund der Meldung ist eine Betriebsvereinbarung, die der Konzern mit seinem Betriebsrat geschlossen hat. 30 Minuten nach Gleitzeitende bis 30 Minuten vor Beginn des nächsten Arbeitstages werden keine E-Mails an die firmeneigenen Smartphones gesendet. Keine totale Erreichbarkeit! Manche Mitarbeiter würden ihre Geräte und Erreichbarkeit nicht selbst nach Dienstende kappen, so dass sich der VW-Betriebsrat zum Schutz der Mitarbeiter aufgerufen sah. Chapeau und Hut ab!
Gut, die 1154 Tarifmitarbeiter sind sicher eher ein Bruchteil derer, die bei VW Smartphones nutzen. Aber die Signalwirkung steht.
Volle Erreichbarkeit?
Sicher spielt die technische Entwicklung der vollen Erreichbarkeit in die Hände. Und nicht jeder vermag es selbst zu regeln, einfach auszuschalten oder die Einstellungen seines Smartphones so zu ändern, dass bei neuen Nachrichten weder Geräusche noch optische Hinweise kommen. Einfach Ausschalten ginge auch.
Nachrichten-Empfang selbst abstellen
Aber hier zieht eher der Trend zur gemischten privaten und geschäftlichen Nutzung von Smartphones. Vor allem, wenn der Mitarbeiter sein privates Gerät mit in die Arbeit einbringt und es sich mittels Mobile Device Management (Pdf) auch offiziell einbinden lässt. Auch hier kann man durch einfache Einstellungen den Firmenaccount abends abschalten. Da spreche ich jetzt eher vom iPhone und Androiden. Wer nutzt seinen privaten Blackberry (!!!) in der Firma oder seinen Firmenblackberry privat???
Ich kann mir aber auch Firmenkulturen vorstellen, wo die Erwartung herrscht, dass die Mitarbeiter auch nach Arbeitsende noch erreichbar sind – oder sie zumindest schnelle Anfragen auch bitte beantworten mögen. Kostet ja nur ein paar Minuten. Hier finde ich eine derartige Regelung wie jetzt bei VW für sehr sinnvoll. Manchmal muss man den Mitarbeiter wirklich vor sich selbst schützen.
Neben den gerade berichteten Sparkassen, will nun auch die Postbank ihren Kunden die Bezahlung mittels Near Field Communication (NFC) ermöglichen. Wie die gelbe Bank berichtet, will man ab mitte 2012 erst mal die auszugebenden Kreditkarten der Gold- und Platinum-Klasse beglücken. Anschliessend entscheiden die Bänker erst noch, ob alle weiteren Kreditkarten und Debitkarten ausgetauscht werden.
Visa payWave
Die Postbank nutzt über Visa das payWave-Verfahren. Hier können die Nutzer Beträge bis zu 25 Euro ohne Geheimnummer (PIN) oder Unterschrift bezahlen. Kartenhinaber halten ihre Visa-Card in einem Abstand von maximal vier Zentimetern vor das Lesegerät. Sollte es mal teurer werden, so genügt, wie jetzt auch, die Unterschrift. Bei der kontaktlosen Zahlung nutzt payWave die EMV-Technologie (Chip statt Magentstreifen). Wichtigster Punkt: Der Karteninhaber muss seine Kreditkarte nicht mehr aus der Hand geben.
Positionierung gegen Sparkassen-Modell
Damit positionert sich die Postbank klar gegen die Sparkassen, bei denen man seine Karte aufladen muß und dann dieses Guthaben verbraucht. Auch hier ein kleiner Seitenhieb von Visa: „Karteninhaber behalten die volle Übersicht und Kontrolle über ihre Einkäufe, da jede Transaktion wie bisher auf der Kartenabrechnung ausgewiesen wird. Ein vorheriges Aufladen der Karte ist nicht erforderlich“, betont Ottmar Bloching, Geschäftsführer von Visa Europe in Deutschland (Zitat von der Pressemeldung der Postbank)
Fazit
Ich merke, dass die Banken untereinander das Thema ernsthaft nach vorne drücken wollen. 2012 sollen die NFC-fähigen Smartphones auf den Markt kommen, bzw. sich breit durchsetzen. Da will man als Zahlungs-Dienstleister dieses Zukunftsgeschäft nicht den Herstellern oder Providern überlassen.
Ich glaube trotzdem daran, dass das Bezahlen übers Smartphone kommen wird. Je mehr Konkurrenz allerdings herrscht, umso besser für den Verbraucher. NFC auf Smartphone wird allerdings noch mehr können, als bezahlen. Ich denke hier an Zutrittskontrollen, Autoschlüssel, Haustürschlüssel und weitere Arten der persnölichen Legitimierung. Sicherheit? Sie ist die Grundvoraussetzung, nicht nur ein “Feature”.
Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) öffnet heute die Bewerbungsfrist für neue Top Level Domains (TLD). Also das letzte Kürzel einer Internetadresse (.com, .de). Neben generisch beschreibenden Domains wie beispielswiese .shop, .bank oder .hotel können sich auch Oranisationen, Städte oder Unternehmen bewerben. Bekannte Interessenten sind in Deutschland .berlin, .bayern, .koeln. Auch international möchten Tokio und London mit dabei sein. Diese TLDs heissen gTDL, was für generic (generische) Top Level Domains steht.
Unternehemns-TLD
Nun können sich auch Markeninhaber ihren Namen als Top-Level-Domain sichern lassen. SAP, Linde oder RWE wollen das lt. Handelsblatt tun. Interessant könnte das auch für BMW oder VW sein. Weniger griffig schätze ich die Commerzbank oder Lufthansa ein. Letzere hat bereits seinen Verzicht erklärt.
Interessant für die Bankenwelt ist aber .bank. An deutsche.bank glaube ich weniger. Die alten Namen sind mit .de bereits gesetzt. Aber wie wärs mit fidor.bank oder triodos.bank? Ich hab bei der Fidor mal angefragt. Wird der DSGV auch .spk für die Sparkassen reservieren?
Hier erklärt ICANN recht gut, um was es geht:
Kosten
Wer dabei sein will, muß für die Bewerbung bei der ICANN 185.000 $ hinblättern. Zusätzlich kommen dann ähnliche Aufgaben auf den Inhaber zu wie bei der Denic, die die .de-Domains verwalten. Das kann bis zu 1.000.000 Eur ausmachen. Also nichts für Domaingrabber oder Privatpersonen.
Wird sich das durchsetzen?
Nun, Linde erhofft sich mehr Beachtung bei Suchmaschinen und hofft, besser gefunden zu werden. Ich sehe das klar als Marketinginstrument bei weltweit agierenden Marken, die jetzt schon hunderte von Domains verwalten und weltweit viele verschiedene Webseiten betreiben. Ob sich durchsetzt? Das hängt wiederum am Domainnutzer. Wenn bestimmte Seiten nur unter xxx.sap erreicht werden können, wird sich das auch durchsetzen. Vernünftige Domainnamen unter den 22 derzeitigen gTLDs (.com, .org, .biz ect) werden schon seit längerem knapp knapp. Jeff Ernst von Forrester Research sieht mit dieser Ausweitung der TLDs die größte Änderung im Internet seit es Webseiten gibt.
ENDLICH – EINE WIRKLICHE VERSICHERUNG bzw. VERSICHERUNGSVERTRIEB 2.0
Das Thema Versicherungen im Internet ist natürlich an jeder Ecke präsent. Jeder von uns hat bestimmt schon einmal seine Versicherung in einem online Beispielrechner kalkuliert und vielleicht auch über das Internet abgeschlossen. Aber was hat mir bisher ein Abschluss übers Internet gebracht ? Eigentlich nix. Außer, daß ich keinen Makler etc. in meinen 4 Wänden habe. Die Versicherungen haben sich nur eines anderen Vertriebskanals bedient.
Titel Friendsurance Broschüre
Friendsurance
Zugegeben ist das Start-Up Friendsurance auch schon wieder über 1 Jahr alt (in Internetjahren eine Ewigkeit) aber mir ist es heute erst im Gespräch mit einem Freund (da kommen wir gleich noch drauf) aufgefallen.
Freunde haften für Freunde…
Klingt erst mal wenig spannend – da nur wenige meiner Freunde wohl die finanziellen Mittel haben um mich z.B. im Falle eines Haftpflichtschadens ordentlich zu unterstützen! Das ist aber auch gar nicht notwendig!
Bei Friendsurance haften Freunde für Freunde im Rahmen eines Bonus´. Das Prinzip ist recht einfach gehalten. Ich schliesse eine Versicherung ab – Ich vernetze mich mit einem Freund/Verwandten der auch diese Versicherung abschliesst. Ab dem Moment sind wir ein Versicherungsnetz und beide erhalten bei Schadensfreiheit einen Bonus. Je höher die Anzahl der Personen in meinem und je geringer die Schadensquote in meinem „micro Versicherungsnetz“ desto höher ist mein Bonus maximal bis zu 50% der Prämie.
Wie das ganze funktioniert, erklären Paul und Anna in 56 sec:
Warum ist auf diese Idee eigentlich noch kein Versicherungsunternehmen selbst gekommen?
Vorteile : Ich verhindere eine Menge „Klein- und Kleinstschäden“, ich verschlanke den Vertrieb enorm, verhindere zumindest in weiten Teilen Versicherungsbetrug oder vorschnelle Schadensmeldungen und ich habe ein 1a Marketing & Empfehlungskonzept.
Ich habe bisher noch keinen Haken gefunden – hinter den Policen stehen namhafte Versicherungsunternehmen wie z.B. AXA, ARAG, DEVK, R+V, Gothaer, BBV – und so wie ich es sehe werden auch „Standardtarife“ verwendet.
Vielleicht steckt der Teufel im Details – was aber fest steht ist, dass dieses Unternehmen es verstanden hat ein wirklich altes angestaubtes Thema ins digitale Zeitalter zu bringen und das Web nicht nur als Kanal zu nutzen. Social Media ist bei dem Geschäftsmodell nicht nur das erstellen einer Facebook Seite – sondern hier kann ich mein Netzwerk im Zweifel auch direkt adressieren und einen gemeinsamen Vorteil generieren.
„Unsere Generation hat die Musikindustrie verändert. Und die Medien. Jetzt sind die Versicherungen dran!“ Nicht von mir sondern – diese Aussage ist von der friendsurance Infobroschüre!
Saubere Umsetzung! Viel Erfolg. Ich werde das Ganze weiter beobachten und ein paar Freunde suchen, mit denen ich ein gutes Gefühl habe, in ein Boot zu steigen!
Die deutschen Sparkassen wollen mitte dieses Jahres ihren Kunden das Bezahlen mittels NFC ermöglichen. NFC steht für Near Field Communication, also Datenübertragung über eine Entfernung von nur wenigen Zentimetern.
Bezahlen mit NFC
Ich fahre beispielsweise mit dem Taxi in der fremden Stadt. Am Zielort halte ich meine Sparkassen-Karte gegen ein Lesegerät und die 15,80 für den Fahrpreis werden mir direkt abgezogen. Die Sparkassen setzen auf die S-Card. Man kann sie mit bis zu 200,00 Eur aufladen und dann Stück für Stück mit maximal jeweils 20 Eur verbrauchen. Ohne Unterschrift, ohne PIN, ohne Kosten für den Kunden. Das Geld ist also im Chip auf der Karte. Das klingt sehr nach der Geldkarte, die sich nie so ganz durchsetzen konnte.
Bezahlen über NFC
Die Sparkassen starten ihren Feldversuch in der Region Braunschweig, Wolfsburg und Hannover. Partner sind die Esso-Tankstellen, Thalia-Buchläden oder der Süsswarenkette Hussel. Mitte des Jahres sollen 16 Millionen S-Cards ausgetauscht werden. Die weiteren folgen in den Monaten drauf.
Warum setzen Banken oder Sparkassen auf die Karte? Ganz einfach. Sie sind Herausgeber dieser Karten. NFC-Payments über Smartphones gehört meiner Meinung nach mehr die Zukunft. Aber hier haben Banken nicht den Finger drauf. Hier droht das Geschäft mit der bargeldlosen Bezahlung über andere Anbieter zu laufen, seien es die Hersteller (Apple, Samsung ect), Provider (Vodafone, t-Mobile ect.) oder andere Anbieter wie PayPal, PayPass, PayWave, Google oder ähnliche. Hier müssen sich die Banken noch was einfallen lassen, damit der Zug nicht ohne sie abfährt.
Die Sparkassen machen einen ersten Schritt in die Richtung. Weitere sollten folgen.
Man kennt das ja von Umzügen im privaten Umfeld: Sie sind mit viel Aufwand verbunden. Erstmal die Planung: Was soll von wo in der alten Wohnung wohin in die neue Wohnung? Wie verpacke und transportiere ich das Ganze, und wie stelle ich sicher, dass die Sachen, die ich als erstes brauche, auch als erstes da sind? Es ist ja ungünstig, wenn die Bücher vor den Bücherregalen ankommen….
Die Herausforderungen, vor denen man bei einem privaten Umzug steht, gelten auch für Umzüge von einem Rechenzentrum ins andere. Nur gelten hierfür verschärfte Bedingungen: Es dürfen keine Daten verloren gehen, und der Betrieb muss auch während des Umzugs reibungslos weiter laufen – am Besten so, dass die Anwender davon gar nichts spühren. Das erfordert viel Planungskompetenz und technisches Know-how. Wir haben diese Kompetenz über mehr als 15 Jahre hinweg aufgebaut. Darüber haben wir aktuell einen Referenzfim gedreht.
Dazu haben wir drei Kunden interviewt, die von ihren Erfahrungen berichten und ein sehr rundes Bild von verschiedenen, komplexen Umzugsszenarien abgeben: Sabrina Früchting, Geschäftsführerin bei der LBS IT, Anita Markovic, Senior Business IT Analyst bei der BayernLB und Dieter Ziegenbein, Abteilungsleiter Service- und Partnermanagement bei der Landesbank Hessen-Thüringen.
Die Dreharbeiten haben mit allen drei Kunden großen Spaß gemacht. Am Liebsten hätten wir mehr Material verwendet, denn sie konnten viele spannende Details aus den Projekten erzählen. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön!
Seit ein paar Tagen erlaubt Google auf seinen Google Plus-Seiten auch Multi-Admins. Das heißt, eine Google+ Seite, die z.B. einer Firma gehört, hängt nicht mehr an nur einer Person, also einem Admin. Man kann nun mehrere angeben. Das habe ich gleich genutzt und neben meinem eigenen Profil unseren FI-TS Google-Account drangehängt.
Warum auch noch in Google+? Reicht denn da nicht dieses Facebook-Dings? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen bevorzugt Google bei der Suche nach Begriffen die Einträge in den eigenen Services. Das lässt sich natürlich nicht offiziell beweisen, weshalb die Aussage rein subjektiv zu betrachten ist. Zum Anderen habe ich die Erfahrung gemacht, daß man als Unternehmen die wichtigsten Plattform selbst besetzt muß, bevor es ein anderer tut. Mit Anderen meine aktive eigene Mitarbeiter, die die eigene Firma schon mal anlegen und dort Beiträge posten. Aber auch findige Profilbesetzer oder Automatismen können einem das Leben schwer machen. Profilbesetzer sind ähnlich wie Domainbesetzer. Sie legen einfach mal an und warten ab, ob und bis sich der “rechtmässige” Besitzer meldet. Sie sind durch die aktuelle Rechtsprechung rarer geworden, da sich damit kaum mehr Geld verdienen lässt. Automatismen sind vom Betreiber eingestellte Profile, die “sich selbst” generieren, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Das kann eine grössere Anzahl an Usern sein, die angeben bei FI-TS zu arbeiten (so geschehen bei Xing).
Und natürlich ist die Entwicklung momentan so schnelllebig, dass man schwer vorhersehen kann, welche Plattform sich für Unternehmen besser eignet und welcher Anbieter sich darauf besser einstellt.