Schlagworte: Consumerization

High Expectations auf dem Management-Forum 2014

Klaus-Peter Weiß, zukunftsgerichteter CIO der dwpbank
Klaus-Peter Weiß, zukunftsgerichteter CIO der dwpbank

Auf unserem FI-TS Manangemet-Forum soll gerne, kontrovers und vor allem viel diskutiert werden. Unser CEO Dr. Walter Kirchmann ist bekannt für seine, vom Innovationsgedanken getragene Vorträge. In diesem Jahr konnte er einen ebenso fortschrittlichen Gesprächspartner für seine Keynote gewinnen:

Dr. Walter Kirchmann, CEO Finanz Informatik Technologie Service
Dr. Walter Kirchmann, CEO Finanz Informatik Technologie Service

Klaus-Peter Weiß, der seit April 2013 als CIO die gesamten IT-Aktivitäten der dwpbank leitet.
Beide Geschäftsmänner verfolgen identische Ziele: Entwicklung neuer Geschäftsfelder, laufende Anpassung der IT-Landschaft, kosteneffizientes Arbeiten.

Klaus Weiß ist dabei, die IT-Landschaft der größten deutschen Wertpapiertransaktionsbank weiterzuentwickeln. Was braucht es dazu?  Erfahrung hat er dafür in rund 20 Jahren in der IT-Branche gesammelt. Zudem hat er bereits Prozesse und IT-Strukturen entwickelt sowie Produktwelten ausgebaut.

Uns und unsere Gäste interessiert dabei: Was treibt ihn an und vor allem, was erwartet er sich von seinen Partnern?  Welche Zukunftsvisionen hat er für seine Bank? Wie sieht er moderne Banken agieren? Und wo sieht er den IT-Provider im Prozess?
Wir dürfen gespannt auf den lebendigen Talk von Kunden und Provider sein!

Von Spielen lernen

Lohnt es sich für uns, den Blick  auf die gamescom zu riskieren? Nicht, um irgendwelche Spiele auszuprobieren, sondern um zu schauen, welche Trends in Köln sichtbar werden, die vielleicht auch uns betreffen? Ich finde es lohnt sich! Und das sogar für jemanden wie mich, der  lieber draußen spielt, und deshalb allerhöchstens zu später Stunde auf irgendwelchen Parties mit einer PlayStation zu tun hatte.

Letztes Jahr 275.000 Besucher, dieses Jahr voraussichtlich mehr
Letztes Jahr 275.000 Besucher, dieses Jahr voraussichtlich mehr

Erstens, weil die gamescom irgendwas richtig macht. 20 Prozent Wachstum seit der Gründung in 2009, dieses Jahr zum ersten Mal die 600-Aussteller-Marke geknackt, letztes Jahr über 275.000 Besucher, dieses Jahr war die Nachfrage sogar noch stärker.  Was treibt die Besucher? Vor allem das Interesse an neuen Spielen, bzw. neuen Versionen. Und auf der Messe gibt es weit über 300 Premieren – viele davon sogar Weltpremieren. Ich werte das als weiteren Beleg für Consumerization – und als hohes Interesse der Verbraucher an technischen Informationen.

1A Berichterstattung von der gamescom

Wie kann ich den Durchschnitts-Gamer mit dem Durchschnittsverbraucher gleich setzen? Das geht problemlos. Auf der Wirtschaftspressekonferenz zur gamescom hieß es,  Gaming durchziehe die komplette Gesellschaft. Alter, Bildung, Einkommen, Haushaltsgröße – alles sei gleichwertig vertreten unter den 25 Millionen regelmäßigen Gamern in Deutschland. Ich dachte natürlich gleich: und was ist mit Frauen? Die auch. 44% sind weiblich.

Auch eine Bestätigung des Trends BYOD konnte ich auf der gamescom finden: Immer mehr Spiele-Anbieter sind breit aufgestellt, d.h. sie bringen ihre Spiele für das komplette Hardware-Szenario heraus: Rechner, Konsole, Smartphone etc. Natürlich gibt es immer mehr Spiele für Smartphones – eine nachvollziehbare Entwicklung, wenn man an ihre zunehmende Verbreitung denkt.

Aus der Ferne betrachtet finde ich keine bahnbrechenden Innovationen. Klar, die grafische Qualität wird immer besser. Darüber hinaus scheint mir eher die Phantasie, die Liebe zum Detail, die Erstellung komplexer Parallelwelten den Erfolg der Spiele auszumachen. Da sehe ich keine Parallele zu FI-TS. Wir haben schon in dieser Welt ganz gut zu tun.

Abschließend, nehme ich mir noch mal die wirtschaftlicher Perspektive ein und schaue auf die Games-Branche. Da gibt es ein Problem: Ob beim Kauf von Konsolen, den Mitgliedern von WoW oder bei den Facebook-Spielen: die Zahlen sind rückläufig. Zudem nimmt die Bereitschaft, Spiele zu kaufen, ab. Der Trend sind hingegen kostenlose Videospiele. Das ist eine vitale Herausforderung für die Spiele-Hersteller: Wie wollen sie künftig Geld verdienen? Eine Lösung: Für Extras zahlen Kunden unter Umständen freiwillig, wenn der generelle Zugang kostenlos ist. Es ist aber nicht so, dass Free-to-Play ohne kostenpflichtige Extras eine schlechtere Qualität hätten als verkaufte Spiele. Das können sich die Hersteller nicht leisten, denn gerade ein Spiel, das nichts kostet, lässt sich völlig schmerzlos beenden – und Alternativen gibt es genug.  Ich bin gespannt, was sich in dieser Richtung tut, und ob es sich auch auf andere Inhalte übertragen lässt.

Noch einmal schlafen, dann zu Hause bleiben: Home Office Day

Am Donnerstag, den 10. Mai 2012  ist  Home Office Day. Leider allerdings nicht weltweit, sondern in der Schweiz. Dort findet er schon zum dritten Mal statt – für mehr Lebensqualität, mehr Zeit und weniger CO₂-Belastung. Noch haben wir keinen Firmensitz in der Schweiz, aber wir sind von dem Ansatz schon voll überzeugt: Home Office spart An- und Abfahrtzeit und -stress, hilft Familie und Beruf in Einklang zu bringen und ermöglicht flexibleres Arbeiten, mehr Motivation und Produktivität - ganz abgesehen davon, dass der Ansatz umweltfreundlich ist.


 
Ich bin froh für ein Unternehmen zu arbeiten, das demgegenüber aufgeschlossen ist. Aus technischer Sicht haben wir es sicher einfacher als andere Unternehmen, weil wir das Know-how für für die IT-Basis gleich im Haus haben. Aber auch über die Technik hinaus stellt der Ansatz, Mitarbeitern das Arbeiten von zu Hause aus zu ermöglichen, vor viele Fragen, die im Vorfeld geklärt werden sollten, zum Beispiel: Leiden die Entspannungsphasen der Mitarbeiter darunter, wenn sie auch zu Hause arbeiten können? Wird  von zu Hause arbeiten “können” schnlel zu “müssen”? Werden die vereinbarten Arbeitszeiten eingehalten? Welche versicherungstechnischen Fragen müssen im Falle eines Unfalls geklärt sein? Ist die Erreichbarkeit des Mitarbeiters gesichert? Leidet die interne Kommunikation unter der räumlichen Trennung?

Sind diese Fragen geklärt, bringt Home Office viele Vorteile für Mitarbeiter wie Unternehmen. Der Ansatz ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir von den aktuellen technologischen Entwicklungen profitieren können wie Cloud Computing, Consumerization und den permanenten Verbesserungen der Netz-Infrastruktur. Darüber hinaus ist es umweltfreundlich – im Rahmen des Schweizer Home Office Day kann man die Einsparungen errechnen, die sich durch das gelegentliche Arbeiten von zu Hause ergeben. Ich fahre zum Beispiel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Büro und brauche für einen Weg etwa 60 Minuten. Wenn ich an zwei Tagen im Home Office arbeiten kann, spart das 94,62 CO² KG/Jahr. Würde ich stattdessen mit dem Auto fahren, brauche ich nur 40 Minuten für eine Strecke – habe aber wesentlich mehr CO² Verbrauch – und damit Einsparungen in Höhe von 971 CO² KG/Jahr.

Consumerization – Potenziale für Banken und Versicherungen

Kein Tag vergeht, an dem ich nicht ein paar mal über BYOD stolpere. Ungefähr 4.110.000 Einträge liefert Google, nachdem ich gerade ”BYOD” eingegeben habe - ich denke, dann kann ich auf weitere Erläuterungen verzichten.  Klar ist: Wieder mal ein Trend, vielleicht sogar einer, der sich gerade zum Hype entwickelt.

Pflichtprogramm für uns zu verfolgen, welche Möglichkeiten sich dadurch für unsere Kunden, die Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister ergeben. Dabei beschäftigen wir und allerdings lieber mit Consumerization – der Privatmann entdeckt für sich Technologietrends und bringt sie ins Unternehmen – als nur mit der Integration von externer Hardware in das IT-Management. Dazu gibt es gerade einen interessanten Beitrag in Bank, Systems & Technology: Was bringt Consumerization den Banken? Sowohl intern als auch beim Kundenmanagement? Die Autorin Katherine Burger sieht hier großes Potenzial: Die Beziehung mit den Kunden wird  intensiver, profitabler, passgenauer; die Zusammenarbeit besser und produktiver.

Das ist Consumerization – bzw. der TV-Spot für das neue Samsung Galaxy S3
Dabei geht es allerdings weniger um die Hardware, die sich jeweils in der Hand von Kunde und Kundenbetreuer befindet, als um die Realisierung des alten Traumes: Immer und überall am Kunden sein. Das ist online problemlos möglich, zudem einfach und bequem für Banker wie Kunde. Und, besonders vorteilhaft: Personalisiert. Schließlich ermöglicht Social Media einen weiteren Schritt Richtung transparenter Kunde. Damit lassen sich Produkte passgenauer und damit profitabler als bisher anbieten – und auch entwickeln.

Soweit die Vorteile, Nachteile sieht Burger allerdings auch: Sicherheitsrisiken in Bezug auf Unternehmensdaten, und Kosten, speziell wenn es um BYOD geht. Dabei verweist sie auf das Blog von Aberdeen Research. Demnach muss ein Unternehmen, das 1000 mobile Geräte nach dem BYOD-Ansatz verwaltet, im Durchschnitt pro Jahr mit Mehrausgaben in Höhe von 170.000 USD rechnen. Allerdings hat Aberdeen nur 100 Unternehmen dazu befragt. Und diese machen gerade ihre ersten Erfahrungen. BYOD bedeutet einen neuen Ansatz für die IT-Administration, genauso wie Consumerization allgemein. Wenn dieser Ansatz ausgereift ist, überwiegen die Vorteile überdeutlich.

Wer ist der Herr der Hardware?

Das aktuelle Trend-Wort “Consumerization”  bezeichnet den Vorgang, dass Mitarbeiter ihre privaten Computer – ob Smartphone, Tablet oder Laptop -  für ihre Arbeit nutzen. Das Innovative von Consumerization besteht aus der Verbindung von zwei Trends, die die letzten Jahre gekennzeichnet haben: Cloud Computing, d.h. die Trennung von Hard- und Software und die Digitalisierung des Alltags, d.h. Computer gehören nicht mehr exklusiv an unsere Arbeitsplätze, sondern begleiten uns (fast) in jeder Lebenssituation.

Smartphones und Tablets auf Wachstumskurs

Laut Bitkom-Erhebungen von 2012 sind inzwischen 75 Prozent der Deutschen im Internet, jeder Dritte nutzt dafür auch Smartphones oder Tablets. Der Erfolg der Smartphones überrascht mich nicht, wer heute ein neues Handy braucht, nimmt eben ein Smartphone. Die zusätzlichen Kosten sind überschaubar, und der mobile Zugang zum Internet ist ein klarer Vorteil. Dass sich Tablets ebenfalls zunehmend durchsetzen, wundert mich dagegen.  Aber PriceWaterhouseCoopers prognostiziert dahingehend: 2016 sei jeder dritte verkaufte PC ein Tablet. Mal schauen.

Mein Smartphone für meinen Arbeitgeber?

Wünschen sich deutsche Arbeitnehmer, ihre privaten Geräte für ihre Arbeit zu nutzen? Immerhin verschleißen auch digitale Geräte, und die Verbindung von privaten und geschäftlichen Inhalten ist nicht unbedingt wünschenswert: private Inhalte können kompromitierend sein, geschäftliche können gegen das Datenschutzgesetz verstoßen oder den Unternehmenserfolg vital gefährden, wenn sie in falsche Hände gelangen. Dell ist dieser Frage nachgegangen und hat zusammen mit TNS Infratest für den 328 IT-Verantwortlichen zu Consumerization interviewt.

Mitarbeiter wollen eigene Geräte nutzen
Mitarbeiter wollen eigene Geräte für ihre Arbeit nutzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Ergebnis: Vier von fünf Mitarbeitern nutzen ihre eigenen Geräte auch für die Arbeit, wenn es von der Unternehmensseite keine Einschränkungen gibt:

  • 89 Prozent nutzen ihre Geräte für dienstliche Telefonate
  • 88 Prozent nutzen ihre Geräte für dienstliche E-Mails
  • knapp 50 Prozent bearbeitet dienstliche Dokumente über ihr eigenes Gerät
  • Business-Apps wie SAP2, Microsoft Dynamics oder Oracle werden zudem in 53 Prozent der Unternehmen genutzt, die den Einsatz von privaten Smartphones und Tablets gestatten.

Bring Your Own Device (BYOD) wird also von der Mitarbeiterseite gewünscht – und ist damit eine neue Aufgabe für die Unternehmens-IT. Sie müssen Richtlinien entwickeln und Management-Systeme einrichten, um die Sicherheit der Unternehmensdaten und den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter zu gewährleisten. Diese Herausforderung ist anspruchsvoll – aber sie lohnt sich, den die freie Wahl des Arbeitsgerätes fördert Motivation und Produktivität der Mitarbeiter – darüber sind sich verschiedene Studien einig, auch wenn es noch keine Zahlen dazu gibt.

FI-TS bei INNOVATIONSforBANKS – Freikarten für Banker!

Die Bankebbranche ist alles andere als innovationsfrei!

Am 30. und 31. Mai 2012 findet in Frankfurt am Main organisiert durch den BANKINGCLUB der zweite Fachkongress INNOVATIONSforBANKS statt.

Als Outsourcing Partner für Finanzdienstleister ist auch FI-TS daran interessiert sich ständig weiter zu entwickeln und Innovationen voran zu treiben. In diesem Zusammenhang nutzen wir den  Kongress, um unsere neusten Entwicklungen vorzustellen. Im Rahmen unserer Teilnahme haben wir uns 3×2 kostenfreie Tickets gesichert die wir hier gerne an Sie als Mitarbeiter einer Bank oder eines Finanzdienstleisters weitergeben.

Ticket
INNOVATIONforBANKS - Ihre Eintrittskarte ?!

Kontaktieren Sie mich (Dirk Emminger, dirk.emminger (at) f-i-ts.de) wenn Sie eine Karte von uns erhalten möchten. First come – First serve!

Sehen Sie neben unseren neuen Cloud Produkten unter anderem wie wir live mobile Endgeräte wie iPads und Smartphones in eine hoch verfügbare und sichere Infrastruktur integrieren. Damit beantworten wir viele Fragen zum Thema Consumerization & Sicherheit bei Finanzdienstleistern.

Neben uns hat der BANKINGCLUB weitere namhafte Partner und Speaker gewinnen können.

Rund 120 Mitarbeitern von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern diskutieren  neue Ideen fürs Banking, aktuelle Trends, innovative Bankprodukte und Dienstleistungen, neuartige Geschäftsmodelle sowie zukunftsweisende Technologien. An eineinhalb Tagen erleben die Teilnehmer in komprimierter Form  die Innovationsfähigkeit der Bank- und Finanzbranche.

Die Deutsche Bank stellt die Innovationen in der Q110, ihrer Filiale der Zukunft, vor. Die öffentlich-rechtlichen Banken zeigen ebenfalls ihre Zukunftsmodelle.

Selbstverständlich stehen die Themen Mobile Payment, online Finanzplanung und -management für Privatkunden sowie Social Media im Fokus. Alle Themen werden durch Fachvorträge, Podiumsdiskussionen und spannende Innovations-Sessions präsentiert.

Heute wissen, was morgen passiert!

Alle Informationen zum Programm, den Referenten und Location finden Sie unter: www.innovationsforbanks.de

 

Consumerization aber sicher: FI-TS Mobile Device – Identity & Access Management

IT-Geräte gehören lange nicht mehr exklusiv an den Arbeitsplatz. Zu Hause nutzen wir sie genauso – oder mit mehr Spaß. Weil wir uns die Geräte besorgen können, die uns am Besten gefallen – von Farbe über Functions bis zur Usability. Vor dem Einzug von Cloud Computing lebten wir in zwei IT-Welten. Tendenziell war die eine sicher, eingeschränkt, umständlich und veraltet, die andere ist schnell, nutzerfreundlich, selbstbestimmt und modern. Die Cloud-Technologie macht die Aufhebung dieser Trennung aus technischer Sicht möglich.

Unsere Antwort auf Consumerization: FI-TS cloud.app.mdm
Unsere Antwort auf Consumerization: FI-TS cloud.app.mdm

Und stellt IT-Abteilungen vor eine neue Herausforderung: Wie können Mitarbeiter ihre privaten Geräte – die nicht administriert werden – für ihre Arbeit nutzen, und den Sicherheitsanforderungen des Unternehmens voll entsprechen? Hier gibt es noch Einiges zu tun, bestätigt auch eine Umfrage, die TNS Infratest  im Auftrag von Dell aktuell durchgeführt hat. Dabei wurden branchenübergreifend 328 deutsche Unternehmen befragt, wie sie den Einsatz privater mobiler IT-Geräte in ihrem Hause handhaben. Mehr als die Hälfte erlaubt den Einsatz ohne Einschränkungen, 27% haben noch keine Position formuliert und 20% sind strikt dagegen. Was die Einschätzung der Sicherheitsrisiken angeht, überrascht mich die Aussage der Unternehmen: Die Mehrzahl von ihnen  ist sich der Risiken bewusst, verzichtet jedoch darauf, entsprechend zu reagieren. Wir kennen die Risiken ebenfalls, und haben darauf mit zwei neuen Services reagiert, mit denen die Nutzung privater Endgeräte für Unternehmen so sicher ist, dass sie auch  den anspruchsvollen Ansprüchen von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern möglich machen. Auf dem Management-Forum am 8.März 2012 haben wir sie erstmalig vorgestellt: Unser Service für Mobile Device Management nennt sich FI-TS cloud.app.mdm. Dabei bieten wir verschiedene Mobile Device Management-Services, mit den Unternehmen Smartphones und Tablets zentral verwalten können – vom full managed Service bis zu Bring Your Own Device (BYOD).

Zugriffsrechte zentral verwalten, nachverfolgen und reporten: IAM mit FI-TS
Zugriffsrechte zentral verwalten, nachverfolgen und reporten: IAM mit FI-TS

Der zweite Service FI-TS Identity und Access Management ist eine IAM-Lösung. Damit können Kunden jederzeit sämtliche Rollen, Berechtigungen sowie Zugriffe dokumentieren und erfüllen dabei anspruchsvolle Compliance-Anforderungen.

Wir wollen mit diesen Services für unsere Kunden die Vorteile von Consumerization nutzbar machen, ohne dass sie Kompromisse bezüglich Sicherheit eingehen müssen - und damit die Bedürfnisse von Anwendern,  Risikoanforderungen der Branche und technische Möglichkeiten in Einklang bringen.

 

Was sagt man zu einem Mitarbeiter, der seine eigene IT mitbringt?

“Danke – wieder was gespart” oder “Hilfe, wollen sie uns alle ruinieren?” ? Aus meiner Sicht passt beides. Und seit wir „Consumerization“ zu einem Kernthema unseres 11.Management-Forums 2012 gemacht haben, stolpere ich jeden Tag über das Thema: Wie gehen Unternehmen damit um, dass ihre Mitarbeiter privaten Geräte z.B. Smartphones, Tablets, Laptops und ihre privaten Kommunikationskanäle wie z.B. Social Media an ihrem Arbeitsplatz einsetzen.

Heute sind mir zwei Studien über den Weg gelaufen, die sich damit befassen. Der Security-Anbieter Clearswift hat im Sommer die Studie Work Life Web 2011 erhoben. Dabei geht es um die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz. Citrix hat sich ebenfalls im Rahmen einer Studie mit dem Thema beschäftigt. Das Schöne an den Studien ist: Auch wenn sie nicht den gleichen Fokus haben – im Kern stimmen die Ergebnisse überein: Je mehr Freiheit bei der Wahl der Kommunikationsmedien, desto erfolgreicher die Mitarbeiter. Laut der Citrix-Studie führt BYOD (bring your own device) zu einer Produktivitätssteigerung von 30 Prozent. Laut Clearswift werden immer mehr private Geräte wie Smartphones und Tablet PCs von Mitarbeitern am Arbeitsplatz genutzt. In der Studie gaben 60% der Unternehmen an, dass sie die Nutzung zumindest erlauben oder sogar fördern.

Auch der Einzug von Web 2.0 ins Arbeitsleben wird zunächst positiv bewertet: 80 Prozent der durch Clearswift befragten gaben an, in der Nutzung von Social-Media-Anwendungen Vorteile für ihr Unternehmen zu sehen. 49% Prozent der befragten Manager in deutschen Firmen halten Web-2.0-Technologien sogar für entscheidend für den zukünftigen Erfolg eines Unternehmens.

 

Sieht ganz so aus, als wäre es vorteilhaft, Mitarbeiter ihre privaten IT-Vorlieben auch bei der Arbeit ausleben zu lassen. Ich finde es auch viel schöner, wenn ich mir meine Arbeitsgeräte selbst aussuchen kann. Aber…es gibt ein ABER: So einfach ist es nicht, ergeben beide Studien. Die Privatinitiativen auf Mitarbeiterseite lassen sich nur schwer kontrollieren und stellen ein echtes Sicherheitsrisiko für die Unternehmen dar. Nach der Befragung durch Citrix haben sich in 62 Prozent der befragten Unternehmen noch nicht einmal Regeln und Prozesse etabliert, um den Einsatz von privaten Endgeräten kontrollierbar machen. Und 45 Prozent der IT-Manager wissen nicht, welche privaten Geräte Mitarbeiter überhaupt für berufliche Zwecke einsetzen. In Kombination mit den Ergebnissen von Clearswift, habe ich fast den Eindruck, von der neuen Freiheit solle man Abstand nehmen: Denn 48% der Führungskräfte fürchten den Verlust vertraulicher Daten durch Mitarbeiter und 50% der Ansicht sind, dass ihren Angestellten die Sicherheitsproblematik nicht bewusst ist.

Trotzdem müssen wir das Rad nicht zurückdrehen, darin stimmen wieder beide Studien überein: Die Technologie hat sich nicht nur dahingehend entwickelt, dass Mitarbeiter sehr frei über Kommunikationskanäle und Geräte entscheiden können. Es gibt auch Lösungen für die einfache und sichere Verwaltung und Überwachung von Geräten, Fern-Zugriff, Online-Zusammenarbeit, IT Support sowie dem sicheren Aufbewahren, Versenden und Teilen von Dateien über mobile Endgeräte. D.h. die Technik ist wieder mal nicht das Problem, sondern der Mensch. Diesen Satz habe ich schon oft von IT-Admins gehört, wenn bei mir  ein unvorhergesehener Fehler aufgetaucht ist. Deshalb gebe ich ihn jetzt gerne zurück: Consumerization ist primär kein technisches Problem, sondern sie erfordert neue Denkansätze beim IT-Management.