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Rückblick FI-TS Management-Forum Teil 2 (von 3)

 

FI-TS_Management-Forum-2015-Mittag mit Desserts
Auch kulinarisch tipp topp – unser 14. FI-TS Management-Forum 2015

Unser 14. Management-Forum in der BMW-Welt München: Am Freitag habe ich im ersten Teil des Rückblicks die Vorträge von unserem Geschäftsführer Günter Mattinger, Florian Gschwandtner von Runtastic und CEO Dr. Walter Kirchmann beschrieben.

Mit den Themen “Standardisierung und Individualisierung”, “Digitalisierung, Wandel & innovative Lösungen bei Versicherungen“ und der Podiumsdiskussion „Regulierung als Bremser von Innovationen“ geht es nun im zweiten Teil weiter.

Unser Moderator Martin Klapheck hatte es vor der Pause bereits angekündigt: Nach dem Essen wurden erstmals zwei Sessions weitergeführt. Die Vertreter der Bankenbranche blieben im großen Auditorium und  die der Versicherungsbranche wechselten in den BMWi Bereich der BMW-Welt.

Dr. Christian Thiel startete die Banking-Session mit dem Thema Standardisierung.
Dr. Christian Thiel startete die Banking-Session mit dem Thema Standardisierung.

Die Banking -Session
Im großen Auditorium betrat Dr. Christian Thiel, mit seinem Thema: „IT-Dienstleister und Kunden im Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Individualisierung“ die Bühne. Dr. Thiel ist bei FI-TS verantwortlich für Unternehmensentwicklung, liest dementsprechend viele Analysen und kennt die Themen für 2015: „Auf der einen Seite haben wir die ganz klassischen Themen: Cloud Computing, Big Data, Mobility, Security. Aber ein Thema sticht für 2015 heraus: Das ist das Thema Standardisierung.“ Wir bieten unseren Kunden technische Standardisierungslösungen an, die ihnen helfen, ihre Unternehmensprozesse zu optimieren. Um diese Prozesse optimal einzuleiten, sagt Christian Thiel, sollten Kunden und Dienstleister im ständigen Dialog sein.

FI-TS_Management-Forum-2015-Diskussion
Podiumsdiskussion auf dem 14. FI-TS Management-Forum: Sind die Vollbanken “Sicherhheits-paranoid”? Laufen FinTechs den Banken den Rang ab? Sind die Regulierungen schuld? Oder ist die Branche zu fantasielos? – Viele Fragen, viele Argumente.

Im zweiten Teil der Banking–Session, stand die Podiumsdiskussion „Regulierung als Bremser von Innovationen“ auf dem Programm. Ich werde einfach mal einen Teil der Diskussion wiedergeben:
Thorsten Hahn vom Bankingclub leitete die Diskussion mit der Frage „Schützt Regulierung die Banken oder werden sie in ihrer Entwicklung behindert?“ ein. Die Meinungen dazu gingen auseinander: Sie schützt die Banken, da sie eine Barriere für Wettbewerber aus dem non-banking Sektor darstellt, sagte sinngemäß Thomas F. Dapp, Senior Economist, DB Research. Stefan Krebs, Zentralbereichsleiter Informationssicherheits- und Risikomanagement bei der FI war anderer Meinung: Vollbanken müssten die komplette Regulierung abdecken und hätten daher nicht die Agilität, wie ein FinTech-Unternehmen. FinTechs brauchten für ihr Spezialbusiness nur einen Teilbereich der Regulierung abdecken. Schließlich brachte es Ramin Niroumand, Partner und Geschäftsführer bei FinLeap auf den Punkt: „Regulierung macht uns langsamer, es hält uns aber nicht auf.“ Niroumand weiß: „Wir Start-ups…können viel schneller Neues ausprobieren.“ Haben Banken zu hohe Sicherheitsbedenken, um innovative Geschäftsmodelle zu implementieren? Dr. Walter Kirchmann, CEO von FI-TS warnte: Cyberangriffe könnten durch das Öffnen von E-Mail Anhängen initiiert werden. Daher müsse vor allem bei Usern in Unternehmen, die hohe Administrationsrechte haben, ein ganz anderes Sicherheitsniveau angelegt werden.

Was ist, wenn Regulierung gar nicht die Schuld an mangelnder Innovation trägt? Was könnte dann die Ursache sein? Dr. Kirchmann tippte auf Fantasielosigkeit in der Branche. Dabei sind „Die Angebote von den FinTechs ja nicht wirklich super innovativ neu, sie sind halt einfach digital”, so Thomas Dapp. Niroumand stellte klar: Start Ups wie Finleap können einfach mal neue Wege ausprobieren. Stefan Krebs schränkt ein: In der Bankenlandschaft leben wir auch von Solidität. Hier ist „einfach mal ausprobieren“ nicht möglich.  

FI-TS_Management-Forum-2015-Thorsten Pelka
Thorsten Pelka, Geschäftsführer direkt gruppe, sieht zwei große Trends in der Versicherungsbranche.

Die Versicherungs-Session
Im BMWi Bereich der BMW-Welt fand zeitgleich zur Banken-Session die Versicherungs-Session statt.  Thorsten Pelka, Geschäftsführer direkt gruppe, sieht zwei große Trends in der Versicherungsbranche: „Wir haben auf der einen Seite den Trend, mit neuen innovativen Angeboten, wie beispielsweise mobilen Apps, weitere junge Kunden zu erreichen. Gleichzeitig gibt es eine neue Start-up-Szene, die in den Markt einbricht. Sie versucht zum Beispiel mit Schutz-Click oder Control Expert in eher etablierte Felder, wo bislang die Versicherer zu Hause waren, Geschäftspotentiale abzugreifen.“ Doch wie sollte die Branche reagieren? Thorsten Pelka gibt die Antwort: „ Wir müssen mit neuen, schlankeren, und einfacher zu verstehenden Produkten an den Markt zu kommen. Diese Produkte soll man,wie in jedem amazon, wie in jedem App-store einfach kaufen können und damit einen guten, Rundumversicherungsschutz haben. Das wäre gut, das wäre konsumentenfreundlich und würde in das Jahr 2015 passen.“

FI-TS_Management-Forum-2015-Thomas Baumbach lachend
Thomas Baumbach, Gschäftsführer der OEV, fragt: „Digitalisieren wir unser heutiges Geschäftsmodell, oder entwickeln wir ein digitales Geschäftsmodell?

Thomas Baumbach, Geschäftsführer der OEV,  stellte uns die Frage: „Digitalisieren wir unser heutiges Geschäftsmodell, oder entwickeln wir ein digitales Geschäftsmodell? Der Kunde muss sich wohl fühlen. Baumbach erklärte am Beispiel Apple. 2001 sagte Jobs: “Ich habe nicht die Art und Weise des Musikhörens geändert, sondern gleich die gesamte Musikindustrie.“
Mit neuen Produkten (beispielsweise der Apple Watch), würde Gesundheit checken  so einfach wie Uhrzeit ablesen. Über die Funktion der digitalen Patientenakte, könnten Kunden leicht an ein Produkt gebunden werden.  Heute würden bereits viele medizinische Daten in der Cloud gesammelt. Es sei heute so einfach, schnell online nach einer geeigneten Versicherung zu suchen. Dabei vertrauten Interessenten den Ergebnissen der Suchmaschinen. Höher - Schneller -Besser – so lautete der amerikanische Weg. Dabei bedeutete Privatsphäre wenig, wenn sie dem technischen Fortschritt im Weg stünde.

Versicherungen bieten alle die gleichen Produkte an, aber bei wem schließt der Kunde ab? Beim Service Versicherer, Direktversicherer , Dienstleister (Beratungen) oder bei den branchenfernen Mitbewerbern? Baumbach stellte das Vertrauen in den Versicherungsberater aus der alten Welt, der Orientierungslosigkeit des Kunden aus der neuen Welt gegenüber. Der Weg führt zur digitalen Versicherung. Hier hat Thomas Baumbach praktischerweise gleich die Lösung parat und stellte uns ein eigenes Produkt iCare vor.
“Look and Feel” der Versicherungs-Session können Sie nun in unserer Video-Zusammenfassung erleben:

Rückblick FI-TS Management-Forum Teil 1 (1-3)

Schöner Anblick beim Betreten des 14. FI-TS Management-Forums 2015 in der BMW-Welt München
Schöner Anblick beim Betreten des 14. FI-TS Management-Forums 2015 in der BMW-Welt München
FI-TS_Management-Forum-2015-Günter Mattinger
FI-TS Geschäftsführer Günter Mattinger eröffnet das 14. FI-TS Management-Forum.

Das 14. FI-TS Management-Forum in der BMW-Welt München war aus meiner Sicht mal wieder ein voller Erfolg. Das Themengebiet reichte von Tracking-Fitness-Apps über Herausforderungen an CIOs,  Standardisierungsleistungen von FI-TS, Cyber Crime-Gefahren für Unternehmen, bis zu einem Diskussions-Panel zwischen etablierten Finanzdienstleistern mit Quereinsteigern, den Fin-Techs.

Eröffnung
Unser Geschäftsführer Günter Mattinger begrüßte die gut 500 Gäste und stellte das diesjährige Thema: „Digitalisierung und Regulierung“  vor. Diese Themen, die zum Tagesgeschäft eines CIOs gehörten, seien keine „Trends“, sondern nachhaltige Entwicklungen, so Mattinger. Daneben präsentierte er  den Wachstumskurs unseres Unternehmens und stellte den neuesten FI-TS Referenzfilm mit unserem Kunden, der Landesbank Baden Württemberg, vor.

Big Data in Action
Ein Vertreter des Themas Digitalisierung ist Florian Gschwandtner von Runtastic. Viele Gäste unseres Forums konnten sich nicht erklären, wie der Mitbegründer und CEO einer Fitness-App in das Sprecherportfolio von FI-TS passt. Vielleicht haben Sie ja eine Idee?  Fitness-Kunden lassen sich über die App bei ihren Sportaktivitäten tracken. Dann werden die Daten mit anderen Kunden verglichen, um herauszufinden, wo ich mich in der Statistik befinde. Mit Hilfe der ausgewerteten Daten kann mir die App von Runtastic  Tipps geben, wie ich meine Fitness weiter verbessern kann.

Florian Gschwandtner, CEO und Gründungsmitglied von Runtastic
Florian Gschwandtner, CEO und Gründungsmitglied von Runtastic

Mit einer solchen App wird das Smartphone zum wichtigsten Sportutensil und meine Freunde in den sozialen Netzwerken werden zu meinen wichtigsten Motivatoren. Runtastic entwickelt an diesem Trend mit.
Nehmen wir beispielsweise die Musikindustrie. Sie war Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Hier hat sich der Weg von der CD im Einzelhandel hin zur Musik-Cloud rasant vollzogen.
Beim Sport verlassen wir vielleicht demnächst das Fitnessstudio und konzentrieren uns auf unsere Apps, die uns zum Sport animieren. Florian Gschwandtner weiß, was sich Freizeitsportler von seiner Fitness-App erwarten. Um diese Erwartungen nicht zu enttäuschen, arbeitet er am „Doni“ (Day of new ideas) beständig mit seinen kreativen Kollegen an App-Entwicklungen.
Verfolgt man die Begeisterung, mit der sich Fitness-Kunden einer solchen App widmen, wird ersichtlich, warum Versicherungen und Banken mehr und mehr den Zugang zu ihren jungen Kunden verlieren. Dabei sind die Daten, die Apps generiert werden, so interessant für die Versicherungsbranche. Stellen Sie sich mal vor, wie personalisiert Sie mit einem solchen Hintergrundwissen mit Ihren Kunden kommunizieren könnten! Darum gilt es, digitale Wege zu entwickeln, diese Kunden zurück zu holen und zu begeistern. Allerdings gibt es Vorgaben, die diesen Branchen ein schnelles Handeln, wie es für Start Ups Usus ist, unmöglich macht.

FI-TS_Management-Forum-2015-Walter-Kirchmann
FI-TS hält als Partner Banken und Versicherungen den Rücken frei, damit sie die Freiräume haben, sich auf den Wettbewerb in ihrem Geschäft konzentrieren zu können.

Herausforderungen des CIOs
Unser FI-TS CEO Dr. Walter Kirchmann knüpft mit „Digitalisierung und Regulierung – Die Kernherausforderungen für Banken und Versicherungen“ an den Vortrag von Florian Gschwandtner an.
„Digitalisierung ist ein wunderbares Angriffsfeld für FinTechs“, so startet er, doch die Angriffe bezögen sich auf standardisierbare Produkte. Daneben profilierten sich Newcomer vor allem über digitale Vertriebskanäle.- Klar: Startups können sich “quick and dirty” Lösungen leisten, im Banken und Versicherungsumfeld gibt es hohe Regulierungen.

Das Fazit zieht Dr. Kirchmann mit den Worten: „Es gibt eine Menge Herausforderungen – von der Digitalisierung über die Regulierung bis zu Cyber Crime. FI-TS ist der Partner für Banken und Versicherungen, der Ihnen hilft, sich darauf einzustellen. Damit können Sie sich besser auf den Wettbewerb in Ihrem Marktumfeld konzentrieren.“

Die Herausforderungen an einen CIO - bei 4 von 5 Herausforderungen unterstützt FI-TS
Die Aufgaben eines CIO – bei 4 von 5 Herausforderungen unterstützt FI-TS

Wenn ich also Kunde bei FI-TS bin, werde ich in meinen Hauptbedürfnissen (Verfügbarkeit von Services, Einhaltung der Compliance, Kosteneffizienz und  Lieferfähigkeit) unterstützt und kann meine Aufmerksamkeit den Veränderungen am Markt zuwenden. Dies Unterstützung  ist es schließlich, was eine gute Partnerschaft ausmacht.

Damit es in diesem Rückblick nicht nur beim Text bleibt, lade ich Sie ein, sich einen Ausschnitt vom Auftritt Florian Gschwandtners (Runtastic) anzusehen:

14. FI-TS Management-Forum 2015 am Start!

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Unsere Gäste: IT-Experten aus der Banken- und Versicherungsbranche. die an den Entscheidungsprozessen in ihren Unternehmen beteiligt sind. (Foto: Bernd Ducke)

„Ich habe 180 Puls!“
Nein, so schlimm ist es noch nicht, aber aufgeregt bin ich schon. Schließlich ist es MORGEN soweit: Wir öffnen unsere Türen ganz weit und heißen Sie herzlich willkommen zum 14. FI-TS Management-Forum in der BMW-Welt München! Kernthema in diesem Jahr ist “Digitalisierung und Regulierung – Die Kernherausforderungen für Banken und Versicherungen”. Um dieses Thema umfassend darzustellen, haben wir wieder eine aussagekräftige Mischung aus Praxisberichten, Vorträgen aus Kunden- und Anwendersicht sowie Beiträgen von prominenten Experten zusammengestellt. Unsere Sprecher habe ich in den letzten aktuellen Blogbeiträgen  bereits vorgestellt.

Neuheiten:
Neu ist in diesem Jahr, dass es zwischen Mittag und Kaffee zwei Sessions gibt, die sich in ein Banken- und ein Versicherungspanel aufteilen. Ebenfalls neu ist unser Ausstellungsobjekt: die Börsen-Händler Station. Mein Kollege Steffen Rohde steht Ihnen für Fragen gern zur Verfügung. Am Abend haben wir für Sie in diesem Jahr ein Live-Cooking Buffet.

Sprecher auf dem FI-TS Management-Forum 2015
Sprecher auf dem FI-TS Management-Forum 2015. Die Mischung macht´s: Innovative Imulsgeber, Praxisberichte und tolles Essen!

Konzept FI-TS Management-Forum:
Unser FI-TS Forum ist nun schon seit 14 Jahren eine exklusive Gesprächsplattform für die Finanzbranche. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zum Networking mit höchst interessanten Vertretern der Branchen. Daneben, werden Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister in jedem Jahr konkrete, innovative Impulse gegeben, mit Hilfe deren sie die Herausforderungen der Zeit und des Wettbewerbs erfolgreich begegnen können.

Unsere Geschäftsführer Dr. Walter Kirchmann, Manfred Heckmeier und Günter Mattinger sind sowohl auf der Bühne präsent, als auch in den Pausen jederzeit zu einem Themenaustausch ansprechbar. Darum zögern Sie nicht!

Unsere Sponsoren:
Wir haben für unseren Networking-Event wieder viele tolle Sponsoring-Partner gewonnen. Wenn Sie morgen ab 9:00 Uhr den Auditorium-Bereich der BMW-Welt betreten, werden Sie ein schwarzes Espresso-Mobil sehen.  Unser Partner für die Muntermacher, die sie den ganzen Tag genießen können, ist Hewlett Packard (HP).
Wir freuen uns, wenn Sie während des Forums “social networken”! Ist dann Ihr Akku leer- kein Problem: Mit den stylischen CISCO Powerbanks für alle gängigen Smartphones, sind Sie den ganzen Tag unter Strom. Microsoft ist unser Connectivity Partner und versorgt Sie mit Highspeed WLAN. Damit können Sie dann kurz mal abtauchen in der entspannten Atmosphäre der inforsacom-Lounge.
Der letzte Vortrag des Tages von Mikko Hyppönen macht Ihnen, ob der bedrohlichen Cyber-Kriminalität, ein flaues Gefühl im Magen? Dann beruhigen Sie Ihren Magen mit den tollen Leckereien unseres abendlichen Symantec Live-Cooking Buffets. An der Concat Bar können Sie dann bei einem raffinierten Cocktail weiter an Ihrem Netzwerk knüpfen.

Sind Sie dabei? Wir freuen uns auf Sie!
Hauptsponsoren_FI-TS Management-Forum_2015

Thorsten Pelka, Geschäftsführer der direkt gruppe auf dem 14. FI-TS MMF

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Thorsten Pelka wird am Donnerstag zum Thema Digitalisierung und Wandel referieren. Auch er hält seinen Vortrag innerhalb der Versicherungs-Session, die es dieses Jahr zum ersten Mal auf dem FI-TS Management-Forum gibt.

Die FI-TS Versicherungs-Session findet im BMWi -Bereich der BMW-Welt statt
Die FI-TS Versicherungs-Session findet im BMWi -Bereich der BMW-Welt statt (Foto: Berd Ducke)

Versicherungs-Session BMWi
Direkt nach der Mittagspause werden sich unsere Kunden aus der Versicherungsbranche im BMWi-Bereich einfinden und von unserem zweiten Moderator, Jan Döring begrüßt. Thorsten Pelka ist der erste Sprecher und Spezialist zum Thema Digitalisierung und Wandel. Schließlich berät seit über 20 Jahren deutsche Versicherungsunternehmen bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse mittels neuer Technologien.
Zudem entwickelt er Lösungskonzepte rund um das Thema „digitaler Wandel”. Seit April 2013 ist Thorsten Pelka Geschäftsführer der Hamburger direkt gruppe.

direkt gruppe
Die Spezialisten der direkt gruppe beraten und unterstützen ihre Kunden in Innovationsthemen, wie IT-Servicemanagement, Cloud-Computing, Social Media und Apps sowie Enterprise 2.0. Das ist ein sehr interessantes Portfolio.
Thorsten Pelka war auch schon mit einem Workshop “Innovationsmöglichkeiten bei Versicherungen” bei uns im Haus. Hier durften wir bereits seine kurzweilige Präsentationsart miterleben.
Dieser kurze Clip zeigt nochmal das Portfolio der direct gruppe auf. Wir freuen uns,  Thorsten Pelka als Sprecher gewonnen zu haben.

OEV Geschäftsführer Thomas Baumbach auf dem 14. FI-TS MMF in München

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OEV Geschäftsführer Thomas Baumbach ist Sprecher auf dem 14. FI-TS Management-Forum 2015

Thomas Baumbach wird in der nächsten Woche in der Versicherungs-Session auf dem 14- Management-Forum zum Thema innovative Lösungen für Versicherungen sprechen. In seiner Rolle als Keynote Speaker und strategischer Versicherungsberater, ist es sein Ziel, Versicherungen durch Digitalisierung und Innovationen nachhaltig zu gestalten und sie dadurch den Menschen wieder näher zu bringen.

Versicherungs-Session
In diesem Jahr geben wir erstmals unseren Kunden aus der Versicherungsbranche ein eigenes Panel. Bis zur Mittagspause werden sie zusammen mit unseren Gästen aus dem Banken- und Finanzierungsbereich die Vorträge von Florian Gschwandtner (Runtastic) und Dr. Walter Kirchmann (FI-TS) hören. Nach der Mittagspause sind sie eingeladen in dem BMWi-Bereich der BMW-Welt interessante Vorträge, die speziell auf die strategische Neuausrichtung von Versicherungen abzielen, zu erleben. Mit Thomas Baumbach haben wir einen Sprecher gewonnen, der durch langjährige Erfahrung als Manager im IT- und Versicherungsbereich, Lösungen aufzeigen kann, die die Versicherung ins digitale Zeitalter hebt.

Standardisierung und Individualisierung
Dabei gilt es weg von standardisierten Produktpaketen, hin zur bedürfnisorientierten und echtzeitgenauen Individualisierung der Angebote zu gelangen.
In seinem Blogbeitrag „Zurück zum Ursprung. Mit iCare wird Versicherung wieder zum Garant für Sicherheit und Wohlfahrt“ erklärt Thomas Baumbach, welche Chancen er mit Digitalisierung sieht.

Persönliche Daten
Natürlich müssen Kunden für individualisierte Angebote mehr Informationen von sich preisgeben, als bei herkömmlichen Produkten, wo Ihre Daten anhand von statistischen Wahrscheinlichkeiten errechnet wurden. Anhand dieser Wahrscheinlichkeiten,  sucht sich die Versicherung Menschen, die in ein bestimmtes Modell passen. „Die Versicherung von morgen soll lebensbegleitend sein und kein auf immer fixiertes Lebensmodell verkaufen.“ Mit Hilfe von Digitalisierung, können Versicherungen dem Menschen ein passendes, individualisiertes  Modell bieten.

Erreichbar auf allen Kanälen
Ich freue mich schon sehr auf Thomas Baumbachs Vortrag bei uns. Dass er selbst ein Social Media Profi ist, sehe ich bereits an den fast unzähligen Möglichkeiten, die er mir zur Information und Kontaktaufnahme bietet. Er betreibt eine eigene Homepage, daneben gibt es natürlich die Homepage von OEV.  Wir können ihn über Xing, Facebook (Unternehmensseite), Google +, Twitter und linkedin kontaktieren, Interviews und OEV Filme über Youtube und Bilder über Instagram ansehen. Diesbezüglich kann er locker mit jedem internationalen Show-Star mithalten.
Ich habe auch schon im Rahmen unser FI-TS Zusammenarbeit mit der OEV über ihn berichtet.
Zur Einstimmung auf seinen Vortrag beim FI-TS Management-Forum ein kurzer Film über ein Projekt der OEV Online Dienste.

“Standards setzen” auf dem 14. FI-TS Management-Forum

Dr. Christian Thiel ist seit 2011 verantwortlich für die Unternehmensentwicklung bei FI-TS
Dr. Christian Thiel ist seit 2011 verantwortlich für die Unternehmensentwicklung bei FI-TS

Dr. Christian Thiel ist in diesem Jahr Sprecher auf unserem FI-TS Management–Forum. Sein Thema: “Der Spagat zwischen IT-Standardisierung und individuellen Kundenanforderungen”.

Ein nicht-technisches Beispiel für diesen Spagat gibt es auch in meinem Bekanntenkreis auf der Möbel-Ebene. Ein Zimmer soll neu eingerichtet werden. Das Budget ist gesetzt. Wird es nicht komplett ausgereizt, dann fällt ein Wochenend-Trip ab. Das ist im Sinne aller Beteiligten.  Deshalb wählt man ein bekanntes Einrichtungshaus, das  wiederum durch hohe Standardisierung und hohes Produktionsvolumen gute Preise verspricht.

Standardkonfiguration oder Individualisierungswünsche - eine Frage des Preises
Standardkonfiguration oder Individualisierungswünsche – eine Frage des Preises

In diesem großen Möbelhaus werden meine Freunde dann kreativ. Es muss ein anderes Furnier her, eines das besser zu Omas kleiner Kommode passt.  Die Glastüren sollen definitiv hübscher werden.  Das Sofa muss mit einem robusteren, pflegeleichteren Stoff in einer ganz bestimmten Farbnuance bezogen sein. Schließlich soll sie zur Auslegware passen. All das bedeutet Preisanpassung nach oben. Diese Sachen müssen zudem extra bestellt werden, weil sie in der Ausführung nicht auf Lager sind. Also auch Zeitanpassung nach oben. Am Ende macht sich Enttäuschung breit, denn durch die Preiskorrektur löst sich der Wochenend-Trip in Luft auf.

Spagat von FI-TS: Zugegebenermaßen hinkt der Vergleich vom Möbelhaus zu unseren FI-TS Produkten etwas, macht aber dennoch einiges klar. Unsere Dienstleistung können wir in der Standardkonfiguration zu guten Preisen anbieten. In den Kundengesprächen kommen anschließend jedoch oftmals Individualisierungswünsche zur Sprache. Das bedeutet Sonderleistungen unsererseits und erhöht die Kosten.
Wir stellen  einen Datenbankserver zur Verfügung mit einem speziellen Datenbanksystem in der aktuellsten Version. Der Kunde hat aber beispielsweise für eine spezielle Applikation noch die Vorversion der Datenbank im Einsatz, die dem FI-TS Standard nicht entspricht. Damit auch diese Version bei FI-TS in den Einsatz kommen kann, müssen spezielle Systemanpassungen vorgenommen werden. Das erhöht Kosten und Zeit – sowohl für FI-TS als auch schlussendlich für den Kunden. Eine Win-Win Situation entstünde, wenn man sich auf einen Standard einigen würde.

Dr. Christian Thiel führt bei FI-TS als Spezialist für Unternehmensentwicklung  Produkt- und Verkaufsverhandlungen im Rahmen der Neukundenakquise. Der Spagat ist also Thema Nummer eins in seinem Arbeitsalltag. Auch in der  Vergangenheit hat er sich diesbezüglich als Berater einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut. Der Fokus lag auch hier bereits auf IT-Dienstleistern für Banken und Versicherungen.

Am Donnerstag, den 12.03.2015 wird er uns unter anderem erzählen, welche Standards FI-TS verwendet. Ich freue mich auf einen interessanten und aufschlussreichen Vortrag!

Dr. Markus Held von der BaFin auf dem FI-TS Management-Forum

Dr. Markus Held, BaFin, Referat „IT-Infrastrukturen bei Banken“ referiert beim Management-Forum von FI-TS
Dr. Markus Held, BaFin, Referat „IT-Infrastrukturen bei Banken“ ist Sprecher beim Management-Forum von FI-TS

Google ich „Dr. Markus Held“, lande ich bei einem Foliensatz, der mit „Eisige Zeiten für die Kreditwirtschaft“ beginnt.
Dieses Statement macht mich neugierig auf seinen Vortrag auf dem 14. FI-TS Management-Forum in der BMW-Welt. Die Zeiten für Banken sind in der Tat alles andere als rosig. Der regulatorische Wandel, die lange Niedrigzinsphase, der Kostendruck und das Auftreten von Wettbewerbern mit neuen, digitalen Lösungen machen es Banken nicht gerade leicht.

Zum Thema “IT-Regulierungen” ist Dr. Markus Held Experte. Ein Beispiel für Regulierungen in der Finanzbranche sind die “Mindestanforderungen an das Risikomanagement” (MaRisk).
Ob die Verwaltungsanweisung eingehalten wurde, wird zum Jahresabschluss und durchaus auch mal bei einer Sonderprüfung kontrolliert. Für uns, als Dienstleister für die Finanzbranche ist  MaRisk AT 7.2 interessant. Ganzheitliche IT-Entwicklung, Sorgfalt bei Entwurf, Umsetzung, Qualitätssicherung und Testverfahren sind unser Know how.

Gekürzte  Wiedergabe der MaRisk 7.2, Satz 2 bis 4
Gekürzte Wiedergabe der MaRisk 7.2, Satz 2 bis 4

Dr. Markus Held ist seit 2010 Referent im Geschäftsbereich Bankenaufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) in Bonn. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit IT-Aufsicht und IT-Regulierung. Er vertritt die BaFin in nationalen und internationalen Arbeitsgruppen, z.B. im European Forum on the Security of Retail Payments (SecuRe Pay) und in der Information Technology Supervisors Group.

Bei uns auf dem Forum wird er die neuesten Regelungen im Finanz-IT Bereich vorstellen. Wer jetzt Angst vor Paragraphen-Schlachten bekommt, den kann ich  beruhigen. Dr. Held ist kein Jurist, sondern promovierter Informatiker. Ich freue mich auf einen informativen und interessanten Vortrag.

Florian Gschwandtner, CEO von Runtastic auf dem 14. FI-TS Management-Forum

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Florian Gschwandtner, ist für die Vermarktung der Produkte und Services verantwortlich und somit auch das Gesicht des Unternehmens nach außen

Waren Sie heute schon joggen? Chapeau! Dann verwenden Sie vielleicht sogar die Fitness-App Runtastic. Das Unternehmen Runtastic bietet verschiedene Fitness-Apps und Sportprodukte an und ist damit Global Player auf dem Markt. Florian Gschwandtner ist CEO und Gründungsmitglied des international erfolgreichen Start-Up Unternehmens Runtastic. In diesem Jahr ist der Österreicher Sprecher auf unserem diesjährigen FI-TS Management-Forum in München. Sie werden sich jetzt sicher fragen, wie der CEO eines Fitness Start-Ups zu einem IT-Service Unternehmen aus der Finanzbranche passt?

Big Data
Big Data ist für Runtastic sehr wichtig, da durch das Sammeln von persönlichen Daten dem Kunden Statistiken und Informationen geboten werden können.
Die Idee kommt von der Bewegung Qualifield Self. Daten-Tracking hat bei Runtastic einen Wettbewerbs-Gedanken: Denn daraus ergeben sich Informationen wie: „Du bewegst Dich, verglichen mit allen Usern in Deiner Altersgruppe 20 Prozent weniger.“ Das kratzt dann schon am Ego und motiviert zur körperlichen Ertüchtigung. Außerdem erhält man Infos wie: „Deine Bettzeiten variieren zu stark”. Was geht es eine App an, wann ich zu Bett gehe? An sich nichts, aber sie spricht Empfehlungen aus, um meinen Fitnessleistungen zu steigern.
Runtastic bedient dabei verschiedene Bereiche. Zum einen Outdoor-Aktivitäten, wie Laufen, Radfahren, den Schrittzähler und zum anderen auch Indoor-Aktivitäten, wie Liegestütz, Sit-ups, oder Krafttraining, wo Pulsdaten generiert werden.
Die Apps hätten die Möglichkeit, mich komplett zu durchleuchten, vom Schlafrhythmus bis zum Körperfettanteil. Voraussetzung ist, dass ich das zulasse, in dem ich alle angebotenen Apps nutze.

Die Runtastic Apps bedienen mehrere In- und Outdoor Aktivitäten            Bild: Runtastic
Die Runtastic Apps bedienen mehrere In- und Outdoor Aktivitäten Bild: Runtastic

Social Media
Freizeitsportler sind stolz auf ihre Fitnessaktivitäten und teilen sie gern mit ihrem Umfeld. Schließlich ist Sport ein positives Thema. Je mehr meiner Freunde ebenfalls die App benutzen und ihre Ergebnisse teilen, umso mehr Wettbewerb entsteht und spornt zu höheren Leistungen an.
Florian Gschwandtner erzählt im Interview mit T-Systems: “1/3 aller Runtastic User teilen ihre Daten in sozialen Netzwerken.” Facebook sei als Netzwerk am stärksten vertreten.

Wo liegen die Daten?
Runtastic sichert Ihre Daten in Österreich bei T-Systems. Florian Gschwandtner erzählt im Interview, dass Runtastic seitens der Software zu 99 Prozent auf Open Source und Gratissoftware setzt. Gearbeitet wird mit den Tools und Lösungen, die von der Open Source Community zur Verfügung gestellt werden. Das Unternehmen nutzt ein Linux basiertes System und setzt serverseitig größtenteils auf Ruby on Rails.

Runtastic
Runtastic wurde 2009 gegründet. 2013 übernahm Springer mit einer kleinen Mehrheit das Start-up Heute zählt Runtastic mehr als 100 Millionen Downloads und 45 Millionen registrierte User.

Die digitale Welt dreht sich schneller
Runtastic ist ein tolles Beispiel,  wie schnell man erfolgreich am Markt sein kann. Wie begehrt Fitness- und Gesundheitsdaten heute sind, haben Sie vielleicht in der letzten Woche in den Nachrichten gelesen: Ein Sportartikelhersteller kauft zwei Fitness Apps für 560 Millionen Dollar.  Er möchte die Nutzerdaten dazu verwenden, mehr Sportbekleidung zu verkaufen.  Innovation und Geschwindigkeit sind die Erfolgsgarnten.

Dieses ist ein Kernthema auf dem 14. FI-TS Management-Forum. Melden Sie sich an und seien Sie dabei!

Anbei noch ein Einblick in die Geschichte von Runtastic und Florian Gschwandtner, der für die Vermarktung der Produkte und Services verantwortlich, und somit auch das Gesicht des Unternehmens nach außen ist.

Heute ist “Safer Internet Day”!

Sichere undn verantwortungsvolle Nutzung des Internet für Kinder. Heute ist der "Safer Internet Day"
Sichere und verantwortungsvolle Nutzung des Internets für Kinder. Heute ist der “Safer Internet Day”

Der “Safer Internet Day” steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Let’s create a better internet together“. Ein besseres Internet? Damit meint Insafe den freundlichen Umgang untereinander in sozialen Netzwerken. Die Europäische Kommission möchte mit diesem Aktionstag Kindern, Eltern und Lehrern Zugriff auf die richtigen Tools und Informationen zur sicheren Internetnutzung geben.

Warum ist ein Aktionstag nötig?
Kinder sind keinen Diplomaten. Kleine Bösartigkeiten in Kommentaren unter Fotos können schon mal einen Shitstorm verursachen. Darum rufen die Organisatoren dazu auf, auch in der digitalen Welt nett zueinander zu sein. Die Kinder werden davor gewarnt, ihre Daten mit Unbekannten zu teilen, oder mit ihnen Chatfreundschaften zu beginnen und darauf zu achten, dass Fotos keine Anhaltspunkte auf die  Adresse enthalten.

Sicherheitsthemen bei uns
Die Art und Frequenz, wie Kinder das Internet und mobile Technologien nutzen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sie werden zu Kunden heranwachsen, die in einer digitalisierten Welt leben und bspw. schnellen Zugriff auf Ihre Finanzdaten erwarten. Darüber hinaus sollen alle Systeme sicher sein.
Bei uns steht das Thema Sicherheit täglich ganz vorn auf der Agenda. Gerade im Finanzbereich müssen Daten aufs strengste verschlüsselt werden. Mikko Hyppönen, der auf unserem 14. FI-TS Management Forum sprechen wird, kann in der Vergangenheit auf viele gelöste Cyber Crime Vorfälle zurückblicken. Andererseits ist das Internet auf die Verbreitung von Daten ausgelegt. Gerade das schnelle Teilen, Verbreiten, die Aufhebung von Exklusivität und Wartezeiten macht es ja so faszinierend. Wir beziehen unsere Informationen in Sekundenschnelle über Medien, unterhalten uns über Fachthemen in entsprechenden Foren, teilen unsere Erlebnisse in den Social Networks und lassen unseren Alltag von Apps erleichtern. Dabei geben wir einiges von uns preis.

Doch  wir sind in der Lage, die Risiken besser einzuschätzen als Kinder . Darum müssen wir ihnen helfen. Nehmen Sie Ihr Kind zur Hand und machen beispielsweise dieses Quiz zusammen. Das schärft die Wahrnehmung von Risiken im Netz.
Ich kann mir aus vier Antwortmöglichkeiten die bestmögliche aussuchen, um meinen Freunden in heiklen Web-Situationen zu helfen. Also ich wäre ein guter Web-Freund. Wie sieht es mit Ihnen aus?

Mikko H. Hyppönen – Cybercrime Experte zu Gast bei FI-TS

Treffen Sie den Cyber-Crime Experten am 12.03. 2015 auf dem FI-TS Management-Forum in München
Treffen Sie den Cyber-Crime Experten Mikko H. Hyppönen am 12.03. 2015 auf dem FI-TS Management-Forum in München

Mikko H. Hyppönen ist einer der herausragenden Sprecher unseres diesjährigen FI-TS Management-Forums. Sicher stellt er uns am Nachmittag des 12. März die Frage: “Gehört die Abwehr von Cyber-Angriffen bald zum Alltag von Unternehmen?”

Die Antwort darauf hat er sicher auch gleich parat, schließlich ist er Experte für Cyber Security und Leiter der Forschungsabteilung bei F-Secure. Hyppönen hat in seiner Funktion bereits viele Angriffe mit Computerviren abgewehrt. Zwei seiner berühmtesten Fälle waren  der berüchtigte Storm Worm und der Computerwurm Stuxnet. Zudem  war er Teil der Conficker Working Group, die den Algorithmus des gefährlichen Conficker Wurms knacken konnte, der zur Generierung von zufälligen Domain-Namen programmiert wurde. Auch hat er bei der Aufklärung weiterer Cyber-Kriminalität in den USA, Europa und Asien mitgewirkt.

Mikko H. Hyppönen Blogfoto FI-TS Management-Forum
Der Preisträger und Autor fragt nach : “Gehören Cyber-Angriffe und ihre Abwehr bald zum Alltag von Unternehmen?”

Diese Fälle standen natürlich in hohem medialen Interesse. Hyppönen veröffentlichte zahlreiche Artikel in Magazinen wie Scientific American, Wired und Foreign Policy sowie in Tageszeitungen wie der New York Times.  Weitere Aufklärungsarbeit leistete er bei weltweiten  sicherheitsrelevanten Konferenzen. Schließlich wurde er vom PC World Magazin zu den  50 wichtigsten Personen im Internet gewählt. Der 46-Jährige steht auf der Liste der FP Top 100 Global Thinkers und hat den Virus Bulletin Award verliehen bekommen. Daneben sitzt er in den Beiräten der ISF und The Lifeboat Foundation.

Ich bin jetzt schon ganz gespannt auf seinen Vortrag zu diesem wichtigen Thema. Sicherheit ist schließlich eine der Hauptkompetenzen bei FI-TS. Cyber-Kriminalität ist eben auch ein sehr hohes Risiko für Finanz-Unternehmen.
Der Titel des FI-TS Management-Forums ist in diesem Jahr:  „Digitalisierung und Regulierung – Die Kern-Herausforderungen für Banken und Versicherungen 2015.“ Seien Sie dabei!

Ein lebendiger Eindruck von Mikko Hyppönen bei TED Talks: