Kategorie: Events

Info-Tag: EBA Stresstests und BCBS 239

SAP-Lösungen für EBA Stresstests und BCBS 239

Wenn ich die (Online) Zeitung aufschlage, fällt mir derzeit immer häufiger das Wort “Stresstest” ins Auge. In mir löst das Wort “Stress” Unbehagen aus. Wie geht es den systemrelevanten Banken, mit den neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften? Wie gut bewältigen sie die zu erfüllenden Regularien, um Stresssituationen aus dem Finanzsektor erfolgreich zu verarbeiten?

Die Umsetzung von BCBS (“Basel Committee on Banking Supervision”) stellt eine Herausforderung dar. BCBS 239 soll Finanzinstitute dazu bringen, ihre Prozesse zu ordnen, homogene Systemlandschaften zu bilden und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Sie konkretisiert somit auch die Anforderungen der IT- und Datenarchitektur der Institute.  Die national systemrelevanten Banken sind zwar erst 3 Jahre nach Benennung in der Pflicht, aber aus Erfahrung weiß ich, dass drei Jahre manchmal ganz schon schnell vorbei sein können.
Für alle anderen Banken ist BCBS 239 zwar nicht zwingend, es werden sich aber Teile der Grundsätze in den MaRisk wiederfinden. Es stellt sich die Frage, wie hoch der finanzielle und zeitliche Investitionsbedarf sein wird? Genauso interessant ist, welche Vorteile sich im Gegenzug bezüglich der Effizienz und Effektivität bieten und mit welcher Lösungsarchitektur sich die Finanzinstitute diesen Herausforderungen möglichst entspannt stellen können.

Ein Info-Tag zu den Themen BCBS 239 und Stresstest ist daher willkommen.
Wir freuen uns, in einer Kooperation mit unserer Schwester Finanz Informatik Solution Plus (FI-SP) und SAP einen Info-Tag zu gestalten, an dem wir Lösungen von SAP vorstellen. Mit diesen SAP-Lösungen werden die Aufwände zur Erfüllung der Grundsätze eingrenzt. Es werden im ersten Schritt die regulatorischen Anforderungen von Stresstest und BCBS 239 aufgezeigt, anschließend Beispiele demonstriert und schließlich im 2. Schritt die SAP Lösungen präsentiert.
Im Zusammenschluss mit SAP und FI-SP bieten wir unseren Teilnehmern ein Gesamtpaket und konkretisieren gern mit Ihnen bereits die nächsten Schritte.

Seien Sie am Dienstag, den 7. Oktober in Frankfurt dabei! Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auf unserer Webseite.
Alle Teilnehmer, die bereits am Montag Abend anreisen, sind herzlich zum Abendessen eingeladen. Ich freue mich, Sie am Info-Tag begrüßen zu können!

 

 

 

 

FI-TS ist Vize im Helaba Fußballturnier

Meine FI-TS Kollegen  sind am Ball!
Meine FI-TS Kollegen sind am Ball!

Neulich habe ich vom Sportsommer bei FI-TS berichtet und dabei das Helaba-Fußballturnier angekündigt. Mein Kollege Holger Voigt (Architektur Management bei FI-TS) von unserem Standort Offenbach berichtet heute über das Turnier und das aufregende Endspiel.

Engpässe
Bei so einem wichtigen Spiel im August, also mitten in der Sommerferienzeit, kann es natürlich zu Spielerengpässen kommen. Das sehen die Mannschaften aber nicht so eng und bilden ganz unbürokratische “Mix-Teams”. Sportsgeist wird nämlich groß geschrieben, und so hilft man sich gern untereinander mit Spielern aus.
Gute Stimmung herrscht auch am Spielfeldrand: Zum Anfeuern kommen jedes Jahr enthusiastische Kollegen und Familienmitglieder mit zum Spiel.

Helaba_Fussballtunier_2014_Pokale
Die FI-TS Trophäen: Silberpokal und bester Torwart beim Helaba Fußballturnier 2014

Ergebnisse
“In diesem Jahr waren wir wieder sehr zufrieden mit unserer Leistung”, berichtet mein Kollege Holger Voigt. “In der Vorrunde haben wir uns gegen die anderen Mannschaften durchgesetzt. Das Viertelfinale war schon spannender, es stand nämlich am Ende immer noch 0:0. Schließlich haben wir im 9 Meter-Schießen gewonnen.” (Im etwas verkleinertem Spielfeld ist das 11 Meter-Schießen auf 9 Meter verkürzt).
Im Halbfinale waren die FI-TS Fans bereits außer Rand und Band, denn der anfängliche 0:1 Rückstand konnte im Verlaufe des Spiels zu einem 2:1 Sieg verwandelt werden.

Spannendes Finale
Sehr aufregend ging es im Finale weiter: “Es stand bis zur 89. Minute 1:1 und wir waren mental schon wieder aufs 9 Meter schießen vorbereitet. Doch wie so oft, kommt es anders als man denkt. So konnte die Frankfurter Sparkasse im letzten Moment noch 2 Tore schießen. Somit wurden wir mit einem 1:3 ehrenvoller Vize-Sieger im Helaba-Turnier”, so Holger Voigt.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, ich kann mich über einen sportlichen, 2. Platz richtig freuen. Klar, Silber ist nicht Gold. In diesem Fall ist das nur halb richtig, denn wir haben in diesem Turnier auch den ersten Platz erreicht: Unsere FI-TS Fußballmannschaft hat im 3. Jahr in Folge, den 1. Platz für den besten Torwart geholt.

FI-TS Team beim Helaba Fußballturnier
FI-TS Team beim Helaba Fußballturnier

Turnier mit Tradition
Das Helaba-Fußballturnier hat schon eine lange Tradition. Es geht bis in die 90er Jahre zurück und war damals ein reines Konzern-Turnier der Helaba. Nach dem Outsourcing 2001 an IZB (so hieß FI-TS vor der Umbenennung), durften die ehemaligen Kollegen natürlich weiter an den Fußball-Turnieren teilnehmen. So hat sich nach und nach ein Turnier aus Kunden, Dienstleistern und Mixmannschaften aus beiden ergeben.

Banking Lounge – Wir diskutieren Innovation in der Bankenbranche

Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge
Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge

Ich freue mich auf meinen ersten Besuch in Frankfurt, um am 15. Oktober an der Banking Lounge teilzunehmen. Der Banking Club führt hier regelmässig Veranstaltungen durch, bei denen Mitarbeiter der Banken- und Finanzbranche über aktuelle Themen diskutieren.
Das Thema dieser gemeinsamen Veranstaltung ist „Digitale Transformation für Banken – Mitspielen oder untergehen“.

Stefan Dieffenbacher, Geschäftsführer von Digital Leadership spricht als Experte über die Notwendigkeit von Innovationen für Erfolg in der Bankenbranche und die Herausforderung seitens der Banken, ihr Geschäftsmodel grundlegend zu überdenken. Dabei gibt er Anregungen, wie Banken die digitale Transformation schaffen können.

Danach wird Stefan Dieffenbacher mit meinem FI-TS Kollegen Dirk Emminger und Thorsten Hahn, dem Geschäftsführer des Banking Clubs, in eine lebendige Podiumsdiskussion einsteigen, bei der das Publikum eingeladen ist, sich mit vielen Wortmeldungen zu beteiligen und Fragen zu stellen.

Agenda:
18:30 – Einlass
19:00 – Begrüßung durch Thorsten Hahn
19:05 – Vortrag Teil 1: Die Welt ändert sich!
19:20 – Vortrag Teil 2: Wie können Banken die digitale Transformation schaffen?
19:35 – Podiumsdiskussion
20:15 – Networking

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Ort finden Sie auf der Website des Banking Clubs. Wenn Sie teilnehmen möchten, dann melden Sie sich an.

Es verspricht ein unterhaltsamer Abend zu werden! Für mich ist dieses Thema noch ziemlich neu. Darum freue ich mich darauf, mehr zu erfahren.

Sportsommer bei FI-TS

Sportlich unterwegs - FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf
Sportlich unterwegs – FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf

Wenn man von IT-lern hört, hat man ja im Allgemeinen ein bestimmtes Bild vor Augen: Abgedunkelte Räume, grünlich schimmerndes Licht aus den PC-Bildschirmen das sich auf den fahlen Gesichtern der IT Kollegen widerspiegeln. Pizzakartons stapeln sich auf den Ablageflächen. Die Kaffeehaferl mit Vereinsemblem der Lieblingsfußballmannschaft haben bereits ein paar Ränder auf dem Schreibtisch hinterlassen.

Nein! Nicht so bei uns, wir sind nämlich ein sportlich dynamisches Unternehmen! (*augenzwinker*) Meinen Kollegen sind in verschieden Sport-Vereinen, Rudern, Klettern, Joggen, spielen Tennis und natürlich auch Fußball.

J.P. Morgan Lauf
Im Juni beispielsweise, haben meine Kollegen am 22. J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf teilgenommen und sich eindrucksvoll platziert. Besonders schön: Der gute Zweck der dahinter stand. Die Lauf- Teilnehmer unterstützen in diesem Jahr gemeinsam mit J.P. Morgan die Deutsche Behindertensportjugend. Sie organisiert mit der JPMCC-Spende deutschlandweit sogenannte TalentTage. Mit den TalentTagen soll möglichst vielen jungen Menschen mit Behinderungen der Einstieg in den Sport ermöglicht werden. Hierfür stehen 258.500 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung dem Behindertensport zu Verfügung.

In diesem Jahr haben sich 2.781 Firmen mit insgesamt 71.735 Läufern angemeldet. Wir konnten drei Männerteams an den Start senden. Insgesamt wurden 7324 Teams gewertet. Von den 3967 gebildeten Männerteams belegten die Männer von FI-TS die Plätze 848 – 1346 – 2042. “Was für ein großartiger Abend! Die Trainingsrunden nach der Arbeit haben sich wirklich gelohnt”, verrät mir ein Kollege. “Intern haben wir bereits wieder einen Aufruf zur Anmeldung für den J.P. Morgan Corporate Lauf 2015 gestartet.”

Fußball-Turniere
Wir schauen nicht nur Fußball, nein wir spielen auch selbst! Ebenfalls in Frankurt nimmt ein Team von FI-TS Kollegen am 9. August 2014 am Turnier unseres Kunden Helaba teil. Die Kollegen sind fleißig am trainieren, schließlich wollen wir von FI-TS im Spiel mit unserem Kunden einen gute Figur machen und den Wanderpokal mitbringen!

Mit Spielen auf dem Kleinfeld kennen wir uns bereits aus, denn Anfang Juni haben unsere Haarer FI-TS Kicker bereits erfolgreich am BayernLB Fußballturnier teilgenommen. Auch dieses Spiel mit unserem Kunden hat bereits Tradition.

Wie Sie sehen, sind wir fit und das nicht nur als Outsourcing-Spezialist und Partner für Anwendungsbetrieb und IT-Infrastruktur-Lösungen!

Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr:  Die FI-TS  Fußballmannschaft Haar
Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr: Die FI-TS Fußballmannschaft Haar

Wir gratulieren der Nationalmannschaft!

Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014! Wir freuen uns.

Mal ehrlich, das wäre doch komisch, heute einen “ganz normalen” Blogbeitrag zu schreiben, wo unsere deutsche Fußballmannschaft den WELTMEISTER-TITEL geholt hat!

Bei uns ist das heute Flur-Thema Nummer eins! Schon seit mehreren Tagen, ach Wochen, laufe ich auf dem Weg zum Drucker an einer FI-TS Bürotür-Wimpelparade vorbei. Und zu was? Zu Recht, wie wir alle gestern Abend in der Verlängerung sehen konnten.

Ich finde, man kann zwischen Sport und Business oft Parallelen ziehen. So benötigt man für jedes “Projekt” ein gemeinsames Ziel, eine strategische Aufstellung durch den Projektleiter, die richtige Spielerauswahl und ein funktionierendes Backup. Grundsätzlich müssen Ressourcen effizient eingesetzt werden und höchstwahrscheinlich gibt es auch die Möglichkeit zum Ressourcen-Sharing. Wird das Projekt in der vorgegeben Zeit erfolgreich – in diesem Fall “weltmeisterlich” – beendet, kann gratuliert werden.

Interessant wäre nun zu wissen, bei welchen Banken die einzelnen Spieler ihre Konten haben und wie die Siegprämie angelegt wird. Wie verblüfft wären die Bankberater, wenn ein  WM-Spieler eine Co-Browsing Session starten würde? Genauso interessant: Wo sind die Fußballer versichert und mit welchen Produkten? Berufsunfähigkeitsversicherungen sind im Sport sicher hoch dotiert. Allein in diesem Spiel: Gehirnerschütterung, getackerte Stirn, Knieverletzungen…
Aber diese B2C-Themen wären für unseren FI-TS Blog entschieden zu boulevardesk, darum bleibt es beim:

- HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR FREUEN UNS MIT DER DEUTSCHEN NATIONALELF ÜBER DEN TITEL! -

Drin.
In der 113. Minute: Das Tor!

Community Nutzung der Cloud bei Banken wird konkret

Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud
Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud

Können und wollen Banken die selben Cloud-Ressourcen gemeinsam nutzen? Zu diesem Thema lud der Banking Club zur Banking Lounge in den Frankfurter Messeturm. Am Beispiel SAP zeigte mein Kollege Christian Sonderleittner, welchen Ansatz FI-TS dabei verfolgt und welche Vorteile das den beteiligten Banken bringen kann.

Community Nutzung von Cloud-Ressourcen

In seinem Vortrag machte mein Kollege Christian Sonderleittner den Gästen deutlich, dass SAP-Kunden an sich die gleichen – oder zumindest sehr ähnliche Anforderungen an den Cloud-Anbieter und seine Dienstleistungen  haben. Darum ist es möglich,  diese Anforderungen zu bündeln und auf ein standartisiertes Angebot zuzuschneiden.

Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner
Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner

Mit standardisierten Modulen können Bank und Dienstleister gleichermaßen profitieren:
Für den Dienstleister wird es durch die einheitliche Struktur einfacher, seine Produkte anzubieten,  und die Bank oder Versicherung profitiert von den weitergereichten Skaleneffekten und vereinfachten Prozessen. Zur Umsetzung wurden von Anfang an Pilotkunden intergriert.

Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte sich Mario Brugnera den interessierten Fragen zur Umsetzung, Regulierung und Bedenken der Banken, ob sie wirklich in die Cloud gehen wollen.

Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)
Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)

Mit VeroPay mobil bezahlen – doch eine Erleichterung?

Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay
Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay bei Innovations for Banks

Der Kongress  INNOVATIONSforBANKS 2014 fand vom 14.-15.Mai in Köln statt. Das Motto war:  “Die Finanzbranche ist alles andere als innovationsfrei!”. Das wollten wir wissen, sind hingefahren und haben u.a. das österreichische Unternehmen VeroPay getroffen. Als Startup Partner vom Banking Club präsentierte VeroPay seine mobile  Bezahl-App.

Kritik am Mobile Payment – Es macht das Bezahlen nicht einfacher!
Mobile Bezahlsysteme werden oft kritisiert. Schließlich hat es keinen richtigen Mehrwert, wenn man an der Kasse statt der Karte das Smartphone zückt, oder? Maik Klotz, meint in seinem Artikel bei t3n dazu: „Schon heute dauert der Bezahlvorgang mit der herkömmlichen Kreditkarte nicht lange. Die Authentifizierung, also die Eingabe der PIN oder die Unterschrift, dauert im Gesamtvorgang noch am längsten. Natürlich ist es nett, wenn das alles wie bei NFC noch schneller geht, aber das alleine reicht nicht“.
Die Experten sich darüber einig, dass das Bezahlen mit dem Smartphone einen Zusatzwert bieten muss. Das können Gutscheine, Check-In-Möglichkeiten oder gar eine Verknüpfung zum Online-Banking sein, wo der Kunde den Kontoüberblick nach Abzug des Einkaufes erhält. Das wichtigste: Der Bezahlvorgang muss am Ende der Kette mit integriert sein.“

Das scheint bei VeroPay ganz gut zu funktionieren, schließlich kann man mit dieser App schon in rund 1500 österreichischen Geschäften bezahlen. Also eine einzige App für mehrere Märkte bzw. Supermarktketten. Das ist schon mal der erste Vorteil. Den Mehrwert könne der Händler laut VeroPay Gründer Michael Suitner, für futurezone.at gern selbst hinzufügen.  „Wir sehen uns dabei nur als neutraler Vermittler, der die Lösung einbinden kann.“  VeroPay möchte sich nicht an Kundenbindungsprogrammen von Händlern beteiligen. Somit bleibt die Unabhängigkeit der Bezahllösung bestehen. Für Händler wiederum bietet die mobile Lösung einen Mehrwert, wenn sie dadurch an die Kundendaten kommen und Auswertungen vornehmen können.
Die Zielgruppe der VeroPay App sind die Digital Natives – in Österreich laut Suitner 30 Prozent der Bevölkerung, derzeit ihre  Finanz-Geschäfte mit dem Smartphone erledigten.

VeroPay kann mit jedem österreichischen Girokonto genutzt werden. Man öffnet die App mit seinem Sicherheits-PIN, und lässt den Code am Handscanner der Kasse auslesen. Fertig.  Das geht genau so schnell, wie das Scannen eines Artikels. Das wäre der zweite Vorteil. Das Einrichten der App gestaltet sich ähnlich unkompliziert.
Wichtig für die Sicherheit: In der App werden keine Daten abgespeichert, die einen Rückschluss auf das Bankkonto des Benutzers zulassen. Sobald die NFC-Funktechnologie ausreichend verbreitet ist, will die VeroPay seine App auf diesen Standard erweitern.

Die Lösung hört sich ganz gut an, meinen wir. Was sagen Sie?

Wie das Bezahlen mit der App von VeroPay genau funktioniert, ist in diesem Kurzfilm zu sehen.

Das Smartphone im Schulranzen ist heute eine Selbstverständlichkeit

Quelle BITCOM Research 2014
Ab einem Alter von 10 Jahren verwendet fast jedes Kind das Internet und das größtenteils mobil! Quelle BITCOM Research 2014

Kinder sind die Kunden von morgen. Und diese Kunden sind fast zu 100 Prozent im Internet unterwegs und das zu 89% mobil. Das hat die repräsentative  BITCOM Studie Kinder und Jungend 3.0 ermittelt. 962 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren wurden befragt. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich.

Heute verwenden die Kinder und Jugendlichen ihre Mobile Devices noch großtenteils, um sich Nachrichten und Bilder über den Dienst WhatsApp zuzuschicken oder Freundschaften bei Facebook zu pflegen. In ein paar Jahren werden Sie das Smartphone bereits komplett in ihren Privaten und Business Alltag eingebunden haben.

Ist die Banken- und Versicherungsbranche dann auch reif für diese Native User? Die Frage ist nicht neu. Beim 13. FI-TS Management-Forum stellte unser Key Note Speaker Brett King genau diese Situation vor. King zweifelte bei den “Digital Natives” an den Gang zur Filiale, um sich dort von einem Bankfachmann beraten zu lassen. Filialen, Bankautomaten und Kreditkarten seinen  zukünftig einfach nicht mehr gefragt. Stattdessen übernehme eine App den Beratungsjob, denn sie wisse besser, wie es mit den Finanzen aussieht.  Schließlich liefen hier alle Einnahmen und Ausgaben zusammen. Als Gründer von Moven hat sich King ganz auf das Mobile Business im Bankensektor konzentriert.

Quelle BITCOM Research 2014 Alter und Smartphonenutzung
Quelle BITCOM Research 2014 Alter und Smartphonenutzung

Das ist auch sicher der richtige Weg. Laut BITCOM Umfrage besitzen  85 Prozent der 12 bis 13 Jährigen ein Smartphone. Bei jahrelangem, intuitiven Umgang mit Smartphone-Apps, wird auch die Banking App, bzw. die reine Online-Bank  auf Zustimmung stoßen. Wenn man per App zahlen kann, wozu braucht man noch Bankautomaten? Wenn ich in Sekunden meine Ein- und Ausgaben in Echtzeit aufrufen kann, wozu brauche ich noch Kontoauszüge?  Wenn ich Kapitalanlagen online vergleichen kann, warum ein Bankberater mit Termin und Öffnungszeiten-Barriere?

Das Smartphone hat man immer dabei - kommt ortsunabhängig ins Netz. Es ist das wichtigste Zugangsgerät für 89 Prozent der 16- bis 18-Jährigen.  Auf Platz zwei, mit 69 Prozent sind Notebooks,  danach kommen mit 52 Prozent die stationären PCs. Tablets haben Jugendliche bereits zu 26 Prozent  im Gebrauch.

Kleine Kinder ((56 Prozent) der 6- bis 7-jährigen)  lernten laut BITCOM den Umgang mit den digitalen Medien über Spiele oder Videos. Bei älteren Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren liegt die Mediennutzung gleichauf mit Kommunikation und Information. Heute schon nutzen 83 Prozent der Kunden von morgen das Internet für die Suche nach Informationen für Schule oder Ausbildung. Natürlich werden sie auch nach Dienstleitungen aus  der Banken- und Versicherungsbranche suchen.

In diesem Sinne: Es ist einiges zu tun, um die Kunden von morgen typgerecht zu beraten. Mit den richtigen Produkten und vor allem mit den richtigen, intuitiv bedienbaren Smartphone Apps. Banken und Versicherungen müssen die Entwicklungen laufend beobachten. Nur so können sie aus den geänderten Werten und Nutzerverhalten entsprechend schnell ihre Services anpassen und weiterhin erfolgreich am Markt agieren.

Quelle BITCOM Research 2014 Smartphonenutzung
Quelle BITCOM Research 2014 Smartphonenutzung

Nerd Nite die Zweite: Fantasy Romane – neurobiologische Übelkeit – Drohnenflüge

Viel los auf der Nerd Nite am 24.04. 2014 im Münchener Club Neuraum
Viel los auf der Nerd Nite am 24.04. 2014 im Münchener Club Neuraum

Es ist schon ein paar Tage her, als ich das letzte Mal auf einer Nerd Nite im Münchner Neuraum war. Dieses Mal komme ich mit Verstärkung: Meine Kollegen Helena und Noerd (aus der IT ;)) haben ebenfalls Interesse bekundet. Schießlich arbeiten wir in einer IT-Firma und sind neugierig auf “nerdige” Themen.

Das Konzept der Veranstaltung ist relativ einfach: 3-4 selbsternannte Nerds referieren über ein Thema jenseits des Mainstreams. Das muss nicht zwangsläufig im IT-Bereich angesiedelt sein und muss auch nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ein “nerdiges” Hobby reicht schon. Beim Treffen am Donnerstag drehte es sich um „abgefahrene“ Bücher, Seekrankheit und die Vorführung von Gestensteuerung.

Im ersten Vortrag stellt uns der Schriftsteller Sebastian Keller, der im Berufsleben Werbetexter ist, aussergewöhnliche Bücher vor.  Bei einigen Exemplaren ist es  möglich, mit dem Lesen von vorn, als auch von hinten zu starten. Bei anderen Bücheren  sind die Kapitel durcheinander angeordnet, oder die Schriftzeichen sind unterschiedlich groß, quer oder längs angeordnet oder einfach auf eine andere Weise ungewöhnlich gesetzt. Ist beispielsweise der Protagonist der Geschichte auf der Flucht,  passt sich die Schrift dem Inhalt an: Es gibt nur zwei Worte auf jeder Seite, so dass man als Leser ins hecktische Blättern verfällt. Auf seiner  Webseite stellt er seine eigenen Fantasybücher vor. Ganz normal geschrieben, von vorn nach hinten.

Foto: kotztueten-museum.de
Foto: kotztueten-museum.de

Im zweiten Vortrag erklärte Stephan Kröger, was in einem Menschen neurobiologisch vorgeht, wenn das Reisen im wahrsten Sinne zum Kotzen ist. Mit Hingabe widmet er sich der Seekrankheit und ihren Folgen. Aber nicht nur auf See kann einem komisch zu Mute werden. Da reicht auch schon ein schnödes Auto. Mir wird dort beispielsweise schlecht, sobald ich versuche, ein Buch zu lesen. Kröger erklärt, das liege daran, dass man die Landschaft aus dem Blick verliert. Kinder, die nur den Vordersitz sehen, geht das genauso oder sie sind sogar schlimmer dran. Sie haben es noch nicht gelernt, mit den unterschiedlichen Reizen umzugehen. Der Jounalist und Segler Hans-Harald Schack thematisiert Seekrankheit in seinem Artikel, den Kröger offensichtlich auch gelesen hat, ausführlich.

Wussten Sie, dass Fische verstört sind, wenn man ihr Aquarium um 90 oder 180 Grand dreht?  Wahrscheinlich dotzen sie an die Scheibe und denken: “Ist ja komisch, ich konnte hier doch eben noch weiter schwimmen“.  Auch Vögeln wird in bewegten Käfigen schwindeling. Komischerweise sind lediglich Schweine immun. Prof. Dr. rer. nat.  Stefan Kröger beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Grenzbereichen der Neurowissenschaft. Wie er auf da Thema kam? Über seine traumatischen Jugenderfahrungen bei Fahrten nach Helgoland.

Tanz! Und die Drohne tanzt mit Dir...Vorführung der Gestensteuerung
Tanz! Und die Drohne tanzt mit Dir…Vorführung der Gestensteuerung

Den dritten und  letzten Vortrag fand ich nicht zuletzt wegen der Live-Demonstration einer Drohnensteuerung per rhytmischer Korperbewegung zum Titel Lambada super.  Die Software Consultants Thomas Endres und Martin Förtsch erklärten kurzweilig und amüsant die neue Welle von 3D-Kamerasystemen.

Man kann mit diesem System sein Gesicht als Passwort verwenden und sich damit super-save Zugang zu Webseiten verschaffen.
Wenn das System den menschlichen Körper in 3D sieht, werden unsere Bewegungen im Raum berechnet. Übersetzt in eine virtuelle Umgebung kann das System anhand der menschlichen Bewegung Gegenstände wie beispielsweise Drohen steuern. Unsere Computer übernehmen immer mehr menschlichen Sinnesfunktionen, sie sehen uns in 3D, hören unsere Stimmen in einer stereoskopischen Frequenz und können darauf reagieren. “Touch sensitivity is a start, but giving our devices the ability to see and hear their owner will open up all kinds of new possibilities for blending the real and digital worlds.” zitiert Ken Kaplan in seinem Artikel Paul Tapp, Senior Marketing Manager von Intel.

Dieses Mal waren wirklich alle Vorträge interessant und kurzweilig. Wir werden wiederkommen, denn diese Freizeitgestaltung ist wirklich sinnvoll da lehrreich. Das nächste Mal sind wir vielleicht sogar noch mehr FI-TSler!

Weil der Flug per Gehstensteuerung so schön war, hier das Tanz der Drohne zum Nacherleben:

Der Kurztripp: Mit Videos und Bildern übers FI-TS MMF´14!

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overview_sprecherNach den Rückblicken eins und zwei läd nun die FI-TS Website dazu ein, die Impressionen vom Management -Forum 2014 nachzuerleben:

Kurzvideos der Mehrzahl unserer Sprecher sind bereits online. Auch die Vorträge von Marc Billeb (PwC), Dr. Andreas Totok (FI-SP) und Brett King (Moven) stehen zum Download bereit.
Ein besonderes Highlight: Sie können den gesamten Vortrag von Brett King ansehen! Zudem ist heute auch noch einen schöne Zusammenfassung seines Vortrages bei cio online erschienen.

Einen Klick wert ist auch die Bildzusammenstellung. Sie können sich sicher sein: Unsere Bilder lügen nicht – es war wirklich so toll! Unsere Gäste haben sich auch in diesem Jahr sehr gut unterhalten gefühlt (Danke für das Feedback!) und die Pausen reichlich zum Netzwerken verwendet.

Vielen Dank auch nochmals an unsere Sponsoren, die mit Kulinarik, tollen Preisen und Informationen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits auf das FI-TS Management-Forum 2015 mit Ihnen!
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