Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Grafische Gestaltung der re:publica 2013: In/Side/Out
Grafische Gestaltung der re:publica 2013: In/Side/Out

Gestern, am 2 .Tag der re:publica 2013 in Berlin war das Thema Vernetzung im Vordergrund. Neben netzpolitischen Themen wie Drosselung der Flatrates durch Provider oder der Saisonrückblick Socialmedia-Recht war auf der Hauptbühne der CEO von Daimler, Dieter Zetsche zu Gast. Der Blogger und Mobil-Enhusiast Martin Randeloff befragte ihn zu aktuellen Mobilitäts- und Entwicklungsthemen. Zetsche war sehr locker drauf und kam gut rüber.

Interessant für den Nicht-Autoszenefolger waren seine Aussagen zur mobilen Zukunft. Das vernetzte Auto. Es wird kommen, so wie der Autopilot im Flugzeug kam. Es sind noch ein paar rechtliche Hürden und Akzeptanzfragen bei den Fahrern zu klären. Genauso wie alternative Antriebsmodelle. Hier zu invetieren sichert die pure Existenz von Automobilkonzernen in 15 oder 20 Jahren. Die Analogie: Dampflokhersteller dachten auch ein mal, die Dampflok wäre ausgereift, da geht nichts mehr. Die E-Lok wurde später von anderen Unternehmen marktreif entwickelt. Damit dies den jetzigen Autokonzernen nicht passiere, müssen jetzt die Investitionen in Mobilität und neue Antriebsformen getätigt werden.

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche

Neben der puren Produktion von Autos werden die Autokonzerne mehr zu Anbietern von Mobilität über Car-Sharing-Modelle. Ich sehe hier große Parallelen zum IT-Markt. Nicht mehr das Angebot von Hardware oder Netzwerk ist gefragt, sondern die Zur-Verfügung-Stellung von IT-Ressourcen – onDemand.

 

Ich bin momentan für FI-TS auf der re:publica 2013 in Berlin – der größten Web-Konferenz Deutschlands. Ein Treffen der Paralellwelt mit implantierten Smartphones und Twitter-# überall. Facebook spielt nicht so die große Rolle.

Die Station in Berlin, wo die Veranstaltung dieses Jahr stattfindet passt mit seiner alten Industrie-Architektur wunderbar. Und es ist Platz, dieses mal, Platz für die Vorträge und leider auch Platz für die langen Ansteh-Schlangen überall. Man braucht Geduld.

Das erste Highlight kam mit dem Vortrag von Gunther Dueck auf der großen Bühne gleich am Morgen. Er sprach über mehr Empathie im Diskurs statt der Verbissenheit, mit der momtan oftmals im Netz diskutiert, ausgeschlossen oder gekämpft wird. “Versucht, den Standpunkt der Anderen zu verstehen, was ihn dazu bringt, so zu denken”, so Dueck.

sphärisch für Gunther Dueck ausgeleuchtet: re:publica 2013 in Berlin

sphärisch für Gunther Dueck ausgeleuchtet: re:publica 2013 in Berlin

Finanzblog-Awards
Aus meiner Banking-Sicht war die Verleihung der Finanzblog-Awards durch die Comdirekt die interessanteste Session des Tages. Dabei konnte ich ein paar Finanzblogs kennenlernen, die bisher noch nicht auf meinem Schirm waren. Credo auf der Podiumsdiskussion war: Finanzblogs haben wunderbare Inhalte, aber sie sind einfach nicht schön. Thomas Knüwer bat die Herren Blogger zum Thema Design und Geschmack doch bitte ihre Frauen zuhause zu fragen. Recht hat er :-)

Preisträger der Finanzblog-Awards 2013:

1. Wirtschaftswurm von Arne Kuster 

2.  Mr. Market von Michael Schulte

3. menschen.zahlen.sensationen von Christian Kirchner

Sonderpreis, da zweisprachiges Blog für Economics Intelligence von Olaf Storbeck und für den Blick auf Social Media und Banking an Social Banking 2.0 von Lothar Lochmaier

Die Gewinner 2013, sorry Lothar Lochmaier rechts für die Überbelichtung :-)

Michael Schulte brachte den Sinn dieses Awards und der Verleihung auf der re:publica auf den Punkt: Aufmerksamkeit. Oft schreiben die Blogger relevante Inhalte – viele interessierte Leser aber finden sie nicht. Deshalb brauchen die Blogger die Form der Öffentlichkeit und Unterstützung.

Ich jedenfalls habe ein paar interessante Finanzblogs entdeckt, die ich weiterverfolgen werde.

 

Willkommen auf dem virtuellen FI-TS Stand

Ich gehe so gerne auf Messen. Hier werden mir neue Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, ich lerne neue Geschäftspartner und natürlich die Wettbewerber kennen. Es gibt so viele interessante Messen, aber leider kann ich nun mal nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Da ist zum einen der zeitliche Aspekt und zum anderen entstehen auch nicht unwesentlich hohe Reise- und Übernachtungskosten.

Manchmal habe ich auch nur ganz gezielte Fragen, oder es interessiert mich lediglich ein bestimmter Vortrag. Die Lösung ist in solchen Fällen die virtuelle Messe. Sie nehmen von Ihrem Arbeitsplatz aus teil, sparen sich die Anreise und somit ganz viel Zeit.

Der virtuelle Showroom des Pro-Cloud Forums

Seien Sie mit dabei!

Haben Sie schon einmal eine virtuelle Messe besucht? Nein? Dann bekommen Sie am Donnerstag, den 18. April von 15-18.00 Uhr die Gelegenheit! Ich lade Sie hiermit ganz herzlich und hochoffiziell zum Ubivent Pro-Cloud Forum zum Thema Co-Browsing in der Cloud ein. Hier können Sie sich informieren und sich mit anderen Besuchern austauschen. Mein Kollege Dirk Emminger freut sich schon darauf, Sie an unserem FI-TS Stand begrüßen zu dürfen. Klicken Sie ihn einfach an und beginnen den Chat. Gerne berät er Sie zu allen Fragen rund um die Cloud, nur das Getränk, das müssten Sie sich selbst bereitstellen.
Neben uns sind auch weitere Firmen dabei, u.a. SAP, IfCC, SHE und AXIT.

Ach ja, und noch was Organisatorisches: Bitte planen Sie für den Messebesuch etwas Vorlauf ein, denn es ist für die Teilnahme nötig sich zu registrieren. Die Zugangsdaten bekommen Sie per Mail gesendet. Zudem ist es nötig, einen Button zu drücken und sich damit das Programm Java auf den PC zu ziehen. Auf der folgenden Seite finden Sie die genaue Agenda mit allen Vorträgen, und können sich gleich kostenfrei und unverbindlich registrieren: http://www.ubivent.com/de/cloudforum-start

Wir freuen uns auf Sie!

Gestern war im Münchener Technologie Zentrum (MTZ) der IT-Brunch. Netz1 und Advantos luden zum Thema “IT for Finance – Die Finanzwirtschaft, das liebe Geld und die Virtualität”. Ich hatte das Vergnügen dem interessierten Publikum zu zeigen, wie intensiv die Bankenbranche bereits Cloud Services nutzt und wie FI-TS bereits darüber hinausdenkt.

Das Konzept ist nichts für Frühaufsteher. Bereits um 08:00 Uhr morgens treffen sie die IT-Interessierten zu Frühstück und Plausch. Ab 08.30 Uhr kommen kurz getaktet zwischen den Brunchpausen jeweils Startups und Unterenhmen mit etablierten Lösungen für 15 Minuten zu Wort. Da bleibt es kurzweilig, bzw. ein langweiliger Vortrag ist trotzdem bald vorüber.

Ich war wirklich positiv überrascht, über die hohe Besucherzahl und die guten Gespräche, die ich führen konnte. Besonders herausheben möchte ich die Micropayment Anbieter Millipay, PFM alá TeamInvest mit der Elaxy-Lösung und Debitos als Forderungsplattform alá ebay.

Für mich wars ein sehr kurzweiliger Vormittag bis 11.00 Uhr. Ich komme gerne wieder.

Das Thema des 12. Management-Forums “Finance IT 2013 – mehr Evolution als Revolution?” bleibt natürlich auch nach der Veranstaltung aktuell. Dabei geht es um die Fragestellung, welche Themen CIOs langfristig begleiten sollten und nachhaltige Auswirkungen haben werden.

Dazu gaben die Referenten auf der Veranstaltung einen umfassenden Überblick aus verschiedenen Blickwinkeln, die wir gerne auch längerfristig mit Ihnen teilen wollen.

Ein Highlight auf dem FI-TS Management-Forum: Prof. Dr. Thomas Hoeren die rechtlichen Fragen rund um den Einsatz von Smartphones.

Wir laden Sie herzlich ein, den Tag noch einmal anhand von Kurzvideos und Bildimpressionen Revue passieren zu lassen, wenn Sie an der Veranstaltung teilgenommen haben, oder das Programm im Nachhinein kennenzulernen:

  • In diesem Jahr sorgte beispielsweise Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner, für einen Marktausblick mit Fokus auf die Anforderungen von Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern.
  • Dr. Walter Kirchmann,  Geschäftsführer von FI-TS, zeigte, wie CIOs im Zusammenspiel mit einem IT-Provider diesen Entwicklungen erfolgreich begegnen können.
  • Der Rechtsexperte Thomas Hoeren griff ein konkretes Thema auf: den zunehmenden Einzug von Smartphones und Konsorten in den Unternehmensalltag.
  • Im Anschluss widmete sich Dr. Manfred Spitzer der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags und informierte über die Auswirkungen auf das menschliche Gehirn.
  • Das Schlusswort lag bei dem 18-jährigen Philipp Riederle, der das selbstverständliche Aufwachsen in einer digitalen Welt positiv bewertete, und die Bedürfnisse seiner Generation als Kunden skizzierte.

Wenn Banking IT ein Thema ist, das Sie bewegt, würden wir uns sehr freuen, Sie auf dem Management-Forum 2014 begrüßen zu dürfen - teilen Sie uns einfach mit, wenn wir Sie auf die Einladungsliste setzen sollen.

Helfen Sie uns dabei, besser zu werden!

Wir machen das Management-Forum für Sie. Es geht uns darum, ein aktuelles Thema zu entwickeln, das die IT der Banken- und Versicherungsbranche bewegt und durch ausgewählte Sprecher die wichtigsten Perspektiven dazu zu geben. Darüber hinaus wollen wir einen Rahmen schaffen, in dem unserer Gäste fruchtbare Gespräche führen und Kontakte knüpfen können. Ist uns das gelungen? Was können wir besser machen? Was wünschen Sie sich für 2014?

Mit den Antworten auf diese Fragen können Sie erheblich zum Gelingen der nächsten Veranstaltung beitragen. Dafür haben wir ein Feedback-Formular eingerichtet.

Neue Entdeckungen machen einfach Spaß – egal ob es sich dabei um Restaurants oder Technologien handelt. Ausprobieren, verstehen und einordnen – diese Schritte finde ich immer wieder bereichernd. Alles soll so bleiben wie es ist? Nein, besser werden!

bluebee - fleißige blaue Bienen liefern raumbezogene Infos

bluebee – fleißige blaue Bienen liefern raumbezogene Infos

Zum Glück gibt es dafür viele gute Beispiele, eines davon hat einer meiner Kollegen gefunden: Das Unternehmen bluebee.mobi. Dabei handelt es sich um ein Start-up aus Frankfurt, das raumbezogene Informationen während  Events auf Smartphones und Tablets liefert. Das wäre doch etwas für unser Management-Forum, dachten wir uns.  Gesagt, getan. Deshalb bekommen unserer Gäste heute in der BMW Welt weitere Informationen direkt auf ihr Smartphone – wenn sie das möchten. Wenn sie sich im Auditorium befinden, sind das zusätzliche Angaben zu den Referenten. An der Espresso-Bar erfahren sie mehr über das Angebot unseres Espresso-Partners hp, und wenn sie sich an der Bar befinden, erfahren sie mehr über die Menükarte – zum Beispiel die exklusive Rezeptur des Concat Coolers.

Die Technologie dahinter:  Pro Raum sendet mindestens ein bluebee “Beecon” (Bluetooth Sendestation) die Raumkennung per Bluetooth in einem Radius von 10 – 20 Metern. Diese Beecon-Kennungen landen auf allen iPhone®- und Android-Endgeräten, auf denen die bluebee App installiert ist… und schon werden raum- und zeitbezogene Informationen über die Beecon-Kennung per Internet aus der bluebee Cloud abgerufen und angezeigt. Der Ablauf ist automatisch - unsere Gäste erhalten die aktuell gültigen Informationen – z.B. zu dem jeweiligen Referenten – nach einigen Sekunden wie von Zauberhand. Sofern sie die Bluebee App installiert haben.

Ich bin mal wieder sehr gespannt, wieviele unserer Gäste das Angebot annehmen und ihr Smartphone für die blauen Bienen öffnen. Das Unternehmen bluebee spricht auf seiner Webseite von Nutzungsquoten bis zu 50 Prozent.

Unser Analyst auf dem FI-TS Management-Forum: Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner

Unser Analyst auf dem FI-TS Management-Forum: Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner

Dieser Frage widmet sich der Dr. Kai Simon, Associate Director bei Gartner auf dem FI-TS Management Forum am 28.Februar 2013. Die Antwort wird spannend – schließlich beschäftigt sich der Berater täglich mit aktuellen Marktentwicklungen.

Seine Schwerpunkte sind dabei die Entwicklung von IT-Stratgien, Governance, Enterprise Architecture und das Management von Prozessen. Diesen Themen widmet sich Dr. Simon schon seit mehr als 15 Jahren – sowohl als Forscher, als auch als Berater. Bevor er 2007 zu Gartner ging, arbeite er bei Unternehmensberatungen sowie auf Unternehmensseite in Deutschland, der Schweiz und Schweden. Zudem war er als Gastdozent an verschiedenen Universitäten tätig, und er ist einer der Gründer des Forschungsinstituts für angewandte Informatik in Göteborg.

In seinem Vortrag wertet er sein umfassendes Know-how im Hinblick auf das Interessengebiet unserer Gäste aus: Welche Bedeutung haben die aktuellen Markt- und IT-Trends für Unternehmen der Finanz- und Versicherungsindustrie?

Ich bin sehr gespannt, welche neuen Impulse uns Dr. Simon mit seinem Vortrag geben wird. Die meisten Prognosen, die in zur Zeit veröffentlicht werden, tendieren zu einer Fortsetzung der letzten Jahre – gemäß dem Titel unserer Veranstaltung “Finance IT 2013 – mehr Evolution als Revolution?”

Inhaltlich handelt es sich dabei unter anderem um Cloud Computing, Internet der Dinge, Big Date, Mobile Geräte, Collaboration – aber natürlich ist damit noch lange nicht alles gesagt. Denn die Frage, wie Unternehmen diese Trends erfolgreich nutzen, bleibt interessant, insbesondere wenn es um konkrete Anwendungsbeispiele bei Banken, Versicherungen und Finanzdienstleistern geht.

Wir laden Sie herzlich ein, an dem Vortrag teilzunehmen – am Besten, Sie melden sich gleich an!

Blick aus dem Fenster in München: graues Tauwetter. Und das an einem Montag. Dringender Anlass, um sich mit erbaulichen Themen zu befassen, etwa mit Vorfreude. Heute sind es noch exakt 30 Tage bis zum FI-TS Management-Forum!

Natürlich freue mich auf die komplette Veranstaltung, unsere Gäste und Partner, auf die BMW Welt. Ich bin gespannt, welchen besonderen Drink unser Cocktail-Partner für 2013, das IT-Systemhaus Concat, für die Veranstaltung entwicklen lässt…

Was unser Programm angeht, ist für mich der Kabarettist der spannendste Punkt. Das liegt nicht etwa daran, dass mich als Marketing-Frau IT-Themen nicht interessieren. Aber die meisten Programmpunkte sind von er Agenda her klar. Ein Analyst gibt einen Marktüberblick, ein Anwender bereichtet von seiner Strategie und seinen Erfahrungen, ein Experte präsentiert die Perspektive seines Fachgebiets…bislang waren sich unsere Gäste immer sehr einig, was die Qualität der Sprecher betraf.

Das Drama mit der Komik
Mit einer Ausnahme: Dem Kabarettisten. Ist es gelunge Satire oder ein anschauliches Beispiel für Überbezahlung, wenn ein Kabarettist auf der Bühne einen 50-Euroschein verbrennt? Sorgt Humor unter der Gürtellinie für eine aufgelockerte Atmosphäre, oder zeugt er von mangelndem Niveau? 

Unser Volltreffer im Kabarett: Tobias Schröel mit “Hacking für Manager”

Han's Klaffl - Staatskabarettist auf Lebenszeit

Han’s Klaffl – Staatskabarettist auf Lebenszeit

Die Auswahl eines geeineten Kabarettisten ist nicht leicht. Wir haben für 2013 wenigstens ein Thema getroffen, das alle unsere Gäste betrifft: Sie kennen es aus der eigenen Vita, von den eigenen Kindern, Nichten und Neffen, aus den Medien, etwa mit den Schlagworten “Pisa”, “G8″ meinetwegen auch “Amoklauf”.
Das Thema ist ein Dauerbrenner, mit dem sich bereits Sokrates befasste und anschließend resümmierte: „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Es geht um das erziehungsgeladene Spannungsdreieck Lehrer-Schüler-Eltern.

Han’s Klaffl, Staatskabarettist auf Lebenszeit auf dem 12.FI-TS Management-Forum
Worauf dürfen wir uns freuen? Auf einen (Musik-) Lehrer aus Leidenschaft, der in einem kabarettistischen Soloprogramm den weitverbreiteten Klischees über die Zunft der Pädagogen auf den Grund geht. Klaffl’s Programm klingt vielversprechend, schon einer seiner Titel “40 Jahre Ferien” ist für mich reizvoll.

Deshalb möchte ich vorab nicht viel mehr über Han’s Klaffl schreiben – besser Sie sehen ihn selbst. Einen kleinen Eindruck können Sie z.B. hier gewinnen: Han’s Klaffl beschreibt das Anwendungsverhalten von Digital Natives bei der Nutzung von Powerpoint:

Manchmal tut es mir leid, dass ich schon so alt bin. Nicht wegen der Gebrechen, so schlimm ist es noch nicht. Aber als ich aufgewachsen bin, gab es noch nicht mal einen Gameboy, wenn ich ein neues Spiel haben wollte, war es von Ravensburger, und wenn ich etwas wissen wollte, zog ich einen Brockhaus aus dem Regal.  Mein Cousin war der einzige Mensch den ich kannte, der einen Computer hatte: einen C64 mit dem spannenden Spiel Giana Sisters.

Die Ursprünge der digitalen Demenz?!

Prof. Dr. Manfred Spitzer - Arzt, Hirnforscher und Bestsellerautor

Prof. Dr. Manfred Spitzer – Arzt, Hirnforscher und Bestsellerautor

Heute ist ein iPhone ein beliebtes Spielzeug für Kleinkinder, und jeder 3-jähriger kommt problemlos mit einem iPad zurecht – wenn er es in die Finger bekommt.  Was haben wir verpasst? Diese Frage lässt sich schwer beantworten.

 Prof. Dr. Manfred Spitzer stellt die Frage anders: Welche Auswirkungen  hat die digitale Lebensweise auf unser Gehirn?  Die Antwort gibt der Ulmer Arzt und Hirnforscher in dem Buch „Digitale Demenz“, dessen provokanter Titel es in die Bestsellerlisten gebracht hat und gerne von den Medien diskutiert wird. 

Seine Thesen stellt uns Prof. Dr. Spitzer auch auf dem 12.Management-Forum vor. Dabei ist er weit entfernt, eine direkte Verbindung zwischen IT-Expertise und Demenz herzustellen. Vielmehr geht es ihm darum zu zeigen, wie sich die Gehirnströme je nach Tätigkeit entwickeln und verändern. Vielleicht gibt er auch den einen oder anderen Tipp, wie wir unsere Geisteskraft dank IT optimieren können? Etwa durch die Kombination mit Sport? Darf man dafür auch Nintendo WII benutzen? Kann man fünf Minuten surfen durch fünf Minuten Jonglieren ausgleichen? Ich werde jetzt testen, ob eine Runde joggen den geistigen Verschleiß, der durch einen Blogeintrag droht, ausgleichen kann. Es besteht Hoffnung…

Jeder zweite Deutsche nutzt Online-Banking, Mobile Banking und Mobile Payment setzen sich zunehmend durch, Social Media wird von den meisten Banken als Potenzial gesehen, allerdings noch kaum umgesetzt. Sind Banken, Finanzdienstleister und Versicherungen damit gut aufgestellt, um die Generation der Digital Natives, die gerade erstmalig ins Berufsleben einsteigt und damit als Zielgruppe relevant wird, zu empfangen?

"Neue Lösungen braucht die Bank!" Philipp Riederle auf dem FI-TS Management-Forum

“Neue Lösungen braucht die Bank!” Philipp Riederle auf dem FI-TS Management-Forum

Diesem Thema widmet sich der Abschlussvortrag des 12. FI-TS Management-Forums. Darin berichtet Philipp Riederle, Jahrgang 1994, was seine Generation, für die die Internettechnologien von Anfang an selbstverständlicher Bestandteil ihrer Lebenswelt waren und sind, als Kunden erwarten. Haben die Jugendlichen wirklich so andere Anforderungen als wir? Ist der Gang zur Bank für sie unzumutbar, Online-Banking hoffnungslos veraltet?

Ich bin auf die neuen Impulse gespannt, und auch auf den Referenten als Mensch. Mit gerade mal 18 Jahren ist Philipp der jüngste Sprecher, den wir je hatten und wird diesen Rekord mit Sicherheit noch lange halten können. Warum spielt er nicht einfach im Schultheater, wenn er auf die Bühne will, sondern spricht bei uns? Ganz einfach, er hat viel zu dem Thema zu sagen. Seit Jahren betreibt er den Podcast “Mein iPhone und ich” und das mit einer Reichweite, von der verschiedene Verlagshäuser nur träumen können. Darin setzt er sich mit neuen Technologien auseinander und vermitteln sie sehr unterhaltsam – ein Hobby, das sich inzwischen rentiert. Philipp ist als Sprecher und Berater gefragt. 

 

“Mein iPhone und ich” – der Podcast von Philipp Riederle

Er nutzt diese Chance  und hat 2010 sein eigenes Unternehmen gegründet, das sich mit der Konzeptionierung, Produktion und Multiplikation neuer Medien beschäftigt. Seit einigen Jahren schon produziert er erfolgreich einen eigenen Video-Podcast „Mein iPhone und ich“, der regelmäßig sämtliche Podcast-Charts stürmt und sogar die Angebote großer Medienhäuser wie ProSieben oder RTL hinter sich lässt. Das einstige Hobby ist inzwischen zu einer unternehmerischen Erfolgsbasis geworden: Der heute 17jährige hat sein eigenes Unternehmen „Phipz Media“ gegründet, dessen Schwerpunkt in der Konzeptionierung, Produktion und Multiplikation neuer Medien liegt.