Kategorie: Events

Banking Lounge – Wir diskutieren Innovation in der Bankenbranche

Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge
Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge

Ich freue mich auf meinen ersten Besuch in Frankfurt, um am 15. Oktober an der Banking Lounge teilzunehmen. Der Banking Club führt hier regelmässig Veranstaltungen durch, bei denen Mitarbeiter der Banken- und Finanzbranche über aktuelle Themen diskutieren.
Das Thema dieser gemeinsamen Veranstaltung ist „Digitale Transformation für Banken – Mitspielen oder untergehen“.

Stefan Dieffenbacher, Geschäftsführer von Digital Leadership spricht als Experte über die Notwendigkeit von Innovationen für Erfolg in der Bankenbranche und die Herausforderung seitens der Banken, ihr Geschäftsmodel grundlegend zu überdenken. Dabei gibt er Anregungen, wie Banken die digitale Transformation schaffen können.

Danach wird Stefan Dieffenbacher mit meinem FI-TS Kollegen Dirk Emminger und Thorsten Hahn, dem Geschäftsführer des Banking Clubs, in eine lebendige Podiumsdiskussion einsteigen, bei der das Publikum eingeladen ist, sich mit vielen Wortmeldungen zu beteiligen und Fragen zu stellen.

Agenda:
18:30 – Einlass
19:00 – Begrüßung durch Thorsten Hahn
19:05 – Vortrag Teil 1: Die Welt ändert sich!
19:20 – Vortrag Teil 2: Wie können Banken die digitale Transformation schaffen?
19:35 – Podiumsdiskussion
20:15 – Networking

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Ort finden Sie auf der Website des Banking Clubs. Wenn Sie teilnehmen möchten, dann melden Sie sich an.

Es verspricht ein unterhaltsamer Abend zu werden! Für mich ist dieses Thema noch ziemlich neu. Darum freue ich mich darauf, mehr zu erfahren.

Sportsommer bei FI-TS

Sportlich unterwegs - FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf
Sportlich unterwegs – FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf

Wenn man von IT-lern hört, hat man ja im Allgemeinen ein bestimmtes Bild vor Augen: Abgedunkelte Räume, grünlich schimmerndes Licht aus den PC-Bildschirmen das sich auf den fahlen Gesichtern der IT Kollegen widerspiegeln. Pizzakartons stapeln sich auf den Ablageflächen. Die Kaffeehaferl mit Vereinsemblem der Lieblingsfußballmannschaft haben bereits ein paar Ränder auf dem Schreibtisch hinterlassen.

Nein! Nicht so bei uns, wir sind nämlich ein sportlich dynamisches Unternehmen! (*augenzwinker*) Meinen Kollegen sind in verschieden Sport-Vereinen, Rudern, Klettern, Joggen, spielen Tennis und natürlich auch Fußball.

J.P. Morgan Lauf
Im Juni beispielsweise, haben meine Kollegen am 22. J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf teilgenommen und sich eindrucksvoll platziert. Besonders schön: Der gute Zweck der dahinter stand. Die Lauf- Teilnehmer unterstützen in diesem Jahr gemeinsam mit J.P. Morgan die Deutsche Behindertensportjugend. Sie organisiert mit der JPMCC-Spende deutschlandweit sogenannte TalentTage. Mit den TalentTagen soll möglichst vielen jungen Menschen mit Behinderungen der Einstieg in den Sport ermöglicht werden. Hierfür stehen 258.500 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung dem Behindertensport zu Verfügung.

In diesem Jahr haben sich 2.781 Firmen mit insgesamt 71.735 Läufern angemeldet. Wir konnten drei Männerteams an den Start senden. Insgesamt wurden 7324 Teams gewertet. Von den 3967 gebildeten Männerteams belegten die Männer von FI-TS die Plätze 848 – 1346 – 2042. “Was für ein großartiger Abend! Die Trainingsrunden nach der Arbeit haben sich wirklich gelohnt”, verrät mir ein Kollege. “Intern haben wir bereits wieder einen Aufruf zur Anmeldung für den J.P. Morgan Corporate Lauf 2015 gestartet.”

Fußball-Turniere
Wir schauen nicht nur Fußball, nein wir spielen auch selbst! Ebenfalls in Frankurt nimmt ein Team von FI-TS Kollegen am 9. August 2014 am Turnier unseres Kunden Helaba teil. Die Kollegen sind fleißig am trainieren, schließlich wollen wir von FI-TS im Spiel mit unserem Kunden einen gute Figur machen und den Wanderpokal mitbringen!

Mit Spielen auf dem Kleinfeld kennen wir uns bereits aus, denn Anfang Juni haben unsere Haarer FI-TS Kicker bereits erfolgreich am BayernLB Fußballturnier teilgenommen. Auch dieses Spiel mit unserem Kunden hat bereits Tradition.

Wie Sie sehen, sind wir fit und das nicht nur als Outsourcing-Spezialist und Partner für Anwendungsbetrieb und IT-Infrastruktur-Lösungen!

Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr:  Die FI-TS  Fußballmannschaft Haar
Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr: Die FI-TS Fußballmannschaft Haar

Wir gratulieren der Nationalmannschaft!

Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014! Wir freuen uns.

Mal ehrlich, das wäre doch komisch, heute einen “ganz normalen” Blogbeitrag zu schreiben, wo unsere deutsche Fußballmannschaft den WELTMEISTER-TITEL geholt hat!

Bei uns ist das heute Flur-Thema Nummer eins! Schon seit mehreren Tagen, ach Wochen, laufe ich auf dem Weg zum Drucker an einer FI-TS Bürotür-Wimpelparade vorbei. Und zu was? Zu Recht, wie wir alle gestern Abend in der Verlängerung sehen konnten.

Ich finde, man kann zwischen Sport und Business oft Parallelen ziehen. So benötigt man für jedes “Projekt” ein gemeinsames Ziel, eine strategische Aufstellung durch den Projektleiter, die richtige Spielerauswahl und ein funktionierendes Backup. Grundsätzlich müssen Ressourcen effizient eingesetzt werden und höchstwahrscheinlich gibt es auch die Möglichkeit zum Ressourcen-Sharing. Wird das Projekt in der vorgegeben Zeit erfolgreich – in diesem Fall “weltmeisterlich” – beendet, kann gratuliert werden.

Interessant wäre nun zu wissen, bei welchen Banken die einzelnen Spieler ihre Konten haben und wie die Siegprämie angelegt wird. Wie verblüfft wären die Bankberater, wenn ein  WM-Spieler eine Co-Browsing Session starten würde? Genauso interessant: Wo sind die Fußballer versichert und mit welchen Produkten? Berufsunfähigkeitsversicherungen sind im Sport sicher hoch dotiert. Allein in diesem Spiel: Gehirnerschütterung, getackerte Stirn, Knieverletzungen…
Aber diese B2C-Themen wären für unseren FI-TS Blog entschieden zu boulevardesk, darum bleibt es beim:

- HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR FREUEN UNS MIT DER DEUTSCHEN NATIONALELF ÜBER DEN TITEL! -

Drin.
In der 113. Minute: Das Tor!

Community Nutzung der Cloud bei Banken wird konkret

Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud
Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud

Können und wollen Banken die selben Cloud-Ressourcen gemeinsam nutzen? Zu diesem Thema lud der Banking Club zur Banking Lounge in den Frankfurter Messeturm. Am Beispiel SAP zeigte mein Kollege Christian Sonderleittner, welchen Ansatz FI-TS dabei verfolgt und welche Vorteile das den beteiligten Banken bringen kann.

Community Nutzung von Cloud-Ressourcen

In seinem Vortrag machte mein Kollege Christian Sonderleittner den Gästen deutlich, dass SAP-Kunden an sich die gleichen – oder zumindest sehr ähnliche Anforderungen an den Cloud-Anbieter und seine Dienstleistungen  haben. Darum ist es möglich,  diese Anforderungen zu bündeln und auf ein standartisiertes Angebot zuzuschneiden.

Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner
Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner

Mit standardisierten Modulen können Bank und Dienstleister gleichermaßen profitieren:
Für den Dienstleister wird es durch die einheitliche Struktur einfacher, seine Produkte anzubieten,  und die Bank oder Versicherung profitiert von den weitergereichten Skaleneffekten und vereinfachten Prozessen. Zur Umsetzung wurden von Anfang an Pilotkunden intergriert.

Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte sich Mario Brugnera den interessierten Fragen zur Umsetzung, Regulierung und Bedenken der Banken, ob sie wirklich in die Cloud gehen wollen.

Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)
Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)

Mit VeroPay mobil bezahlen – doch eine Erleichterung?

Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay
Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay bei Innovations for Banks

Der Kongress  INNOVATIONSforBANKS 2014 fand vom 14.-15.Mai in Köln statt. Das Motto war:  “Die Finanzbranche ist alles andere als innovationsfrei!”. Das wollten wir wissen, sind hingefahren und haben u.a. das österreichische Unternehmen VeroPay getroffen. Als Startup Partner vom Banking Club präsentierte VeroPay seine mobile  Bezahl-App.

Kritik am Mobile Payment – Es macht das Bezahlen nicht einfacher!
Mobile Bezahlsysteme werden oft kritisiert. Schließlich hat es keinen richtigen Mehrwert, wenn man an der Kasse statt der Karte das Smartphone zückt, oder? Maik Klotz, meint in seinem Artikel bei t3n dazu: „Schon heute dauert der Bezahlvorgang mit der herkömmlichen Kreditkarte nicht lange. Die Authentifizierung, also die Eingabe der PIN oder die Unterschrift, dauert im Gesamtvorgang noch am längsten. Natürlich ist es nett, wenn das alles wie bei NFC noch schneller geht, aber das alleine reicht nicht“.
Die Experten sich darüber einig, dass das Bezahlen mit dem Smartphone einen Zusatzwert bieten muss. Das können Gutscheine, Check-In-Möglichkeiten oder gar eine Verknüpfung zum Online-Banking sein, wo der Kunde den Kontoüberblick nach Abzug des Einkaufes erhält. Das wichtigste: Der Bezahlvorgang muss am Ende der Kette mit integriert sein.“

Das scheint bei VeroPay ganz gut zu funktionieren, schließlich kann man mit dieser App schon in rund 1500 österreichischen Geschäften bezahlen. Also eine einzige App für mehrere Märkte bzw. Supermarktketten. Das ist schon mal der erste Vorteil. Den Mehrwert könne der Händler laut VeroPay Gründer Michael Suitner, für futurezone.at gern selbst hinzufügen.  „Wir sehen uns dabei nur als neutraler Vermittler, der die Lösung einbinden kann.“  VeroPay möchte sich nicht an Kundenbindungsprogrammen von Händlern beteiligen. Somit bleibt die Unabhängigkeit der Bezahllösung bestehen. Für Händler wiederum bietet die mobile Lösung einen Mehrwert, wenn sie dadurch an die Kundendaten kommen und Auswertungen vornehmen können.
Die Zielgruppe der VeroPay App sind die Digital Natives – in Österreich laut Suitner 30 Prozent der Bevölkerung, derzeit ihre  Finanz-Geschäfte mit dem Smartphone erledigten.

VeroPay kann mit jedem österreichischen Girokonto genutzt werden. Man öffnet die App mit seinem Sicherheits-PIN, und lässt den Code am Handscanner der Kasse auslesen. Fertig.  Das geht genau so schnell, wie das Scannen eines Artikels. Das wäre der zweite Vorteil. Das Einrichten der App gestaltet sich ähnlich unkompliziert.
Wichtig für die Sicherheit: In der App werden keine Daten abgespeichert, die einen Rückschluss auf das Bankkonto des Benutzers zulassen. Sobald die NFC-Funktechnologie ausreichend verbreitet ist, will die VeroPay seine App auf diesen Standard erweitern.

Die Lösung hört sich ganz gut an, meinen wir. Was sagen Sie?

Wie das Bezahlen mit der App von VeroPay genau funktioniert, ist in diesem Kurzfilm zu sehen.

Das Smartphone im Schulranzen ist heute eine Selbstverständlichkeit

Quelle BITCOM Research 2014
Ab einem Alter von 10 Jahren verwendet fast jedes Kind das Internet und das größtenteils mobil! Quelle BITCOM Research 2014

Kinder sind die Kunden von morgen. Und diese Kunden sind fast zu 100 Prozent im Internet unterwegs und das zu 89% mobil. Das hat die repräsentative  BITCOM Studie Kinder und Jungend 3.0 ermittelt. 962 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren wurden befragt. Für die Durchführung waren Bitkom Research und das Marktforschungsinstitut Forsa verantwortlich.

Heute verwenden die Kinder und Jugendlichen ihre Mobile Devices noch großtenteils, um sich Nachrichten und Bilder über den Dienst WhatsApp zuzuschicken oder Freundschaften bei Facebook zu pflegen. In ein paar Jahren werden Sie das Smartphone bereits komplett in ihren Privaten und Business Alltag eingebunden haben.

Ist die Banken- und Versicherungsbranche dann auch reif für diese Native User? Die Frage ist nicht neu. Beim 13. FI-TS Management-Forum stellte unser Key Note Speaker Brett King genau diese Situation vor. King zweifelte bei den “Digital Natives” an den Gang zur Filiale, um sich dort von einem Bankfachmann beraten zu lassen. Filialen, Bankautomaten und Kreditkarten seinen  zukünftig einfach nicht mehr gefragt. Stattdessen übernehme eine App den Beratungsjob, denn sie wisse besser, wie es mit den Finanzen aussieht.  Schließlich liefen hier alle Einnahmen und Ausgaben zusammen. Als Gründer von Moven hat sich King ganz auf das Mobile Business im Bankensektor konzentriert.

Quelle BITCOM Research 2014 Alter und Smartphonenutzung
Quelle BITCOM Research 2014 Alter und Smartphonenutzung

Das ist auch sicher der richtige Weg. Laut BITCOM Umfrage besitzen  85 Prozent der 12 bis 13 Jährigen ein Smartphone. Bei jahrelangem, intuitiven Umgang mit Smartphone-Apps, wird auch die Banking App, bzw. die reine Online-Bank  auf Zustimmung stoßen. Wenn man per App zahlen kann, wozu braucht man noch Bankautomaten? Wenn ich in Sekunden meine Ein- und Ausgaben in Echtzeit aufrufen kann, wozu brauche ich noch Kontoauszüge?  Wenn ich Kapitalanlagen online vergleichen kann, warum ein Bankberater mit Termin und Öffnungszeiten-Barriere?

Das Smartphone hat man immer dabei - kommt ortsunabhängig ins Netz. Es ist das wichtigste Zugangsgerät für 89 Prozent der 16- bis 18-Jährigen.  Auf Platz zwei, mit 69 Prozent sind Notebooks,  danach kommen mit 52 Prozent die stationären PCs. Tablets haben Jugendliche bereits zu 26 Prozent  im Gebrauch.

Kleine Kinder ((56 Prozent) der 6- bis 7-jährigen)  lernten laut BITCOM den Umgang mit den digitalen Medien über Spiele oder Videos. Bei älteren Jugendlichen von 16 bis 18 Jahren liegt die Mediennutzung gleichauf mit Kommunikation und Information. Heute schon nutzen 83 Prozent der Kunden von morgen das Internet für die Suche nach Informationen für Schule oder Ausbildung. Natürlich werden sie auch nach Dienstleitungen aus  der Banken- und Versicherungsbranche suchen.

In diesem Sinne: Es ist einiges zu tun, um die Kunden von morgen typgerecht zu beraten. Mit den richtigen Produkten und vor allem mit den richtigen, intuitiv bedienbaren Smartphone Apps. Banken und Versicherungen müssen die Entwicklungen laufend beobachten. Nur so können sie aus den geänderten Werten und Nutzerverhalten entsprechend schnell ihre Services anpassen und weiterhin erfolgreich am Markt agieren.

Quelle BITCOM Research 2014 Smartphonenutzung
Quelle BITCOM Research 2014 Smartphonenutzung

Nerd Nite die Zweite: Fantasy Romane – neurobiologische Übelkeit – Drohnenflüge

Viel los auf der Nerd Nite am 24.04. 2014 im Münchener Club Neuraum
Viel los auf der Nerd Nite am 24.04. 2014 im Münchener Club Neuraum

Es ist schon ein paar Tage her, als ich das letzte Mal auf einer Nerd Nite im Münchner Neuraum war. Dieses Mal komme ich mit Verstärkung: Meine Kollegen Helena und Noerd (aus der IT ;)) haben ebenfalls Interesse bekundet. Schießlich arbeiten wir in einer IT-Firma und sind neugierig auf “nerdige” Themen.

Das Konzept der Veranstaltung ist relativ einfach: 3-4 selbsternannte Nerds referieren über ein Thema jenseits des Mainstreams. Das muss nicht zwangsläufig im IT-Bereich angesiedelt sein und muss auch nichts mit dem Beruf zu tun haben. Ein “nerdiges” Hobby reicht schon. Beim Treffen am Donnerstag drehte es sich um „abgefahrene“ Bücher, Seekrankheit und die Vorführung von Gestensteuerung.

Im ersten Vortrag stellt uns der Schriftsteller Sebastian Keller, der im Berufsleben Werbetexter ist, aussergewöhnliche Bücher vor.  Bei einigen Exemplaren ist es  möglich, mit dem Lesen von vorn, als auch von hinten zu starten. Bei anderen Bücheren  sind die Kapitel durcheinander angeordnet, oder die Schriftzeichen sind unterschiedlich groß, quer oder längs angeordnet oder einfach auf eine andere Weise ungewöhnlich gesetzt. Ist beispielsweise der Protagonist der Geschichte auf der Flucht,  passt sich die Schrift dem Inhalt an: Es gibt nur zwei Worte auf jeder Seite, so dass man als Leser ins hecktische Blättern verfällt. Auf seiner  Webseite stellt er seine eigenen Fantasybücher vor. Ganz normal geschrieben, von vorn nach hinten.

Foto: kotztueten-museum.de
Foto: kotztueten-museum.de

Im zweiten Vortrag erklärte Stephan Kröger, was in einem Menschen neurobiologisch vorgeht, wenn das Reisen im wahrsten Sinne zum Kotzen ist. Mit Hingabe widmet er sich der Seekrankheit und ihren Folgen. Aber nicht nur auf See kann einem komisch zu Mute werden. Da reicht auch schon ein schnödes Auto. Mir wird dort beispielsweise schlecht, sobald ich versuche, ein Buch zu lesen. Kröger erklärt, das liege daran, dass man die Landschaft aus dem Blick verliert. Kinder, die nur den Vordersitz sehen, geht das genauso oder sie sind sogar schlimmer dran. Sie haben es noch nicht gelernt, mit den unterschiedlichen Reizen umzugehen. Der Jounalist und Segler Hans-Harald Schack thematisiert Seekrankheit in seinem Artikel, den Kröger offensichtlich auch gelesen hat, ausführlich.

Wussten Sie, dass Fische verstört sind, wenn man ihr Aquarium um 90 oder 180 Grand dreht?  Wahrscheinlich dotzen sie an die Scheibe und denken: “Ist ja komisch, ich konnte hier doch eben noch weiter schwimmen“.  Auch Vögeln wird in bewegten Käfigen schwindeling. Komischerweise sind lediglich Schweine immun. Prof. Dr. rer. nat.  Stefan Kröger beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Grenzbereichen der Neurowissenschaft. Wie er auf da Thema kam? Über seine traumatischen Jugenderfahrungen bei Fahrten nach Helgoland.

Tanz! Und die Drohne tanzt mit Dir...Vorführung der Gestensteuerung
Tanz! Und die Drohne tanzt mit Dir…Vorführung der Gestensteuerung

Den dritten und  letzten Vortrag fand ich nicht zuletzt wegen der Live-Demonstration einer Drohnensteuerung per rhytmischer Korperbewegung zum Titel Lambada super.  Die Software Consultants Thomas Endres und Martin Förtsch erklärten kurzweilig und amüsant die neue Welle von 3D-Kamerasystemen.

Man kann mit diesem System sein Gesicht als Passwort verwenden und sich damit super-save Zugang zu Webseiten verschaffen.
Wenn das System den menschlichen Körper in 3D sieht, werden unsere Bewegungen im Raum berechnet. Übersetzt in eine virtuelle Umgebung kann das System anhand der menschlichen Bewegung Gegenstände wie beispielsweise Drohen steuern. Unsere Computer übernehmen immer mehr menschlichen Sinnesfunktionen, sie sehen uns in 3D, hören unsere Stimmen in einer stereoskopischen Frequenz und können darauf reagieren. “Touch sensitivity is a start, but giving our devices the ability to see and hear their owner will open up all kinds of new possibilities for blending the real and digital worlds.” zitiert Ken Kaplan in seinem Artikel Paul Tapp, Senior Marketing Manager von Intel.

Dieses Mal waren wirklich alle Vorträge interessant und kurzweilig. Wir werden wiederkommen, denn diese Freizeitgestaltung ist wirklich sinnvoll da lehrreich. Das nächste Mal sind wir vielleicht sogar noch mehr FI-TSler!

Weil der Flug per Gehstensteuerung so schön war, hier das Tanz der Drohne zum Nacherleben:

Der Kurztripp: Mit Videos und Bildern übers FI-TS MMF´14!

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overview_sprecherNach den Rückblicken eins und zwei läd nun die FI-TS Website dazu ein, die Impressionen vom Management -Forum 2014 nachzuerleben:

Kurzvideos der Mehrzahl unserer Sprecher sind bereits online. Auch die Vorträge von Marc Billeb (PwC), Dr. Andreas Totok (FI-SP) und Brett King (Moven) stehen zum Download bereit.
Ein besonderes Highlight: Sie können den gesamten Vortrag von Brett King ansehen! Zudem ist heute auch noch einen schöne Zusammenfassung seines Vortrages bei cio online erschienen.

Einen Klick wert ist auch die Bildzusammenstellung. Sie können sich sicher sein: Unsere Bilder lügen nicht – es war wirklich so toll! Unsere Gäste haben sich auch in diesem Jahr sehr gut unterhalten gefühlt (Danke für das Feedback!) und die Pausen reichlich zum Netzwerken verwendet.

Vielen Dank auch nochmals an unsere Sponsoren, die mit Kulinarik, tollen Preisen und Informationen zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Wir freuen uns bereits auf das FI-TS Management-Forum 2015 mit Ihnen!
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Ihr Fahrstil bestimmt die Versicherungsrate

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Sie sind ein guter Autofahrer? Sie halten sich immer konsequent an die vorgeschriebene Geschwindigkeit? Dann lassen Sie sicher gerne Ihre Versicherungsprämie anhand der eingebauten Blackbox/ Telematik-Box errechnen?

Die Deutsche Sparkassen-Direktversicherung bietet seit dem 1. Januar eine Kfz-Versicherung an, bei der es einen Rabatt von fünf Prozent auf die Prämie gibt, wenn man eine Blackbox ins Auto einbauen lässt. Diese kontrolliert das Fahrverhalten und bescheinigt dem Fahrer im günstigen Fall einen vorsichtigen Fahrstil.

Das Gute daran ist, dass dieses schwarze, Zigarettenschachtel-große Kästchen das Fahrverhalten des Versicherten nachhaltig positiv verändert. Laut F.A.Z. nimmt in den Ländern, wo die Telematik-Box bereits zum Alltag gehört, die Schadensfrequenz zwischen 20-40 Prozent ab. Christian Siedenbiedel spricht bei  faz.net sogar von einer Revolution.  Bei einer Umfrage Beratungsgesellschaft Towers Watson, haben 51 Prozent der Befragten in Deutschland angegeben, an einer solchen Box interessiert zu sein, wenn man damit Geld spart.

Funktionsweise
Die Telematik-Box wird an die Bodenelektronik des Autos angeschlossen und sendet die Daten des Fahrverhaltens per Internet an ein Rechenzentrum der Telefongesellschaft Telefónica in London. Die Nutzerdaten werden dabei verschlüsselt. Die Telefongesellschaft meldet der Versicherung in regelmäßigen Abständen  die errechneten Punkte (höchstens 100). Fahren Sie also sehr gewissenhaft und leben dabei auf dem Lande, haben Sie die besten Chancen auf eine hohe Punktezahl. Und das zahlt sich aus: Erreichen Sie in einem Monat mehr als 80 Punkte, erhalten Sie fünf Prozent Ermäßigung auf Ihre Versicherungsprämie. Zudem wird der “Fahrer des Monats” ein Quartal lang kostenlos versichert.
Natürlich kann der Kunde über seinen Internetzugang die gesammelten Daten der Box einsehen.

Nützliche Zusatzfunktionen
Die Black-Box übermittelt nicht nur Daten des Fahrverhaltens. Ein Aufprallsensor erkennt Unfälle, über das Internet löst er automatisch den Ruf nach einem Krankenwagen aus. Ein Satellit kann dann nachvollziehen, wo sich das Fahrzeug befindet. Diese Zusatzfunktion kommt auch zum Einsatz, wenn das Auto gestohlen wurde.
Auch Eltern können aufatmen: Die kleinen Technikboxen im Auto erlaubten es, das Fahrverhalten ihrer gerade erst fahrtüchtigen Kinder zu kontrollieren.

Datenschutz
Die Krux an der Geschichte:  Keine Fahrt bleibt mehr geheim. Datenschützer sehen das trotz der verschlüsselten Daten zwischen Telefonbetreiber und Versicherung mit Sorge. Die Lösung läge darin, sich die Box selbst im Handel zu kaufen. Hier könne man bspw. nur den Diebstahlschutz und die Notfallmeldung aktivieren.

Noch ist die Blackbox ein Pilotprojekt, denn sie kostet erst mal, bevor sie sich rechnet. Ist Interesse des Verbrauchers vorhanden, dann bleibt das nicht so.

Dr. Andreas Totok von FI-SP referierte  auf unserem 13. FI-TS Management-Forum unter dem Thema Big Data auch über die Telematik-Box.  Er bekräftigt, dass nur die errechneten Scores/Punktezahl an den Versicherer weitergegeben würden. Spannend ist nun die Umsetzung.

Rückblick 13. FI-TS Management-Forum: Teil 2

Auch kulinarisch tipptopp - unser FI-TS Management-Forum.
Auch kulinarisch tipptopp – unser FI-TS Management-Forum.
John Doyle liefert Munition für die Lachmuskeln
John Doyle liefert Munition für die Lachmuskeln

Unser 13. FI-TS Management-Forum in der BMW-Welt: Am Montag habe ich im ersten Teil des Rückblicks über die Vorträge von Brett King, Moven, Klaus Weiß, dwpbank und unserem Geschäftsführer Günter Mattinger und CEO Dr. Walter Kirchmann geschrieben.

Beim mehrgängigen und übrigens sehr leckeren Mittagessen,  diskutieren wir weiter über die zukünftigen Bank- und Versicherungskunden, mit denen uns Brett King konfrontiert.

Nach der Pause kommt Comedian John Doyle frisch und sehr präsent auf die Bühne. Er  beschießt uns regelrecht mit Salven seiner witzigen Ausführungen zu seinem Alltag in Deutschland. Das sorgt für große Erheiterung, denn wir erkennen uns wieder, im Deutschsein, im Umgang mit unseren Kindern, mit neuer Technologie und der daraus entstandenen neuen Kommunikation. Leugnen hilft nicht: In unserem zukünftigen Umfeld werden die Bytes höher und die Sätze kürzer.

Dr. Andreas Totok von FI-SP über Big Data
Dr. Andreas Totok von FI-SP über Big Data

Um Big Data (oder doch lieber Small Data)  geht es im anschließenden Vortrag von Dr. Andreas Totok von FI-SP. Über die Definition des Begriffs  führt er zu den Treibern und erklärt, wie Big Data die Business Intelligence verändert. Es gibt viele Umsatzpotentiale, einige davon sind noch nicht einmal entdeckt worden. Darum wendet er sich im zweiten Schritt den Analysemöglichkeiten  zur Visualisierung und Auswertung zu.  Es gibt spannende Korrelationen. Über die Evaluierung  zur Konzeptionierung bis schließlich zur Implementierung ist es ein zeitlich flexibler Prozess. Ich finde das Thema und den Vortrag von Dr. Totok sehr interessant - zugegebenermaßen mag ich Visualisierungen von Analysen per se sehr gerne.

Trockenes Thema, flüssige Rede: Marc Billeb über bankaufsichtliche Entwicklungen in der IT
Trockenes Thema, flüssige Rede: Marc Billeb über bankaufsichtliche Entwicklungen in der IT

In der Kaffeepause haben wir bei einem saftigen Stück Kuchen und einem Kaffee vom HP-Espressomobil, die Möglichkeit zum Netzwerken und Daten austauschen.

Frisch gestärkt geht es mit dem Vortrag “Aktuelle bankaufsichtliche Entwicklungen in der IT” von Marc Billeb, Partner bei PwC  weiter.
Sollten Sie jetzt denken, dass sei langweilig, kann ich nur sagen – mitnichten! Marc Billeb versteht es, selbst nicht so leichtfüßige Themen interessant vorzutragen. Und ganz ehrlich, sind nicht meistens die trockenen Themen die wichtigen Themen? Billeb referiert über MaRisk, IT-Compliance, den Prüfungsablauf, die möglichen Sanktionen, die Schutzbedarfsanalyse und bietet schließlich eine Aussicht auf zukünftige Themen. Das ist für Publikum eine sehr interessante Materie, wie sich auch an dem Applaus abhören lässt.

Vordenker und Innovator Martin Spindler weiß was Konsumenten möchten.
Vordenker und Innovator Martin Spindler weiß was Konsumenten möchten.

Nun kommt unser Schluss-Redner Martin Spindler von Internet of People auf die Bühne. Sein Thema: “Das Internet der Dinge?” Nach einer kurzen Zeitreise durch die Computergeschichte und einigen Zitaten von Entwicklern und Innovatoren klärt Spindler auf: Produkte müssen von Grund auf neu konzipiert und nicht nur mit den neuesten technischen Möglichkeiten versehen werden. Will man bspw. Strom sparen, so sollte man bei der Entwicklung neuer Produkte auf Paradoxen wie das von Jevons achten. Darum müssen Entwickler in Zukunft  mehr auf die Wünsche der Konsumenten eingehen, anstelle lediglich die technischen Möglichkeiten der grenzenlosen Kommunikation der Dinge untereinander, auszubauen. Schließlich wolle der Kunde keine neuen  Produkte kaufen, sondern eine bessere Version von sich selbst erhalten.

Mit herzlichen Worten verabschiedet unser Geschäftsführer Manfred Heckmeier das Publikum.
Mit herzlichen Worten verabschiedet unser Geschäftsführer Manfred Heckmeier das Publikum.

Nach den Vorträgen wird es nochmal spannend, denn wir gehen über zur Verlosung unserer Sponsorenpreise unseres Winning-Partners Symantec.
Ein Beispiel einer besseren Version von sich selbst sind tado° – Heizungssteuerung per App und das hue von Philips - App zur Steuerung der Beleuchtung. Durch beide Apps sind Heizung und Licht permanent mit dem Internet verbunden und wir können  sie nach Lust und Laune von überall steuern.

Nach der herzlichen Verabschiedung von unserem Geschäftsführer Manfred Heckmeier, ist wieder Zeit zum Netzwerken und Diskutieren. Das wird reichlich ausgenutzt, ich sehe noch bis spät in den Abend hinein unsere Kunden, Kollegen und Partner beim regen Austausch.
Das kann ich sehr gut verstehen, schließlich bin ich eine von ihnen und  treffe die Blogger-Kollegen, die ich bisher nur aus dem Web 2.0 kannte, mal  ganz real. Und unter uns: Das ist auch mal schön.