Kategorie: Events

FI-TS bei der BaFin: Regulatorik „Live und in Farbe“

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Das Referat „IT-Infrastrukturen bei Banken“ der BaFin informierte am 09. Oktober 2014 zum zweiten Mal über zentrale Regelungsthemen zur IT-Sicherheit und über Aufsichtsaktivitäten.

Bedeutung der IT-Sicherheit
Da diese Themen elementar mit unseren Dienstleistungen und unser Leistungsversprechen verbunden sind, waren wir vor Ort im Bonner World Conference Center – dem ehemaligen Plenargebäude des Deutschen Bundestags. Rund 250 Mitarbeiter aus unserer Branche folgten ebenfalls dem Ruf der Aufsichtsbehörde. Schwerpunkt des Tages war die Bedeutung der IT-Sicherheit vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedrohungslage durch Cybercrime. Das komplette Programm gibt es hier.

Eingerahmt wurde das Security Programm durch zwei sehr spannende Vorträge zu aktuellen Arbeitsschwerpunkten des Referats und eines Erfahrungsberichtes des Prüfungsleiters für Bankfachliche Prüfungen der Deutschen Bundesbank. In diesem Zusammenhang ebenso interessant sind Informationsrisikomanagement und Auslagerungsmanagement, Erfahrungen aus § 44 KWG Prüfungen.

MaRisk klarer fassen
Dr. Josef Kokert, Leiter des Referats IT-Infrastrukturen bei Banken, startete seinen Vortrag mit einem Überblick über die aktuellen Regulierungsbestrebungen der EU, gab einen Überblick über die nationalen Aktivitäten – wie die Erarbeitung der BAIT (Bankenausichtlichen Anforderungen an die IT) und die Umsetzung der Basler Papiere von 2013. Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurde klar, dass das BaFin bemüht ist, die bisher eher „interpretationsfähigen“ Anforderungen der MaRisk klarer zu fassen. Eine Herauslösung der wenigen Punkte und das Verfassen in einer eigenen Richtlinie sind geplant und (nicht nur nach unserem Verständnis) unabdingbar. Angekündigt wurde von ihm auch der zuletzt verschobene Versand des Fragebogens zur IT Grunderhebung Anfang 2015. Man werde auch im nächsten Jahr weiter an dem Thema „Module zur IT Prüfung“ arbeiten.
Den Vorwurf, den ich in meinen Gesprächen in letzter Zeit oft hörte, „die Bafin redet zu wenig mit den Instituten“ kann ich nicht teilen. Denn neben den klassischen Rundschreiben, berichtete Kokert auch über erste Gespräche zum Thema Notstromversorgung und beschrieb aus erster Hand Notfallübungen, die die BaFin regelmäßig bei Banken beobachtet.

Dieter Graupe COREALCREDIT BANK AG
Dieter Graupe COREALCREDIT BANK AG

Cloud Computing
Interessant – aber in Teilen auch besorgniserregend – war ein Exkurs zum Thema Cloud Computing: Es gab leider auch hier keine klare Anweisung oder zumindest keine Aussage, wann und wie Finanzdienstleister die Vorteile aus der Cloud beziehen können. Vor dem Hintergrund der Vorteile und Kosteneinsparungspotenziale ist das gegenüber den Finanzdienstleistern keine gute Strategie. Auch bei diesem Thema müssen klare Richtlinien an die Hand gegeben werden.
Das Zitat „Die Verantwortung für Cloud Computing liegt bei den Banken“ hilft an dieser Stelle leider nicht. Mehr noch: Es ist in meinen Augen wirklich fahrlässig. Auch einzelne Vertreter von Banken meldeten sich zu Wort und kritisierten die in Teilen vorhandene „Neuland“ Mentalität.

Im Folgenden beschrieb Dr. Makus Held die Regelungsvorgaben zur IT Aufsicht. Dabei ging er eindrucksvoll auf die kommenden „eisigen Zeiten“ für die Kreditwirtschaft ein.

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Dr. Markus Held, BaFin

Bevor dieser Blog Beitrag aber zu einem Buch ausufert, verweise ich bei den nächsten Programmpunkten nur auf den Download-Link der Folien.

Die Folien des Vertreters des Verfassungsschutzes zum Thema „Bedrohung durch digitale Wirtschaftsspionage“ fehlen leider. Das ist aber nicht so tragisch, denn hier waren zum einen die Folien zum Teil von 2005, zum anderen waren die Themen sehr stark oberflächlich und eher auf die allgemeine Industrie gemünzt. Auf besondere und sehr schnell agierende Angriffe – wie z.B. der aktuell vorliegende Fall bei J.P. Morgan – braucht es doch ein wenig mehr Know-how und auch bessere Folien, um Kompetenz zu vermitteln.

Lebendige Diskussion
Der Abschluss war eine wirklich gute und lebendige Diskussion mit den Teilnehmern. Gelungen fand ich die Aussage von Axel Lechner (Prüfungsleiter der Bundesbank), dass die Bundesbank unerwartete Risiken deutlich realistischer prüft als zum Beispiel externe Wirtschaftsprüfer. „Also die Bundesbank würde eine Bank, die 50 Kilometer von der Nordsee entfernt liegt, NICHT nach Vorkehrungen gegen einen Tsunami befragen“.

Ebenfalls bot Lechner Beispiele für die Risikomessung und Risikobewertung. So muss ein Verlust von Kundendaten im Zweifel in Euro als Risiko im Vorfeld benannt werden. Solche Beispiele sorgten allerdings spürbar (Nebengespräche und allgemeines Raunen) für eine gewisse Sorge im Publikum.

Auch die spätere Diskussion, dass Sparkassen und Volksbanken sich doch bitte mit der Herauslösung des Kernbankensystems aus den Verbund von Rechenzentren oder Dienstleistern beschäftigen sollen, kann ich nur mit Sorge verfolgen und dieses als eine sehr überflüssige Art der Risikobewertung kommentieren.

Fazit: Eine gute Veranstaltung der BaFin, die weiterhin regelmäßig stattfinden sollte. Inhaltlich würde ich persönlich mir an einigen Stellen eine deutlich höhere Klarheit und in Teilbereichen eine höhere inhaltliche Tiefe wünschen – aber die Entwicklung geht in die richtige Richtung!

Rückblick zum Info-Tag EBA Stresstest und BCBS 239

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Wie bereits im letzten Blogbeitrag zum Thema angekündigt, haben wir am 7. Oktober in Kooperation mit unserer Schwester FI-SP und SAP einen Info-Tag zu EBA Stresstest und BCBS 239 veranstaltet.  Dass das ein hochaktuelles und interessantes Thema ist, hat uns die hohe Teilnehmeranzahl gezeigt. Es waren Vertreter aller systemrelavanten Institute der Sparkassen-Finanzgruppe vertreten.

Der Info-Tag
Nach den Begrüßungsworten von Dr. Christian Kalus, Geschäftsführer FI-SP, stellte Dr. Andreas Totok, Bereichsleiter Enterprise Information Management bei FI-SP, eine Aufteilung der Tagesagenda in 1. Stresstest und 2. BCBS 239 vor. Der dritte Punkt bestand aus der Vorstellung der Kooperation unserer drei Dienstleitungsunternehmen.

Mit dem Partnermodell ergibt sich ein Vollservice-Angebot
Mit dem Partnermodell ergibt sich ein Vollservice-Angebot

Stresstests
Dr. Holger Spielberg, Partner bei KPMG, gab einen Rückblick auf die vergangenen EBA und EZB Stresstests. Neu ist die Beurteilung der finanziellen Geschäftsstrategie durch den Regulator. Anschließend gab er einen Ausblick auf die Komplexität und nannte weitere Erfordernisse. Dr. Dietrich Matthes von Quantic Cloud Analytics zeigte in seinem Vortrag auf, dass Stresstests nicht nur mit Aufwand verbunden sind, sondern auch hohen Nutzen für den Geschäftsablauf liefern. Der Aufwand besteht darin, den exakten Risikorahmen der Institute abzubilden und die individuellen, operativen Risikominderungen zu berücksichtigen. Im Gegenzug können durch die „Was-wäre-wenn-Analysen“ hilfreiche Schlussfolgerungen, wie beispielsweise zur Anpassung von Portfoliomaßnahmen, Rentabilität und Kernkapitalquote gezogen werden. Matthes rät, die Prüfungen in den täglichen Geschäftsablauf einzubinden, um Reaktionszeiten zu verkürzen.

BCBS 239
Dr. Peter Stork, Partner bei KPMG, wies auf den Zeitrahmen von drei Jahren hin, bis zu dem die Bestimmungen von BCBS 239, auch für national-systemrelevante Institute eintritt. Die Bundesbank hat 2017/18 avisiert. Bis dahin sollen typische – technische und organisatorische – Fehlerquellen sowie Schwachstellen in der Datenansammlung bereinigt sein. Es gibt also erstmals Regularien für die IT-Architektur und das Datenmanagement. Richtig eingesetzt, so Stork, böten sie einen gute Basis zur Verbesserung der Steuerung, sowie mittel- und langfristigen Hebung von Synergieeffekten.

Praxisausblick
In der Praxis bedeutet das, dass wir qualitative und damit komplexe Prozesse zur regelmäßigen Evaluierung der Daten, zur Bereitstellung einer umfassenden IT-Architektur und lückenlosem Risiko-Reportig steuern müssen. Alain-Brieuc Gall, Solution Manager Banking bei SAP, zeigte in seiner lebendigen Live-Präsentation, wie die Lösung mit verschiedenen Annahmen arbeitet. Nach all dem Aufwand, der im Datenmanagement geleistet werden muss, besteht eine durchgängige und damit permanente Lösung für Finanz- und Risikomanagement. Die zukünftige Herausforderung ist dann „nur noch“ die regelmäßige Pflege.

Durchgängige SAP-Lösungen liefern bei dieser Aufgabe die geeignete Unterstützung. Die Zielsetzung ist dabei klar: Kostensenkung, Vereinfachung der Architektur und Erfüllung der regulatorischen Anforderungen.

Kooperation
Mario Brugnera, Abteilungsleiter SAP-Betrieb bei FI-TS, erklärte anschließend das Kooperationsmodel. Unsere Schwester FI-SP übernimmt den Applikationsbetrieb, integriert Schnittstellen und leistet bankfachliche Beratung. SAP ist Lösungsanbieter, leistet die produktorientierte Beratung und Implementierung. Wir, FI-TS, übernehmen den Infrastrukturbetrieb und leisten das SAP-Hosting und den Systemaufbau. Das ist gelebte Hebung von Synergieeffekten.

Nach Ablauf des Programms nahm der Großteil der Teilnehmer das Angebot Dr. Andreas Totoks wahr, sich mit den Experten auszutauschen und mögliche nächste Schritte zu diskutieren. Es war meiner Meinung nach eine rundum gelungene und informationsreiche  Veranstaltung.

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BCBS239: Rucksack-Lösung oder Großbaustelle?

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Dr. Andreas Totok, Geschäftsbereichsleiter Enterprise Information Management bei FI-SP ist Moderator beim morgigen Info Tag SAP Stresstest und BCBS 239 in Frankfurt.

Dr. Andreas Totok gibt in seinem Gastbeitrag eine Einschätzung zu der Vorgehensweise von Finanzinstituten bezüglich BCBS 239:

Ein regulatorisches Schreckgespenst geistert in der Bankenwelt umher. Es reiht sich augenscheinlich fast nahtlos in weitere Herausforderungen wie FINREP, IFRS 9 oder EBA-Stresstesting ein. Noch ist allerdings nicht jedem Institut klar, wie ernst die Empfehlungen des Baseler Komitees zu nehmen sind. Gerade gestern rief mich der Vertreter eines der großen Softwareanbieter an, um die Situation zu diskutieren: Würde man die Anforderungen aus BCBS 239 tatsächlich wörtlich umsetzen, so hätte dies aus unserer fachlich/technisch geprägten Sicht den Aufbau einer revisionssicheren, integrierten Datenbasis auf Detailebene zur Folge. Dazu kämen Analyse-, Reporting- und Qualitätsmanagementmodule. Üblicherweise wird dies heutzutage in Form einer mächtigen Data-Warehouse-Architektur abgebildet werden. Spontan dachte ich im Telefonat an eine Schlagzeile, die zuletzt durch die Wirtschaftspresse ging: Die Kosten für den Aufbau einer solchen Architektur eines großen deutschen Instituts haben sich von ursprünglich geschätzten 90 Mio. auf 180 Mio. Euro verdoppelt. Dies führt in der Folge zur Entbindung des CIO sowohl von seiner Zuständigkeit für diese Großbaustelle als auch für die IT insgesamt.

Andere Banken haben in letzter Zeit von Beratungsgesellschaften Auswirkungsanalysen durchführen lassen und manche überlegen, ob nicht vielleicht „Rucksack-Lösungen“ ausreichen – also punktuelle Ergänzungen/Verbesserungen ihrer bisher vielleicht nicht perfekten IT-Architektur. Sollten der Regulierer oder Prüfungsorgane diese Aktivitäten allerdings als nicht ausreichend anerkennen, so droht neuer Ungemach.

Ein echter Trend für die Lösung dieser Herausforderung ist für mich aktuell noch nicht erkennbar. Gut aufgestellt sind sicherlich die Institute, die bereits in der Vergangenheit viel Wert auf professionelle Data-Warehouse-Architekturen und nachvollziehbare Business-Intelligence-Prozesse gelegt haben. Die Gefahr des Scheiterns von Hauruck-Großprojekten ist vor dem Hintergrund von Personalreduktionen in Fachbereichen der letzten Jahre relativ hoch, so dass sich ein sukzessives, maßvolles Vorgehen anbietet. Damit sollte man einerseits dem Regulierer den Willen des Instituts zur Erfüllung der Anforderungen konkret deutlich machen andererseits aber unrealistische Flughafenplanungen vermeiden.

Dr. Andreas Totok wird am 7. Oktober den Info-Tag EBA Stresstests und BCBS 239 moderieren. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch auf unserer Webseite.

SAP-Lösungen für EBA Stresstests und BCBS 239
SAP-Lösungen für EBA Stresstests und BCBS 239

 

Info-Tag: EBA Stresstests und BCBS 239

SAP-Lösungen für EBA Stresstests und BCBS 239

Wenn ich die (Online) Zeitung aufschlage, fällt mir derzeit immer häufiger das Wort “Stresstest” ins Auge. In mir löst das Wort “Stress” Unbehagen aus. Wie geht es den systemrelevanten Banken, mit den neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften? Wie gut bewältigen sie die zu erfüllenden Regularien, um Stresssituationen aus dem Finanzsektor erfolgreich zu verarbeiten?

Die Umsetzung von BCBS (“Basel Committee on Banking Supervision”) stellt eine Herausforderung dar. BCBS 239 soll Finanzinstitute dazu bringen, ihre Prozesse zu ordnen, homogene Systemlandschaften zu bilden und Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Sie konkretisiert somit auch die Anforderungen der IT- und Datenarchitektur der Institute.  Die national systemrelevanten Banken sind zwar erst 3 Jahre nach Benennung in der Pflicht, aber aus Erfahrung weiß ich, dass drei Jahre manchmal ganz schon schnell vorbei sein können.
Für alle anderen Banken ist BCBS 239 zwar nicht zwingend, es werden sich aber Teile der Grundsätze in den MaRisk wiederfinden. Es stellt sich die Frage, wie hoch der finanzielle und zeitliche Investitionsbedarf sein wird? Genauso interessant ist, welche Vorteile sich im Gegenzug bezüglich der Effizienz und Effektivität bieten und mit welcher Lösungsarchitektur sich die Finanzinstitute diesen Herausforderungen möglichst entspannt stellen können.

Ein Info-Tag zu den Themen BCBS 239 und Stresstest ist daher willkommen.
Wir freuen uns, in einer Kooperation mit unserer Schwester Finanz Informatik Solution Plus (FI-SP) und SAP einen Info-Tag zu gestalten, an dem wir Lösungen von SAP vorstellen. Mit diesen SAP-Lösungen werden die Aufwände zur Erfüllung der Grundsätze eingrenzt. Es werden im ersten Schritt die regulatorischen Anforderungen von Stresstest und BCBS 239 aufgezeigt, anschließend Beispiele demonstriert und schließlich im 2. Schritt die SAP Lösungen präsentiert.
Im Zusammenschluss mit SAP und FI-SP bieten wir unseren Teilnehmern ein Gesamtpaket und konkretisieren gern mit Ihnen bereits die nächsten Schritte.

Seien Sie am Dienstag, den 7. Oktober in Frankfurt dabei! Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie auf unserer Webseite.
Alle Teilnehmer, die bereits am Montag Abend anreisen, sind herzlich zum Abendessen eingeladen. Ich freue mich, Sie am Info-Tag begrüßen zu können!

 

 

 

 

FI-TS ist Vize im Helaba Fußballturnier

Meine FI-TS Kollegen  sind am Ball!
Meine FI-TS Kollegen sind am Ball!

Neulich habe ich vom Sportsommer bei FI-TS berichtet und dabei das Helaba-Fußballturnier angekündigt. Mein Kollege Holger Voigt (Architektur Management bei FI-TS) von unserem Standort Offenbach berichtet heute über das Turnier und das aufregende Endspiel.

Engpässe
Bei so einem wichtigen Spiel im August, also mitten in der Sommerferienzeit, kann es natürlich zu Spielerengpässen kommen. Das sehen die Mannschaften aber nicht so eng und bilden ganz unbürokratische “Mix-Teams”. Sportsgeist wird nämlich groß geschrieben, und so hilft man sich gern untereinander mit Spielern aus.
Gute Stimmung herrscht auch am Spielfeldrand: Zum Anfeuern kommen jedes Jahr enthusiastische Kollegen und Familienmitglieder mit zum Spiel.

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Die FI-TS Trophäen: Silberpokal und bester Torwart beim Helaba Fußballturnier 2014

Ergebnisse
“In diesem Jahr waren wir wieder sehr zufrieden mit unserer Leistung”, berichtet mein Kollege Holger Voigt. “In der Vorrunde haben wir uns gegen die anderen Mannschaften durchgesetzt. Das Viertelfinale war schon spannender, es stand nämlich am Ende immer noch 0:0. Schließlich haben wir im 9 Meter-Schießen gewonnen.” (Im etwas verkleinertem Spielfeld ist das 11 Meter-Schießen auf 9 Meter verkürzt).
Im Halbfinale waren die FI-TS Fans bereits außer Rand und Band, denn der anfängliche 0:1 Rückstand konnte im Verlaufe des Spiels zu einem 2:1 Sieg verwandelt werden.

Spannendes Finale
Sehr aufregend ging es im Finale weiter: “Es stand bis zur 89. Minute 1:1 und wir waren mental schon wieder aufs 9 Meter schießen vorbereitet. Doch wie so oft, kommt es anders als man denkt. So konnte die Frankfurter Sparkasse im letzten Moment noch 2 Tore schießen. Somit wurden wir mit einem 1:3 ehrenvoller Vize-Sieger im Helaba-Turnier”, so Holger Voigt.

Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, ich kann mich über einen sportlichen, 2. Platz richtig freuen. Klar, Silber ist nicht Gold. In diesem Fall ist das nur halb richtig, denn wir haben in diesem Turnier auch den ersten Platz erreicht: Unsere FI-TS Fußballmannschaft hat im 3. Jahr in Folge, den 1. Platz für den besten Torwart geholt.

FI-TS Team beim Helaba Fußballturnier
FI-TS Team beim Helaba Fußballturnier

Turnier mit Tradition
Das Helaba-Fußballturnier hat schon eine lange Tradition. Es geht bis in die 90er Jahre zurück und war damals ein reines Konzern-Turnier der Helaba. Nach dem Outsourcing 2001 an IZB (so hieß FI-TS vor der Umbenennung), durften die ehemaligen Kollegen natürlich weiter an den Fußball-Turnieren teilnehmen. So hat sich nach und nach ein Turnier aus Kunden, Dienstleistern und Mixmannschaften aus beiden ergeben.

Banking Lounge – Wir diskutieren Innovation in der Bankenbranche

Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge
Wir laden in die Banken Metropole Frankfurt zur Banking Lounge

Ich freue mich auf meinen ersten Besuch in Frankfurt, um am 15. Oktober an der Banking Lounge teilzunehmen. Der Banking Club führt hier regelmässig Veranstaltungen durch, bei denen Mitarbeiter der Banken- und Finanzbranche über aktuelle Themen diskutieren.
Das Thema dieser gemeinsamen Veranstaltung ist „Digitale Transformation für Banken – Mitspielen oder untergehen“.

Stefan Dieffenbacher, Geschäftsführer von Digital Leadership spricht als Experte über die Notwendigkeit von Innovationen für Erfolg in der Bankenbranche und die Herausforderung seitens der Banken, ihr Geschäftsmodel grundlegend zu überdenken. Dabei gibt er Anregungen, wie Banken die digitale Transformation schaffen können.

Danach wird Stefan Dieffenbacher mit meinem FI-TS Kollegen Dirk Emminger und Thorsten Hahn, dem Geschäftsführer des Banking Clubs, in eine lebendige Podiumsdiskussion einsteigen, bei der das Publikum eingeladen ist, sich mit vielen Wortmeldungen zu beteiligen und Fragen zu stellen.

Agenda:
18:30 – Einlass
19:00 – Begrüßung durch Thorsten Hahn
19:05 – Vortrag Teil 1: Die Welt ändert sich!
19:20 – Vortrag Teil 2: Wie können Banken die digitale Transformation schaffen?
19:35 – Podiumsdiskussion
20:15 – Networking

Weitere Informationen zur Veranstaltung und Ort finden Sie auf der Website des Banking Clubs. Wenn Sie teilnehmen möchten, dann melden Sie sich an.

Es verspricht ein unterhaltsamer Abend zu werden! Für mich ist dieses Thema noch ziemlich neu. Darum freue ich mich darauf, mehr zu erfahren.

Sportsommer bei FI-TS

Sportlich unterwegs - FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf
Sportlich unterwegs – FI-TS Kollegen auf dem J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf

Wenn man von IT-lern hört, hat man ja im Allgemeinen ein bestimmtes Bild vor Augen: Abgedunkelte Räume, grünlich schimmerndes Licht aus den PC-Bildschirmen das sich auf den fahlen Gesichtern der IT Kollegen widerspiegeln. Pizzakartons stapeln sich auf den Ablageflächen. Die Kaffeehaferl mit Vereinsemblem der Lieblingsfußballmannschaft haben bereits ein paar Ränder auf dem Schreibtisch hinterlassen.

Nein! Nicht so bei uns, wir sind nämlich ein sportlich dynamisches Unternehmen! (*augenzwinker*) Meinen Kollegen sind in verschieden Sport-Vereinen, Rudern, Klettern, Joggen, spielen Tennis und natürlich auch Fußball.

J.P. Morgan Lauf
Im Juni beispielsweise, haben meine Kollegen am 22. J.P. Morgan Corporate Challenge Lauf teilgenommen und sich eindrucksvoll platziert. Besonders schön: Der gute Zweck der dahinter stand. Die Lauf- Teilnehmer unterstützen in diesem Jahr gemeinsam mit J.P. Morgan die Deutsche Behindertensportjugend. Sie organisiert mit der JPMCC-Spende deutschlandweit sogenannte TalentTage. Mit den TalentTagen soll möglichst vielen jungen Menschen mit Behinderungen der Einstieg in den Sport ermöglicht werden. Hierfür stehen 258.500 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung dem Behindertensport zu Verfügung.

In diesem Jahr haben sich 2.781 Firmen mit insgesamt 71.735 Läufern angemeldet. Wir konnten drei Männerteams an den Start senden. Insgesamt wurden 7324 Teams gewertet. Von den 3967 gebildeten Männerteams belegten die Männer von FI-TS die Plätze 848 – 1346 – 2042. “Was für ein großartiger Abend! Die Trainingsrunden nach der Arbeit haben sich wirklich gelohnt”, verrät mir ein Kollege. “Intern haben wir bereits wieder einen Aufruf zur Anmeldung für den J.P. Morgan Corporate Lauf 2015 gestartet.”

Fußball-Turniere
Wir schauen nicht nur Fußball, nein wir spielen auch selbst! Ebenfalls in Frankurt nimmt ein Team von FI-TS Kollegen am 9. August 2014 am Turnier unseres Kunden Helaba teil. Die Kollegen sind fleißig am trainieren, schließlich wollen wir von FI-TS im Spiel mit unserem Kunden einen gute Figur machen und den Wanderpokal mitbringen!

Mit Spielen auf dem Kleinfeld kennen wir uns bereits aus, denn Anfang Juni haben unsere Haarer FI-TS Kicker bereits erfolgreich am BayernLB Fußballturnier teilgenommen. Auch dieses Spiel mit unserem Kunden hat bereits Tradition.

Wie Sie sehen, sind wir fit und das nicht nur als Outsourcing-Spezialist und Partner für Anwendungsbetrieb und IT-Infrastruktur-Lösungen!

Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr:  Die FI-TS  Fußballmannschaft Haar
Brandgefährlich im Sturm und einen Mauer in der Abwehr: Die FI-TS Fußballmannschaft Haar

Wir gratulieren der Nationalmannschaft!

Deutschland ist Fußball-Weltmeister 2014! Wir freuen uns.

Mal ehrlich, das wäre doch komisch, heute einen “ganz normalen” Blogbeitrag zu schreiben, wo unsere deutsche Fußballmannschaft den WELTMEISTER-TITEL geholt hat!

Bei uns ist das heute Flur-Thema Nummer eins! Schon seit mehreren Tagen, ach Wochen, laufe ich auf dem Weg zum Drucker an einer FI-TS Bürotür-Wimpelparade vorbei. Und zu was? Zu Recht, wie wir alle gestern Abend in der Verlängerung sehen konnten.

Ich finde, man kann zwischen Sport und Business oft Parallelen ziehen. So benötigt man für jedes “Projekt” ein gemeinsames Ziel, eine strategische Aufstellung durch den Projektleiter, die richtige Spielerauswahl und ein funktionierendes Backup. Grundsätzlich müssen Ressourcen effizient eingesetzt werden und höchstwahrscheinlich gibt es auch die Möglichkeit zum Ressourcen-Sharing. Wird das Projekt in der vorgegeben Zeit erfolgreich – in diesem Fall “weltmeisterlich” – beendet, kann gratuliert werden.

Interessant wäre nun zu wissen, bei welchen Banken die einzelnen Spieler ihre Konten haben und wie die Siegprämie angelegt wird. Wie verblüfft wären die Bankberater, wenn ein  WM-Spieler eine Co-Browsing Session starten würde? Genauso interessant: Wo sind die Fußballer versichert und mit welchen Produkten? Berufsunfähigkeitsversicherungen sind im Sport sicher hoch dotiert. Allein in diesem Spiel: Gehirnerschütterung, getackerte Stirn, Knieverletzungen…
Aber diese B2C-Themen wären für unseren FI-TS Blog entschieden zu boulevardesk, darum bleibt es beim:

- HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! WIR FREUEN UNS MIT DER DEUTSCHEN NATIONALELF ÜBER DEN TITEL! -

Drin.
In der 113. Minute: Das Tor!

Community Nutzung der Cloud bei Banken wird konkret

Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud
Christian Sonderleittner bei seinem Vortrag Community Cloud

Können und wollen Banken die selben Cloud-Ressourcen gemeinsam nutzen? Zu diesem Thema lud der Banking Club zur Banking Lounge in den Frankfurter Messeturm. Am Beispiel SAP zeigte mein Kollege Christian Sonderleittner, welchen Ansatz FI-TS dabei verfolgt und welche Vorteile das den beteiligten Banken bringen kann.

Community Nutzung von Cloud-Ressourcen

In seinem Vortrag machte mein Kollege Christian Sonderleittner den Gästen deutlich, dass SAP-Kunden an sich die gleichen – oder zumindest sehr ähnliche Anforderungen an den Cloud-Anbieter und seine Dienstleistungen  haben. Darum ist es möglich,  diese Anforderungen zu bündeln und auf ein standartisiertes Angebot zuzuschneiden.

Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner
Vorteile für Kunden, Grafik Christian Sonderleittner

Mit standardisierten Modulen können Bank und Dienstleister gleichermaßen profitieren:
Für den Dienstleister wird es durch die einheitliche Struktur einfacher, seine Produkte anzubieten,  und die Bank oder Versicherung profitiert von den weitergereichten Skaleneffekten und vereinfachten Prozessen. Zur Umsetzung wurden von Anfang an Pilotkunden intergriert.

Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion stellte sich Mario Brugnera den interessierten Fragen zur Umsetzung, Regulierung und Bedenken der Banken, ob sie wirklich in die Cloud gehen wollen.

Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)
Banking Lounge Diskussionsrunde mit Thorsten Hahn, Dr. Andreas Totok, Mario Brugnera, Ina Steigleiter und Jürgen Hoffmann (v.l.)

Mit VeroPay mobil bezahlen – doch eine Erleichterung?

Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay
Geschäftsführer Dr. Michael Suitner, VeroPay bei Innovations for Banks

Der Kongress  INNOVATIONSforBANKS 2014 fand vom 14.-15.Mai in Köln statt. Das Motto war:  “Die Finanzbranche ist alles andere als innovationsfrei!”. Das wollten wir wissen, sind hingefahren und haben u.a. das österreichische Unternehmen VeroPay getroffen. Als Startup Partner vom Banking Club präsentierte VeroPay seine mobile  Bezahl-App.

Kritik am Mobile Payment – Es macht das Bezahlen nicht einfacher!
Mobile Bezahlsysteme werden oft kritisiert. Schließlich hat es keinen richtigen Mehrwert, wenn man an der Kasse statt der Karte das Smartphone zückt, oder? Maik Klotz, meint in seinem Artikel bei t3n dazu: „Schon heute dauert der Bezahlvorgang mit der herkömmlichen Kreditkarte nicht lange. Die Authentifizierung, also die Eingabe der PIN oder die Unterschrift, dauert im Gesamtvorgang noch am längsten. Natürlich ist es nett, wenn das alles wie bei NFC noch schneller geht, aber das alleine reicht nicht“.
Die Experten sich darüber einig, dass das Bezahlen mit dem Smartphone einen Zusatzwert bieten muss. Das können Gutscheine, Check-In-Möglichkeiten oder gar eine Verknüpfung zum Online-Banking sein, wo der Kunde den Kontoüberblick nach Abzug des Einkaufes erhält. Das wichtigste: Der Bezahlvorgang muss am Ende der Kette mit integriert sein.“

Das scheint bei VeroPay ganz gut zu funktionieren, schließlich kann man mit dieser App schon in rund 1500 österreichischen Geschäften bezahlen. Also eine einzige App für mehrere Märkte bzw. Supermarktketten. Das ist schon mal der erste Vorteil. Den Mehrwert könne der Händler laut VeroPay Gründer Michael Suitner, für futurezone.at gern selbst hinzufügen.  „Wir sehen uns dabei nur als neutraler Vermittler, der die Lösung einbinden kann.“  VeroPay möchte sich nicht an Kundenbindungsprogrammen von Händlern beteiligen. Somit bleibt die Unabhängigkeit der Bezahllösung bestehen. Für Händler wiederum bietet die mobile Lösung einen Mehrwert, wenn sie dadurch an die Kundendaten kommen und Auswertungen vornehmen können.
Die Zielgruppe der VeroPay App sind die Digital Natives – in Österreich laut Suitner 30 Prozent der Bevölkerung, derzeit ihre  Finanz-Geschäfte mit dem Smartphone erledigten.

VeroPay kann mit jedem österreichischen Girokonto genutzt werden. Man öffnet die App mit seinem Sicherheits-PIN, und lässt den Code am Handscanner der Kasse auslesen. Fertig.  Das geht genau so schnell, wie das Scannen eines Artikels. Das wäre der zweite Vorteil. Das Einrichten der App gestaltet sich ähnlich unkompliziert.
Wichtig für die Sicherheit: In der App werden keine Daten abgespeichert, die einen Rückschluss auf das Bankkonto des Benutzers zulassen. Sobald die NFC-Funktechnologie ausreichend verbreitet ist, will die VeroPay seine App auf diesen Standard erweitern.

Die Lösung hört sich ganz gut an, meinen wir. Was sagen Sie?

Wie das Bezahlen mit der App von VeroPay genau funktioniert, ist in diesem Kurzfilm zu sehen.