Mobile Payment – wer – wann und wo?

Mobile Payment - wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?

Mobile Payment – wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?

Das Thema Mobile Payment habe ich in letzter Zeit ganz schön vernachlässigt. Dabei kann man doch so häufig darüber lesen. Das Augenmerk richte ich daher auf zwei Riesen, die wieder über Mobile Payment reden machen, während Gartner im letzten Jahr seinen Forcast ja schon nach unten angepasst hatte. Die Riesen sind Amazon und Apple.

Beim Amazon Bezahlsystem
erhielte, nach dem Bericht von heise online, der Händler ein Kindle-Tablet mit Kartenleser. Zudem soll Amazons Bezahlsystem auch direkte, cloudbasierte Zahlungen von Nutzer zu Nutzer ermöglichen. Das ist ja schön, aber es haben bereits viele Wettbewerber ihre mobile Payment-Systeme angeboten. Wo soll hier also der Unterschied liegen? Nun, er liegt in der Größe, denn Amazon könne immerhin 1 1/2 mal so viele Kreditkarten und Kontodaten vorweisen, wie bspw. Paypal.  Sollte das nun reichen, um sich aus den sicheren Gewässern von vielen Testphasen heraus zu bewegen?

Für das Payment-System von Apple
sprechen nach dem Artikel von tn3 von  Maik Klotz,  genau wie bei Amazon, die vielen Nutzer.  Und das ist nicht alles: Diese Nutzer haben einen iTunes-Account bei dem bereits ein Bezahlverfahren ( bspw. Clickandbuy) hinterlegt ist.  Mit Apple-ID und des Kennwort wurden bereits millionenfach über die  Apple-Stores Filme, Software, Apps, Bücher oder Zeitungen eingekauft. Apples schlanker, und dank unkomplizierter Authentifizierung, schneller Bezahlprozess spricht für sich. Mit iBeacon , an sich einer Indoor-Navigation, hat Apple eine weitere Möglichkeit, um einen Bezahlvorgang nahezu nahtlos abzuwickeln. Allerdings der Knackpunkt hierbei: Das ist alles nur mit Apple Produkten möglich.
Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit PayPal. “In einem solchen Fall wickelt PayPal den kompletten Bezahlprozess ab und Apple liefert mit der Hardware und tiefen Systemintegration das Frontend.” Aber auch hier die Frage: Wann wird dieses Szenario zur Realität?
Maik Klotz stellt dazu die These auf: Der Mobile-Payment Hype existiert nur in unseren Köpfen. Und grundsätzlich hat er dabei schon recht, den wozu brauche ich ein Verfahren, dass komplexer ist, als das Bezahlsystem was ich kenne, und seit Jahren verwende?
“Wenn ich die Meute an der Kasse gegen mich aufbringen will, ist Bezahlen mit dem Smartphone die erste Wahl.”
Aber vielleicht ist das ja mit Apple und Amazon bald ganz ganz anders.

 

 

1 Kommentar

Volker Wagner

Ich erhoffe mir gegenüber den Karten in Deutschland ein besseres Handling mit dem Mobile Payment. Ich glaube wir können uns hier nicht verschliessen in Deutschland und müssen mehr auf diese neue Technologie setzen.

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