Auslaufmodell Outsourcing? Nicht bei der RSU!

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Heute lesen Sie einen Gastbeitrag von Harald Gergen, von RSU Rating Service Unit GmbH & Co. KG

Harald Gergen, RSU

Harald Gergen, RSU

“Zurzeit mehren sich die Stimmen, die in der Bankenbranche eine Rückwendung vom Outsourcing beobachten. Ursache dafür sind immer strenger werdende Regulierungsvorgaben im Bankensektor. Zu diesem Fazit kommt etwa auch die aktuelle Studie „Outsourcing und Insourcing in der Finanzwirtschaft“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Die Experten konstatieren, dass bei Banken die Bereitschaft sinkt, Prozesse auszulagern.

Sollte uns das nachdenklich machen?
Schließlich haben wir bei der RSU Rating Service Unit schon frühzeitig die Verantwortung für den Betrieb unseres zentralen Produktes LB-Rating an FI-TS ausgelagert. Mit dieser Software ermitteln aktuell 7.500 Endnutzer gemäß den Vorgaben von Basel II standardisierte und objektive Bonitätsurteile über Unternehmen und Projektfinanzierungen. Seit Einführung der Anwendung wurden bereits rund 800.000 Ratings erstellt, die für die Bewertung von Kreditrisiken genutzt werden. LB-Rating wird zentral betrieben und basiert vollständig auf Internet-Technologien. Sämtliche Installations- und Wartungsarbeiten sowie neue Releases oder Updates werden zentral auf den Server eingespielt und stehen damit allen Kunden gleichzeitig zur Verfügung.
Soweit die Fakten.

Um die eingangs gestellte Frage kurz und knapp zu beantworten:
Wir stehen auch weiterhin zum Outsourcing-Modell und haben aktuell die Zusammenarbeit mit FI-TS langfristig verlängert.

Das haben wir gemacht, weil wir auf folgende Dinge vertrauen können:
Als branchenspezialisierter IT-Provider weist FI-TS eine große Nähe zum Bankensektor auf und verfügt dabei über ein tiefes Verständnis bei bankfachlichen Themen.
Mit der Nutzung der dedizierten IT-Infrastruktur in den Rechenzentren von FI-TS greifen wir auf IT-Ressourcen zu, die die umfassenden regulatorischen Vorgaben der Finanzbranche erfüllen.

Gleichzeitig hat FI-TS viele Erfahrungen im Umgang mit Prüf- und Zertifizierungsverfahren durch die Aufsichtsbehörden wie etwa der BaFin gesammelt.
Um den IT-Betrieb in Eigenregie durchzuführen benötigen Unternehmen entsprechendes Personal und müssen das notwendige Know-how aufbauen oder teuer einkaufen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel ein gewichtiges Argument für die Zusammenarbeit mit einem Spezialisten.
Infolge von Skaleneffekten und einem klar definierten Leistungsschnitt können wir entsprechend Kosten senken.

Im Laufe der langjährigen Zusammenarbeit haben die RSU und FI-TS standardisierte und automatisierte Arbeitsprozesse entwickelt, die uns helfen, die beiden jährlichen Relasewechsel bei LB-Rating während des laufenden Betriebes problemlos umzusetzen.

Wir werden auch in Zukunft von den umfangreichen Erfahrungen aus vergleichbaren Projekten profitieren, um LB-Rating weiter durch Standardisierungen und Automatisierungen zu optimieren. Auf diesem Wege werden sich Skaleneffekten bei uns bemerkbar machen.”

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