19. Mai ist Home Office Day…

Home Office Day in der Schweiz

Home Office Day in der Schweiz

… in der Schweiz. Zum zweiten mal begehen unsere südlichen Nachbarn den nationalen Home Office Day. Sie nennen ihn auch so und verfolgen damit mehrere Ziele. Zu allererst natürlich Aufmerksamkeit. Der Heimarbeitsplatz wird diskutiert, gerät in die Köpfe der und die Mitte der Gesellschaft. Er soll nicht nur wenigen großen oder moderenen oder internationalen Unternehmen vorbehalten sein. Auch die heimische Wirtschaft oder öffentliche Stellen sollen darüber nachdenken.

Weitere Ziele sind Ökologie und Nachhaltigkeit.
Auf der Homepage wird laufend angezeigt, wie viele sich bereits angemeldet haben. Bei momentan knapp 10.000 Teilnehmern bedeutet das einen Gewinn von 274 Tagen Lebenszeit- und qualität. Die Mitarbeitenden, so heissen sie in der Schweiz, sparen diese Zeit auf dem Weg zur oder von der Arbeit. Das macht 3.400 Tonnen CO2 aufs Jahr hochgerechnet.

Gewinn von Lebensqualität
Die gesparte Zeit pro Mitarbeitenden, die er nicht auf dem Arbeitsweg verbringt, wird als Gewinn für Lebensqualität und – zeit gewertet. Länger schlafen, Zeit für Familie und Freunde, entspannen und selbstbestimmen.

Anmeldung
Hier kann man sich anmelden. Man wird dabei nach der Anzahl der Heimarbeitstage pro Jahr, der Entfernung und dem Verkehrsmittel gefragt. Daraus errechnen die Schweizer dann die Zeit- und CO2-Ersparnis.

Home Office bei Fi-TS
Bei FI-TS geniesse ich auch die Freiheit, einmal pro Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Ich habe das mal auf mich übertragen in Deutschland probiert und das Anmeldeformular ausgefüllt. Bei einem Arbeitsweg von 100 min hin-und-zurück pro Tag mit dem Auto spare ich 607 kg CO2 pro Jahr und 3,125 Tage, die ich nicht auf der Straße verbringe. Das ist doch ganz ordentlich.

Insgesamt ist aus dem ersten Home Office Day  in der Schweiz am 18. Mai 2010 ein Zeitgewinn von 606 Tagen entstanden. Auf ein Jahr gerechnet konnten 1.240 Tonnen CO₂ eingespart werden. Das wird dieses Jahr sicher übertroffen. Ich drück den Schweizern die Daumen. Wäre wünschenswert, wenn es auch in Deutschland ähnliche Initiativen gäbe.

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