Quo Vadis, Datenschutz?

“Weniger Datenschutz ist zeitgemäß.” In einem Interview von Mike Arrington bei “The Crunchies” im Januar äußerte sich Marc Zuckerberg, Gründer und CEO der Social Media Plattform Facebook. Er begründete seine Meintung damit, die Privatsphäre sei ein mittlerweile  überholtes Konzept. Mehr und mehr Nutzer wollen und werden immer mehr von sich persönlich im Internet preisgeben.

Fakt ist jedoch, daß momentan der Datenschutz in verschiedenen Ausprägungen gültig ist. Das variiert von Land zu Land und von Staatenbund zu Staatenbund (z.b. EU). Auch wird er durch die Generationen hindurch verschieden gelebt. Junge Leute scheren sich nicht viel darum und geben ihre privaten Daten gerne preis, während älteren ihre Privatsphäre sehr wohl viel bedeutet und sie dafür kämpfen würden.

Auch gelten für Wirtschaftsunternehmen nach wie vor die teilweise sehr strengen Datenschutzbestimmungen, unabhäng davon, wie die Kunden mit ihren eigenen Daten privat umgehen. Die zunehmende Anzahl von Datenpannen zeigt beim Umgang mit persönlichen Daten dringenden Handlungsbedarf: Ein paar Beispiele exemplarisch aufgezeigt und beliebig erweiterbar.

Andererseits fordern viele Experten Änderungen im Datenschutz. Die Einen wollen ihn verschärfen, andere lockern. Zuviel Datenschutz verhindert wichtige technische Innovationen. Andere Länder werden uns davonlaufen.

Prof. Dr. Heckmann beantwortet Fragen
Wir haben zu diesem Thema Dirk Heckmann zu uns aufs Management-Forum eingeladen. Er ist Professor an der Uni in Passau, Richter am bayr. Verfassungsgericht und Leiter des Center for IT-Compliance and Trust am Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC) in Friedrichshafen. Wir sind gespannt auf seine Aussagen zum Datenschutz im Spannungsfeld zwischen Innovation und Schutz der Privatsphäre.

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