Neues Banking-Konzept: Fidor

“The World’s First Social Community Bank?” Auf der Sommesso (Corporate Social Media Summit) in Zürich stellte Matthias Kröner von Fidor sein neues Banking-Konzept vor. Er arbeitet aber bereits seit Längerem daran und konnte letztes Jahr damit an den Start gehen.

Social Community Banking
Kurze Vorstellung der Konzeption: Eine Bank – nur im Internet. Die Kunden kennen sich untereinander. Sie bilden eine “Community”. Wer Beratung braucht oder eine Frage hat, stellt sie offen in der Community. Wer sie beantwortet und dafür gut bewerbertet wird, erhält etwas Geld dafür. Die Bank hat seit Mai 2009 eine Vollbanklizenz, aber keine Filialen, keine Geldautomaten, keine Call-Center, die Abends anrufen und ihre Produkte verkaufen wollen. Die Bank ist die Community und die Community ist die Bank. Dort werden Produkte empfholen, diskutiert und wieder abgelehnt.

Omnipräsent ist die Fidor Bank AG entsprechend in den einschlägigen Social Media Portalen Facebook, Xing, Twitter und Youtube. Im bekannten Video-Kanal spricht der CEO und Gründer, Matthias Kröner, locker und hemdsärmelig über die neuesten Änderungen bei Fidor, über Erfolge und Pannen. Er kommt dabei sehr authentisch in seinem Münchner Dialekt rüber. Hier sein aktuelles Januar-Update:

Das hat uns natürlich neugierig gemacht. Was steckt dahinter? Mit einer Vollbanklizenz unterliegt er der Bankenregulierung. Basel II, Bafin, Datenschutz, Compliance… Wie setzt er das um? Wir haben ihn in unser FI-TS Management-Forum am 25.02. nach München eingeladen – ein Heimspiel für ihn. Er wird uns diese Fragen beantworten und sein Geschäftsmodell grundsätzlich vorstellen. Wir sind gespannt…

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