Banking-Club Event: Innovations for Banks in Frankfurt

Ich bin seit gestern auf dem Banking Club Event “Innovations for Banks”  in Frankfurt. FI-TS stellt am 30. und 31. Mai seinen Service “Mobile Device Management” für die Finanzbranche vor. Im 30. Stock des Messeturm bekommen die Teilnehmer nicht nur einen guten Überblick über das dunstige Frankfurt, sondern auch auf neue Trends für Banken, die den Kunden in den Mittelpunkt stellen soll.

Persönliches Finanz-Management
PFM lautet die Abkürzung.  Gleich drei Vorträge hatten PFM-Lösungen zum Thema. Dahinter stecken Anwendungen, mit denen der Bankkunde seine Umsätze, auch von anderen Banken, Kreditkarten ect. einlesen, sortieren und kategorisieren kann. Der Mehrwert besteht in einer graphischen anschaulichen Übersicht über die eigenen Finanzverhältnisse. Eine Art moderner Einnahmen- Ausgabenrechner. Nur halt nicht mehr in Excel sondern im Online-Banking eingebunden und auch mit mobilen Apps für iOS und Android abrufbar. Eine feine Sache.

Vorteile für die Bank sind längere Verweildauer im Online-Banking, wesentlich häufigere Log-Ins der Kunden, eine höhere Kundenbindung aufgrund der Bequemlichkeit, nicht mehr auf die gewachsene Datenbestand und Auswertungen verzichten zu wollen. Und natürlich: Vertrieb. Die Bank hat natürlich auch die Möglichkeit, die Daten für sich auszuwerten. Gibt der Kunde Sparziele ein, so kann die Bank ihm dafür das passende Produkt anbieten.

Ich denke, Ende diesen Jahres werden die ersten damit auf den Markt kommen, nächstes Jahr geht damit die Post ab. Da sich Bankkunden in der Regel nur einmal ein umfassendes PFM einrichten, ist es für die Bankhäuser auch wichtig, schnell damit auf den Markt zu kommen, v.a. wenn sie die Kunden auch die Konten anderer Banken einbinden können.

FI-TS auf der Innovations for Banks

Mobile Device Management
Was MDM ist, haben wir im Blog bereits oft beschrieben. Meine Kollegen Dirk Emminger und Hubert Krautter zeigten heute gemeinsam mit Thorsten Hahn (vom Banking Club), wie FI-TS mobile Geräte sicher in die IT-Infrastruktur einer Bank einbinden kann. Die Teilnehmer zeigten reges Interesse an den Service, auch andere Anbieter, die selbst keine so umfassende Lösung im Portfolio haben.

Dirk Emminger stellt Mobilde Device Management vor

Mobile Payments
Weitere spannende Lösungen erwarte ich mir bei den mobilen Zahlugslösungen. Hier sind die Banken etwas ins Hintertreffen geraten. Sie haben mit VISA einen Partner, der vorne mitspielt. Paypal, Google und Co. aber drängen mit schnellen Erfolgen aber massiv in diesen Markt. Der Vertreter von Paypal sagte recht frech ins Publikum (vorwiegend Banker):” Ihre Kunden tätigen bei uns Transaktionen im Wert von vielen Milliarden”. Da stellt sich in der Tat die Frage: Warum machen das die Kunden nicht bei ihrer Bank? Weils nicht geht!

Ich selbst durfte FI-TS in einem Pecha Kucha Vortrag vorstellen. Sehr ungewohnt aber ungemein spassig: 20 “Folien” (eigentlich Bilder), die alle 20 Sekunden von selbst weiterspringen. Macht insgesamt 6.40 Minuten. Fokus heisst es da.

Fazit
Mein Fazit der Veranstaltung: Es hat viel Spass gemacht. Dem Banking Club ist es gut gelungen, ein authentisches und ins sich geschlossenes Teilnehmer zu gewinnen. Kein Vergleich zu anderen Kongressen, wo viele Anbieter (wie wir selbst) auf wenige Branchenteilnehmer treffen. Der Abend war sehr angenehm mit Kicker- Dart-Turnier gestaltet. Was sich aber wieder bewahrheitet hat: Ausstellungsstände, auch wenn sie keine RollUps oder Faltständer sind, funktionieren nicht mehr. Wir suchen weiter nach dem Ideal.

6 Comments

Alexander J. Renner

Hallo Hr. Leichsenring. Vielen Dank für Ihr Feedback. Ich bin mal neugierig, bis wann eine Bank eine der vorgestellten PFM-Lösungen seinen Kunden anbieten wird. Die bisherigen Single-Bank Lösungen in den Apps sind noch sehr rudimentär uns machen einfach keinen Spass…

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