Willkommen, Herr Keuntje!

Ein Interview mit unserem neuen Bereichsleiter Jan Keuntje

Wir gratulieren Jan Keuntje zur neuen Position als Bereichsleiter Architektur & Design,
die er zum 01. März 2020 angetreten hat. In diesem kurzen Interview kommt er selbst zu Wort.
Geführt wurde es von Cornelia Nikele (CN) aus dem Marketingteam der FI-TS.

 

Jan Keuntje ist für den Bereich Architektur & Design zuständig.

Gut gestartet? 

CN: Hallo Herr Keuntje, wir gratulieren herzlich zur neuen Position! Seit 01. März sind Sie als Bereichsleiter verantwortlich für die Themen Architektur & Design. Wie waren die ersten Wochen im neuen Amt?

Jan Keuntje:
Danke für die Glückwünsche, ich freue mich auf die neue Aufgabe, die viele spannende Herausforderungen enthält. Da ich seit fast drei Jahren im Thema Architektur bei FI-TS unterwegs bin, habe ich bei vielen Dingen schon eine Vorstellung gehabt, was mich erwartet, und insofern war das jetzt kein völliger „Sprung ins kalte Wasser“.
Allerdings macht es dann schon einen großen Unterschied, jetzt auch in der konkreten Verantwortung für einen ganzen Bereich zu sein und die Zusammenarbeit von vier Abteilungen zu organisieren, die zuvor in drei verschiedenen Bereichen angesiedelt waren. Da gibt es natürlich auch eine große Erwartungshaltung sowohl bei den eigenen Mitarbeitern als auch in anderen Organisationseinheiten – und auch bei mir selbst.
Wir haben uns eine Neuausrichtung des Bereiches vorgenommen, aber es wird auch nicht alles auf einmal gehen. Wir haben uns vorgenommen, bis Mitte des Jahres ein Zielbild für den Bereich Architektur & Design entwickelt zu haben.

Ihr Erfahrungsschatz?

CN: Sie sind bereits seit Mai 2017 bei FI-TS.
Wo waren sie bisher tätig und worauf freuen Sie sich in Ihrem neuen Wirkungsbereich besonders?

Jan Keuntje:
Meine Laufbahn als IT-ler habe ich schon als Schüler begonnen. Zusammen mit einem Schulfreund habe ich eine Software zur Liquiditätsplanung entwickelt, die wir dann an einen örtlichen Nahrungsmittelkonzern verkauft haben. Bereits während meines Studiums bin ich dann für die IBM tätig gewesen, was damals Anfang der Neunziger Jahre noch die absolute und fast heilige Institution in der IT-Welt war. Mein erstes Projekt war es, eines der ersten Telefonbanking-Systeme mit Spracherkennung in Deutschland in Betrieb zu nehmen. Später war ich im Wissenschaftlichen Zentrum der IBM in Heidelberg, wo ich an neuronalen Netzen für Data Mining geforscht habe, was zu diesem Zeitpunkt noch echte „Raketenwissenschaft“ war.

Um die Jahrtausendwende habe ich dann „mein“ Thema IT-Architektur entdeckt und war für einige Jahre IT-Architekt bei einem Vorgängerunternehmen der heutigen Fiducia, wo ich ein Projekt zum „Computing aus der Steckdose“ geleitet habe, was wir heute wahrscheinlich Cloud Computing nennen würden. Dann habe ich fast 15 Jahre Beratung für IT-Architektur und IT-Strategiethemen in Banken und Versicherungen gemacht, u.a. habe ich die Architekturabteilungen bei zwei Landesbanken und vor vielen Jahren auch bei unserer Mutter FI mit aufgebaut, so dass irgendwie mein Weg zur FI-TS schon fast vorgezeichnet war.

Seit 2017 bin ich bei FI-TS, wo ich die Stabsabteilung IT-Architekturmanagement und die Architekten-Community mitgestaltet habe. Hier habe ich wirklich viele tolle und kompetente Persönlichkeiten kennengelernt, und da freue ich darauf, mit dieser Mannschaft den Bereich Architektur & Design neu zu formieren und bei FI-TS eine schlagkräftige Design Authority für Produkte, Architekturen und Prozesse zu etablieren und mit einer leistungsfähigen internen IT zu unterlegen.

Was gibt’s zu tun?

CN: Sie kennen FI-TS bereits sehr gut. Sicherlich können Sie Ihre Erfahrungen im Rahmen Ihrer neuen Tätigkeit nutzen. Welche Aufgaben umfasst Ihre neue Position und was haben Sie sich für die nächsten Monate vorgenommen?

Jan Keuntje:
Wir müssen das Thema Standardisierung stärker bündeln, indem wir alle Standardisierungsthemen
(Produkte, IT-Architekturen, Prozess und interne Tools) unter ein Klammer bringen. Das ist das Hauptanliegen unseres Bereiches Architektur & Design. Ein anderer Punkt, der mir sehr am Herzen liegt, ist die bessere Einbindung unserer Kunden. Wir haben zwar schon mit einigen großen Kunden Architekturboards und gemeinsame Architekturmanagementprozesse aufgesetzt, aber uns fehlt noch eine übergreifende Plattform, um mit unseren Kunden über Standards zu sprechen, und da werden wir jetzt mit den Community Boards für Produkte, Architekturen und Prozesse, eine neue Stufe erreichen.

Und privat?

CN: Und jetzt die letzte Frage, sie ist persönlicher Natur:
Sie als Person, was sollten Kunden oder auch Ihre Kolleginnen und Kollegen über Sie wissen?

Jan Keuntje:
Ich baue gerade eine Modelleisenbahn, und da lerne ich gerade wie wichtig es ist, dass man seine Umwelt zunächst gut beobachten und verstehen muss, bevor man sie (im Modell) gestalten kann.
Und ich bin passionierter Bergwanderer, der gerne hoch hinaus will, aber ich weiß auch wie anstrengend das manchmal ist. Umso schöner ist dann aber das Gefühl, oben angekommen zu sein.

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CN: Lieber Herr Keuntje, vielen Dank für dieses Gespräch – wir wünschen Ihnen viel Erfolg in Ihrer neuen Position.

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