IPv6 – viel Raum für Zukunft.

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IP-Adressen dienen dazu, einen PC oder eine Internetseite eindeutig anzusteuern. Nach dem IPv4 bestehen sie aus vier bis zu dreistelligen Dezimalzahlen mit den Ziffern 0 bis 9. Rund viereinhalb Milliarden Rechner lassen sich mit dem 1981 verabschiedeten IPv4-Standard ansteuern. Doch bereits Mitte der 90er Jahre war abzusehen, dass künftig ein größerer Adressraum nötig werden könnte.

IPv6-Adressen bestehen aus bis zu 32 Stellen. Diese Größenordnung wird auch auf lange Sicht eine erneute Erweiterung des IP-Adressraums nicht mehr nötig machen. Doch die Entwickler haben mit IPv6 nicht nur die Adressknappheit beseitigt, sondern auch verschiedene andere Punkte am Internetprotokoll verbessert.

Die Vorteile von IPv6:

  • Zuverlässigere Datenübertragung: mehr Stabilität bei Videoübertragungen, Internettelefonie und anderen Multimedia-Diensten.
  • Erhöhte Sicherheit durch neue Möglichkeiten zur Authentisierung und Verschlüsselung.
  • Mehr Privatsphäre: Es sind fast keine Rückschlüsse mehr auf ein bestimmtes Gerät möglich.