46% der potentiellen Online-Käufer brechen beim Bezahlvorgang ab

TÜV Saar NetResearch bringt es ans Licht: Laut Ihrer Umfrage im Auftrag von Sage Pay brechen fast 50 Prozent der deutschen Online-Käufer auf der Bezahlseite den Vorgang ab. Woran das detailliert liegt, können die Händler gar nicht mal sagen. Interessant ist, dass in Großbritannien die Abbruchrate bei Online-Käufen lediglich bei knapp 30 Prozent liegt. Wie kann das sein? Sind die Engländer etwa einfach geduldigere Menschen? TÜV Saar NetResearch führ es darauf zurück, dass die Briten verstärkt auf Kundenkontakt via Social Media setzen und ihre Shops in deutlich höherem Ausmaß als ihre deutschen Kollegen (75 vs. 45%) auf mobile Endgeräte optimiert haben.

Fehlende Sicherheitsstandards im Online-Handel
Auch kann es an dem fehlenden Vertrauen der Kunden in die Sicherheitsstandards des Bezahlvorgangs liegen. Und das ist leider auch begründet: Nach der Studie hat fast jeder vierte befragte Online-Händler die Datensicherheitsstandards (PCI DSS) für die Entgegennahme, Weiterleitung und Speicherung von Kredit- oder Debitkartendaten nicht erfüllt. Die Kunden sind somit beim Bezahlen mit Kreditkarte nicht ausreichend geschützt.

FI-TS ist PCI DSS zertifiziert
Überträgt man dieses Szenario auf die Banken und Versicherungsbranche, so gibt es bezüglich der Sicherheitsanforderungen grünes Licht. Mit einem Kooperationspartner wie FI-TS ist in der Banken- und Versicherungsbranche höchster Schutz gewährleistet.

Abbruchraten auch in der Finanzbranche
Was die Abbruch-Problematik des deutschen Online-Handels angeht, ist die leider durchaus auch in der Banken- und Versicherungsbranche bekannt. Im Online-Vertrieb der Banken- und Versicherungswebseiten werden Produkte und Dienstleistungen über Online-Anträge angefordert. Leider brechen viele potentiellen Kunden die Vorgänge vor Vertragsabschluss ab. Manchmal ist das Formular zu detailliert, oder eine Fehlermeldung treibt den Anwender in die Verzweiflung. Nun können Banken und Versicherungen keine Ad-Hoc Hilfe Dienstleistung über beispielsweise Facebook anbieten.

Senkung der Abbruchraten durch Live-Support mit Co-Browsing
Hier könnten Lösungen wie Co-Browsing den Kunden helfen. Tritt während des Online-Vertragsabschlusses eine Frage auf, so kann der Kunde mittels eines Klicks auf der Website der Bank die Co-Browsing Session starten. Dadurch schaltet sich der Berater entweder je nach Wunsch mit auf den Bildschirm, oder unterstützt telefonisch. Er kann bei der Beratung lediglich das Browserfenster sehen und hat weder Zugriff auf PC noch auf die Kundendaten. Toll ist zudem, dass die Software weder separate Datenverbindung, noch Downloads benötigt und damit voll und ganz den Anforderungen an Daten- und Prozesssicherheit entspricht!

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