Der Blog von Finanz Information Technologie Service
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Ich bin laufend auf der Suche nach neuen Präsentationsmöglichkeiten. Damit meine ich nicht schöne PowerPoints, die wir immer noch “Folien”nennen. Mit Apples “Keynote” gehts zwar einfacher. Am Ende kommt aber immer noch eine “Folie” dabei raus. Nun habe ich ein wahres Fundstück entdeckt.

Präsentieren mit Augmented Reality
Eine mir unbekannte asiatische Firma stellt seine Cloud-Comupting-Lösung vor. So kann ich mir die neue Form der Präsentation vorstellen. Ok, der Kollege übertreibts ein wenig mit den Effekten. Das sei aber der Mentalität dort geschuldet und lenkt nicht von der eigenetlichen Entwicklung von Produkt- oder Service-Präsentationen ab. Augmented Reality heißt das Zauberwort. Wir kennes es schon von Services wie Wikitude von Mobilizy, einer österreichischen Firma.

Hier das Video auf Youtube:
Präsentieren mit Augmented Reality

Bill Chang präsentiert die SingTel-Cloud Lösung / Bild: FI-TS

Sowas begeistert mich. Natürlich eignet sich das nicht für die Bullet-Point-Schlachten (Aufzählungszeichen-Aneinanderreihung), aus zahllosen Meetings (“Ich hab dazu ein paar Folien vorbereitet”) . Vielleicht stehen wir am Anfang des Endes der Papageienfolien-Ära. Ich wünsche es mir zumindest.

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Dr. Walter Kirchmann

Die Sparkassenzeitung führte mit dem Vorsitzenden unserer Geschäftsführung, Dr. Walter Kirchmann, im Juli ein Interview zum Thema: Welchen Entwicklungen muß sich ein modernes IT-Rechenzentrum in den nächsten Jahren stellen?

Hintergrund: Aspkete wie beispielsweise die zunehmende Mobilität von Kunden und Mitarbeiter, eine dadurch steigende Nutzung mobiler Endgeräte sowie Nachhaltigkeit fordern Rechenzentrumsbetreiber heraus.

Dr. Kirchmann nimmt Stellung zu Green IT und Cloud Computing in der Finanzbranche. Er zeigt auf, welche Lösungen für Finanzdienstleister hier in Frage kommen.

Das Interview zum Herunterladen als Pdf.

Wir haben gerade vor ein paar Monaten mit Web 2.0 hier angefangen. Und nun soll das schon wieder alt sein? Web 3.0?

Nun, der Begriff Web 2.0 wurde bereits 2004 geprägt. Ist also nicht neu. Momentan sind wir am Übergang zu Web 3.0. Auch wenn FI-TS als Unternehmen noch etwas weiter davon entfernt ist, beschäftige ich mich bereits damit.

Hier habe ich eine interessante Kurzdoko (14 min) gefunden, wo das semantische Web erklärt wird. Die ersten 3 min kann man schnell vorbeiziehen lassen.

Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.

Ob das für mich beruflich bald relevant wird, glaube ich noch nicht. Jedoch werde ich dran bleiben und Relevanz für mein Unternehmen im Auge behalten. Ich schätze aber, daß ich Web 3.0 wesentlich früher privat nutzen werde. Andere Schlagworte daraus sind Internet der Dinge, Augmented Reality, die ich beide hier in diesem Banking-Bericht schon gezeigt habe oder der 5th Screen (fünfte Bildschirm).

Auf electrouncles Blog Finance 2.0 fand ich dieses Video. Es stammt von der australischen Commonwealth Bank und zeigt ein paar Bankingscenzen im Jahr 2013, also gar nicht so weit in der Zukunft.

Viele Ansätze davon erkenne ich jetzt schon wieder. Ein dem Microsofts Surface sehr ähnlicher Tisch, augmented Reality beim Joggen alá Wikitude bzw. Mobilizy, das per Foto das Immobilienangebot erkennt und sofort mit dem Makler verbunden wird. Auch der Handwerker nutzt es als xy-Pad. Im Café kann man übers mobile Gerät bestellen und natürlich bezahlen. Gibt es in Ansätzen also alles schon. Bankfiliale kommt in dem Video der Bank übrigens keine vor!

Mir fällt in letzter Zeit häufig auf, daß Banken auf der einen Seite und Technologie Anbieter auf der anderen Seite gerade sehr viele Studien und mögliche Lösungen über das Leben und hier v.a. Banking in der nahen Zukunft veröffentlichen. Der Druck, eine Entwicklung zu verschlafen scheint enorm. “Eigentlich” branchenfremde Anbieter wie beispielsweise Google, das seit 2007 in den Niederlanden eine Banken-Lizenz hat, stehen ebenfalls in den Startlöchern. Eine spannende Zeit, wie ich finde.

Hier ein kleiner Auszug der Youtube-Suche nach Banking und future.

Die Vorteile von Web 2.0 und Enterprise 2.0 sind in aller Munde: flache Hierarchien, kurze (keine) Wege, Flexibilität, Informationsaustausch, Transparenz. Mag das Mitmachnetz auch ganz nett sein, für Networking und Selbstdarstellung, das qualifiziert es noch lange nicht als Basis für das Banking Business.

Hier zieht der Verbraucher das vertrauliche Gespräch mit einem diskreten Bankberater vor.  Denn über Geld spricht man nicht.
Sagt die alte  Schule und hinkt damit der Zeit hinterher.  Denn im Netz können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über ihre Erfahrungen bei verschiedensten Geldfragen und Anlagestrategien austauschen.

Diesem Vorteil nutzt die Fidor Bank AG. Matthias Kröner, Vorstand Fidor Bank AG, und zeigt auf dem 9. FI-TS Management-Forum 2010 unter dem Titel “Banking 2.0 – das neue Geschäftsmodell funktioniert!” wie ein erfolgreiche Web 2.0 Bank aussehen kann. Die Fidor Bank überträgt das klassische Banking ins Internetzeitalter. Sie besitzt eine Vollbanklizenz und bietet normale Bankengeschäfte. Allerdings stellen die Kunden ihre Produkte selbst zusammen und beraten sich gegenseitig mit Hilfe von Blogs und Communities. 

Statt sich passiv beraten zu lassen und zu hoffen, einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner zu haben, wissen die Kunden hier genau, was sie tun. Denn sie tauschen sich über ihre Anlagestrategie mit anderen Kunden in Communities aus, profitieren von ihren Erfahrungen oder geben selbstt Tipps. Aus den bestehenden Beiträgen und Bewertungen können sie dabei die Kredibilität ihres Gesprächspartners einschätzen. Die Synthese von Banking und Transparenz ist also doch möglich. Wenigstens im  Netz der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Kurzfassung des Vortrags von Matthias Kröner finden Sie hier:

Kostendruck, Regularien, Sicherheitsaspekte. Einfach ist das Leben der IT-Leiter im Finanzsektor heute nicht mehr. Dann entwickeln sie eine Lösung, die diesen Anforderungen wirklich gerecht wird – und ernten damit ein Gähnen seitens der Mitarbeiter: Eine fortschrittlichere IT-Ausstattung fände sich bei ihnen im Kinderzimmer.

Es geht auch anders, zeigen Dr. Walter Kirchmann und Anton Müller, Geschäftsführer von FI-TS auf dem 9. Management-Forum 2010. Sie setzen gezielt auf innovative Technologien, um Banken bei der Kostenreduktion zu unterstützen. Teil ihrer Strategie ist es, neue, günstige Endgeräte zur Verfügung zu stellen und durch ein Portfolio technischer Möglichkeiten die Flexibilität zu schaffen, um ganz auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können.
Desktop-Virtualisierung ist hier das Stichwort. Rechnerleistung und Daten wandern von den einzelnen PCs in ein zentrales Rechenzentrum. FI-TS nennt diesen Service “Arbeitsplatz der Zukunft”. Er setzt neue Maßstäbe hinsichtlich Flexibilität, Komfort und Effizienz – und lässt das Kinderzimmer ziemlich alt aussehen.

Kurzfassung des Beitrags von Dr. Walter Kirchmann und Anton Müller:

Welche Themen stehen bei den CIOs auf den Agenden? Welche Potenziale liegen im Cloud-Computing, oder gibt es überhaupt einen sinnvollen Weg vorbei an den Wolken?

Martin Gutberlet, Vertriebsleiter &  Country Manager Germany bei Gartner Deutschland berichtet auf dem FI-TS Management-Forum über wesentliche Themen, die aktuell auf den Agenden der CIOs stehen: Handys lösen PCs als Arbeitsgeräte ab, CO²-Emissionen etablieren sich als Entscheidungskriterium für IT-Investitionen, Social Communities gewinnen an Bedeutung, Cloud-Computing beeinflusst die Technologiestrategien.

Dabei beeinflusst der Aufstieg der Wolken nicht nur die technische Seite, sondern auch Controlling-Aspekte:  Statt mit der Anzahl von Arbeitsplätzen und Anwendungen zu  kalkulieren, besteht nun der Bedarf nach verbrauchsabhängigen Berechnungsmodellen.

Hier die Kurzversion des Votrags von Martin Gutberlet

Nach langen Schnitt- und Tonsitzungen sind jetzt auch die Videos vom 9. FI-TS Management-Forum fertig geworden. Wir stellen sie hier nach und nach vor. Uns waren erst die Kurzfassungen wichtig, weshalb sei zuerst online sind. Zur Dokumentation des Management-Forums werden in Kürze auch die kompletten Langfassungen ins Netz gestellt.

Beginnen wir mit der Gesamt-Zusammenfassung des Management-Forums. Hier wollen wir einen kurzen Abriß über den Tag zeigen, die Stimmung auffangen und Lust auf mehr machen:

Einen herzlichen Dank hierfür an unser kleines Filmteam um Friedrich Schönig.

Das Magazin “Banken-und-Sparkassen” fragte vor Kurzem zum Thema “Banken-Outsourcing 2010″: Was wird sich ändern? Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender unserer Geschäftsführung gab die Antworten.

Derzeitige Situation
Einigen Banken leiden noch unter den Nachwehen der Finanzkrise, während sie sich jedoch bereits jetzt für die Zeit danach neu aufstellen müssen. Das zwingt sie, ihre bisherigen Geschäftsmodelle und Ansätze grundsätzlich komplett zu hinterfragen. Das elementare Ziel ist, wesentlich effizienter zu werden und Kosten zu senken. Bei den Services reicht die Bandbreite von der Abschaffung bestehender Systeme über die Hinzunahme von angepaßten Standarddiensten bis zur völligen Fremdvergabe der Services.

Neue Trends greifen
Hier sieht Kirchmann Trends, die Einfluß auf die Servicegestaltung der Bank haben werden. Die Nutzung der IT durch die Kunden  (z.b. Social Media) und Verbraucher (z.b. iPhone, Mobile Web) ist völlig im Wandel. Neue Anforderungen kommen auf die Finanzanbieter zu. Auch die Mitarbeiter werden mobiler und flexibler, was sich auf die Arbeitsplatzgestaltung auswirken wird. Entwicklungen wie die Virtualisierung der Arbeitsplätze und die Verlagerung der Anwendungen in eine Finance Cloud können diesen Trend zum Vorteil der Bank werden lassen. Mitarbeiter können beispielsweise zu Hause ihre private Hardware nutzen, während sie im Büro vom Thin Client aus arbeiten.

Identity und Compliance
Daneben gibt es im Finanzumfeld ein paar Dauerbrenner, die immer aktuell sind, in sich jedoch einen Wandel durchmachen. Nach der Finanzkrise rufen viele nach neuen, staatenübergreifenden Regulierungsmechanismen. Welche Formen hier kommen werden, sie müssen in der IT abbildbar sein.  Der Datenschutz spielt eine immer wichtigere Rolle. Seine rechtskonforme Umsetzung über den gesamten Lebenszyklus von der Erhebung, über die Verarbeitung, Archivierung und schließlich der Löschung wird zunehmend zur Herausforderung. Fallen einerseits immer mehr Daten an, werden sie andererseites über wesentlich mehr Quellen und Schnittstellen genutzt.

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