Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Würden Sie gern einen Überblick über alle Ihre Bankverbindungen inkl. Kreditkarten in einer Übersicht erhalten und damit Einnahmen und Ausgaben in Echtzeit sehen und verwalten? Ja, ich möchte das. Darum freue ich mich über alle Entwicklungsschritte, die in diese Richtung vorgenommen werden. So schaue ich auch gespannt auf die Zusammenarbeit von CREALOGIX und FI-TS. Sie haben eine intensive Zusammenarbeit vereinbart, um Banken in Deutschland einen professionellen und sicheren Einstieg in das neue Persönliche Finanz-Management (PFM) für deren Kunden zu bieten. FI-TS bietet hierbei seine IT-Dienstleistungen in der Finance Cloud.

Persönliches Finanzmanagement (PFM) / Quelle: Meniga

Personal Finance Management (PFM) gibt mir einen Überblick über die Umsätze meiner Bankkonten und somit auf meine finanzielle Situation in einem einzigen Online-Tool. Hier werden meine Ein- und Ausgaben automatisch kategorisiert, ich erhalte grafische Auswertungen und kann mir meine persönliche Finanzstatistik ansehen. Zudem habe ich die Möglichkeit, Sparpläne anzulegen, um mir einen größeren Wunsch zu erfüllen. Möchte ich wissen, wie gut meine Finanz-Performance ist, kann ich meine Statistik auch mit der anderer Bankkunden vergleichen. Ein erster (subjektiver) Impuls sagt: Nein, das möchte ich nicht. Aber wer nicht vergleicht, sieht auch nicht die Möglichkeit für Einsparungen.

Die Herausforderung bei PFM ist, die Hausbank und andere Finanzanbieter auf einer Plattform zu vereinen. Auf Basis der webbasierten PFM-Software des skandinavischen Anbieters Meniga bieten FI-TS als Technologieanbieter und Crealogixfür den deutschen Markt eine PFM-Plattform, die den technischen, rechtlichen und regulatorischen Anforderungen der Finanzwirtschaft an einen sicheren Umgang mit sensiblen Daten entspricht. Zeitgemäße Banken können sich somit bedenkenlos über die zunehmende Bindung zu Ihren Online-Kunden freuen und ich freue mich über meinen neuen Finanzplan im Web. Eine klassische Win-Win Situation!

Ein Überblick über Persönliches Finanz Management (PDF)

Viel Spaß mit der Demonstration von Personal Finance Management auf der Finovate Europe

2003 war ein ereignisreiches Jahr. Wir hatten in Deutschland einen heißen Sommer, Gerhard Schröder war noch Bundeskanzler, Arnold Schwarzenegger gewann die Gouverneurswahl in Kalifornien, Michael Schumacher holte seinen 6. WM-Titel in Suzuka und Robbie Williams war mit “Escapology” auf Platz 1 der deutschen Albumcharts.
Aus diesem Jahr stammt auch das Windows Programm Office 2003. Die Support LifeCycle-Richtlinien von Microsoft garantieren für Unternehmens- und Entwickler-Produkte von Microsoft mindestens 10 Jahre Support (5 Jahre Mainstream-Support und 5 Jahre Extended-Support). Das heißt,  ab 8. April 2014 wird der Extended Support für Microsoft Windows XP und Office 2003 eingestellt. Lediglich die Produktinformationen bleiben bestehen. Darum ist es nicht nur für Unternehmen eine gute Idee umzurüsten.

Hier erzähle ich Ihnen sicher nichts Neues, aber so ein kleiner Hinweis schadet ja auch nicht. Zudem bringt der Umstieg viele Vorteile: Windows 7 und Office 2010 sind schnell und erfüllen optimal Ihre Anforderungen an einen modernen Arbeitsplatz. So gibt es eine verbesserte Zusammenarbeit durch  Microsoft SharePoint, eine Integration in soziale Netzwerke, die Microsoft Office WebApps und vieles mehr. Verbesserte Sicherheitsstandards, höhere Produktivität und die optimierte PC-Verwaltung leisten auch einen Beitrag zur Senkung der Gesamtbetriebskosten. Weitere Gründe, Auswirkungen und Empfehlungen für den Umstieg finden Sie hier bei Microsoft

FI-TS unterstützt Sie gern bei der Umstellung der Client Systeme und der Integration der Programme. 2021 melde ich mich dann wieder. Vielleicht auch eher…

Es freut mich, dass wir unser Wachstum im Versicherungsmarkt weiterhin ausbauen konnten und von dem zweitgrößten öffentlichen Versicherer – der Provinzial NordWest - mit umfassenden Rechenzentrums-Dienstleistungen beauftragt worden sind.

  Die Provinzial NordWest Holding in Münster, Quelle: Wikipedia

Damit haben wir nach der Versicherungskammer Bayern einen weiteren großen Versicherer als Kunden gewonnen. 

Die Provinzial NordWest und ihr IT-Dienstleister GaVI (Gesellschaft für angewandte Versicherungs-Informatik) haben mit uns einen Partnerschaftsvertrag aufgesetzt, der auf eine langfristige Zusammenarbeit angelegt ist. Wir übernehmen den Betrieb des Mainframes einschließlich Middleware, die Housing-Services der gesamten zentralen Provinzial IT-Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum sowie die Betreuung und Pflege des Rechenzentrums-Netzwerks.

 Am Osterwochenende war es soweit: Während andere nach Osternestern suchten, hatten viele meiner Kollegen sowie Mitarbeiter der Provinzial NordWest und der GAVI Wichtigeres zu tun. Sie migrierten die IT-Stysteme der Provinzial NordWest erfolgreich in unser Rechenzentrum nach Nürnberg und verhinderten somit, dass neben der Ostereiersuche auch eine Suche nach Versicherungsdaten hätte stattfinden müssen……

 Ein solch komplexer Umzug von Systemen, der dazu noch gewährleisten muss, dass der IT-Betrieb der Versicherungen vor, während und nach dem Umzug weiterhin einwandfrei und ohne Unterbrechung laufen muss, ist mir als Marketingfrau ein großes Rätsel. Aber glücklicherweise haben wir hierfür eine Menge Fachpersonal, das den Überblick behält, Liebe zum Detail mitbringt und seine Kompetenz schon oft unter Beweis stellen konnte, wie das nachfolgende Video beweist:

 

Die Bank of America gab vor wenigen Tagen die Markteinführung ihrer neuesten Geldautomaten bekannt. Diese Technologie bietet dem Kunden einen über die öffentlichen Banköffnungszeiten hinaus einfachen Zugang zu einer Reihe von Dienstleistungen für die Abwicklung seiner täglichen Bankgeschäfte. Neu ist, dass er am Geldautomaten über eine Live Video Chat Funktion direkten Kontakt zu einem Bankangestellten haben kann und damit die gleiche Qualität der persönlichen Unterstützung erhält, wie wenn er zu einem Bankschalter gehen würde. Hier kann er Unterstützung in englischer oder spanischer Sprache anfordern.

Über diese Geldautomaten mit persönlicher Ansprache können Kunden beispielsweise Barschecks einlösen und den exakten Geldbetrag (inklusive Kleingeld) erhalten. Auch sind sie bei der Auszahlung nicht mehr an vorgegebene Stückelungen von Geldscheinen gebunden, sondern bestimmen selber, in welcher Form sie den Betrag erhalten möchten.

Das nachfolgende Video von TCU Financial Group veranschaulicht diesen neuen Service:

Weiterhin plant die Bank of America  in Zukunft Live Video Chat-Unterstützung bei komplexeren Transaktionen, wie:

  • Einzahlungen von Schecks
  • Einzahlungen auf verschiedene Konten
  • Aufnahme von Darlehen
  • Kreditkartenzahlungen

Das eine persönliche Ansprache jedoch auch mal daneben gehen kann, zeigt das folgende nicht allzu ernst zu nehmende Video:

Die Bank of America wird die neuen Geldautomaten in seinen Bankfilialen wie auch an externen Standorten einrichten. Die Markteinführung beginnt in Boston und wird sukzessive in 2013 auf weitere amerikanische Standorten ausgebaut.

An dieser Stelle frage ich mich, wie lange es noch dauern wird, bis auch wir in Deutschland einen solchen persönlichen Bankenservice in Anspruch nehmen dürfen. In einer Zeit, in der mit fortschreitender Automatisierung auch die Anonymität zunimmt und nicht jeder damit zurechtkommt, wäre eine persönliche Unterstützung über die üblichen Geschäftszeiten hinaus und in Nähe des eigenen Standortes sicherlich sehr wünschenswert.

Dieser Gedanke führt mich auch zum Thema Co-Browsing. Ich frage mich, wie viel Geschäft den Banken täglich entweicht, weil Kunden ihre Online-Transaktionen aufgrund von Schwierigkeiten und fehlender Unterstützung abbrechen. Zum Glück gibt es hierfür auch in Deutschland inzwischen sichere  Co-Browsing-Lösungen für Banken und Versicherungen. Mit dieser Technologie erhalten Kunden beim Online-Banking per Mausklick Echtzeit-Unterstützung von einem Berater. Kunde und Berater können den Mauszeiger des Partners sehen und somit die einzelnen Online-Schritte nachvollziehen.

Natürlich bietet FI-TS ihren Kunden als erfahrener Dienstleister für Banken und Versicherungen eine solche kundenfreundliche Lösung an. Vielleicht muss ich dann ja auch gar nicht mehr lange warten, bis auch mein Geldautomat mich freundlich unterstützen kann, wenn ich bei der Auszahlung meines angeforderten Geldbetrags unbedingt 1 Euro Stück für den Einkaufswagen benötige!

Unser neuer strategischer Partner: das Institut für Cloud Computing

Unser neuer strategischer Partner: das Institut für Cloud Computing

Wir haben uns für eine  strategische Partnerschaft mit dem  Institut für Cloud Computing (IFCC) entschieden und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Unser erstes gemeinsames Projekt: die Schaffung eines Ausbildungs- bzw. Weiterbildungsprogramms zum Cloud Computing Engineer.

Auch abgesehen davon stehen die Chancen gut, dass beide Seiten dauerhaft von der Zusammenarbeit profitieren: Denn während wir als IT-Dienstleister mit Fokus auf Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister immer die Bedürfnisse dieser Zielgruppen im Auge haben, ist das Institut branchenübergreifend aufgestellt. Und während die Cloud Technologie für uns ein interessanter Ansatz ist, beschäftigt sich das IfCC ausschließlich mit dem Thema und deckt dabei ein viel breiteres Forschungsspektrum ab als wir. Damit ist die Kooperation ist eine weitere gute Gelegenheit für uns, Innovationen rund um die Cloud-Technologie zu verfolgen und mit zu gestalten.

Lohnt es sich am 16. Januar noch, über Vorsätze für 2013 zu sprechen? Ich finde schon, wenn sich die Vorsätze lohnen.

Dazu gibt es eine Vorgeschichte: 2012 hat FI-TS die Silber-Zertifizierung in der Microsoft-Kompetenz Server Platform erhalten und ist nun offizieller Windows-Partner.

FI-TS ist Microsoft Silver PartnerDamit hat FI-TS eine offizielle Zertifizierung, die unsere Kompetenz bezüglich der Unternehmenssoftware von Microsoft belegt. Erfahrung in dem Bereich hat FI-TS schon lange, schließlich betreibt die Abteilung MS Office bei FI-TS rund 2000 Windows-Anwendungssysteme – für etwa 20 Kunden und für FI-TS selbst.

Auch mit umfassender Erfahrung bekommt man eine Silver-Partnerschaft nicht auf dem Silbertablett serviert – es gilt, mindestens aktuelle Kundenreferenzen und qualifizierte Mitarbeiter vorzuweisen. Von der Kundenseite haben BayernLB und Helaba unsere Kompetenz in der Bereitstellung und Konfiguration von Windows-Server-Plattformen bestätigt. Gleichzeitig haben sich neun Kollegen auf die Prüfung als Microsoft Certified Professionals (MCP) vorbereitet – und bestanden.

Die Zertifizierung als Microsoft Silver Partner im Kompetenzfeld Server Platform ist ein schöner Erfolg, der die Erfahrung von FI-TS auf dem Gebiet objektiv belegt. Aber die Microsoft-Partnerschaft bringt auch darüber hinaus Vorteile: Meine Kollegen können an Betaversionen von neuer MS-Software mitarbeiten, erhalten erweiterten Support und kostenlose Testlizenzen.

Zurück zu den Vorsätzen für 2013: Meine Kollegen aus der Abteilung MS-Windows  wollen eine Zertifizierung in einem weiteren Kompetenzfeld erreichen: Als Midmarket Solution Provider. Und in diesem Bereich streben sie den Gold-Status an – damit liegt die Messlatte hinsichtlich Kundenreferenzen und Mitarbeiterqualifikation noch höher.

Sie kennen das aus dem privaten Bereich: Ohne Ambitionen kommt man nicht weit. Und nach den Leistungen, die unsere Mitarbeiter für die Silver Partnerschaft Server Platform erbracht haben, ist Gold in der Kompetenz Midmarket Solution Provider ein realistisches Ziel – je nachdem, welche anderen Chances und Challenges auf sie warten…

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie schnell die Tage vergehen, wenn das Jahr zum Endspurt ansetzt. Kaum habe ich mich über Lebkuchen im gefühlten Hochsommer aufgeregt, schon geht es um Weihnachtsfeiern, -geschenke und -post. Die Tage werden kürzer. Auf jeden Fall fühlen sie sich so an.

Mit dem Jahresende kommt eine kurze, kontemplative Zeit: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wie war das letzte Jahr, was kommt 2013? Für persönliche Vorsätze ist es jetzt noch sehr früh, damit beschäftige ich mich an Sylvester. Aber aus Unternehmenssicht schauen wir natürlich schon lange nach vorne: Welche IT-Themen stehen für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister für 2013 auf der Agenda?

Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2013

Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2013

Cloud in der Finanzbranche – mehr denn je ein Thema
Ein Punkt, den wir aus 2012 mitnehmen, ist das Thema Kosteneffizienz bei IT-Leistungen. Hier finden sich in vielen Häusern Optimierungspotenziale durch die Konsolidierung von IT-Systemen und den Einsatz von standardisierten Techniken und Anwendungen. Dabei wird die Cloud-Technologie aus unserer Sicht auch 2013 eine wichtige Rolle spielen.

Von der Kostenseite ist der Einsatz von Cloud Computing immer dann interessant, wenn es sich um Bereiche mit Leistungsspitzen handelt, denn hier lassen sich durch die Technologie Ressourcen einsparen. Das gleiche gilt für IT-Ressourcen, die nur für einen bestimmten Zeitraum gebraucht werden, etwa zu Test- und Entwicklungszwecken.

Bring your own Device-Problematk lösen
Mobile Device Management (MDM) ist ein weiteres Thema, das wir ins neue Jahr mitnehmen: Die Verbreitung von Smartphones und Tablets nimmt immer weiter zu; die Nutzung innerhalb von Unternehmen lässt sich nicht vermeiden, aber konstruktiv und sicher steuern. Gerade im Außendienst ist der Einsatz von mobilen Endgeräten eine große Arbeitserleichterung. Insofern ist MDM insbesondere für Unternehmen mit zahlreichen Vertriebsmitarbeitern interessant. Daher gilt es für Versicherungen in 2013 konkrete Services zu evaluieren, die es ermöglichen, entweder die Smartphones und Tablets ihrer Mitarbeiter sicher in den Geschäftsalltag einzubinden (BYOD) oder sie selbst mit entsprechenden mobilen Endgeräten auszustatten.

Stichwort: Collaboration. Intern und mit Kunden
Wenn Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister ihre Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten ausstatten und ihnen einen flexibleren Arbeitsalltag durch Cloud-Services ermöglichen, ändert sich ihre Art der Zusammenarbeit. Und nicht nur die Mitarbeiter nutzen diese technischen Möglichkeiten, das gleiche gilt für die Kunden: Sie nutzen ein breites Spektrum an Smartphones, Tablets oder Laptops und wenden neue Technologien gerne an. Eine E-Mail an den Versicherungsmakler? Das war mindestens gestern. Heute ist Support per Online-Video-Chat oder Co-Browsing gefragt.  Je mehr die Etablierung von Tablets und Smartphones fortschreitet, desto geringer wird das Verständnis von Kunden, wenn sie Online-Services nicht auf ihren mobilen Endgeräten wahrnehmen können. Wir fassen diesen Bereich unter dem Stichwort “Collaboration” zusammen und gehen davon aus, dass sich hier im nächsten Jahr einige spannende Herausforderungen ergeben.

Wir haben mit diesen Trends auf jeden Fall eine gute Basis für unsere Vorsätze 2013: wir wollen dafür soregn, dass der Banken- und Versicherungssektor auch wirklich von den flexibleren und mobileren IT-Services profitieren kann. Dafür bringen wir die neuen Technologien in Einklang mit den hohen Anforderungen an Sicherheit und Compliance dieser Branchen.

Die Dynamik das rasante Innovationstempo der IT-Branche in den letzten Jahrzehnten passt sich aktuell an die anderen Industrien an. Von Stillstand kann überhaupt keine Rede sein, nach wie vor werden wir immer besser. Aber wir erleben als Anwender keine Revolutionen mehr, sondern einfach neue Modelle, wie wir das z.B. seit Jahren von der Automobilindustrie kennen. Ein Beispiel für diese These ist die Ankündigung von Google, demnächst auch Fernsehen in Deutschland anzubieten. Kein großer Schritt für den Innovator, der jedem Mitarbeiter einen Tag in der Arbeitswoche zur Verfügung stellt, an dem er sich mit neuen Ideen beschäftigen kann, die ihn interessieren. 

YouTube bietet Content im US Wahlkampf

YouTube bietet Content im US Wahlkampf

Trotzdem, die Entscheidung für zwölf Themen-Kanäle in Deutschland steht. Das Konzept ist einfach: Jeder Kanal widmet sich einem Thema, zu dem er im TV-Vergleich eher kurze Videobeiträge zeigt. Wirtschaftlich interessant wird der Ansatz, da Werbeclips vor die Videos gesetzt werden. Netterweise haben Anwender jedoch die Chance, diese Clips wahlweise zu überspringen. Ein sympathischer Zug von Google. Was ich nicht verstehe: Warum sollte ich mir Spartenkanäle vorsetzen lassen? Fernsehen ist für mich passè, seitdem ich online die Möglichkeit habe, mir die Themen zusammenzustellen, für die ich mich interessiere, statt sie mir von irgendeinem Programmdirekter vorsetzten zu lassen. Das mache ich sehr gerne auf YouTube, insbesondere länder- und kanalübergreifend, weil ich dadurch deutlich umfassendere Informationen bekomme. Hier brachte YouTube eine echte Innovation: Eine Plattform, auf der praktisch jeder sein Videomaterial veröffentlichen kann. Mir fällt gerade ein, dass das in jüngster Zeit für negative Schlagzeilen sorgte…aber das ändert nichts an dem geballten positiven des Portals.

Aber Google als Programmdirektor? Warum sollte der Konzern Inhalte so gut aufbereiten können wie etablierte Journalisten? Woher nimmt er die Spontanität und den Ideenreichtum der ganz normalen User? Ich sehe das nicht. Und trotzdem scheint es aufwärts zu gehen mit Google bzw. YouTube und Inhalten. Im aktuellen US-Wahlkampf bietet es einen Kanal  , auf dem die TV-Duelle der Wahlkandidaten live übertragen, damit wird YouTube durch Inhalte ein Konkurrent zu den großen TV-Sendern. Konkurrent? Wohl eher nicht. Beim TV-Duell arbeitet Google z.B. mit  ABC News zusammen: Der Sender liefert die Bilder, Google die Videoplattform für den Live Stream. Anschließend wird YouTube Kommentare und Analysen anderer TV-Sender zeigen. YouTube-Manager Robert Kyncl sieht das Verhältnis zwischen Google und den Fernsehsendern entspannt ”Unsere Strategie ist, zu schauen, welche Interessen es in der Welt gibt, die im Fernsehen unterrepräsentiert sind, und sie zu bedienen. Wir suchen gezielt nach diesen “weißen Flecken”, in denen es heute kein Angebot gibt”. Mode, Technik und Kochen sind das nicht.

Bei uns ist wieder eine neue Referenz im Kasten, bzw. wir haben sie fertig gestellt und auf unserer Webseite veröffentlicht: diesmal handelt es sich um die DKB. Das schöne an dem Projekt: Grundlage war wieder einmal der Erfolg unseres Kunden – seine Online-Banking-Produkte überzeugen: ”Das DKB-Cash ist Sieger im bundesweiten Online-Girokonten-Test von 52 getesteten Banken” berichten n-tv/FHM im März 2012. Auch Börse online greift das Thema auf “DKB- überzeugt in der Kategorie ”Onlinebanken”, DKB-Cash wird ”Fairstes Girokonto” und beim Onlinebroker-Test von „€uro am Sonntag“ hat der DKB-Broker in den Kundenkategorien “Normaler Trader” und “Investor” jeweils den ersten Platz belegt.

Kann man sich bei so viel Erfolg zurücklegen? In dem Bereich, der die Zusammenarbeit mit uns betrifft, absolut nicht: Auszeichnungen, positive Bewertungen und zufriedene Kunden führen zu wachsenden Kundenzahlen. Schon allein das wäre eine kleine Herausforderung für die IT der DKB: Die Kunden verdienen nicht nur einen guten Service, sondern auch eine gute Performance beim Online-Banking. Insofern müsste sie ihre IT gelegentlich aufstocken, um dem Wachstum gerecht zu werden.

Die DKB sorgt für Performance - beim Biathlon mit Tatsumi Kasahara, beim Online-Banking mit FI-TSk

Die DKB sorgt für Performance - beim Biathlon mit Tatsumi Kasahara, beim Online-Banking mit FI-TS

Die Herausforderungen, vor denen die IT der DKB steht, ist aber größer: Ihre Kunden nutzen das Online-Banking nicht gleichmäßig verteilt rund um die Uhr, in jeder Woche und jedem Monat. Sie haben einen ähnlichen Nutzungs-Rhythmus: viel in den Abendstunden, wenig nachts. Viel am Monatsanfang, viel am Jahresende.

Diese Stoßzeiten machen Investitionen in die IT-Infrastruktur wenig effizient: Wenn Sie die Infrastruktur an den Stoßzeiten ausrichten, hat ihr Online-Banking immer eine ausgezeichnete Performance, jenseits der Peaks ist ein Teil der Infrastruktur ein überflüssiger Kostenfaktor.

Damit bestand unsere Aufgabe als IT-Partner darin, eine Lösung zu finden, mit der je nach Auslastung IT-Ressourcen hinzu- und abgeschaltet werden konnten. Wir hatten dazu eine Idee: FI-TS stellt die IT-Infrastruktur für das Online-Banking der DKB flexibel über die FI-TS Finance Cloud bereit. Und damit wir immer die optimale Anzahl an Ressourcen bereit stellen können, entwickeln wir zusammen mit der DKB zwei Module, die die Bereitstellung automatisch regeln.

Die DKB war zu diesem Schritt bereit, und inzwischen haben wir die größten Meilensteine bei der Umsetzung erreicht – die Servicequalität der DKB bleibt damit konstant gut – auch zu Spitzenzeiten.

Wir konnten im letzten Jahr einen besonders spannenden Neukunden gewinnen: die quirin bank. Warum so spannend? Die quirin bank verfolgt ein Geschäftsmodell, das bislang in Deutschland einmalig ist: Ihre Berater arbeiten ausschließlich auf Honorarbasis. Damit können ihre Kunden sicher sein, dass sie eine Vermögensberatung erhalten, die allein auf die Vermehrung ihres Vermögens ausgerichtet ist,  statt durch Provisionsmodelle beeinflusst zu werden. Diese Mehr an Transparenz überzeugt mich – und zahlreiche andere Menschen.

Unternehmensportrait der quirin bank – ein ausgezeichneter Werbespot

Die quirin bank am Kudamm

Die quirin bank am Kudamm

Deshalb wurden wir für das Bankhaus interessant: Die wachsenden Kundenzahlen brachten die IT-Infrastruktur der quirin bank an ihre Grenze. 2011 standen sie vor der Wahl: Mehr in die eigene Infrastruktur investieren (und vorausgesetzt, dass das Wachstum anhält, immer wieder) oder auf einen Outsourcing-Partner zu setzen, der bei Bedarf mehr Infrastruktur bereitstellen kann.

Wir konnten die Wahl für uns entscheiden, und sind stolz darauf. Einmal, weil es sich um ein Unternehmen außerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe handelt, das sich damit ganz ohne familiäre Bindungen für uns entschieden hat – das ist immer ein ganz besonderer Vertrauensbeweis. Und zum anderen, weil wir direkt in der Praxis überzeugt haben: Nachdem wir eine funktionierende Testinstallation auf einer unserer Plattformen für das ITREXS-System der quirin bank gebaut haben. Mehr zu Vorgehen und  Vorteilen finden Sie ab sofort auf unserer Webseite unter Referenzen.

Und ich möchte mich noch einmal ganz besonders bei den Mitarbeitern der quirin bank bedanken, die uns bei der Referenz unterstützt haben. Die Zusammenarbeit lief so reibungslos, schnell, freundlich und kompetent, dass ich als Kunde begeistert wäre. Als Dienstleister bin ich mehr als das!