Der Blog von Finanz Information Technologie Service
Header image

Man kennt das ja von Umzügen im privaten Umfeld: Sie sind mit viel Aufwand verbunden. Erstmal die Planung: Was soll von wo in der alten Wohnung wohin in die neue Wohnung? Wie verpacke und transportiere ich das Ganze, und wie stelle ich sicher, dass die Sachen, die ich als erstes brauche, auch als erstes da sind? Es ist ja ungünstig, wenn die Bücher vor den Bücherregalen ankommen….  

Die Herausforderungen, vor denen man bei einem privaten Umzug steht, gelten auch für Umzüge von einem Rechenzentrum ins andere. Nur gelten hierfür verschärfte Bedingungen: Es dürfen keine Daten verloren gehen, und der Betrieb muss auch während des Umzugs reibungslos weiter laufen – am Besten so, dass die Anwender davon gar nichts spühren. Das erfordert viel Planungskompetenz und technisches Know-how. Wir haben diese Kompetenz über mehr als 15 Jahre hinweg aufgebaut. Darüber haben wir aktuell einen Referenzfim gedreht.

 Dazu haben wir drei Kunden interviewt, die von ihren Erfahrungen berichten und ein sehr rundes Bild von verschiedenen, komplexen Umzugsszenarien abgeben: Sabrina Früchting, Geschäftsführerin bei der LBS IT,  Anita Markovic, Senior Business IT Analyst bei der  BayernLB und Dieter Ziegenbein, Abteilungsleiter Service- und Partnermanagement bei der Landesbank Hessen-Thüringen

Die Dreharbeiten haben mit allen drei Kunden großen Spaß gemacht.  Am Liebsten hätten wir mehr Material verwendet, denn sie konnten viele spannende Details aus den Projekten erzählen. An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön! 

 

Mit der Finance Cloud sorgen wir dafür, dass Banken und Finanzdienstleister die Cloud Technologie erfolgreich und sicher einsetzen können. Dabei gibt es immer wieder neue Aspekte, Features und Versionen, die für uns und unsere Kunden interessant sind.

Natürlich haben wir dabei den Markt im Auge, verfolgen Entwicklungen und potenzielle Partner. Eine der Maßnahmen dazu ist der Beitritt zu EuroCloud Deutschland_eco und beim Verband der Internetwirtschaft eco. Wir wollen einfach wissen, was sich in den Arbeitsgruppen tut, wie sich Internet- und Cloud relevante Themen verknüpfen und welche Potenziale sich daraus für uns und unsere Kunden ergeben.

EuroCloud verspricht mehr als das: Transparenz für die Anwender,  die Einführung eines SaaS Gütesiegels, Beratung bei Cloud-relevanten Rechtsfragen, ein internationales Netzwerk sowie den Zugriff auf interne Kompetenzinhalte. Letztere Formulierung stammt von dem Verband selbst. Und ich bekomme auch direkt Lust, mich intensiver mit so einem „Kompetenzinhalt“ zu befassen. EuroCloud verspricht viel: „topaktuelle Informationen durch Kooperationen mit führenden Research-Unternehmen…wichtige Entscheidungshilfen aus den vielfältigen Quellen der Cloud-Szene“.  Sehr vielversprechend, unser Beitritt. Weitere Vorteile habe ich noch gar nicht erwähnt: Lobbyarbeit über den Verband, Partizipation an seiner Presse – und Öffentlichkeitsarbeit, Experten-Know-how und Wissenstransfer.

 

Was wir davon haben? Steht noch in den Sternen, wahlweise der Kristallkugel oder auch den Wolken. Aber die Chancen stehen gut, hier auf wertvolle Inspirationen zu stoßen…

Warum gerade diese Videowahl? Bei 2:07 tritt eine Mumie auf – sprich Verband wie z.B. Eco und Eurocloud, und zudem hilft Musik dabei, Inhalte nachhaltig zu vermitteln.

 

Gerade sind wir auf der CloudConf in Aschheim. Die Konferenz ist klein, aber interessant: Hier geht es nicht um das Luftschloss Cloud, sondern um die Technik dahinter.

Christian Christian Sonderleittner, Kompetenzcenter SAP auf der CloudConf 2011

Christian Sonderleittner, Kompetenzcenter SAP auf der CloudConf 11

Was mache ich hier als Marketingfrau? Ich begleite meinen Kollegen Christian Sonderleittner aus dem Kompetenzcenter SAP, und er referiert über den Betrieb von SAP mit der FI-TS Finance Cloud.

Cloud-Technologie:  einfach in der Nutzung, komplex om Betrieb

Cloud-Technologie: einfach in der Nutzung, komplex om Betrieb

Was sind die Herausforderungen beim Betrieb von SAP in der FI-TS Finance Cloud? Mit welchen Herstellern arbeiten wir dabei zusammen, welche Features machen die Lösung aus, und wo wollen wir damit hin?

Next Steps für den SAP-Betrieb in der FI-TS Finance Cloud

Next Steps für den SAP-Betrieb in der FI-TS Finance Cloud

War interessant, einmal genau die langweiligen Details zu hören, die sonst auf den meisten Veranstaltungen weggelassen werden, weil man sich nicht mit technischen Fakten aufhalten will. Ich finde die technischen Features allerdings ziemlich spannend: Z.B. dass man auch während der Verarbeitung CPU zu den virtuellen Servern hinzufügen bzw. abschalten kann. So können Ressourcen optimal ausgelastet werden. Oder dass wir live migrieren können, ohne dass die Anwender eine Unterbrechung wahrnehmen. Dabei beginnt  der virtuelle Server im laufenden Betrieb auf einer weiteren physikalischen Hardware zu reproduzieren. Und wenn dann die Inhalte komplett synchronisiert sind, wird auf die andere physikalische Hardware umgeschaltet. Es gab noch andere spannende Details, wie z.B. der Einsatz Snap und Snap Restore, aber damit will ich auch im Blog nicht langweilen…

Neben den Vorträgen kam auch das Netzwerken nicht zu kurz - wäre auch irgendwie komisch auf eine Cloud-Konferenz.

Neben den Vorträgen kam auch das Netzwerken nicht zu kurz - wäre auch irgendwie komisch auf eine Cloud-Konferenz.

 

Die Webseite für das nächste FI-TS Management-Forum ist jetzt online erreichbar.

Unsere Webseite zum 11.FI-TS Management-Forum

Die Webseite zum 11.FI-TS Management-Forum

Den genauen Titel wissen wir noch nicht, aber fest steht, dass wir den Einfluss von Consumerization auf die Banking-IT untersuchen werden: Wie muss die IT-Strategie angepasst werden, wenn Mitarbeiter auch von eigenen Smart Phones, Tablets oder Laptops aus arbeiten wollen? Was muss passieren, um trotzdem die Sicherheit und Verfügbarkeit der Unternehmens-IT in vollem Umfang zu gewährleisten?

Dabei berücksichtigen wir auch die wirtschaftlich-politischen Rahmenbedingungen: Wie wirkt sich die Schuldenkrise auf die Arbeit der CIOs im Bankenumfeld aus?

Mit welchen Referenten wir das Thema unseren Gästen inspirierend und umfassend präsentieren, steht noch nicht komplett fest, damit setzen wir uns aktuell auseinander. Aber wir haben schon die ersten Sponsoren: Controlware, SAS, CA Technologies und Netapp.  Das ist schon mal ein sehr guter Anfang. Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht. Welche Möglichkeiten es gibt, sich als Partner am Management-Forum zu beteiligen, steht auch auf den Seiten zum Management-Forum.

Aktuell ist die Keynote in vollem Gange, und ich freue mich, dass ich sie nicht nur im Saal mit dem schönen Namen “Harmonie” erleben kann, sondern auch vom FI-TS Stand aus – sie wird ins Foyer übertragen.

Dr. Rolf Gerlach bei der Eröffnung des FI-Kongresses

Dr. Rolf Gerlach bei der Eröffnung des FI-Kongresses

Eröffnungsrede hält  Dr. Rolf Gerlach, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Finanz Informatik und Präsident des SVWL.Er adressiert die Verantwortung von Sparkassen und Landesbanken angesichts der Wirtschaftskrise: Sparer schützen, Mittelstand fördern. Eine konstruktive Perspektive für den Bankensektor…möglich ist es schon. Und sie ist auch nötig, betont Prof. Dr. Otmar Issing, Leiter der Expertenkommission der Bundesregierung zur Reform der Finanzmärkte und Chefökonom der EZB von 1998 – 2006 in seinem Vortrag »Europäische Währungsunion am Scheideweg?«.  Er warnt davor, das die Unterstützung der Bevölkerung für Europa nicht verloren gehen dürfe, spricht von einem historisch einzigartigem Gebilde, einem großem europöischen Projekt. 

Der FI-TS-Stand auf dem FI-Kongress

Der FI-TS-Stand auf dem FI-Kongress

 

Der FI-Kongress ist gut besucht, der Fokus liegt so stark auf den Sparkassen. Das sind nicht unsere Kunden, also präsentieren wir uns nicht mit unseren Produkten sondern mit der XBox Kinect: Wer Lust hat, kann zwischendurch ein paar Tore schießen. Auch so kann man das Thema Performance angehen…Der FI-TS-Stand auf dem FI-Kongress

FI-TS mit einem Microsoft-Produkt, außerhalb unseres Produktportfolios
FI-TS mit einem Microsoft-Produkt, außerhalb unseres Produktportfolios

 

 
 
 
 

 

 

Wir haben den Feiertag genutzt, um in aller Stille über Cloud-Szenarien im Finanzsektor nachzudenken. Nicht, dass uns die Cloud-Technologie heilig wäre, wichtig aber in jedem Fall. Deshalb haben wir uns darüber Gedanken gemacht, inwiefern die Technologie nach dem enormen Anfangshype nun am Markt angekommen ist, und welche Schritte folgen werden.

Zunächst stellen wir fest, dass auf die vielen, vielen Worte, die rund um diese Technologie gemacht wurden, auch tatsächlich Taten folgen. Viele unserer Kunden haben den Cloud-Ansatz erfolgreich getestet und Pilotprojekte durchgeführt. In den meisten Fällen ist das Ergebnis vielversprechend, so dass sie in den nächsten Monaten mit dem Betrieb via Cloud produktiv gehen.


Cloud dient nicht nur zu Unterhaltungszwecken – aber auch.

Die Cloud-Technologie lässt sich in vielen Bereichen einsetzen – und das stellt IT-Leiter vor die neue Herausforderung, die verschiedenen Cloud-Komponenten und Anbieter zu koordinieren.  Dabei sind wir auf interessante Fragen gestoßen, z.B. wie sich der Datenaustausch zwischen verschiedenen Cloud-Systemen realisieren lässt. Diese Frage interessiert uns nicht nur aus der technischen Perspektive, sondern auch hinsichtlich Identity Management. 

 

Dabei gibt es noch ein besonderes Thema: Den Einsatz mobiler Endgeräte. Die Cloud-Technologie gibt eine gewisse Freitheit bei der Wahl des Endgeräts. Eigentlich ist das ein großer Vorteil: Wenn Mitarbeiter mit dem Gerät ihrer Wahl schneller, motivierter und besser arbeiten. Aber für Branchen, in denen der Schutz von Daten eine sehr große Rolle spielt, steht die IT damit auch vor einer Herausforderung: Sie muss sicher stellen, dass  auch für unmanaged Devices – z.B. private Smartphones oder Tablets – keine Daten in unbefugte Hände gelangen. D.h. wir brauchen neue Ansätze, um diese Geräte in die IT-Infrastrukturen zu integrieren.

 

FI-TS hat einen neuen Internetauftritt – das Web ist in Bewegung, und wir surfen mit. Bei der Konzeption der neuen Seite war es für und wichtig, dem Anspruch “kurze Wege” gerecht zu werden. D.h. ein Blick, ein Klick, und die entsprechenden Informationen stehen multimedial zur Verfügung.  Deshalb bestehen jetzt die Einstiegsseiten zu den einzelnen Menüpunkten aus verschiedenen Boxen, die bildlastig in die nächste Menü-Ebene führen.

f-i-ts.de: Informationsvermittlug durch bildlastige Boxen statt vieler Worte
f-i-ts.de: Informationsvermittlug durch bildlastige Boxen statt vieler Worte

Ein weiteres Modernisierungsmerkmal ist die umfassende Vernetzung mit den sozialen Medien. Besucher der Seite könne diese jetzt noch einfacher auf ihren Social Media Präsenten posten – oder die Präsenzen von FI-TS besuchen. Ganz neu dabei ist die Verknüpfung zu www.netvibes.com. Dort haben wir eine Art Newsroom für den Bereich Social Media.

Der nächste zentrale Punkt von f-i-ts.de 2.o ist die Verwendung multimedialer Inhalte. Ob Referenzen oder Lösungen – wir setzen zunehmend auf das Medium Video, um zu zeigen, was wir machen. Es macht die Informationsvermittlung unterhaltsamer und authentischer.

Die Videos sollen vor allem Spaß machen, parallel bieten wir die Inhalte im Textformat zum Download an. Diese Materialien finden Sie entweder direkt auf der Seite, wie etwa beim Geschäftsbericht 2010 oder bei den Referenzen, und gebündelt unter dem Menüpunkt “Mediencenter“.

f-i-ts.de 2.0: Lösungen, Referenzen und News als Videoclip

f-i-ts.de 2.0: Lösungen, Referenzen und News als Videoclip

Außerdem wir haben den Footer für f-i-ts.de entdeckt. Dadurch konnten wir das Hauptmenü schön schlank und übersichtlich gestalten, und gleichzeitig einen strukturierten Überblick über die FI-TS Webseiten schaffen.

f-i-ts.de 2.0 hat Hand und Fuss. Vor allem Fuß.

f-i-ts.de 2.0 hat Hand und Fuss. Vor allem Fuß.

Insgesamt war uns bei der Neugestaltung der Seite wichtig, den neuesten Stand der Technik zu verwenden und ein klares, visuell ansprechendes Design zu schaffen. Das gilt übrigens auch für unser Blog.

Jetzt würde ich am Liebsten zwei Buttons einfügen: “gefällt mir” und “gefällt mir nicht”. Aber das ist nichts Neues, deshalb lasse ich es. Ihre Meinung zu der neuen Webseite interessiert mich trotzdem!

Wenn ich die Begriffe “laufen”, BayernLB” und “FI-TS” in einem Satz höre, assoziere ich sofort “Server”. Am 12. Oktober wäre das ein gedanklicher Fehlgriff gewesen: Stattdessen ging es um den traditionellen Herbstlauf der BayernLB im Englischen Garten.

Bei perfekten Wetter waren wir mit acht Kollegen am Start: Armin Geyer, Armin Schmidt, Gedefa Gillo, Jörg Reinhold, Martin Lampl, Bui Duc-Thanh, Rainer Seifried und Claus Wissler.

Gut aufgestellt: FI-TS beim Herbstlauf der BayernLB

Gut aufgestellt: FI-TS beim Herbstlauf der BayernLB

 Wie auch in den letzten Jahren war FI-TS in der Mannschaft sehr stark vertreten. Wir konnten dieses Jahr sogar eine zweite Mannschaft – je 3 Läufer – stellen. Wir waren nicht nur zahl- sondern auch erfolgreich: Zwei Mannschaften in den Top Ten, die eine auf Platz neun, und die andere holte den Siegerpokal nach halbjähriger Abwesenheit wieder in die Richard-Reitzner-Allee zu FI-TS.

Die Top Ten beim Herbstlauf 2011 der Bayern LB

Die Top Ten beim Herbstlauf 2011 der Bayern LB

Auch im Einzel waren die FI-TS-Läufer gut dabei. Unsere besten drei Teilnehmer haben einen Kilometerschnitt, der deutlich unter 4 Minuten liegt. Claus Wissler war unser schnellster Mann mit 18:22 und landete damit auf dem sechsten Platz.

Der Pokal soll im nächsten Jahr bei uns bleiben! Dazu würden wir uns über Unterstützung freuen. Nur so als Benchmark: BayernBankett war mit fünf Mannschaften am Start.

Gerade hatten wir ein persönliches Briefing von Chi Zhang, die bei IDG den Best in Cloud Award am 13./14. Oktober in Offenbach organisiert. Und das beeindruckend perfekt: Z.B. trifft sie sich mit allen 35 Finalisten, um sie bei der Vorbereitung ihrer Vorträge zu unterstützen. Das ist Service!

Auch für die Kongressteilnehmer, denn so sind die Referenten qualitätsgeprüft,und das spricht für spannende, informative Beiträge. Wir arbeiten jetzt auf Hochtouren daran, dass unser Vortrag “SAP-Betrieb in der FI-TS Finance Cloud” diese Ansprüche deutlich übertrifft. Das heißt: perfekt durchdachte sechs Minuten Vortrag und schlagfertige vier Minuten Befragung  durch die Jury.

Am 13.Oktober ist es soweit, heute wäre also der perfekte Tag, um mit einem Best-in-Cloud-Adventskalender zu beginnen. Nein, Adventskalender kommt später. Jedenfalls hat uns Frau Zhang noch ein paar interessante Details verraten, wie der Gewinner des Best-in-Cloud-Awards ermittelt wird:

  1. Die Jury hat bereits 35 Finalisten ermittelt.
  2. Es gibt sieben Kategorien, und in jeder Kategorie fünf Finalisten. FI-TS gehört im Bereich   “Sonderprojekte” dazu.
  3. Alle Teilnehmer der Konferenz erhalten sieben Stimmzettel in sieben verschiedenen Farben. Damit darf jeder Teilnehmer in jeder Kategorie einen der 5 Finalisten wählen. Die Stimmzettel können den ganzen Tag lang in dafür bereit gestellte Boxen eingeworfen werden.
  4. Das Ergebnis der Abstimmung liegt der Jury am 13.10.2011 um 18 Uhr vor. Auf dieser Basis in Kombination mit ihrer eigenen Meinung ermittelt die Jury die Gewinner der sieben Kategorien des Best in Cloud Awards.

Anschließend werden die Gewinner im Rahmen eines Gala-Dinners bekannt gegeben. Frau Zhang sagte, das Menü wäre ausgezeichnet. Und das in Kombination mit dieser Auszeichnung! Am Besten, wir fangen gleich mit dem Daumendrücken an…

Weniger ist mehr, so das Ergebnis des Verband Bitkom in der Roadmap „Ressourceneffiziente Arbeitsplatz-Computerlösungen 2020“.  Statt Kalorien zu zählen, haben Bitkom, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und das Umweltbundesamt den Energieverbrauch der Arbeitsrechner, die aktuell in Deutschland im Einsatz sind, überprüft.

Dabei sind sie auf interessante Zahlen gestoßen, z.T. auch auf schockierende: In Deutschland gab es 26,5 Mio. Arbeitsplatzcomputer: 50% Desktop-PCs, 41% Notebooks, 8 % Thin Clients, 1% Mini PCs. Alle zusammengenommen verbrauchen mehr Strom, als ein großes Kohlekraftwerk im Jahr produzieren kann: 3,9 TWh. Nach der Studie steigt die Anzahl der Arbeitsplatz-Computer bis 2020 auf über 37,5 Millionen Geräte an, weil immer neue Branchen die Vorteile des Computers für sich entdecken. Im Hinblick auf die Arbeitserleichterung ist das eine gute Nachricht, hinsichtlich des  Energieverbrauchs nicht.

Die Bitkom hat reagiert und stellt mit der Roadmap 39 Maßnahmen vor, die erhebliches Sparpotenzial mit sich bringen. Konsequent umgesetzt sind das 29,4 TWh weniger Primärenergie, 2,75 Mrd. € eingesparte Stromkosten, eine Reduktion der CO2-Emissionen um 5,5 Mio. Tonnen und 245.000 t eingespartes Computermaterial.

Diese Aussichten finde ich definitiv reizvoll. Und sie sind mit überschaubaren Mühen verbunden: Die Experten der Bitkom kommen zu dem Ergebnis, dass Thin Clints und Server Based Computing eine wichtige Stellschraube sind, um Energie- und Materialeinsparungen zu erzielen. Nach der Studie sprechen  nicht nur ökologischen Gesichtspunkte für den Einsatz von Thin Clients und Server Based Computing: Der Administrationsaufwand sinkt, die TCO sind geringer, dafür steigt die Sicherheit der Arbeitsumgebung.

Gibts auch in grün: Die FI-TS Finance Cloud

Gibts auch in grün: Die FI-TS Finance Cloud

Schön, dass wir schon seit Jahren Thin Clients im Einsatz haben: wir nutzen Server-based Computing mit unseren Service FI-TS cloud.pla.adz selbst. Eigentlich dachte ich, die Flexibilität sei das Beste daran, weil man mit Desktop-Virtualisierung völlig frei ist bei Ort und Endgerät, solange der Zugang zum Internet stimmt. Aber wenn ich an die Energie-Einsparpotenziale denke, ist die Freiheit vielleicht gar nicht mehr so wichtig…