Der Blog von Finanz Information Technologie Service
Header image

Gerade hatten wir ein persönliches Briefing von Chi Zhang, die bei IDG den Best in Cloud Award am 13./14. Oktober in Offenbach organisiert. Und das beeindruckend perfekt: Z.B. trifft sie sich mit allen 35 Finalisten, um sie bei der Vorbereitung ihrer Vorträge zu unterstützen. Das ist Service!

Auch für die Kongressteilnehmer, denn so sind die Referenten qualitätsgeprüft,und das spricht für spannende, informative Beiträge. Wir arbeiten jetzt auf Hochtouren daran, dass unser Vortrag “SAP-Betrieb in der FI-TS Finance Cloud” diese Ansprüche deutlich übertrifft. Das heißt: perfekt durchdachte sechs Minuten Vortrag und schlagfertige vier Minuten Befragung  durch die Jury.

Am 13.Oktober ist es soweit, heute wäre also der perfekte Tag, um mit einem Best-in-Cloud-Adventskalender zu beginnen. Nein, Adventskalender kommt später. Jedenfalls hat uns Frau Zhang noch ein paar interessante Details verraten, wie der Gewinner des Best-in-Cloud-Awards ermittelt wird:

  1. Die Jury hat bereits 35 Finalisten ermittelt.
  2. Es gibt sieben Kategorien, und in jeder Kategorie fünf Finalisten. FI-TS gehört im Bereich   “Sonderprojekte” dazu.
  3. Alle Teilnehmer der Konferenz erhalten sieben Stimmzettel in sieben verschiedenen Farben. Damit darf jeder Teilnehmer in jeder Kategorie einen der 5 Finalisten wählen. Die Stimmzettel können den ganzen Tag lang in dafür bereit gestellte Boxen eingeworfen werden.
  4. Das Ergebnis der Abstimmung liegt der Jury am 13.10.2011 um 18 Uhr vor. Auf dieser Basis in Kombination mit ihrer eigenen Meinung ermittelt die Jury die Gewinner der sieben Kategorien des Best in Cloud Awards.

Anschließend werden die Gewinner im Rahmen eines Gala-Dinners bekannt gegeben. Frau Zhang sagte, das Menü wäre ausgezeichnet. Und das in Kombination mit dieser Auszeichnung! Am Besten, wir fangen gleich mit dem Daumendrücken an…

Leicht ist es nicht, mit dem iPad. Als alternativer Tablet-Hersteller ist es sogar ausgesprochen schwer: Nach einer  Studie der Analysten von Forrester, die im September 2010 veröffentlicht wurde, haben nur zehn Prozent der Tablet-Kunden überhaupt jemals von Konkurrenten zum iPad gehört.

Da hilft nur positiv denken. Zum Beispiel prognostiziert Forrester eine Tablet-Revolution: 14 Prozent aller Internetnutzer planen in den nächsten 12 Montane ein iPad oder ein Konkurrenzprodukt zu kaufen. Das sind keine leeren Versprechungen:  nach dem Marktforschungsunternehmens Canalys wurden in 2010 bislang 12,5 Millionen Tablets verkauft, in vier Jahren sollen es 66 Millionen Geräte sein. Diese Zahlen sprechen für die Tablet-Hersteller. Zudem wird das iPad nicht nur gekauft, die Menschen nutzen es sogar: Nach einer Umfrage von Cooper Murphy Webb ist Apples Tablet für 24% der User das Unterhaltungsgerät Nummer eins, 38 Prozent surfen am liebsten mit ihrem Tablett,  und zum Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und sogar Büchern ziehen die Befragten ihr iPad inzwischen sogar der Papierversion vor. Demnach ist es kein Wunder, dass 43 Prozent von ihnen das Gerät jede Woche zehn Stunden oder mehr im Einsatz haben.

Auch Harald Schmidt bewundert die Vollkommenheit der Jobs-Schöpfung: 

Auch das Unternehmen Fusion Garage aus Singapur hat das Potenzial der Tablets erkannt. Und es hat eine Strategie entwickelt, um das iPad zu überholen: Es kombiniert die Trends Tablet und Cloud. Denn Cloud ist der Trend des Jahres: Inzwischen reden alle übers Wetter, und alle IT-ler über Wolken.  Deshalb folgt Chandra Rathakrishnan, 29-jährige Gründer des 16-Mann-Unternehmens Fusion Garage, einer klaren Philosophie: Alles spielt sich im Web ab. deshalb verzichtet er auf Apps und arbeitet mit einem radikal verschlanktem Betriebssystem auf Linux-Basis:  konsequent auf den Browser reduziert.  Das Speichern von Daten auf dem Gerät “Joojoo” ist nicht möglich, warum auch, alle Daten liegen in der Cloud. „Entwickle für das Web, nicht für ein Gerät“, zitiert heise.de den Firmengründer. Die Tester von heise.de sindvon den klaren Worten überzeugt, nicht aber von Joojoo. Sie fordern mehr Perfektionismus und haben eine lange Mängelliste: unter anderem kein UMTS, wenig Komfort, nicht alle Funktionen sind im Web verfügbar (noch), kein Fotografieren mit der eingebauten Webcam und mit 1100 Gramm liegt der Joojoo 400 Gramm über dem Idealgewicht des iPads.
Trotzdem hat die Idee Potenzial, es fehlt nur die gekonnte Umsetzung. Vielleicht in der nächsten Version?

Nun haben wir unser Web 2.0 Portfolio vorerst vervollständigt. Seit gestern ist unser Youtube-Kanal online. An ein paar Feinheiten arbeiten wir noch, aber so kann er sich schon sehen lassen – beta nennt man das…

Start mit AdZ-Film
Der Kurzfilm zum neuen Arbeitsplatz der Zukunft durfte den Anfang machen. Wir haben eine Vorversion bereits auf dem Management-Forum und der CeBIT gezeigt. Der finale Schnitt ist jetzt online.

In Kürze folgen die Aufzeichnungen vom Management-Forum sowie die neuen Screen Casts.

Das Thema Arbeitsplatz der Zukunft haben wir bereits im Rahmen unserer Partnerschaft mit visionapp vorgestellt. Momentan finalisieren wir dazu die entsprechenden Medien. Wir veröffentlichen die Präsentationen und AdZ-Blätter bei Slideshare. Unser Film wird bei Youtube erscheinen.

Slideshare
Jetzt schon verfügbar ist die Präsentation bei Slideshare zum verlinken:

Der Arbeitsplatz der Zukunft (AdZ)

Und der Zweiseiter, den wir gerade auf der CeBIT und dem Management-Forum eingesetzt haben:

Die Sadt Los Angeles vertraut künftig den Google Apps für E-Mail und Büroanwendungen (Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation, ect.) in der Cloud. Über 34.000 Mitarbeiter werden die Online-Dienste von Google nutzen. Die kalifornische Metrople ist jedoch keineswegs die erste, die diesen Schritt geht. In diesem Herbst sind bereits zahlreiche andere staatliche Institutionen in die Cloud gewandert. Die Kollegen von Google geben auf ihrer Referenz-Seite einen guten Überblick, wer schon alles die neuen Services nutzt.

Das Projekt
Randi Levin, CIO von Los Angeles, berichtet über die Hintergründe, warum man sich gerade für die Cloud-Services des Suchmaschinen-Riesen entschied. Levin gibt an, daß sich durch die neuen Servcies Sicherheit und Verfügbarkeit der Mail-Systeme wesentlich verbessert hätten. Die alten Systeme wurden durch sein Team der Information Technology Agency (ITA) noch selbst auf eigenen Servern gehostet, die nun durch die Cloud von Google abgelöst wurden. Zudem können die Mitarbeiter der Stadt nun gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, Dokumente, Videos und Seiten teilen. Insgesamt erhöhen die neuen Cloud Services die Effizienz innerhalb der einzelnen Departements als auch übergreifend die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen der Stadtverwaltung. Und natürlich spart die dauerhaft klamme Stadtverwaltung durch die neue Lösung dringend benötigte Steuergelder, die nun anderweitig eingesetzt werden können.

Randi Levin gab dazu ein kurzes Interview:

Insgesamt bemerke ich dabei, daß Bedenken, die hierzulande dem Suchmaschinen-Riesen entgegengesetzt werden, in den USA scheinbar keine so große Rolle sielen. Themen wie Datenschutz oder “Was macht Google mit den gewonnen Daten” (Transparenz), Werbeeinblendungen und die Erstellung von genauen Nutzerprofilen durch ein externes Unternehmen lassen uns mehr aufhorchen und vorsichtig werden als es jenseits des Atlantiks der Fall ist.