Die Sadt Los Angeles vertraut künftig den Google Apps für E-Mail und Büroanwendungen (Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation, ect.) in der Cloud. Über 34.000 Mitarbeiter werden die Online-Dienste von Google nutzen. Die kalifornische Metrople ist jedoch keineswegs die erste, die diesen Schritt geht. In diesem Herbst sind bereits zahlreiche andere staatliche Institutionen in die Cloud gewandert. Die Kollegen von Google geben auf ihrer Referenz-Seite einen guten Überblick, wer schon alles die neuen Services nutzt.
Das Projekt
Randi Levin, CIO von Los Angeles, berichtet über die Hintergründe, warum man sich gerade für die Cloud-Services des Suchmaschinen-Riesen entschied. Levin gibt an, daß sich durch die neuen Servcies Sicherheit und Verfügbarkeit der Mail-Systeme wesentlich verbessert hätten. Die alten Systeme wurden durch sein Team der Information Technology Agency (ITA) noch selbst auf eigenen Servern gehostet, die nun durch die Cloud von Google abgelöst wurden. Zudem können die Mitarbeiter der Stadt nun gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, Dokumente, Videos und Seiten teilen. Insgesamt erhöhen die neuen Cloud Services die Effizienz innerhalb der einzelnen Departements als auch übergreifend die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen der Stadtverwaltung. Und natürlich spart die dauerhaft klamme Stadtverwaltung durch die neue Lösung dringend benötigte Steuergelder, die nun anderweitig eingesetzt werden können.
Randi Levin gab dazu ein kurzes Interview:
Insgesamt bemerke ich dabei, daß Bedenken, die hierzulande dem Suchmaschinen-Riesen entgegengesetzt werden, in den USA scheinbar keine so große Rolle sielen. Themen wie Datenschutz oder “Was macht Google mit den gewonnen Daten” (Transparenz), Werbeeinblendungen und die Erstellung von genauen Nutzerprofilen durch ein externes Unternehmen lassen uns mehr aufhorchen und vorsichtig werden als es jenseits des Atlantiks der Fall ist.
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