„Social Network für Finanzthemen“- moneymeets stellt sich vor

Das Team von moneymeets, v.l.: Johannes Cremer , Dirk Vonden und Dieter Fromm

Das Team von moneymeets, v.l.: Johannes Cremer, Dirk Vonden und Dieter Fromm

Als innovations-getriebenes Unternehmen interessieren wir uns von FI-TS sehr für die Finance 2.0 Szene und Fin Tech Startups. Die Recherche allein reicht uns aber nicht, wir diskutieren mit.
Darum freuen wir uns sehr, dass wir in der letzten Woche Dieter Fromm, Geschäftsführer & Gründer des Kölner Startups moneymeets, für ein kurzes Interview gewinnen konnten.

moneymeets kann man am besten als ein „Social Network“ und neuartigen Marktplatz für Finanzthemen beschreiben. Auf der Plattform kann ich als Kunde von dem Wissen und Erfahrungen anderer Anleger profitieren und innovative Tools nutzen um meine eigenen Finanzentscheidungen zu verbessern.
Customer Experience und Transparenz wird bei dem Kölner Unternehmen groß geschrieben. Bestandteil des Services ist eine komplette Vermögensübersicht. Man erhält vollständige Kostentransparenz moderner Optik, kann über einen integrierten Marktplatz multibankfähig handeln und in der Community von der Schwarmintelligenz profitieren. Ausgabeaufschläge für Finanzprodukte fallen nicht an und auch große Teile der Innenprovision bekomme ich je nach meinem eigenen Aktivitätsgrad zurück. Die Abwicklung erfolgt über bereits sieben und zukünftig mehr als zehn bekannte Kooperationsbanken von moneymeets.

Emminger: „Herr Fromm, wie beschreiben Sie die Vision und die Strategie von moneymeets?“
Fromm: „Wir helfen privaten Kunden, ihre Finanzentscheidungen zu verbessern. Bessere Finanzentscheidung trifft man, wenn man seine (finanziellen) Ziele kennt, die passende Lösung zur Erreichung seiner Ziele findet, einen kompletten laufenden Überblick über seine Finanzen hat und das alles zu niedrigen Kosten, sprich zu günstigen Preisen umsetzen kann.“

Emminger: Was hebt den Service von moneymeets von dem einer klassischen Bankberatung ab?“
Fromm: „Unsere Kunden können ihre Ziele mit smarten Tools sehr einfach definieren und quantifizieren. Die für sie passenden Lösungen finden sie in unserer Community, wo andere Privatkunden und Finanzprofis ihre Lösungen, z.B. ihre Wertpapierportfolios und ihre Versicherungen veröffentlichen. Darüber hinaus führen wir das finanzielle Leben unserer Kunden in einer einzigen Übersicht zusammen – egal mit welcher Bank, Versicherung etc. unsere Kunden zusammenarbeiten. Schließlich gewährleisten wir niedrige Kosten dadurch, dass wir die Vertriebsprovisionen, die wir von den Produktanbietern erhalten, mit unseren Kunden teilen und auf sonst übliche Kostenpositionen (z.B. Ausgabeaufschläge oder Depotgebühren) vollständig verzichten.“

Emminger: „Warum sollte ich als Anlagekunde Ihrem Service den Vorzug geben?
Fromm: „Wenn Sie Alternativen zur klassischen Beratung und zum bisher erlebten Service kennenlernen möchten, haben Sie auf moneymeets.com die Möglichkeiten dazu. Die oben beschriebene Vision/Strategie haben wir realisiert. Jeder Anlegerkunde kann dies alles oder auch Teile davon kostenlos nutzen.“

Emminger: „Kürzlich haben Sie in einer Finanzierungsrunde einen neuen Investor, die Dieter von Holtzbrinck Ventures gewonnen. Was war deren Motivation in Ihr Unternehmen zu investieren?
Fromm: „DvH Ventures, die Beteiligungsgesellschaft der DvH Medien (Verlagsgruppe Handelsblatt, Tagesspiegel Gruppe und Die ZEIT Verlagsgruppe), beschreibt Ihre Motivation zum Einstieg bei moneymeets in ihrer Pressemitteilung u. a. wie folgt:
„Mit DvH Ventures suchen wir nach innovativen Geschäftsmodellen für die Finanzindustrie. Mit moneymeets haben wir ein weiteres Portfoliounternehmen mit diesem Ansatz gewonnen. Private Investoren können auf moneymeets erstmals ihre gesamte Vermögenssituation umfassend abbilden. Durch die Rückerstattung der Provisionen an den Kunden gehören intransparente Vergütungsstrukturen der Vergangenheit an“, sagt Fabian von Trotha, Mitglied der Geschäftsleitung.
Die hohe Überschneidung der Zielgruppen von moneymeets und den Medien der DvH Ventures ist eine weitere wesentliche Motivation.“

Dieter Fromm, Geschäftsführer & Gründer des Kölner Startups moneymeets

Dieter Fromm, Geschäftsführer & Gründer des Kölner Startups moneymeets

Emminger: „moneymeets ist kein klassischer Produktanbieter. Dennoch müssen Sie sich sicher auch in Ihren Services mit dem Thema Regulierung beschäftigen? Gab es Hürden/Herausforderungen und wie haben Sie diese genommen?“
Fromm: „Auch für moneymeets gelten die jeweiligen Regulierungsvorschriften, z. B. für die Vermittlung von Investmentfonds oder Versicherungen. Dementsprechend haben wir die notwendigen Zulassungen beantragt und erhalten.“

Emminger: „Wie sehen Ihre Zukunftsvisionen aus? Welche Veränderungen werden sich aus Ihrer Sicht in der Bankbranche im Allgemeinen und moneymeets im Speziellen in 5 und 10 Jahren ergeben?“
Fromm: „Hinsichtlich der Veränderungen im Finanzbereich rechnen wir nicht mit großen „Überraschungen“. Die in den nächsten 5-10 Jahren vor uns liegenden sehr massiven Veränderungen der Finanzindustrie dürften eigentlich niemanden mehr „überraschen“. Überrascht sein werden nur die Teilnehmer der Finanzbranche, die den Veränderungsdruck und die bereits laufenden Veränderungen nicht wahrhaben wollen.
Bereits im Januar 2013 hat mein Mitgründer, Johannes Cremer, in der Fachzeitschrift „Bank und Markt“ fünf Thesen zum „…neuen Wert der Beratung“ zur Diskussion gestellt.
Diese Thesen und weitere Einschätzungen finden Sie auch in unserem Blogbeitrag von Februar 2013.
Wir glauben an diese Thesen und haben moneymeets konsequent darauf ausgerichtet, dass wir – wenn es zumindest in Teilen so kommt – an der Spitze der Veränderungsbewegung stehen können.“
Emminger: „Vielen Dank für Ihre Ausführungen.“

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