Kategorie: Technologie

Ihr Fahrstil bestimmt die Versicherungsrate

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Sie sind ein guter Autofahrer? Sie halten sich immer konsequent an die vorgeschriebene Geschwindigkeit? Dann lassen Sie sicher gerne Ihre Versicherungsprämie anhand der eingebauten Blackbox/ Telematik-Box errechnen?

Die Deutsche Sparkassen-Direktversicherung bietet seit dem 1. Januar eine Kfz-Versicherung an, bei der es einen Rabatt von fünf Prozent auf die Prämie gibt, wenn man eine Blackbox ins Auto einbauen lässt. Diese kontrolliert das Fahrverhalten und bescheinigt dem Fahrer im günstigen Fall einen vorsichtigen Fahrstil.

Das Gute daran ist, dass dieses schwarze, Zigarettenschachtel-große Kästchen das Fahrverhalten des Versicherten nachhaltig positiv verändert. Laut F.A.Z. nimmt in den Ländern, wo die Telematik-Box bereits zum Alltag gehört, die Schadensfrequenz zwischen 20-40 Prozent ab. Christian Siedenbiedel spricht bei  faz.net sogar von einer Revolution.  Bei einer Umfrage Beratungsgesellschaft Towers Watson, haben 51 Prozent der Befragten in Deutschland angegeben, an einer solchen Box interessiert zu sein, wenn man damit Geld spart.

Funktionsweise
Die Telematik-Box wird an die Bodenelektronik des Autos angeschlossen und sendet die Daten des Fahrverhaltens per Internet an ein Rechenzentrum der Telefongesellschaft Telefónica in London. Die Nutzerdaten werden dabei verschlüsselt. Die Telefongesellschaft meldet der Versicherung in regelmäßigen Abständen  die errechneten Punkte (höchstens 100). Fahren Sie also sehr gewissenhaft und leben dabei auf dem Lande, haben Sie die besten Chancen auf eine hohe Punktezahl. Und das zahlt sich aus: Erreichen Sie in einem Monat mehr als 80 Punkte, erhalten Sie fünf Prozent Ermäßigung auf Ihre Versicherungsprämie. Zudem wird der “Fahrer des Monats” ein Quartal lang kostenlos versichert.
Natürlich kann der Kunde über seinen Internetzugang die gesammelten Daten der Box einsehen.

Nützliche Zusatzfunktionen
Die Black-Box übermittelt nicht nur Daten des Fahrverhaltens. Ein Aufprallsensor erkennt Unfälle, über das Internet löst er automatisch den Ruf nach einem Krankenwagen aus. Ein Satellit kann dann nachvollziehen, wo sich das Fahrzeug befindet. Diese Zusatzfunktion kommt auch zum Einsatz, wenn das Auto gestohlen wurde.
Auch Eltern können aufatmen: Die kleinen Technikboxen im Auto erlaubten es, das Fahrverhalten ihrer gerade erst fahrtüchtigen Kinder zu kontrollieren.

Datenschutz
Die Krux an der Geschichte:  Keine Fahrt bleibt mehr geheim. Datenschützer sehen das trotz der verschlüsselten Daten zwischen Telefonbetreiber und Versicherung mit Sorge. Die Lösung läge darin, sich die Box selbst im Handel zu kaufen. Hier könne man bspw. nur den Diebstahlschutz und die Notfallmeldung aktivieren.

Noch ist die Blackbox ein Pilotprojekt, denn sie kostet erst mal, bevor sie sich rechnet. Ist Interesse des Verbrauchers vorhanden, dann bleibt das nicht so.

Dr. Andreas Totok von FI-SP referierte  auf unserem 13. FI-TS Management-Forum unter dem Thema Big Data auch über die Telematik-Box.  Er bekräftigt, dass nur die errechneten Scores/Punktezahl an den Versicherer weitergegeben würden. Spannend ist nun die Umsetzung.

13. FI-TS Management-Forum am Start!

Unsere Gäste sind größtenteils  IT-Experten aus der Banken- und Versicherungsbranche, die an den Entscheidungsprozessen in ihren Unternehmen beteiligt sind.
Unsere Gäste sind größtenteils IT-Experten aus der Banken- und Versicherungsbranche, die an den Entscheidungsprozessen in ihren Unternehmen beteiligt sind.

In drei Tagen ist es soweit! Die Pforten der BMW-Welt öffnen sich und wir begrüßen Sie zum 13. FI-TS Management Forum. Kernthema in diesem Jahr ist “Digitalisierung und Compliance – wie können Banken und Versicherungen als Gewinner hervorgehen”. Um dieses Thema umfassend darzustellen, haben wir wieder eine aussagekräftige Mischung aus Praxisberichten, Vorträgen aus Kunden- und Anwendersicht sowie Beiträgen von prominenten Experten zusammengestellt.

Die Mischung macht´s: Innovative Imulsgeber, Praxisberichte und Unterhaltung-FI-TS MF´14
Die Mischung macht´s: Innovative Imulsgeber, Praxisberichte und Unterhaltung: FI-TS MMF´14

Unser FI-TS Forum ist bereits  mehr als zehn Jahre eine exklusive Gesprächsplattform für die Finanzbranche. Denn neben zahlreichen Möglichkeiten zum Networking, werden jedes Jahr konkrete, innovative Impulse gegeben, wie Banken und Finanzdienstleister die Herausforderungen des Wettbewerbs erfolgreich begegnen können.

Unsere Geschäftsführer Dr. Walter Kirchmann, Manfred Heckmeier und Günter Mattinger sind sowohl auf der Bühne präsent, als auch in den Pausen jederzeit zu einem Themenaustausch ansprechbar. Also zögern Sie nicht!

Unsere Sponsoren: Auch haben wir wieder zahlreiche Sponsoren gewinnen können, die unser FI-TS Forum mit tollen Highlights unterstützen: Die beginnen mit einem Muntermacher:  Unser Espresso-Partner auf dem Management-Forum ist HP.

Unsere Hauptsponsoren.
Unsere Hauptsponsoren.

Ein Kaffee allein ist für einen guten Start in den Tag zu wenig. Darum unterstützt unser Networking Partner Informatica das Management-Frühstück ab 9 Uhr.
So viel getwittert und nun ist der Akku leer? Kein Problem: denn mit den kompakten Unify-Powerblocks für Smartphones sind Sie den ganzen Tag unter Srom. Cisco ist unser Connectivity Partner und versorgt Sie mit Highspeed WLAN. Damit können Sie dann kurz mal abtauchen in der entspannten Atmosphäre der inforsacom-Lounge.
Nervenkitzel gewünscht? Dann nehmen Sie doch an an der Verlosung mit unserem Winning-Partner Symantec teil! Und sollte das Glück ausnahmsweise mal nicht hold gewesen sein: Dann knüpfen Sie bei einem netten Drink weiter an Ihrem Netzwerk - an der NextStride Bar!

Sind Sie dabei? Wir freuen uns auf Sie!

FI-TS beim Presse-Roundtable “Cloud – jetzt erst recht?”

Experten der Unternehmen Barracuda Networks, Brainloop, Finanz Informatik Technologie Service, IBM, Materna und CRISP Research
Experten der Unternehmen Barracuda Networks, Brainloop, Finanz Informatik Technologie Service, IBM, Materna und CRISP Research unter der Moderation von Christoph Witte und Wolfgang Miedl

Vor zahlreichen IT- und Wirtschaftsjournalisten diskutierten am 20. Februar im Münchner Haus der Bayerischen Wirtschaft, unter Veranstaltungsleitung von Wittcomm, IT-Experten der Unternehmen über aktuelle Entwicklungen rund um den Megatrend Cloud Computing. Neben Vertretern von Barracuda Networks, Brainloop, IBM, Materna und CRISP Research habe ich als Teilnehmer aktuelle Entwicklungen und die Sichtweise der Finanzbranche vorgestellt. Einig waren sich die Teilnehmer, dass Unternehmen trotz NSA-Abhöraffäre auf Dauer nicht um gehostete Services als Konsolidierungsmotor und Enabler für neue Geschäftsmodelle herumkommen.

Zu Beginn es zweistündigen Gespräches standen zunächst Bedenken und Hemmnisse der Cloud, wie sie speziell in Deutschland festzustellen sind, im Fokus der Gespräche. So gab es aus der Diskussionsrunde einige Beispiele und Erklärungsversuche wie etwa der im mittelständischen Umfeld verbreitete Typus „Innovations-Laggard“, der das Thema mit der Aussage „Wir werden die Cloud schon aussitzen“ abwehrt.

Finance Cloud
Warum die Cloud auch vor sensiblen Branchen wie der Finanz- und Versicherungswirtschaft nicht mehr Halt macht, konnte ich dann im Verlaufe des zweistündigen Gespräches erläutern:

Branchenspezifische Cloud-Angebote reduzieren über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand.
Branchenspezifische Cloud-Angebote reduzieren über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand.

Banken und Versicherungen stehen vor der Herausforderung stetig steigender aufsichtsrechtlicher Anforderungen, die sie in ihre Prozesse und Systeme integrieren müssen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach IT-Lösungen aus den Fachbereichen wie Vertrieb und Kundenservice, die nach innovativen Anwendungen etwa für die Online-Beratung verlangen. Branchenspezifische Cloud-Angebote (als SaaS) können hier punkten, da sie über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand reduzieren. Aufsichtsrechtliche Anforderungen der Finanz- und Versicherungsbranche beispielsweise werden vom Anbieter an zentraler Stelle berücksichtigt und implementiert. Fachbereiche können so ihre Lösungen schneller und flexibler nutzen. So überrascht es nicht, dass es kein IT-Projekt in Banken und Versicherungen mehr gibt, in dem nicht über die Cloud gesprochen wird – allein wegen der großen Einsparmöglichkeiten.

Das Fazit der Diskutanten fiel einhellig aus: Die Vorteile der Cloud in punkto Geschwindigkeit und Kosten sind in aller Regel eigenen Rechenzentren überlegen. Bei der Kontrolle der genutzten Services, dem Zugriff auf Daten und den Sicherheitsmechanismen hapere es in der Wolke zwar noch, aber die noch offenen Fragen scheinen lösbar, selbst aus Sicht der stark regulierten Finanzbranche.

Brett King – King of Moven Bank and Social Media!

Facebook_Brett_King_1Brett King – als einer seiner gut 1100 Facebook-Freunde sehe ich täglich, wo er in der Welt gerade Vorträge hält und mit seinem Konzept auf hohe Resonanz und Erstaunen stößt. Ich konnte auf seiner Seite sogar abstimmen, wie sein nächstes Buch-Cover aussehen soll. Keine Frage – Brett King ist eine schillernde Persönlichkeit, die weiß wie Social Media funktioniert und man sie für sich gewinnbringend einsetzt.  Auch bei Twitter verbreitet er  in hoher Taktung die neuesten Trends in bspw: ”financial innovation”, “global transaction” oder generell “payment systems”.

Twitter_Brett_King_1Brett King wird auf unserem FI-TS Management-Forum  in 10 Tagen über seine Moven Bank- und generell über die Bank der Zukunft sprechen. Neben unseren Kunden und Partnern haben sich auch bereits viele Finance Blogger angemeldet. Bei uns haben sie die  Möglichkeit,  sich mit Brett King beim Business Lunch   auszutauschen und  Informationen für ihren eigenen Blog zu sammeln.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit und melden sich noch an! Wenn Sie zudem immer up to date mit der Bank der Zukunft sein möchten befreunden Sie sich doch einfach auch: Brett King Facebook Profil. Wem das noch zu wenig ist, der folgt zusätzlich seinen Tweets.

Sicherheit im Umgang mit vertraulichen Daten – PCI DSS

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Alle Projektziele im zeitlichen Rahmen erreicht: Ulrich Fischer (l.) und Peter Scheitterer präsentieren stolz das PCI-DSS-Zertifikat.

Wir haben es wieder getan: FI-TS hat sich erneut für den internationalen Standard Payment Card Industry Data Security Standard (PCI-DSS) qualifiziert und  wurde zertifiziert. Dieser Standard ist für alle Unternehmen, die Kreditkartendaten verarbeiten, obligatorisch. Sicherheit im Umgang mit vertraulichen Daten hat im Kreditkartengeschäft absoluten Vorrang.

FI-TS ist nach internationalem Kreditkartenstandard zertifiziert.
FI-TS ist nach internationalem Kreditkartenstandard zertifiziert.

Die internationale Zertifizierung  nach dem Kreditkartenstandard PCI DSS verschafft unseren Kunden einen klaren Vorteil: Sie können ohne eigenen Zusatzaufwand PCI-DSS-konform arbeiten.
Wie das bei unseren Bestandskunden ausschaut, erzählt mein Kollege Peter Scheitterer:  „Wir kümmern uns bei Bayern Card-Services und Finanz Informatik um die Systeme, die die Daten speichern und verarbeiten. Dadurch unterstützen wir sie beim Kreditkartenprocessing. Hier gewährleisten wir absolute Sicherheit der Kundendaten auf den gehosteten Systemen.”

Am diesjährigen Valentinstag haben wir erneut unseren offiziellen Nachweis als PCI-DSS-konformes Unternehmen erhalten. Die Anforderungen des Standards sind erheblich und erklärt auch, warum mein Kollege Ulrich Fischer so stolz ist: „Mit dieser Anerkennung sind wir einer der wenigen IT-Dienstleister in Europa, die eine uneingeschränkte PCI-DSS-Zertifizierung haben“. Sehr gut! Das ist wieder mal ein Riesenschritt in Richtung Kundenservice.

Internet of Things – auf dem FI-TS Managemt-Forum

Martin Spindler, Berater und Vordenker, Internet of people
Martin Spindler, Berater und Vordenker, Internet of people

Das Internet der Dinge ist schon seit Längerem ein großer Trend. Es berschreibt intelligente Gegenstände (Dinge),  in den denen ein kleiner  Computer eingebettet ist. Er unterstützt  uns Menschen, ohne dabei aufzufallen. Kennzeichnend ist, dass all diese Gegenstände eine IP-Adresse haben und übers Internet Kommunizieren. Identifikation und Standartisierung spielen beim Internet of Things eine große Rolle. Sollen die Gegenstände selbst Informationen verarbeiten, also nicht nur die Eingaben des Nutzers erfassen, müssen sie mit datenverarbeitenden Hardware ausgestattet sein.  Sogenannte „Embedded Systems“ (eingebettete Systeme). Beispiele gibt es viele.

Internet of Things auf dem Management-Forum
Unser Gast-Redner Martin Spindler bezieht sich bei den Beispielen gern auf die Energie. Die umfassen neue Anwendungsfelder wie beispielsweise Server- und Umwelt-Monitoring, intelligente Straßenbeleuchtung, oder spezifische Consumer-Anwendungen in Haushalten (Thermostate oder Beleuchtung). Um letzteres genauer unter die Lupe zu nehmen, empfehle ich diesen Film von Fw:Thinking:

Wenn wir in Richtung Secuity denken, kann das Internet der Dinge auch Gefahren bergen, an der Lösung laufend gearbeitet werden muß.

 Martin Spindler ist Berater und Vordenker zum Thema Internet of Things und Zukunft der Energie. Als Gründungsmitglied des weltweiten professionellen Beraternetzwerkes Internet of People, kann er Ihnen erklären, wie dieser Trend in Ihr eigenes Business beeinflusst.
Der Wahl-Berliner ist  generell sehr umtriebig, denn er ist zudem auch Mitglied des weltweiten Think Tanks Council, des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory und der Open Internet of Things Assembly. Vielleicht kennen Sie auch seinen Namen in Verbindung der Cognitive Cities Conference. Die untersucht, wie sich der Puls der Städte verändert, sobald sie „smart“ werden. Hier ist Spindler Mitbegründer.

Ein kleiner Einstieg in der Thematik der Internet of Things und Energie. In Martin Spindlers Vortrag macht er klar: Automationen in diesem Bereich können sehr nützlich sein. Viel Spaß:

Mobile Payment – wer – wann und wo?

Mobile Payment - wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?
Mobile Payment – wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?

Das Thema Mobile Payment habe ich in letzter Zeit ganz schön vernachlässigt. Dabei kann man doch so häufig darüber lesen. Das Augenmerk richte ich daher auf zwei Riesen, die wieder über Mobile Payment reden machen, während Gartner im letzten Jahr seinen Forcast ja schon nach unten angepasst hatte. Die Riesen sind Amazon und Apple.

Beim Amazon Bezahlsystem
erhielte, nach dem Bericht von heise online, der Händler ein Kindle-Tablet mit Kartenleser. Zudem soll Amazons Bezahlsystem auch direkte, cloudbasierte Zahlungen von Nutzer zu Nutzer ermöglichen. Das ist ja schön, aber es haben bereits viele Wettbewerber ihre mobile Payment-Systeme angeboten. Wo soll hier also der Unterschied liegen? Nun, er liegt in der Größe, denn Amazon könne immerhin 1 1/2 mal so viele Kreditkarten und Kontodaten vorweisen, wie bspw. Paypal.  Sollte das nun reichen, um sich aus den sicheren Gewässern von vielen Testphasen heraus zu bewegen?

Für das Payment-System von Apple
sprechen nach dem Artikel von tn3 von  Maik Klotz,  genau wie bei Amazon, die vielen Nutzer.  Und das ist nicht alles: Diese Nutzer haben einen iTunes-Account bei dem bereits ein Bezahlverfahren ( bspw. Clickandbuy) hinterlegt ist.  Mit Apple-ID und des Kennwort wurden bereits millionenfach über die  Apple-Stores Filme, Software, Apps, Bücher oder Zeitungen eingekauft. Apples schlanker, und dank unkomplizierter Authentifizierung, schneller Bezahlprozess spricht für sich. Mit iBeacon , an sich einer Indoor-Navigation, hat Apple eine weitere Möglichkeit, um einen Bezahlvorgang nahezu nahtlos abzuwickeln. Allerdings der Knackpunkt hierbei: Das ist alles nur mit Apple Produkten möglich.
Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit PayPal. “In einem solchen Fall wickelt PayPal den kompletten Bezahlprozess ab und Apple liefert mit der Hardware und tiefen Systemintegration das Frontend.” Aber auch hier die Frage: Wann wird dieses Szenario zur Realität?
Maik Klotz stellt dazu die These auf: Der Mobile-Payment Hype existiert nur in unseren Köpfen. Und grundsätzlich hat er dabei schon recht, den wozu brauche ich ein Verfahren, dass komplexer ist, als das Bezahlsystem was ich kenne, und seit Jahren verwende?
“Wenn ich die Meute an der Kasse gegen mich aufbringen will, ist Bezahlen mit dem Smartphone die erste Wahl.”
Aber vielleicht ist das ja mit Apple und Amazon bald ganz ganz anders.

 

 

Mobility & MDM – ein Spagat zwischen Sicherheit und Produktivität?

Smartphones und Tablets waren Weihnachten 2013 die gefragtesten Geschenke
Smartphones und Tablets waren Weihnachten 2013 die gefragtesten Geschenke

Auch wenn Weihnachten schon seit über einen Monat vorbei ist, so konnte man eines  wieder beobachten: Der mobile Trend hält weiter an. Smartphones und Tablets waren 2013 die gefragtesten Geschenke. Jeweils rund 23 Prozent der Befragten planten zum Weihnachtsfest eines dieser mobilen Geräte zu besorgen. So lautete das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM. Doch nicht nur im privaten Umfeld werden diese Geräte immer beliebter, auch beruflich sind sie zunehmend im Einsatz. Es ist noch nicht lange her, da war das mobile Internet wenigen Führungskräften vorbehalten, die es in erster Linie zur Kommunikation per E-Mail nutzten. Mit der steigenden Vielfalt an mobilen Geräten, von Smartphone über Mini-Tablet bis hin zu den aktuellen Tablet-PCs, sind auch immer mehr Anwendungen möglich. Die Mitarbeiter vieler Unternehmen wollen genau diese Anwendungen auf ihren Geräten nutzen, um produktiver und flexibler zu arbeiten.  Damit sie im Zweifel nicht einfach ihre eigene Hardware mitbringen, braucht es eine Strategie!

Was denken Sie sind die größten Probleme des Mobility-Trends? Mobile Geräte sind im Vergleich zu den Desktop-PCs im Büro anfälliger für Diebstahl, Beschädigung und Missbrauch. Aber auch die drahtlosen Netzwerkverbindungen in mobilen Netzen stellen ein Sicherheitsrisiko dar, denn sie ermöglichen Hackern prinzipiell einen leichteren Zugang.

Ein attraktives Mobilgerät steigert Motivation und Produktivität und kann die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter sowie die Qualität der Arbeit positiv beeinflussen.
Ein attraktives Mobilgerät steigert Motivation und Produktivität.

Auf der anderen Seite bietet dieser Trend aber auch viele Chancen. Dank der mobilen Geräte können Ihre Mitarbeiter dazu ihre Zeit besser zu nutzen, indem sie beispielsweise auf einer Reise oder auf dem Weg zur Arbeit arbeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt, der keinesfalls zu unterschätzen ist, lautet Mitarbeiterzufriedenheit. Ein attraktives Mobilgerät steigert Motivation und Produktivität und kann die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter sowie die Qualität der Arbeit positiv beeinflussen. Doch wie schafft man nun diesen Spagat zwischen Sicherheitsrisiken und Steigerung der Produktivität? Die Antwort: Mit Mobile Device Management. Eine umfassende MDM-Strategie muss eine klare Vision darüber enthalten, wie die mobilen Geräte in die bestehende Unternehmens-IT integriert werden können. Durch die reine Verwaltung der mobilen Geräte wird kein Unternehmen zum Mobilen Enterprise.

Meiner Meinung nach sollten IT-Verantwortliche im ersten Schritt die sechs wichtigen W`s klären: Wer darf welche Daten und Anwendungen wann, wo, wie und wofür verwenden? Gerade im Finanz-Bereich gelten strenge Sicherheitsrichtlinien, die es einzuhalten gilt. Für eine unkomplizierte Installation von MDM lautet meine Empfehlung daher eine zuverlässige und allseits einsetzbare Lösung, die alle Bedenken unternehmensintern beseitigt. Unser Mobile Device Secure Management Angebot von Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) bietet Ihnen und Ihrem Unternehmen höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Damit können Sie dem Mobility-Trend gelassen entgegen sehen!

Trends, Prognosen und Trendbarometer

Quelle: Gartner
Quelle: Gartner

Prognosen verfolge ich gerne und mit hohem Interesse, da sie oft den Nagel auf den Kopf treffen. Ein Beispiel ist das Trendbarometer vom Marktforschungsinstitut Gartner. Unter den Megatrends für 2014 finden sich einige, die uns schon längst bekannt sind.

Cloud Computing und Virtualisierung sind fast schon ein alter Hut und eventuell haben Sie auch bereits vom so genannten Internet of Things gehört. Doch das ist nicht alles. Das große Trendthema, das uns bei Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) ebenso stark beschäftigt und prägt, ist natürlich Mobility. Keine Frage, jeder von uns ist betroffen, jeden beschäftigt es, ob Privatperson oder Unternehmen. So finden sich in Gartner’s Trendliste zum einen Mobile Device Diversity and Management, zum anderen Mobile Apps und Applications.

Gerätevielfalt wird die Herausforderung schlechthin. Denn laut Gartner werden bis zum Jahr 2018 mobile Geräte, Computing Arten beziehungsweise die eingesetzten Betriebssysteme, Anwenderumgebungen sowie auch die Interaktionsmöglichkeiten ins Unermessliche steigen. Das Institut prognostiziert einen doppelten, ja sogar einen dreifachen Anstieg der mobilen Arbeitskräfte bedingt durch die enorme Anzahl an mobilen Endgeräten. Besonders für die IT- als auch Finanzabteilungen von betroffenen Organisationen wird das zu einer großen Mutprobe werden. Für viele Unternehmen läuten alleine schon bei dem Wort „Bring Your Own Device“ die Alarmglocken, was ich natürlich verstehen kann. Doch auch beim Einsatz firmeneigener Mobilgeräte müssen Unternehmensrichtlinien überprüft und gegebenenfalls erneuert werden, um klar zu definieren, welche Daten für die Mobilgeräte der Mitarbeiter zugänglich sind und welche nicht. Ein Gleichgewicht zwischen Flexibilität, vertraulichen Daten und den entsprechenden Datenschutzbestimmungen ist der Idealfall für Unternehmen, was sich mit Mobile Device Management Lösungen sehr gut umsetzen lässt.

Geräte-Vielfalt bei BYOD
Geräte-Vielfalt bei BYOD

Der zweite „Megatrend“ in diesem Umfeld sind Mobile Apps und Applications. Auch die Anzahl an Apps wird, so Gartner, weiter steigen. Hingegen werden klassische Anwendungen schrumpfen. Man erwartet auch, dass durch die Weiterentwicklung von Javascript HTML5 noch mehr an Bedeutung gewinnt und damit auch der Browser als wichtigste Anwendungsentwicklungsumgebung im Unternehmen. Entwickler sollten sich auf Gartner’s Empfehlung hin mehr darauf fokussieren, neue Benutzerschnittstellen zu schaffen, um Interaktionsmöglichkeiten von Usern zu optimieren. Für uns bedeutet das: Der App- und damit auch der Mobility-Markt boomen. Weit über 100 Anbieter arbeiten an kommerziellen sowie Unternehmens-Apps. Damit wird wie ich finde auch sehr schön ersichtlich, welchen Stellenwert Mobilität in unserem Umfeld bereits eingenommen hat.

Der Einsatz von mobilen Endgeräten ist privat und vor allen Dingen auch unternehmensintern ungebrochen. Und gerade deshalb sind Unternehmen gefordert wie noch nie zuvor. Für CIOs bedeutet das aber, klare Einsatzmöglichkeiten zu definieren und eine transparente Strategie für alle Betroffenen zu formulieren. Lösungen wie unser Mobile Device Secure Management (MDSM) Angebot unterstützen Unternehmen genau bei diesen Vorhaben. Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung!

Nachlese: Erstes FI-TS Bloggertreffen in Frankfurt

Meine Kollegen Alexander Renner, Dirk Emminger und Christian Dietz von wortsuchttext haben sich am letzten Dienstag mit anderen Finance-IT Bloggern in der Banken Metropole Frankfurt zu einem Workshop getroffen. Sinn und Ziel erklärt uns heute Christian Dietz in seinem Blog-Text:

Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext
Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext

Am Anfang stand die Frage im Raum: Wie können wir als FI-TS einen besseren Nährboden für IT-Finanz-Multiplikatoren schaffen? Also für all’ jene von uns, die genau wie wir die Zukunft der Banken in einer starken Nutzung von digitalen Technologien aller Art sehen. Egal ob Co-Browsing, Mobile Banking oder die virtuelle Filiale – die Zukunft der Bank- und Finanzbranche und der Vertrieb ihrer Produkte ist digital. Viele haben das verstanden, doch das Grundrauschen könnte ruhig noch etwas lauter werden…

Antwort gefunden: FI-TS Bloggertreffen
Also haben wir eine Antwort auf die Frage gesucht – und gefunden: Lasst uns doch deutschsprachige Finance-IT-Blogger zusammen an einen Tisch holen. Wenn jemand die Branche kennt, dann sie. Und wenn jemand das digitale Grundrauschen weiter befeuern kann, dann die Blogger. Und das ist am Ende gut für uns alle – für die gesamte Branche, für die Banken und am Ende auch für den Endkunden, der endlich in der virtuellen Filiale mit Co-Browsing beraten werden kann.

Zugegeben, alle deutschen Finance-IT-Blogger haben wir am vergangenen Dienstag (21. Januar 2014) in Frankfurt noch nicht zusammen trommeln können. Paralleltermine, andere Veranstaltungen und Co – wir kennen das Problem. Fünf Finance-IT-Blogger haben es dennoch in den 17. Stock zu BLOOMBERG (danke für den tollen Konferenzsaal und die Aussicht!) geschafft und alle waren sich einig: Ein regelmäßiges Finance-IT-Bloggertreffen ist eine echt gute Idee (Danke für dieses positive Feedback!).

Gemeinsam haben wir in einem rund dreistündigen Workshop darüber gesprochen, was die Branche bewegt, wie Blogger besser zusammenarbeiten können und wie sich alle untereinander besser austauschen können. Und dann war da natürlich noch der Network-Effekt beim anschließenden Abendessen. Ergebnis: Wiederholung erwünscht!
Und weil das natürlich ein bisschen wenig konkret wäre, werden wir in Kürze eine XING-Gruppe einrichten, um für den digitalen und täglichen Austausch eine Plattform zu haben. Das nächste Treffen „live und in Farbe“ wird dann während des 13. FI-TS Management-Forums am 13. März 2014 in München stattfinden. Wenn auch Sie Finance-IT-Blogger sind und gerne dabei wären, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (dialog@f-i-ts.de). Wir freuen uns auf Sie!

Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)
Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)