Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Letzten Monat gewann unser Arbeitsplatz der Zukunft den V-Alliance Award. Nun endlich war der Preis, die Trophäe, auch bei uns im Haus. Meine Kollegin Ingrid Wilcke-Klein, die AdZ-Projektleiterin, ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schnappte sich Preis und ein Teil ihes Teams, um sich mit beiden verewigen zu lassen. Hier ist das Bild mit den strahlenden Preisträgern:

Das AdZ-Team mit dem V-Alliance Award

Das AdZ-Team mit dem V-Alliance Award

Da man die kleine Trophäe kaum sieht, nochmal in groß:

V-Alliance Award von Microsoft und Citrix

V-Alliance Award von Microsoft und Citrix

Der Preis ist eine sehr schöne Anerkennung an die Zeit des Aufbaus der AdZ-Plattform. Auch jetzt noch, nachdem ich bereits seit Wochen “virtuell” arbeite, wird noch viel daran verbessert (Nicht nur Apple wurde von Zeitumstellung überrascht ;-) ). Es geht also weiter voran. Der erste große Kunde wird gerade auf unseren Arbeitsplatz der Zukunft umgestellt. Und weitere sollen folgen.

Nach einer aktuellen Untersuchung von Oracle verwenden Banken zu viel Zeit für Systemwartung, also die Aufrechterhaltung des Betriebes. Damit Fehlen Ressourcen für Innovationen. Das liegt daran, daß die Finanzhäuser seit 2007 massiv die IT-Budgets für Infrastruktur gestrichen haben. Die Folge sind veraltete Systeme, berichtet ChannelPartner online.

Die Erhebung führten die Marktforscher von Vanson Bran bei 450 Finanz- und IT-Verantwortlichen in Europa durch. Schlußlichter sind die Schweiz, Italien und Skandinavien. Bei den Briten sind es beispielsweise nur 3% der Befragten, die angaben, unter dem Ressourcenproblem zu leiden und lediglich den laufenden Betrieb ihrer Systeme aufrecht erhalten zu können.

Diese Aussagen decken sich auch mit der allgemeinen Budgetverteilung für CIOs: 80 – 85% der Gelder gehen für den Betrieb drauf, der Rest steht (teilweise) für Entwicklung und Innovation zur Verfügung.

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Veraltete IT in Banken durch Investitionsstau seit der Krise / Bild: FI-TS

Chance durch Virtualisierung
Genau hier sehen viele IT-Dienstleister den Ausweg durch Cloud-Services und Virtualisierung im Desktop-Segment.  Durch virtuelle Arbeitsplätze lassen sich zum einen Kosten sparen, zum anderen aber innovative Lösungen umsetzen. Hier sehe ich für die Banken eine große Chance denn Innovationsstau abzubauen und trotzdem Kosten zu sparen. FI-TS bietet hierfür den Arbeitsplatz der Zukunft an. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Kosten sparen, Innovationen einführen.

Nach dem V-Alliance Award, nun die nächste Auszeichnung für den Arbeitsplatz der Zukunft (AdZ). Unser Film, mit dem wir für den AdZ werben, wurde auf dem 18 ITVA-Festival (Integrated” und TV & Video Associacion) mit dem State-Of-The-Art Award für zeitgemäße innovative Mediengestaltung ausgezeichnet worden.

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Christian Berges von Berges Media hat den Film für uns produziert, nachbearbeitet und natürlich die Kamera geführt. Konzipiert und realisiert haben wir unser AdZ-Video mit Peter Spyrka von der Spyrka Designgroup. Die Darsteller im Film waren unsere Mitarbeiter, die mit Spass und Elan mit bei der Sache waren.

Und hier ist der Film nochmal:

Dieser Film war unser erster dieser Art. Umsomehr freut uns dieser kleine und feine Preis. Ists doch immer eine schöne Bestätigung für die vielen Mühen, die man in die Produktion und Vorbereitung eines solchen Videos steckt.

Microsofts CEO, Steve Ballmer, überreichte am Mittwoch in Köln auf dem V-Alliance Summit den “Lighthouse Win” für die Desktop Virtualisierungs-Lösung “Arbeitsplatz der Zukunft”. Jörg Krick, COO von visionapp, nahm den Preis glücklich entgegen. Darauf sind wie jetzt natürlich sehr stolz.

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Steve Ballmer (mitte) überreicht den “Lighthouse Win” an Jörg Krick (rechts) / Bild: visionapp

Insgesamt gab es 4 Preise, die von Microsoft und Citrix für herausragende Virtualisierungslösungen vergeben wurden.

Virtualisierung im Desktop-Umfeld läuft bisher immer als Einzellösung pro Unternehmen oder Konzern. Aber Keiner hat unterschiedliche Unternehmen auf einer Plattform. Und genau das unterscheidet den AdZ von anderen Lösungen. Beim AdZ können auf einer Plattform mehrere Mandanten (also Kunden bzw. Unternehmen) laufen. Das spart Kosten, verkürzt die Implementierungsphase enorm (time-to-market) und beweist eine wesentlich höhrere Flexibilität. Ich selbst arbeite bereits seit einigen Wochen auf dem Arbeitsplatz der Zukunft. Diese Lösung war der V-Alliance die Verleihung des “Lighthouse Wins” wert.

Hier zum Nachlesen unsere gemeinsame Presse-Kurzmeldung dazu

Sobald ich ein paar mehr Bilder und das Video habe, zeige ich es natürlich hier im Blog.

Wir steigen gerade auf virtualisierte Desktops um. Und wir sind davon so überzeugt, dass wir dieses Desktop-Service-Modell, den „Arbeitsplatz der Zukunft“ am Markte anbieten.

Deshalb freue ich mich, als ich die aktuelle Computerwoche aufschlage – genau mein Thema: „Desktop-Virtualisierung: Mainstream oder Nische?“.

Der Autor Wolfgang Sommergut, Betreiber des Portals WindowsPro, setzt sich mit den Argumenten für im wider eine virtualisierte Desktop-Umgebung auseinander. Dabei berücksichtigt er sowohl Marktprognosen, als auch die tatsächlicher Marktakzeptanz. Wesentliche Basis ist eine Umfrage, die die Analysten von Freeform Dynamics im August 2009 mit 137 Personen durchgeführt hat.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigen eine eher verhaltene Begeisterung für das neue Modell: Rund 70  Prozent sehen die größte Hürde in den Kosten für Anschaffung und Implementierung. Etwa 70 Prozent sehen andere Prioritäten in ihrer IT-Abteilung, knapp 70 Prozent halten die Lösungen noch nicht für ausgreift. Ebenfalls knapp 70 Prozent sehen als Hürde Probleme mit der Speicherinfrastruktur, und je etwa 50 Prozent sehen keinen Bedarf oder Widerstände bei den Anwendern als Gegenargument.

Deutlich positiver die Einschätzung der Analysten von Gartner: Für 2013 prognostizieren sie für virtuelle Desktop-Infrastrukturen (VDI) bei professionell genutzten PCs einen weltweiten Anteil von 40 Prozent – das entspricht einem  Marktvolumen von 65 Mrd. USD. Sie erwarten, dass viele Unternehmen mit der Einführung von Windows 7 auch gleich auf VDI umsteigen. Dieser Wechsel steht nach Gartner in vielen Häusern innerhalb der nächsten zwei Jahre an.

Segeln bzw. Surfen bei der Arbeit? Kein Problem mit VDI

Segeln bzw. Surfen bei der Arbeit? Kein Problem mit VDI

Die Einführung eines neuen Desktop-Service-Modells ist natürlich mit mehr Aufwand verbunden, als das Update eines Betriebssystems: Er bedeutet einen neuen Ansatz der System-Administration. Jetzt werden Anwendungen zentral modular bereitgestellt, statt pro Endgerät installiert zu werden. Natürlich erfordert das ein Umdenken, ich sehe darin aber nichts Verkehrtes. Zudem, wenn der andere Ansatz

Vorteile bei Bereitstellung, Absicherung und Support bringt. Diese Vorteile kommen nicht immer bei den Anwendern an, z.B. sehen die Teilnehmer der Studie von Freeform Dynamics mangelnden Bedarf als das wichtigste Argument gegen VDI. Eigentlich seltsam, denn sie profitieren direkt. Beispielsweise steht ihnen mit VDI die komplette Arbeitsumgebung auch von Home Office aus oder über Smartphones zur Verfügung. Prinzipiell sind sie sogar komplett flexibel in der Wahl des Endgerätes, mit dem sie arbeiten wollen (Bring your own PC).

Für mich ist auch der geringere Energieverbrauch durch VDI ein überzeugendes Argument: Schon allein der Umstieg von einem Desktop PC auf ein Note- oder Netbook führt zu einer Reduktion von 70 Prozent nach aktuellen Angaben der Dena, Thin Clients bringen noch weitere Einsparungen.

Ich finde, das ist das Opfer wert: Dass jeder Mitarbeiter „seinen“ Rechner am Arbeitsplatz aufgibt. Für die Unternehmen bedeutet die zentrale Bereitstellung mehr Sicherheit, schnelleren Service – ja und natürlich auch eine bessere Kontrolle. Aber ist das wirklich ein Nachteil? Administrationsrechte sind doch eher was für den privaten Computer, den Arbeitsplatz zahlt doch auch der Arbeitgeber…

Ich höre überall Cloud, Cloud Cloud. Ohne gehts nicht mehr. Gerade heute habe ich mir die Keynote von Googles CEO, Eric Schmidt, auf der IFA in Berlin als Live-Stream angeschaut (zugegeben: nicht alles). Auch bei ihm waren Google-Services in der Cloud das beherrschende Thema. Ich verfolge die Cloud-Thematik anderer Hersteller sehr genau. Dabei fällt mir ein interessanter Entwicklungsprozess auf. Es geht längst nicht mehr um günstige Speicherlösungen oder virtuelle Maschinen, auf denen Kunden ihre Anwendungen hosten und betreiben können. Also kurz: Speicher und/oder Recheneinheiten in der Wolke.

Finance Cloud

In der Wolke steckt mehr als Speicherplatz… / Bild: Fi-TS, Haar

Anwendungen in virtualisierten Umgebungen
Das Angebot umfaßt komplette Anwendungen, virtuelle Anwendungen, die in ebensolchen virtualisierten Umgebungen laufen. In einer Wolke eben. Dabei kümmert sich der Kunde weder um Installation, noch den Betrieb. Das können offen zugängliche Services sein, wie die eingangs von Google vorgestellten. Unternehmen, denen die nachweisbare Sicherheit ihrer Daten viel bedeutet oder die etwa durch Behörden reguliert werden (Banken, Telekommunikation ect.) fragen hier mehr nach Lösungen, die in entsprechend geschützten Umgebungen laufen, trotzdem aber die Vorteile des Cloud Computings bieten.

Hier lassen sich große Unternehmen eigene “Private Clouds” aufbauen, wie VW das mit der “Volkswagen-Cloud” gerade macht. Eine Alternative sehe ich bei Anbietern, die mit ihren virtuellen Diensten, bestimmte Anforderungen erfüllen. Bleiben wir beim Beispiel der Finanzbranche. Hier wären das also Anwendungen für Banken, die in einer Cloud liegen sowie den sensiblen und hoch regulierten Anforderungen dieser Branche angepasst sind. Die Cloud wird jedoch nicht für ein einzelnes Bankhaus konzipiert, sondern eben für Banken allgemein. Für den weiteren Ausbau spielen Strategie und Vertriebserfolg eine große Rolle.  Wir sind damit weit entfernt von den Speicher- oder Hostingplattformen alá AWS.

Heute, am 12.April 2010, läuft seit 13h der Bieterstreit um die neuen Mobilfunklizenzen für das mobile Internet. 360 Megahertz werden an zusätzlichen Frequenzen versteigert – das ist mehr als das Doppelte der aktuell zur Verfügung stehenden 250 Megahertz. Damit erreicht die mobile Datenübertragung den Qualitätsstandard der lokalen Netzwerke – und macht damit den Wirtschaftsstandort Deutschland noch attraktiver: So haben Anwender unterwegs die gleichen Möglichkeiten der Netzwerknutzung wie im Büro – und sind damit wesentlich freier. 

Wenn das mobile Internet den gleichen Komfort bringt wie lokale Netze, forciert das die Nutzung von Smart Phones, Netbooks oder Laptops. Auch Desktop Computing wird dadurch noch attraktiver. Denn wenn überall ein schnelle Netzwerkverbindung problemlos zur Verfügung steht, gibt es wenig Argumente, um in eigene Hardware als Speicher zu investieren. Und neue Lösungen für mobiles Arbeiten wie unser Arbeitsplatz der Zukunft bringen noch mehr Vorteile.

Nicht nur durch die zusätzlichen Frequenzen wird der mobile Datenverkehr beschleunigt, sondern auch durch neue Technologien. Z.B. sollen die weiteren Frequenzen als Basis für den neuen Übertragungsstandard Long Term Evolution (LTE) dienen, der speziell für die Datenübertragung entwickelt wurde. Zusammen sollen die neuen Frequenzen und die neuen Technologien dafür sorgen, dass das mobile Internet fünfmal so schnell wird wie heute.

Drücken wir die Daumen, dass sich die Netzwerkanbieter diesmal nicht übernehmen bei der Ersteigerung der neuen Frequenzen. Denn ob Zeitplan oder Datenübertragung – der Anspruch ist der gleiche: Je schneller desto besser.

Mehr Verständigung dank  Computerwoche: Heute liefert das IT-Magazin Definitionen für aktuelle IT-Begriffe. Unter anderem setzen sich die Experten mit der Bezeichnung Cloud-Computing auseinander, um den Nimbus um die Clouds zu lösen.  Die Frage ist nur, ob sich der Nebel mit den drei Definitionen, die das Magazin liefert, wirklich lösen lässt:

Die erste Definition stammt aus dem Hause Forrester:  Cloud Computing ist ein “Pool aus abstrahierender, hochskalierbarer und verwaltbarer IT-Infrastruktur für Kundenanwendungen, dessen Dienste nach Verbrauch abgerechnet werden.”

Wer über Bestandteile dieser Definition stolpert, beispielsweise da er ”verwaltbare IT-Infrastruktur” für kein klares Differenzierungsmerkmal hält oder weil er sich unter “abstrahierender IT-Infrastruktur” wenig vorstellen kann, findet eine weitere Begriffsklärung von Saugatuck Technology.  Das Beratungshaus versteht “unter Cloud Computing eine Kombination aus On-Demand-Infrastruktur (Rechner, Speicher, Netze) und On-Demand-Software Betriebssysteme, Anwendungen, Middleware, Management- und Entwicklungs-Tools), die jeweils dynamisch an Geschäftsprozesse angepasst werden.”

Demnach wäre Cloud-Computing schon eine feine Sache: Hardware und Software ganz nach Bedürfnis.  Allerdings braucht man keine Wolken, um maßgeschneiderte Modelle anzubieten.

Die dritte Definition kommt vom Fraunhofer ISST und beschreibt Cloud-Computing aus drei Perspektiven:

  1. Service-Provider stellen beim Cloud Computing das Modell von On-Demand-Services in den Mittelpunkt.
  2. Softwareanbieter verstehen unter dem Konzept vor allem das Hosting von Geschäftsanwendungen, meistens in Kooperation mit Service-Providern.
  3. Anbieter von Virtualisierungslösungen und -modellen interpretieren die Wolke als Virtualisierungssoftware, die zugleich Cluster für ein dynamisches Computing enthält.

Der Arbeitsplatz der Zukunft

Wäre noch die Anwendersicht zu ergänzen:  Seine Daten und seine  Software liegen nicht mehr auf seinem Rechner oder einem bestimmten Server, sondern irgendwo. Die Frage “wo?” ist für ihn nicht relevant, denn seine Daten und seine Anwendungen kann er jederzeit und von jeder Hardware aus nutzen. Deshalb ist Cloud-Computing aus seiner Sicht mit einer neuen Kostenstruktur verbunden: Anschaffungskosten entfallen weitgehend, stattdessen zahlt er für die sichere Bereitstellung und für die tatsächliche Nutzung.

Das Thema Arbeitsplatz der Zukunft haben wir bereits im Rahmen unserer Partnerschaft mit visionapp vorgestellt. Momentan finalisieren wir dazu die entsprechenden Medien. Wir veröffentlichen die Präsentationen und AdZ-Blätter bei Slideshare. Unser Film wird bei Youtube erscheinen.

Slideshare
Jetzt schon verfügbar ist die Präsentation bei Slideshare zum verlinken:

Der Arbeitsplatz der Zukunft (AdZ)

Und der Zweiseiter, den wir gerade auf der CeBIT und dem Management-Forum eingesetzt haben:

Hier sind die ersten Eindrücke vom 9. FI-TS Management-Forum in München am Donnerstag, 25.02.2010.

Insgesamt wurde die Veranstaltung von den Gästen, Sponsoren und Mitarbeitern sehr gut angenommen. Das freut uns als Organisatoren natürlich sehr.

Ein wenig Herzklopfen hatten wir mit unserer eigenen Key-Note. Die beiden Geschäftsführer präsentierten das von uns für eine Bank aufwändig implementierte Mobile-Tan-Verfahren. Während der Proben hat uns die Technik stets ausser Atem gehalten. Aber schließlich funktionierte es sehr gut. Auch die eingebetteten Videos liefen einwandfrei, trotz Codec-Intoleranz der verschiedenen MS-Office-Versionen.
fi-ts_management-forum_keynote_2010

Anton Müller, Dr. Walter Kirchmann und Martin Klapheck

Die Gäste informierten sich an den Ständen der Spsonoren über neue Services und Entwicklungen. Es war sehr voll und mit Leben gefüllt.

fi-ts_management-forum_sponsoring_2010

Das Foyer mit den Sponsorenständen während der Pause

Es hat viel Spass gemacht. Sobald wir mehr Bilder haben und die Präsentationen zeigen dürfen, zeigen wir hier im Blog noch mehr Details.

Nächste Woche sind wir auf der CeBIT in Hannover auf dem Gemeinschaftsstand der Sparkassen-Finanzgruppe vertreten: Halle 11, Stand E62.