Die Vorteile von Web 2.0 und Enterprise 2.0 sind in aller Munde: flache Hierarchien, kurze (keine) Wege, Flexibilität, Informationsaustausch, Transparenz. Mag das Mitmachnetz auch ganz nett sein, für Networking und Selbstdarstellung, das qualifiziert es noch lange nicht als Basis für das Banking Business.
Hier zieht der Verbraucher das vertrauliche Gespräch mit einem diskreten Bankberater vor. Denn über Geld spricht man nicht.
Sagt die alte Schule und hinkt damit der Zeit hinterher. Denn im Netz können sich Verbraucher schnell und unkompliziert über ihre Erfahrungen bei verschiedensten Geldfragen und Anlagestrategien austauschen.
Diesem Vorteil nutzt die Fidor Bank AG. Matthias Kröner, Vorstand Fidor Bank AG, und zeigt auf dem 9. FI-TS Management-Forum 2010 unter dem Titel “Banking 2.0 – das neue Geschäftsmodell funktioniert!” wie ein erfolgreiche Web 2.0 Bank aussehen kann. Die Fidor Bank überträgt das klassische Banking ins Internetzeitalter. Sie besitzt eine Vollbanklizenz und bietet normale Bankengeschäfte. Allerdings stellen die Kunden ihre Produkte selbst zusammen und beraten sich gegenseitig mit Hilfe von Blogs und Communities.
Statt sich passiv beraten zu lassen und zu hoffen, einen vertrauenswürdigen Ansprechpartner zu haben, wissen die Kunden hier genau, was sie tun. Denn sie tauschen sich über ihre Anlagestrategie mit anderen Kunden in Communities aus, profitieren von ihren Erfahrungen oder geben selbstt Tipps. Aus den bestehenden Beiträgen und Bewertungen können sie dabei die Kredibilität ihres Gesprächspartners einschätzen. Die Synthese von Banking und Transparenz ist also doch möglich. Wenigstens im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten.
Die Kurzfassung des Vortrags von Matthias Kröner finden Sie hier:


