Kategorie: Medien

FI-TS beim Presse-Roundtable “Cloud – jetzt erst recht?”

Experten der Unternehmen Barracuda Networks, Brainloop, Finanz Informatik Technologie Service, IBM, Materna und CRISP Research
Experten der Unternehmen Barracuda Networks, Brainloop, Finanz Informatik Technologie Service, IBM, Materna und CRISP Research unter der Moderation von Christoph Witte und Wolfgang Miedl

Vor zahlreichen IT- und Wirtschaftsjournalisten diskutierten am 20. Februar im Münchner Haus der Bayerischen Wirtschaft, unter Veranstaltungsleitung von Wittcomm, IT-Experten der Unternehmen über aktuelle Entwicklungen rund um den Megatrend Cloud Computing. Neben Vertretern von Barracuda Networks, Brainloop, IBM, Materna und CRISP Research habe ich als Teilnehmer aktuelle Entwicklungen und die Sichtweise der Finanzbranche vorgestellt. Einig waren sich die Teilnehmer, dass Unternehmen trotz NSA-Abhöraffäre auf Dauer nicht um gehostete Services als Konsolidierungsmotor und Enabler für neue Geschäftsmodelle herumkommen.

Zu Beginn es zweistündigen Gespräches standen zunächst Bedenken und Hemmnisse der Cloud, wie sie speziell in Deutschland festzustellen sind, im Fokus der Gespräche. So gab es aus der Diskussionsrunde einige Beispiele und Erklärungsversuche wie etwa der im mittelständischen Umfeld verbreitete Typus „Innovations-Laggard“, der das Thema mit der Aussage „Wir werden die Cloud schon aussitzen“ abwehrt.

Finance Cloud
Warum die Cloud auch vor sensiblen Branchen wie der Finanz- und Versicherungswirtschaft nicht mehr Halt macht, konnte ich dann im Verlaufe des zweistündigen Gespräches erläutern:

Branchenspezifische Cloud-Angebote reduzieren über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand.
Branchenspezifische Cloud-Angebote reduzieren über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand.

Banken und Versicherungen stehen vor der Herausforderung stetig steigender aufsichtsrechtlicher Anforderungen, die sie in ihre Prozesse und Systeme integrieren müssen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach IT-Lösungen aus den Fachbereichen wie Vertrieb und Kundenservice, die nach innovativen Anwendungen etwa für die Online-Beratung verlangen. Branchenspezifische Cloud-Angebote (als SaaS) können hier punkten, da sie über die zentrale Bereitstellung den Anpassungs- und Betriebsaufwand reduzieren. Aufsichtsrechtliche Anforderungen der Finanz- und Versicherungsbranche beispielsweise werden vom Anbieter an zentraler Stelle berücksichtigt und implementiert. Fachbereiche können so ihre Lösungen schneller und flexibler nutzen. So überrascht es nicht, dass es kein IT-Projekt in Banken und Versicherungen mehr gibt, in dem nicht über die Cloud gesprochen wird – allein wegen der großen Einsparmöglichkeiten.

Das Fazit der Diskutanten fiel einhellig aus: Die Vorteile der Cloud in punkto Geschwindigkeit und Kosten sind in aller Regel eigenen Rechenzentren überlegen. Bei der Kontrolle der genutzten Services, dem Zugriff auf Daten und den Sicherheitsmechanismen hapere es in der Wolke zwar noch, aber die noch offenen Fragen scheinen lösbar, selbst aus Sicht der stark regulierten Finanzbranche.

Brett King – King of Moven Bank and Social Media!

Facebook_Brett_King_1Brett King – als einer seiner gut 1100 Facebook-Freunde sehe ich täglich, wo er in der Welt gerade Vorträge hält und mit seinem Konzept auf hohe Resonanz und Erstaunen stößt. Ich konnte auf seiner Seite sogar abstimmen, wie sein nächstes Buch-Cover aussehen soll. Keine Frage – Brett King ist eine schillernde Persönlichkeit, die weiß wie Social Media funktioniert und man sie für sich gewinnbringend einsetzt.  Auch bei Twitter verbreitet er  in hoher Taktung die neuesten Trends in bspw: “financial innovation”, “global transaction” oder generell “payment systems”.

Twitter_Brett_King_1Brett King wird auf unserem FI-TS Management-Forum  in 10 Tagen über seine Moven Bank- und generell über die Bank der Zukunft sprechen. Neben unseren Kunden und Partnern haben sich auch bereits viele Finance Blogger angemeldet. Bei uns haben sie die  Möglichkeit,  sich mit Brett King beim Business Lunch   auszutauschen und  Informationen für ihren eigenen Blog zu sammeln.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit und melden sich noch an! Wenn Sie zudem immer up to date mit der Bank der Zukunft sein möchten befreunden Sie sich doch einfach auch: Brett King Facebook Profil. Wem das noch zu wenig ist, der folgt zusätzlich seinen Tweets.

Social Media Seiten – Aufstieg und Fall der Aufmerksamkeit

Es ist grundsätzlich und in allen Bereichen so, dass man sich niemals auf nur eine Quelle, Aktie, Versicherung, Zustand, oder Dienst verlassen sollte, wenn man abgesichert und erfolgreich sein möchte.
Das gilt natürlich auch für Social Media. Facebook kann zum einen dafür verantwortlich sein, dass ein Blog oder Website gehyped wird, zum anderen hat es aber auch die Macht den Hype zu bremsen und/oder die Seite, im wahrsten Sinne des Wortes, wieder von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

Heute hip, morgen tot
So geschehen bei Upworthy.com. Erst wurde die Unterhaltungsseite “Upworthy” rasend schnell populär, jetzt fehlt plötzlich die Hälfte der Leser. Auf- und Fall der Aufmerksamkeit haben denselben Grund: Facebook. Ein Warnsignal für andere Redaktionen. Johannes Boie von der Süddeutschen Zeitung beschreibt in seinem Artikel “What the Fu*k?” den Fall von Upworthy, der als ein Beispiel von vielen steht.

Facebook Newsfeed - hier sehen die Nutzer Meldungen ihrer Fan-Seiten und Freunde.
Facebook Newsfeed – hier sehen die Nutzer Meldungen ihrer Fan-Seiten und Freunde.

Der organische Nachrichtenstrom
Über Social Media Seiten können Unternehmen-Artikel ganz leicht einer breiten Masse zugänglich gemacht werden. Den Link mit kurzer Ankündigung posten und schon erscheint er im News Feed der eigenen Fans. Ca. 25 Millionen Deutsche surfen regelmäßig auf Facebook. Sind die Nutzer allerdings sehr gut vernetzt, oder haben viele weitere Seiten abonniert, kann die eigene Meldung auch mal im Nachrichtenstrom untergehen.

Das muss nicht  nur auf natürliche Weise geschehen. Die Nutzer haben nur begrenzt die Möglichkeit, die  Abfolge aus Bildern, Links, Texten und Videos zu beinflussen. Facebook kann seinen Algorithmus so konfigurieren, dass bestimmte Nachrichten/Absender nicht mehr prominent in den News Feeds landen. Warum aber eine Manipulation des organischen Nachrichtenstroms? Als Faktor, der das (Qualitäts-)Ranking im Feed bestimmt, wird von Facebook unter anderem genannt:
„Der Post und seine Relevanz an sich: Je mehr Aufmerksamkeit er hervorruft, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass er im Newsfeed auftaucht. Bildlastige Inhalte, Videos und geteilte Links sind relevanter als reine Texposts, wobei aber auch die Attraktivität der Inhalte generell eine Rolle spielt.“

Die bezahlte Nachrichten-Reichweite
Als Unternehmen möchte man eine große Leserschaft erreichen. Über Facebook kann man sich zusätzliche Reichweite erkaufen.  Damit wird der Unternehmens-Post dann nicht nur bei den eigenen Fans, sondern beispielsweise auch deren Freunden angezeigt. Die Pessimisten unter uns könnten denken: Der blockierte organische Nachrichtenstrom wird durch monetäre  Zuwendung wieder in den Fluss gebracht.
Das man sich als (optimistisches) Unternehmen aber auch nicht vorbehaltlos über eine hohe Reichweite und interessierte Leserschaft freuen darf, zeigt der Blog von Sascha Pallenberg von Mobilegeeks. Facebook suggeriert offenbar mit gekauften “Likes” Reichweite und Engagement.  Nun man hat jedoch als Unternehmen nie Likes gekauft, sondern wollte lediglich seine Reichweite erhöhen.
Derek Muller analysiert in seinem Video die Likes auf seiner Facebook-Fanpage und gelangt dabei zu offensichtlichen Resultaten.

Darum, auch wenn es anstrengend ist: Auch im Social Media immer mehrere Eisen im Feuer haben. Läuft es auf der einen Seite nicht so gut, erfreut sich eine andere regen Zuspruchs. Das Risiko wird gestreut.
Im nächsten Blog werde ich mich weiteren bekannten und weniger bekannten Social Media-Seiten widmen, mit deren Hilfe neue Leserschaft generiert werden kann.  Die unbekannteren Seiten weisen auch allesamt ein hohes Potential auf, da sie in der Lage sind, die Schwachstellen der älteren Social Media Plattformen zu füllen.

Internet of Things – auf dem FI-TS Managemt-Forum

Martin Spindler, Berater und Vordenker, Internet of people
Martin Spindler, Berater und Vordenker, Internet of people

Das Internet der Dinge ist schon seit Längerem ein großer Trend. Es berschreibt intelligente Gegenstände (Dinge),  in den denen ein kleiner  Computer eingebettet ist. Er unterstützt  uns Menschen, ohne dabei aufzufallen. Kennzeichnend ist, dass all diese Gegenstände eine IP-Adresse haben und übers Internet Kommunizieren. Identifikation und Standartisierung spielen beim Internet of Things eine große Rolle. Sollen die Gegenstände selbst Informationen verarbeiten, also nicht nur die Eingaben des Nutzers erfassen, müssen sie mit datenverarbeitenden Hardware ausgestattet sein.  Sogenannte „Embedded Systems“ (eingebettete Systeme). Beispiele gibt es viele.

Internet of Things auf dem Management-Forum
Unser Gast-Redner Martin Spindler bezieht sich bei den Beispielen gern auf die Energie. Die umfassen neue Anwendungsfelder wie beispielsweise Server- und Umwelt-Monitoring, intelligente Straßenbeleuchtung, oder spezifische Consumer-Anwendungen in Haushalten (Thermostate oder Beleuchtung). Um letzteres genauer unter die Lupe zu nehmen, empfehle ich diesen Film von Fw:Thinking:

Wenn wir in Richtung Secuity denken, kann das Internet der Dinge auch Gefahren bergen, an der Lösung laufend gearbeitet werden muß.

 Martin Spindler ist Berater und Vordenker zum Thema Internet of Things und Zukunft der Energie. Als Gründungsmitglied des weltweiten professionellen Beraternetzwerkes Internet of People, kann er Ihnen erklären, wie dieser Trend in Ihr eigenes Business beeinflusst.
Der Wahl-Berliner ist  generell sehr umtriebig, denn er ist zudem auch Mitglied des weltweiten Think Tanks Council, des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory und der Open Internet of Things Assembly. Vielleicht kennen Sie auch seinen Namen in Verbindung der Cognitive Cities Conference. Die untersucht, wie sich der Puls der Städte verändert, sobald sie „smart“ werden. Hier ist Spindler Mitbegründer.

Ein kleiner Einstieg in der Thematik der Internet of Things und Energie. In Martin Spindlers Vortrag macht er klar: Automationen in diesem Bereich können sehr nützlich sein. Viel Spaß:

Comedian John Doyle beim FI-TS Management-Forum

John Doyle, Comedian
John Doyle, Comedian

Waren Sie schon mal in den USA? Wie haben Sie die Amerikaner erlebt? Vielleicht wurden ja sogar die allgemeingültigen deutschen Vorurteile von oberflächlichen Amerikanern, die ein wenig unwissend sind und eine gewisse Ignoranz gegenüber anderen Kulturen und Sprachen an den Tag legen, ausgeräumt? Mal ganz ehrlich, auch wenn wir alle wissen, dass man diese Unterschiede gehörig reflektieren muss – man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen darf usw. – machen derlei Klischees doch irgendwie Spaß!

Natürlich gilt das auch anders herum. Haben wir schon mal darüber nachgedacht, wie Amerikaner uns sehen? Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sie etwas über Deutsche wissen. Das klappt meistens ganz gut, wenn ein  Amerikaner nach Deutschland zieht.  So wie John Doyle unseren diesjährigen Sprecher auf dem FI-TS Management Forum. Er lebt seit 1999 in Deutschland, wo er als englischer Jounalist bei verschiedenen Radiosendern arbeitet. Er startete  1996 seine Comedian-Karriere mit “Allein in Deutschland”. Schließlich war er 1989 Austauschstudent in Graz/Österreich, also ganz nah an Deutschland dran.
In seinem Programm erzählt er aus eigener Sicht und mit großem Augenzwinkern, wie er als Amerikaner uns Deutsche wahrnimmt. Darauf bin ich schon sehr gespannt und irgendwie habe ich nicht das Gefühl, dass er uns nicht als intellektuelles, tiefgründiges und multiliguales Volk beschreiben wird, auch wenn ich das gerne hören würde …:).

Wenn er nicht gerade beim Management-Forum auftritt, ist er festes Ensemblemitglied der WDR-Panelshow „Baustelle Deutschland“, regelmäßiger Gast bei TV Total, der Wok WM, bei Johannes B. Kerner  und  beim  Quatsch Comedy Club. Auf seiner Facebook - Seite hält er uns über seine aktuellen Shows auf dem Laufenden.
Zum Abschluss und zur Einstimmung, ein kleiner Auschnitt aus seinem Programm “Die Welt  ist eine Bandscheibe”. Viel Vergnügen!

Mobile Payment – wer – wann und wo?

Mobile Payment - wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?
Mobile Payment – wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?

Das Thema Mobile Payment habe ich in letzter Zeit ganz schön vernachlässigt. Dabei kann man doch so häufig darüber lesen. Das Augenmerk richte ich daher auf zwei Riesen, die wieder über Mobile Payment reden machen, während Gartner im letzten Jahr seinen Forcast ja schon nach unten angepasst hatte. Die Riesen sind Amazon und Apple.

Beim Amazon Bezahlsystem
erhielte, nach dem Bericht von heise online, der Händler ein Kindle-Tablet mit Kartenleser. Zudem soll Amazons Bezahlsystem auch direkte, cloudbasierte Zahlungen von Nutzer zu Nutzer ermöglichen. Das ist ja schön, aber es haben bereits viele Wettbewerber ihre mobile Payment-Systeme angeboten. Wo soll hier also der Unterschied liegen? Nun, er liegt in der Größe, denn Amazon könne immerhin 1 1/2 mal so viele Kreditkarten und Kontodaten vorweisen, wie bspw. Paypal.  Sollte das nun reichen, um sich aus den sicheren Gewässern von vielen Testphasen heraus zu bewegen?

Für das Payment-System von Apple
sprechen nach dem Artikel von tn3 von  Maik Klotz,  genau wie bei Amazon, die vielen Nutzer.  Und das ist nicht alles: Diese Nutzer haben einen iTunes-Account bei dem bereits ein Bezahlverfahren ( bspw. Clickandbuy) hinterlegt ist.  Mit Apple-ID und des Kennwort wurden bereits millionenfach über die  Apple-Stores Filme, Software, Apps, Bücher oder Zeitungen eingekauft. Apples schlanker, und dank unkomplizierter Authentifizierung, schneller Bezahlprozess spricht für sich. Mit iBeacon , an sich einer Indoor-Navigation, hat Apple eine weitere Möglichkeit, um einen Bezahlvorgang nahezu nahtlos abzuwickeln. Allerdings der Knackpunkt hierbei: Das ist alles nur mit Apple Produkten möglich.
Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit PayPal. “In einem solchen Fall wickelt PayPal den kompletten Bezahlprozess ab und Apple liefert mit der Hardware und tiefen Systemintegration das Frontend.” Aber auch hier die Frage: Wann wird dieses Szenario zur Realität?
Maik Klotz stellt dazu die These auf: Der Mobile-Payment Hype existiert nur in unseren Köpfen. Und grundsätzlich hat er dabei schon recht, den wozu brauche ich ein Verfahren, dass komplexer ist, als das Bezahlsystem was ich kenne, und seit Jahren verwende?
“Wenn ich die Meute an der Kasse gegen mich aufbringen will, ist Bezahlen mit dem Smartphone die erste Wahl.”
Aber vielleicht ist das ja mit Apple und Amazon bald ganz ganz anders.

 

 

Nachlese: Erstes FI-TS Bloggertreffen in Frankfurt

Meine Kollegen Alexander Renner, Dirk Emminger und Christian Dietz von wortsuchttext haben sich am letzten Dienstag mit anderen Finance-IT Bloggern in der Banken Metropole Frankfurt zu einem Workshop getroffen. Sinn und Ziel erklärt uns heute Christian Dietz in seinem Blog-Text:

Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext
Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext

Am Anfang stand die Frage im Raum: Wie können wir als FI-TS einen besseren Nährboden für IT-Finanz-Multiplikatoren schaffen? Also für all’ jene von uns, die genau wie wir die Zukunft der Banken in einer starken Nutzung von digitalen Technologien aller Art sehen. Egal ob Co-Browsing, Mobile Banking oder die virtuelle Filiale – die Zukunft der Bank- und Finanzbranche und der Vertrieb ihrer Produkte ist digital. Viele haben das verstanden, doch das Grundrauschen könnte ruhig noch etwas lauter werden…

Antwort gefunden: FI-TS Bloggertreffen
Also haben wir eine Antwort auf die Frage gesucht – und gefunden: Lasst uns doch deutschsprachige Finance-IT-Blogger zusammen an einen Tisch holen. Wenn jemand die Branche kennt, dann sie. Und wenn jemand das digitale Grundrauschen weiter befeuern kann, dann die Blogger. Und das ist am Ende gut für uns alle – für die gesamte Branche, für die Banken und am Ende auch für den Endkunden, der endlich in der virtuellen Filiale mit Co-Browsing beraten werden kann.

Zugegeben, alle deutschen Finance-IT-Blogger haben wir am vergangenen Dienstag (21. Januar 2014) in Frankfurt noch nicht zusammen trommeln können. Paralleltermine, andere Veranstaltungen und Co – wir kennen das Problem. Fünf Finance-IT-Blogger haben es dennoch in den 17. Stock zu BLOOMBERG (danke für den tollen Konferenzsaal und die Aussicht!) geschafft und alle waren sich einig: Ein regelmäßiges Finance-IT-Bloggertreffen ist eine echt gute Idee (Danke für dieses positive Feedback!).

Gemeinsam haben wir in einem rund dreistündigen Workshop darüber gesprochen, was die Branche bewegt, wie Blogger besser zusammenarbeiten können und wie sich alle untereinander besser austauschen können. Und dann war da natürlich noch der Network-Effekt beim anschließenden Abendessen. Ergebnis: Wiederholung erwünscht!
Und weil das natürlich ein bisschen wenig konkret wäre, werden wir in Kürze eine XING-Gruppe einrichten, um für den digitalen und täglichen Austausch eine Plattform zu haben. Das nächste Treffen „live und in Farbe“ wird dann während des 13. FI-TS Management-Forums am 13. März 2014 in München stattfinden. Wenn auch Sie Finance-IT-Blogger sind und gerne dabei wären, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (dialog@f-i-ts.de). Wir freuen uns auf Sie!

Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)
Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)

FI-TS Trends und Wünsche für das Jahr 2014

Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2014
Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2014

Wir schreiben nicht nur in diesem Blog, wir lesen sie auch. Es gibt so viele interssante Themen rund um das Thema Finanzenwelt, darum ist ein Austausch mit anderen Bloggern ist immer eine gute Idee.
So auch mit dem Finanzblog von  electrouncle, alias Boris Janek. Er hat zu seiner ersten Blogparade aufgerufen, und natürlich beleuchte ich gern das Thema: „Meine Trends und Wünsche für (an) die Finanzbranche(welt) 2014“ aus FI-TS Sicht.

Für uns sind die wichtigsten Trends Compliance, Mobilität und die flexible Nutzung von Cloud-Services. Warum das so ist, erläutere ich gern:

Sicherheit steht bei FI-TS im Fokus
Sicherheit steht bei FI-TS im Fokus

Compliance
Je einfacher es wird, mit mobilen Endgeräten auf Unternehmensanwendungen zuzugreifen, umso höher werden die Anforderungen an die IT. Gesetzliche Sicherheitsvorgaben müssen professionell auf die spezifischen Prozesse und Produkte in Banken und Versicherungen zugeschnitten werden. Auf diesen Bedarf sind wir spezialisiert.

Mobile Device Secure Management – Einsatz von mobilen Geräten
Für viele ist das schon seit Jahren Normalität. In Unternehmen aber stellt Mobilität, sowohl die ihrer Kunden, als auch die der eigenen Mitarbeiter eine große Herausforderung dar. Viele wägten sich mit dem Branchen-Primus BlackBerry gut aufgestellt. Auch diese Unternehmen müssen sich neu orientieren. Also ist Mobilität für uns nach wie vor ein wichtiger Trend. Und gerade bei mobilen Arbeitsplatzmodellen werden passende Lösungen für den Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme immer wichtiger.

Bedarfsgerechte Cloudservices
Cloudbasierte Software-as-a-Service lassen sich schnell und flexibel nutzen.  Werden alle Anforderungen von Banken und Versicherungen eingehalten,  so können sie bedenkenlos  in die unternehmenseigene IT-Landschaft integriert werden. Die Verantwortung  für die Sicherheit liegt beim Cloud-Betreiber, der damit eine wichtigere Rolle einnimmt, eben die Rolle des Enablers.

Durch die gestiegene öffentliche Sensibilität in Sachen Datensicherheit, erhöhen sich auch die Anforderungen an die IT-Dienstleistung. So gilt es den Kunden sowohl mit einem innovativen Dienstleistungsportfolio, als auch mit einem abgestimmten Betreibermodell zu überzeugen. Für jeden das Richtige, und sich trotzdem nicht in Einzellösungen verzetteln. Cloud-Angebote bringen hier sowohl den Kunden als auch uns als Provider einen großen Schritt nach vorne.

Also insgesamt nichts Neues? Nein. Kein absolut neuer Trend, aus unserer Sicht. Aber eine Verschiebung der Gewichtung von einzelnen Themen (z.B. Compliance), bzw. deren Festigung zu einer nachhaltigen Entwicklung (Mobilität).

Damit sind unsere Haupt-Trends klar umrissen. Aber was wünschen wir uns? Wir wünschen uns, dass die Banken-, Versicherungs- und Finanzwelt hinsichtlich zukunfts-trächtiger, digitaler Anwendungen mutiger und forscher wird. Damit können Neuerungen schneller umgesetzt und Kundenwünsche frühzeitiger bedient werden.

FI-TS Jahresrückblick

2013 bei Finanz Informatik Technologie Service. Was haben wir angestoßen, geplant, und schließlich realisiert?  Ein kleiner BLOG -JAHRESRÜCKBLICK:

Bereits im FEBRUAR konnten wir die Partnerschaft mit dem  Institut für Cloud Computing (IFCC) verkünden. Im MÄRZ wurden wir nach FI-TS nach PCI-DSS zertifiziert . Die Sicherheitsvorgaben dieses Standards sind hoch, aber sie entsprechen unseren Qualitätsstandards für unsere Kunden. Dann stand alles im Zeichen unseres 12. FI-TS Management -Forums.

Das Thema war 2013 “Finance IT 2013 – mehr Evolution als Revolution?” . Highlights und ausgezeichnete Sprecher gab es viele und so durften wir uns über positive Resonanz auf Seiten unserer Gäste freuen. Ob wir Sie auch in 2014 mit unserem Management-Forum wieder so begeistern können? – Meine ganz persönliche Meinung ist: „Wäre sehr erstaunlich, wenn nicht“.

Im APRIL haben wir zu unserer ersten virtuellen Messe eingeladen.  Auch auf Kundenseite haben wir wieder gepunktet, denn mit der Bereitstellung unserer Rechnenzentrumsdienstleistung für die Provinzial NordWest , konnten wir  unser Wachstum im Versicherungsmarkt  ausbauen.

FI-TS_Co-Browsing

Im April haben wir FI-TS Online-Beratung mit Co-Browsing , eine Kooperationslösung mit unserem Partner unblu vorgestellt. Bei Bankgeschäften mit einem Klick den Berater auf das Browserfenster zuschalten und sich live beraten lassen.  Warum dieser Service gerade für die Banken und Versicherungsbranche so spannend ist, liegt auf der Hand: Co-Browsing liegt in der FI-TS Cloud.
2013 gab es natürlich auch wieder Veranstaltungen mit unserem Partner, dem Banking Club. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe erklärte mein Kollege Dirk Emminger sehr unterhaltsam, warum  FI-TS Co-Browsing in der Finance Cloud bspw. gegenüber Desktop Sharing Tools die Nase vorn hat.

Im September konnten wir unsere FI-TS Standortkarte um einen Pin erweitern.
Im September konnten wir unsere FI-TS Standortkarte um einen Pin erweitern.

Im JUNI haben wir bei FI-TS von IPv4 auf IPv6 umgestellt und dazu die Expertenmeinung vom Kollegen Thomas Sperger eingeholt. Eine schöne Bestätigung erhielten wir im JULI, denn wir wurden von SAP als  „exzellenter“ Hosting Partner und Provider von Cloud Services ausgezeichnet.

Im SEPTEMBER konnten wir mit der Landesbank Baden-Württemberg  einen neuen Kunden und damit auch einen neuen Standort und viele tolle Kollegen gewinnen. Als  Spezialist in Sachen IT-Services freuten wir uns natürlich sehr über das in uns gesetzte Vertrauen und begrüßten unseren 3. Geschäftsführer Günter Mattinger.

Ab Mitte des Jahres haben wir uns sehr intensiv mit dem Thema Mobil Device Management befasst, wobei Jürgen Dick festgestellte: Beim Schlagwort MDM fehlt ein wichtiger Buchstabe: das S für Secure!  Mit unserer eigenen Lösung Mobile Device Secure Management (MDSM) haben wir ein Tool speziell für die hohen Sicherheitsvorgaben im Finance-Bereich entwickelt.

FI-TS MDSM speziell für die Banken-, Versicherungs-, und Finanzbranche
FI-TS MDSM speziell für die Banken-, Versicherungs-, und Finanzbranche

Im OKTOBER waren wir mit einem  Gastvortrag auf dem IBM BPM Symposium vertreten. Frank Bitzer erklärte, welche Erfahrungen wir mit Business Process Management als Methode zur Analyse, Modellierung, Steuerung und Optimierung von Prozessen gemacht haben und gab dabei einen Einblick in unsere Arbeitsstruktur.
In diesem Monat hat unsere FI-TS Webseite ein tolles, neues Gesicht bekommen und erstrahlt ab jetzt im neuen Responsive Design.

FI-TS_EXPERIENCE_SCHNITTIm NOVEMBER stellten wir dann unser neues Unternehmensprofil EXPERIENCE vor.
Nebenbei haben wir viele spannende Fragen erörtert wie: Wie groß ist ein Yottabyte? Wir diskutierten im Blog das Thema Big Data und setzten uns reichlich mit Next Generation Payment auseinander. Dazu hat Thomas Lerner, der Spezialist auf diesem Gebiet,  im Rahmen des BANKINGCLUB Fachkongresses NEXT GENERATION PAYMENT in Köln einen Vortrag gehalten. Sehr interessant fand ich die Fragestellung der Rolle von Banken und Telekommunikationsanbieter im Wettlauf um den Zahlungsverkehr der Zukunft. Dabei stellte sich die Frage: NFC – mehr als ein neues Zahlungsmittel ? Neue Lösungen wie Kesh- Mobiles Bezahlen per QR-Code behalten wir für Bezahlvorgängen bei kleineren Summen auch im Auge.

Cloud Computing ist 2013 ebenfalls ein immer spannendes Thema gewesen. Auch wenn der Algorithmus, der spezifizierte Berechnungen an den schon verschlüsselten Daten des Anwenders vornimmt, noch weiter entwickelt werden muss, beobachten wir das und berichten darüber. Interessant fand ich die Cloud basierten Office-Lösungen im Vergleich  und auch die neue, große  Auswahl an Domain Endungen.

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche
Wir haben u.a. die re:publica, den MedienMittwoch mit der ING DiBa, die Nerd Nite und den IT-Brunch in München besucht, diskutierten die Möglichkeit eines iTunes / iBank Girokontos und fragten uns wer die Browserlieblinge in Deutschland sind und warum. Weil ich für FI-TS auf FB, Google+, XING und LinkedIn unterwegs bin, interessierten mich die Tipps für die Unternehmens Social Media Guidelines brennend.

Damit Sie als unsere Leser auch mit statistischen Daten versorgt werden, haben wir einige Studien (bspw. Gartner, Comscore Report, Deloitte Studie CIO Survey 2013) im Hinblick auf interessante Daten für die Banken- Versicherungs- und Finanzbranche zusammengefasst und kommentiert. Beim Report über die  weltweit größten Datenpannen  zeigen  Sicherheitsexperten, wie schnell Daten unbeabsichtigt publiziert werden können, bzw. welche Sicherheitslücken noch geschlossen werden müssen.

Alles in Allem war es für FI-TS ein recht ereignisreiches Jahr und so spannend und interessant darf es gern weitergehen. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere FI-TS Blog Leser!

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein erfolgreiches und gesundes  Jahr 2014!

xmas2013_schneeball

 

 

Mobil ins nächste Jahr: Tablets überholen PCs?

Mobil ging es bei FI-TS im vergangenen Jahr zu und mobil wird es auch 2014 werden. Beschränken wir uns auf den Vergleich von PCs, Laptops und Tablets, dann kann es nach der Präsentation des Analysten Benedict Evans und  WiWo-Blog sogar soweit kommen, dass bis Ende dieses Jahres der Einsatz von Tablets unsere stationären Rechner überholt.

Quelle: Endres Analysis
Quelle: Enders Analysis

Nach der Enders Studie wurden in diesem Jahr  weltweit bereits fast fünf Mal so viele Smartphones und Tablets wie traditionelle PCs verkauft.
Privatanwender werden jetzt bestimmt nicht gleich ihren PC oder Laptop entsorgen, aber ein Tablet ist meinst schon vorhanden und und löst nach und nach die herkömmlichen Geräte ab. Mehr als 27 Prozent aller Tablet-Besitzer nutzen bereits jetzt schon ausschließlich ihr Tablet und gut 34 Prozent nutzen es überwiegend zu Hause. Dabei setzen von den Tablet- Nutzern derzeit rund die Hälfte auf iOS-Geräte (50,2 Prozent), die andere Hälfte auf Androiden oder Windows-Tablets (48,8 Prozent).

2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops
2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops, Quelle: Enders Analysis

Aber auch im geschäftlichen Bereich sind Tablets bereits im starken Einsatz. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Nicht nur, dass es ja durch Größe und Gewicht sehr viel kompfortabler als ein Notebook ist, auch gibt es schon viel ansprechendere Produkt-Präsentationsmöglichkeiten.
Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits viele Versicherungsunternehmen  im persönlichen Kundengespräch verstärkt Tablets in der Beratung einsetzen. Ausgestattet mit entsprechenden Beratungs-Apps, können Vertriebsmitarbeiter nicht nur komplexe Themen anschaulich darstellen, sondern vor allem auch ihre Kunden viel stärker als bisher aktiv in das Beratungsgespräch mit einbinden.

Einziges Manko ist für viele sicherlich die fehlende  phsysische Tastatur, aber das ist eine Sache der Gewohnheit. Auch gibt es BLUETOOTH Lösungen für diesn Bedarf. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass sich Mobile Devices und Beratungs-Apps langfristig von einem netten Ad-on zu einem festen  Bestandteil moderner vertriebsunterstützender IT-Systeme entwickeln werden.

Darum bin ich auch sehr gespannt, was 2014 für Neuerungen im Mobile Business bringt. Sind Sie dabei?