Kategorie: Medien

Mobile Payment – wer – wann und wo?

Mobile Payment - wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?
Mobile Payment – wann kommt es und wie hoch ist überhaupt der Bedarf?

Das Thema Mobile Payment habe ich in letzter Zeit ganz schön vernachlässigt. Dabei kann man doch so häufig darüber lesen. Das Augenmerk richte ich daher auf zwei Riesen, die wieder über Mobile Payment reden machen, während Gartner im letzten Jahr seinen Forcast ja schon nach unten angepasst hatte. Die Riesen sind Amazon und Apple.

Beim Amazon Bezahlsystem
erhielte, nach dem Bericht von heise online, der Händler ein Kindle-Tablet mit Kartenleser. Zudem soll Amazons Bezahlsystem auch direkte, cloudbasierte Zahlungen von Nutzer zu Nutzer ermöglichen. Das ist ja schön, aber es haben bereits viele Wettbewerber ihre mobile Payment-Systeme angeboten. Wo soll hier also der Unterschied liegen? Nun, er liegt in der Größe, denn Amazon könne immerhin 1 1/2 mal so viele Kreditkarten und Kontodaten vorweisen, wie bspw. Paypal.  Sollte das nun reichen, um sich aus den sicheren Gewässern von vielen Testphasen heraus zu bewegen?

Für das Payment-System von Apple
sprechen nach dem Artikel von tn3 von  Maik Klotz,  genau wie bei Amazon, die vielen Nutzer.  Und das ist nicht alles: Diese Nutzer haben einen iTunes-Account bei dem bereits ein Bezahlverfahren ( bspw. Clickandbuy) hinterlegt ist.  Mit Apple-ID und des Kennwort wurden bereits millionenfach über die  Apple-Stores Filme, Software, Apps, Bücher oder Zeitungen eingekauft. Apples schlanker, und dank unkomplizierter Authentifizierung, schneller Bezahlprozess spricht für sich. Mit iBeacon , an sich einer Indoor-Navigation, hat Apple eine weitere Möglichkeit, um einen Bezahlvorgang nahezu nahtlos abzuwickeln. Allerdings der Knackpunkt hierbei: Das ist alles nur mit Apple Produkten möglich.
Denkbar wäre auch eine Zusammenarbeit mit PayPal. “In einem solchen Fall wickelt PayPal den kompletten Bezahlprozess ab und Apple liefert mit der Hardware und tiefen Systemintegration das Frontend.” Aber auch hier die Frage: Wann wird dieses Szenario zur Realität?
Maik Klotz stellt dazu die These auf: Der Mobile-Payment Hype existiert nur in unseren Köpfen. Und grundsätzlich hat er dabei schon recht, den wozu brauche ich ein Verfahren, dass komplexer ist, als das Bezahlsystem was ich kenne, und seit Jahren verwende?
“Wenn ich die Meute an der Kasse gegen mich aufbringen will, ist Bezahlen mit dem Smartphone die erste Wahl.”
Aber vielleicht ist das ja mit Apple und Amazon bald ganz ganz anders.

 

 

Nachlese: Erstes FI-TS Bloggertreffen in Frankfurt

Meine Kollegen Alexander Renner, Dirk Emminger und Christian Dietz von wortsuchttext haben sich am letzten Dienstag mit anderen Finance-IT Bloggern in der Banken Metropole Frankfurt zu einem Workshop getroffen. Sinn und Ziel erklärt uns heute Christian Dietz in seinem Blog-Text:

Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext
Autor dieses Blogs Christian Dietz, wortsuchttext

Am Anfang stand die Frage im Raum: Wie können wir als FI-TS einen besseren Nährboden für IT-Finanz-Multiplikatoren schaffen? Also für all’ jene von uns, die genau wie wir die Zukunft der Banken in einer starken Nutzung von digitalen Technologien aller Art sehen. Egal ob Co-Browsing, Mobile Banking oder die virtuelle Filiale – die Zukunft der Bank- und Finanzbranche und der Vertrieb ihrer Produkte ist digital. Viele haben das verstanden, doch das Grundrauschen könnte ruhig noch etwas lauter werden…

Antwort gefunden: FI-TS Bloggertreffen
Also haben wir eine Antwort auf die Frage gesucht – und gefunden: Lasst uns doch deutschsprachige Finance-IT-Blogger zusammen an einen Tisch holen. Wenn jemand die Branche kennt, dann sie. Und wenn jemand das digitale Grundrauschen weiter befeuern kann, dann die Blogger. Und das ist am Ende gut für uns alle – für die gesamte Branche, für die Banken und am Ende auch für den Endkunden, der endlich in der virtuellen Filiale mit Co-Browsing beraten werden kann.

Zugegeben, alle deutschen Finance-IT-Blogger haben wir am vergangenen Dienstag (21. Januar 2014) in Frankfurt noch nicht zusammen trommeln können. Paralleltermine, andere Veranstaltungen und Co – wir kennen das Problem. Fünf Finance-IT-Blogger haben es dennoch in den 17. Stock zu BLOOMBERG (danke für den tollen Konferenzsaal und die Aussicht!) geschafft und alle waren sich einig: Ein regelmäßiges Finance-IT-Bloggertreffen ist eine echt gute Idee (Danke für dieses positive Feedback!).

Gemeinsam haben wir in einem rund dreistündigen Workshop darüber gesprochen, was die Branche bewegt, wie Blogger besser zusammenarbeiten können und wie sich alle untereinander besser austauschen können. Und dann war da natürlich noch der Network-Effekt beim anschließenden Abendessen. Ergebnis: Wiederholung erwünscht!
Und weil das natürlich ein bisschen wenig konkret wäre, werden wir in Kürze eine XING-Gruppe einrichten, um für den digitalen und täglichen Austausch eine Plattform zu haben. Das nächste Treffen „live und in Farbe“ wird dann während des 13. FI-TS Management-Forums am 13. März 2014 in München stattfinden. Wenn auch Sie Finance-IT-Blogger sind und gerne dabei wären, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail (dialog@f-i-ts.de). Wir freuen uns auf Sie!

Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)
Dirk Emminger (FI-TS), Udo Gimbel (http://magazin.sparkasse-witten.de), Martin van Lessen (http://nextgenerationfinance.de), Axel Liebetrau (http://axel-liebetrau.de), Alexander Renner (FI-TS), Maik Klotz (http://www.klotzbrocken.de/#blog), Ralf Keuper (http://bankstil.blogspot.de) (von links, Foto: Christian Dietz)

FI-TS Trends und Wünsche für das Jahr 2014

Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2014
Der FI-TS Blick auf die IT-Trends 2014

Wir schreiben nicht nur in diesem Blog, wir lesen sie auch. Es gibt so viele interssante Themen rund um das Thema Finanzenwelt, darum ist ein Austausch mit anderen Bloggern ist immer eine gute Idee.
So auch mit dem Finanzblog von  electrouncle, alias Boris Janek. Er hat zu seiner ersten Blogparade aufgerufen, und natürlich beleuchte ich gern das Thema: „Meine Trends und Wünsche für (an) die Finanzbranche(welt) 2014“ aus FI-TS Sicht.

Für uns sind die wichtigsten Trends Compliance, Mobilität und die flexible Nutzung von Cloud-Services. Warum das so ist, erläutere ich gern:

Sicherheit steht bei FI-TS im Fokus
Sicherheit steht bei FI-TS im Fokus

Compliance
Je einfacher es wird, mit mobilen Endgeräten auf Unternehmensanwendungen zuzugreifen, umso höher werden die Anforderungen an die IT. Gesetzliche Sicherheitsvorgaben müssen professionell auf die spezifischen Prozesse und Produkte in Banken und Versicherungen zugeschnitten werden. Auf diesen Bedarf sind wir spezialisiert.

Mobile Device Secure Management – Einsatz von mobilen Geräten
Für viele ist das schon seit Jahren Normalität. In Unternehmen aber stellt Mobilität, sowohl die ihrer Kunden, als auch die der eigenen Mitarbeiter eine große Herausforderung dar. Viele wägten sich mit dem Branchen-Primus BlackBerry gut aufgestellt. Auch diese Unternehmen müssen sich neu orientieren. Also ist Mobilität für uns nach wie vor ein wichtiger Trend. Und gerade bei mobilen Arbeitsplatzmodellen werden passende Lösungen für den Einsatz unterschiedlicher Betriebssysteme immer wichtiger.

Bedarfsgerechte Cloudservices
Cloudbasierte Software-as-a-Service lassen sich schnell und flexibel nutzen.  Werden alle Anforderungen von Banken und Versicherungen eingehalten,  so können sie bedenkenlos  in die unternehmenseigene IT-Landschaft integriert werden. Die Verantwortung  für die Sicherheit liegt beim Cloud-Betreiber, der damit eine wichtigere Rolle einnimmt, eben die Rolle des Enablers.

Durch die gestiegene öffentliche Sensibilität in Sachen Datensicherheit, erhöhen sich auch die Anforderungen an die IT-Dienstleistung. So gilt es den Kunden sowohl mit einem innovativen Dienstleistungsportfolio, als auch mit einem abgestimmten Betreibermodell zu überzeugen. Für jeden das Richtige, und sich trotzdem nicht in Einzellösungen verzetteln. Cloud-Angebote bringen hier sowohl den Kunden als auch uns als Provider einen großen Schritt nach vorne.

Also insgesamt nichts Neues? Nein. Kein absolut neuer Trend, aus unserer Sicht. Aber eine Verschiebung der Gewichtung von einzelnen Themen (z.B. Compliance), bzw. deren Festigung zu einer nachhaltigen Entwicklung (Mobilität).

Damit sind unsere Haupt-Trends klar umrissen. Aber was wünschen wir uns? Wir wünschen uns, dass die Banken-, Versicherungs- und Finanzwelt hinsichtlich zukunfts-trächtiger, digitaler Anwendungen mutiger und forscher wird. Damit können Neuerungen schneller umgesetzt und Kundenwünsche frühzeitiger bedient werden.

FI-TS Jahresrückblick

2013 bei Finanz Informatik Technologie Service. Was haben wir angestoßen, geplant, und schließlich realisiert?  Ein kleiner BLOG -JAHRESRÜCKBLICK:

Bereits im FEBRUAR konnten wir die Partnerschaft mit dem  Institut für Cloud Computing (IFCC) verkünden. Im MÄRZ wurden wir nach FI-TS nach PCI-DSS zertifiziert . Die Sicherheitsvorgaben dieses Standards sind hoch, aber sie entsprechen unseren Qualitätsstandards für unsere Kunden. Dann stand alles im Zeichen unseres 12. FI-TS Management -Forums.

Das Thema war 2013 “Finance IT 2013 – mehr Evolution als Revolution?” . Highlights und ausgezeichnete Sprecher gab es viele und so durften wir uns über positive Resonanz auf Seiten unserer Gäste freuen. Ob wir Sie auch in 2014 mit unserem Management-Forum wieder so begeistern können? – Meine ganz persönliche Meinung ist: „Wäre sehr erstaunlich, wenn nicht“.

Im APRIL haben wir zu unserer ersten virtuellen Messe eingeladen.  Auch auf Kundenseite haben wir wieder gepunktet, denn mit der Bereitstellung unserer Rechnenzentrumsdienstleistung für die Provinzial NordWest , konnten wir  unser Wachstum im Versicherungsmarkt  ausbauen.

FI-TS_Co-Browsing

Im April haben wir FI-TS Online-Beratung mit Co-Browsing , eine Kooperationslösung mit unserem Partner unblu vorgestellt. Bei Bankgeschäften mit einem Klick den Berater auf das Browserfenster zuschalten und sich live beraten lassen.  Warum dieser Service gerade für die Banken und Versicherungsbranche so spannend ist, liegt auf der Hand: Co-Browsing liegt in der FI-TS Cloud.
2013 gab es natürlich auch wieder Veranstaltungen mit unserem Partner, dem Banking Club. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe erklärte mein Kollege Dirk Emminger sehr unterhaltsam, warum  FI-TS Co-Browsing in der Finance Cloud bspw. gegenüber Desktop Sharing Tools die Nase vorn hat.

Im September konnten wir unsere FI-TS Standortkarte um einen Pin erweitern.
Im September konnten wir unsere FI-TS Standortkarte um einen Pin erweitern.

Im JUNI haben wir bei FI-TS von IPv4 auf IPv6 umgestellt und dazu die Expertenmeinung vom Kollegen Thomas Sperger eingeholt. Eine schöne Bestätigung erhielten wir im JULI, denn wir wurden von SAP als  „exzellenter“ Hosting Partner und Provider von Cloud Services ausgezeichnet.

Im SEPTEMBER konnten wir mit der Landesbank Baden-Württemberg  einen neuen Kunden und damit auch einen neuen Standort und viele tolle Kollegen gewinnen. Als  Spezialist in Sachen IT-Services freuten wir uns natürlich sehr über das in uns gesetzte Vertrauen und begrüßten unseren 3. Geschäftsführer Günter Mattinger.

Ab Mitte des Jahres haben wir uns sehr intensiv mit dem Thema Mobil Device Management befasst, wobei Jürgen Dick festgestellte: Beim Schlagwort MDM fehlt ein wichtiger Buchstabe: das S für Secure!  Mit unserer eigenen Lösung Mobile Device Secure Management (MDSM) haben wir ein Tool speziell für die hohen Sicherheitsvorgaben im Finance-Bereich entwickelt.

FI-TS MDSM speziell für die Banken-, Versicherungs-, und Finanzbranche
FI-TS MDSM speziell für die Banken-, Versicherungs-, und Finanzbranche

Im OKTOBER waren wir mit einem  Gastvortrag auf dem IBM BPM Symposium vertreten. Frank Bitzer erklärte, welche Erfahrungen wir mit Business Process Management als Methode zur Analyse, Modellierung, Steuerung und Optimierung von Prozessen gemacht haben und gab dabei einen Einblick in unsere Arbeitsstruktur.
In diesem Monat hat unsere FI-TS Webseite ein tolles, neues Gesicht bekommen und erstrahlt ab jetzt im neuen Responsive Design.

FI-TS_EXPERIENCE_SCHNITTIm NOVEMBER stellten wir dann unser neues Unternehmensprofil EXPERIENCE vor.
Nebenbei haben wir viele spannende Fragen erörtert wie: Wie groß ist ein Yottabyte? Wir diskutierten im Blog das Thema Big Data und setzten uns reichlich mit Next Generation Payment auseinander. Dazu hat Thomas Lerner, der Spezialist auf diesem Gebiet,  im Rahmen des BANKINGCLUB Fachkongresses NEXT GENERATION PAYMENT in Köln einen Vortrag gehalten. Sehr interessant fand ich die Fragestellung der Rolle von Banken und Telekommunikationsanbieter im Wettlauf um den Zahlungsverkehr der Zukunft. Dabei stellte sich die Frage: NFC – mehr als ein neues Zahlungsmittel ? Neue Lösungen wie Kesh- Mobiles Bezahlen per QR-Code behalten wir für Bezahlvorgängen bei kleineren Summen auch im Auge.

Cloud Computing ist 2013 ebenfalls ein immer spannendes Thema gewesen. Auch wenn der Algorithmus, der spezifizierte Berechnungen an den schon verschlüsselten Daten des Anwenders vornimmt, noch weiter entwickelt werden muss, beobachten wir das und berichten darüber. Interessant fand ich die Cloud basierten Office-Lösungen im Vergleich  und auch die neue, große  Auswahl an Domain Endungen.

Martin Randeloff befragt Dieter Zetsche
Wir haben u.a. die re:publica, den MedienMittwoch mit der ING DiBa, die Nerd Nite und den IT-Brunch in München besucht, diskutierten die Möglichkeit eines iTunes / iBank Girokontos und fragten uns wer die Browserlieblinge in Deutschland sind und warum. Weil ich für FI-TS auf FB, Google+, XING und LinkedIn unterwegs bin, interessierten mich die Tipps für die Unternehmens Social Media Guidelines brennend.

Damit Sie als unsere Leser auch mit statistischen Daten versorgt werden, haben wir einige Studien (bspw. Gartner, Comscore Report, Deloitte Studie CIO Survey 2013) im Hinblick auf interessante Daten für die Banken- Versicherungs- und Finanzbranche zusammengefasst und kommentiert. Beim Report über die  weltweit größten Datenpannen  zeigen  Sicherheitsexperten, wie schnell Daten unbeabsichtigt publiziert werden können, bzw. welche Sicherheitslücken noch geschlossen werden müssen.

Alles in Allem war es für FI-TS ein recht ereignisreiches Jahr und so spannend und interessant darf es gern weitergehen. Vielen Dank an dieser Stelle an unsere FI-TS Blog Leser!

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein erfolgreiches und gesundes  Jahr 2014!

xmas2013_schneeball

 

 

Mobil ins nächste Jahr: Tablets überholen PCs?

Mobil ging es bei FI-TS im vergangenen Jahr zu und mobil wird es auch 2014 werden. Beschränken wir uns auf den Vergleich von PCs, Laptops und Tablets, dann kann es nach der Präsentation des Analysten Benedict Evans und  WiWo-Blog sogar soweit kommen, dass bis Ende dieses Jahres der Einsatz von Tablets unsere stationären Rechner überholt.

Quelle: Endres Analysis
Quelle: Enders Analysis

Nach der Enders Studie wurden in diesem Jahr  weltweit bereits fast fünf Mal so viele Smartphones und Tablets wie traditionelle PCs verkauft.
Privatanwender werden jetzt bestimmt nicht gleich ihren PC oder Laptop entsorgen, aber ein Tablet ist meinst schon vorhanden und und löst nach und nach die herkömmlichen Geräte ab. Mehr als 27 Prozent aller Tablet-Besitzer nutzen bereits jetzt schon ausschließlich ihr Tablet und gut 34 Prozent nutzen es überwiegend zu Hause. Dabei setzen von den Tablet- Nutzern derzeit rund die Hälfte auf iOS-Geräte (50,2 Prozent), die andere Hälfte auf Androiden oder Windows-Tablets (48,8 Prozent).

2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops
2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops, Quelle: Enders Analysis

Aber auch im geschäftlichen Bereich sind Tablets bereits im starken Einsatz. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Nicht nur, dass es ja durch Größe und Gewicht sehr viel kompfortabler als ein Notebook ist, auch gibt es schon viel ansprechendere Produkt-Präsentationsmöglichkeiten.
Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits viele Versicherungsunternehmen  im persönlichen Kundengespräch verstärkt Tablets in der Beratung einsetzen. Ausgestattet mit entsprechenden Beratungs-Apps, können Vertriebsmitarbeiter nicht nur komplexe Themen anschaulich darstellen, sondern vor allem auch ihre Kunden viel stärker als bisher aktiv in das Beratungsgespräch mit einbinden.

Einziges Manko ist für viele sicherlich die fehlende  phsysische Tastatur, aber das ist eine Sache der Gewohnheit. Auch gibt es BLUETOOTH Lösungen für diesn Bedarf. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass sich Mobile Devices und Beratungs-Apps langfristig von einem netten Ad-on zu einem festen  Bestandteil moderner vertriebsunterstützender IT-Systeme entwickeln werden.

Darum bin ich auch sehr gespannt, was 2014 für Neuerungen im Mobile Business bringt. Sind Sie dabei?

Wo bleibt die Smartphone-Revolution im Kundenservice?

Stefan NagelschmittDass Smartphones auch über das Thema Mobile Device Management hinaus ein spannendes Thema für Unternehmen darstellen, zeigt der folgende Beitrag von Stefan Nagelschmitt, Sales Manager bei atip.
Stefan Nagelschmitt macht deutlich, welche innovativen
Nutzungsmöglichkeiten von Smartphones im Kundenservice existieren und warum Banken und Versicherungen diesen Trend mitgehen sollten:

Stellen Sie sich den Ablauf einer klassischen Kundenservice-Anfrage bei einer Versicherung per Telefon vor:
Bevor der Kunde sein tatsächliches Anliegen dem richtigen Ansprechpartner schildern kann, muss er zu Beginn jedes Anrufs zunächst seine Identität („Hallo, mein Name ist Nagelschmitt und ich habe die Kundennummer XY-1234“) und den Kontext seines Anrufs („Ich habe eine Frage zur Bearbeitung meines Unfall-Schadens…“) übermitteln. Das wiederholt sich bei jedem Anruf und sogar teilweise mehrfach pro Anruf – erkennen Sie sich wieder?

Doch so umständlich muss es bei den heutigen technologischen Möglichkeiten nicht sein. atip hat es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten von Smartphones für einen modernen Kundenservice zu nutzen, um die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen zu optimieren.

Flexible und übersichtliche Kommunikation mit der Kundenservice-App von atip
Flexible und übersichtliche Kommunikation mit der Kundenservice-App von atip

Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz einer App auf dem Smartphone des Kunden und der Aufrüstung des Contact Center auf Seiten der Bank oder Versicherung. Hat sich der Kunde einmal registriert, weiß die App um die Kundenidentität und kann diese Information bei jeder Anfrage über den Datenkanal an das Contact Center weitergeben.
Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: Das Contact Center kennt bereits die Identität des Kunden, seinen Versicherungsumfang sowie Bearbeitungsstatus und kann sein Anliegen direkt über zahlreiche Kommunikationskanäle bearbeiten. Dem Dialog zwischen Agent und Kunde geht also ein intelligentes Routing voraus, das es ermöglicht direkt zum eigentlichen Anliegen des Kunden zu kommen.
Mit Hilfe einer App können Kundenservice-Prozesse also effizienter und komfortabler gestaltet werden.

Die Kommunikation kann zudem digitalisiert werden. Fehlende Dokumente können abfotografiert und zeitnah übertragen werden, die Kontaktaufnahme ist nicht nur telefonisch sondern auch über Chat und E-Mail möglich – zeitlich flexibel und nach Absprache per Push-Nachricht. Das spart eine Menge Papier und rückt die Kommunikation näher an den Kunden, für den das Smartphone meist die persönliche Kommunikationszentrale ist.

Mit Hilfe von atip und Genesys verbinden sich die Kanäle zwischen Smartphone und Contact Center
Mit Hilfe von atip und Genesys verbinden sich die Kanäle zwischen Smartphone und Contact Center

Am Ende steht ein Mehrwert für beide Seiten: Der Kunde erhält eine moderne und transparente Möglichkeit, den Kundenservice zu nutzen. Und die Versicherung profitiert von Prozessoptimierungen und erhält nebenbei einen Image- und Marketingeffekt. Großes Potenzial also für jedes Contact Center – nicht nur innerhalb der Versicherungsbranche, wie der folgende Kurz-Vortrag zeigt.
Wo bleibt das „Smart“ beim Kundenservice über Smartphones?

Gast – Blogbeitag von Stefan Nagelschmitt, Sales Manager bei atip.

Ihre Kontonummer? Moment – die sag ich Ihnen gleich!

Schauen Sie sich dieses Video einer Initiative einer belgischen Finanzsektor Föderation  über einen Wahrsager an. Er kann schlussendlich ohne Hilfe hellseherischer Fähigkeiten, mit Wissen aus Privatleben,  über Körperschmuck und auch, Achtung:  der finanziellen Situation der Probanden aufwarten.


Wie kann dieser Mann die Kontodaten der Versuchspersonen kennen? Schließlich liegen diese Informationen nicht im world wide web für jederman bereit. Durch Arglosigkeit oder zumindest zu niedriger Kontrolle, sind wir selbst es, die viele Daten preisgeben. Die können dann in falsche Hände geraten.
Online-Banking ist sehr kompfortabel, aber es gibt einige Sicherheitshinweise zu beachten.

Frau mit TatooSowohl Safe internet banking als auch die Sparkasse haben einige hilfreiche Tipps für den Schutz gegen Internet-Angriffe veröffentlicht. ´Klar mag ich es nicht, wenn jeder meine Kontonummer kennt, das ist allerdings vergleichsweise harmlos, kommen Troianer ins Spiel. Diese können nämlich sogar unsere Kontozugangsdaten herausgefinden.

Vorsicht ist angesagt, wenn meine Netzverbindung zur Bank nach Eingabe der TAN unterbrochen wird, ich nach der Eingabe um einen weitere TAN gebeten werde, da die erst angeforderte bereits verbraucht sei, oder ich einen TAN in ungeschützer Browser-Umgebung eingeben soll. Generell sollte ich meine Zugangsdaten nur angeben, wenn die URL  verschlüsselt ist. Dies erkennt man am Schloss an  der https:// statt nur http://. Vor Spyware schützt mich ein funktionstüchtiges Anti-Virenprogramm.
Aber da erzähle ich Ihnen ja bestimmt nichts Neues, darum hier nur noch ein schneller Überblick über 10 der wichtigsten Sicherheitstipps in PDF Version.

Über soziale Plattformen und Foren, liefern  wir unserem “Wahrsager” alle Informationen unseres sozialen Lebens, die es braucht, um uns einen gehörigen Schrecken einzujagen. Darum gehen Sie sorgsam mit Ihren Veröffentlichungen um.

Oder was sagen, Sie, ja Sie, mit dem Schmetterling auf der Schulter dazu? ;)?

Wünsche werden wahr? CIOs als Innovationstreiber

The Deloitte CIO Survey 2013
The Deloitte CIO Survey 2013

Laut der Deloitte Studie CIO Survey 2013 wünschen sich CIOs in ihren Unternehmen eine stärkere Einbindung in die strategische Gestaltung und Einfluss auf geschäftsrelevante Prozesse. Sind die CIOs in Ihrem Unternehmen bereits auf dem Weg zum Business-Partner und Innovationstreiber?

Der Wunsch nach einer veränderten Rolle ist bei den CIOs stark ausgeprägt, allerdings beurteilen fast zwei Drittel ihre aktuellen Möglichkeiten in dieser Hinsicht jedoch als nicht optimal. Woran liegt das?
Eine Frage des Geldes ist es scheinbar nicht, denn über drei Viertel der CIOs in den maßgeblichen Unternehmen weltweit verzeichnen gleichbleibende, oft auch steigende Budgets.
Es ist eher einen Frage des Verständnisses über die Rolle der IT im Unternehmen. Obwohl IT-Führungskräfte einen Blick dafür haben, wie sie die Innovationsstrategie ihres Unternehmens unterstützen können und wo die IT den größten Nutzen generiert, werden sie vom Unternehmen selbst nicht als eine sichere Quelle für innovativen Input gesehen. Das soll und muss sich ändern.

Heute, da sich Geschäftsprozesse und Technologien immer schneller wandeln, die Erwartungen kontinuierlich steigen und die Einführungszyklen für neue Technologien zunehmend kürzer werden, ist der CIO ein wichtiger, startegischer Partner, gerade  in der Finanzbranche.

IT Prioritäten in der Finanzbranche 2014 Quelle: Deloitte
IT Prioritäten in der Finanzbranche 2014: Über 80 Prozent der Befragten sehen stärkere Einbindung in die strategische Gestaltung und Einfluss auf geschäftsrelevante Prozesse als wichtigsten Schritt, Quelle: Deloitte

Zwei Drittel der Befragten CIOs bewerten Innovation als Schlüsselelement für die Business-Strategie ihres Unternehmens. Drei Viertel verfügen eigenen Angaben zufolge über ein tiefes Verständnis darüber, wie die IT die Innovationsstrategie ihres Unternehmens unterstützen kann.
Auf der anderen Seite sehen 69 Prozent die IT derzeit nicht als Innovationsförderer. Etwa die Hälfte der Befragten bezichtigt Ihr Unternehmen selbst, die Entwicklung bis auf Weiteres zu verhindern oder zu bremsen. Ungenutztes Innovationspotenzial findet sich insbesondere bei der Nutzung von Big Data und Analytics-Themen, die als strategische Lösungen große Rollen spielen. Mit diesen Themen kann die IT ihren Wertbeitrag im Unternehmen demonstrieren.

Um der neuen Rolle als Business-Partner gerecht zu werden, und diese zu festigen, gilt es, geeigneten Nachwuchskräfte und Talente mit Business- und Strategieverständnis zu finden. Fähigkeiten im Bereich Business-Analyse, Analytics & Big Data sollten natürlich  schon vorhanden sein.

Herausforderungen für IT-Talents in der Finanzbranche
Herausforderungen für IT-Talents in der Finanzbranche, Quelle: Deloitte

Das sind einige der Finanzbranchen – bezogenen Ergebnisse der aktuellen CIO Survey 2013 – Reconnect, Rebuild, Reimagine, Redeliver von Deloitte. Für die Studie wurden über 700 CIOs in insgesamt 36 Ländern befragt.

Ein Vergleichsportal für Unternehmensfinanzierungen

Heute stellt uns Boris Pomeranets, Leiter Business Development bei finaboo, das neue Vergleichsportal für Unternehmensfinanzierungen vor.

Das Internet und die digitale Revolution haben auch in der Geschäftswelt viele fundmentale Veränderungen veranlasst. Das Internet hat in den letzten Jahren einige Branchen (bspw. Verlagswesen und Handel) komplett verändert und, es ist offensichtlich, dass, wenn auch um einige Jahre verzögert, nun auch der Finanzindustrie fundamentale Anpassungen bevorstehen.

Auslöser und Treiber für diese Veränderungen sind vor allem:

-       Kundenerwartungen an flexiblen und transparenten Dienstleistungen auch im Finanzbereich. Die Kundenentscheidung orientiert sich eher am Produkt selbst als am Anbieter des Produkts.
-       Der durch die Finanzkrise ausgelöste und verstärkte Vertrauensverlust gegenüber etablierten Banken.
-       Da das Thema Finanzierung unmittelbar mit Wettbewerbsfähigkeit zusammen hängt, rückt es immer stärker in Fokus vieler Unternehmen. Leider ist eine Besserung der Finanzierungssituation von Unternehmen kaum zu erwarten.

Unternehmen möchten den kompletten Banken und Finanzdienstleistungsmarkt abfragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen optimieren zu können.
Unternehmen möchten den kompletten Banken und Finanzdienstleistungsmarkt abfragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen optimieren zu können.

Umso wichtiger wird es für Unternehmen den kompletten Banken-/Finanzdienstleister-Markt abzufragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen zu optimieren.
Das ist derzeit im gewerblichen Finanzierungsbereich schwer möglich, da es im Vergleich zur privaten Kreditvermittlung,  kaum etablierte Anbieter gibt.

Der vor kurzem gestartete neuer Anbieter finaboo.de hat es zum Ziel gemacht, den Kreditprozess im gewerblichen Finanzierungsbereich zu standardisieren. Finaboo bietet Unternehmen eine offene, transparente und neutrale Plattform an, die es ermöglicht, Unternehmensfinanzierung durch die Abfrage und den Vergleich mehrerer Finanzierungsdienstleister (Banken, Leasing- und Forderungsverkauf-Gesellschaften, Versicherungen, Investoren, etc.) zu erhalten und zu optimieren.

Auf der einen Seite gibt es Unternehmen – Finanzierungsnehmer, auf der anderen Seite Finanzierungspartner – Finanzierungsgeber (große Banken, oder spezialisierte Finanzierungsgesellschaften), die über finaboo zusammenkommen. Dabei erlaubt der gewerbliche Finanzvermittler die Zusammenarbeit zwischen jedem Finanzierungsnehmer und -geber sowie Cross-Selling. Speziell im Bereich Wirtschaftsförderung werden auch KfW Kredite über diverse Banken angeboten.

Durch finaboo bekommen Unternehmen also Zugang zu Finanzierungsdienstleistern, die im „normalen“ Leben nie auftauchen würden. Schauen Sie doch mal vorbei, die Nutzung ist übrigens kostenlos.

EXPERIENCE!

Wissen Sie, manchmal muss man einfach alte Zöpfe abschneiden. Das meine ich natürlich im übertragenen Sinn, denn schließlich hänge ich an meinen Haaren.

Was ich meine ist, dass man sich manchmal von Alt bewerten, aber etwas in die Tage gekommen Formaten trennen muss, um Neuem Platz zu machen. Sehen Sie, unser FI-TS Geschäftsbericht kam bis dato einmal im Jahr heraus und wurde an Sie als unsere Kunden online und als Printversion versandt. Er war natürlich auch  als PDF und eBook über unsere Website abrufbar.

Eine jährliche Aktuallisierung, gemäß den Unternehmenszahlen, ist uns aber zu wenig. Denn bei FI-TS ist das Jahr voller Ereignisse. Und da wir aus dieser Tatsache ein Nomen machen, heißt unser neues Unternehmensprofil EXPERIENCE. So  erleben, erfahren und durchleben Sie die neuesten Entwicklungen mit uns! Wir laden Sie ein, mit diesem schönen, neuen Format auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit EXPERIENCE sind Sie  immer up to date! Wenn wir über ein neues Projekt, von einer neuen Anwendung, oder einer neuen Referenz berichten können, wird automaisch die alte Rubrik mit der neuen ersetzt. Nehme ich also die EXPERIENCE ein Jahr später wieder in die Hand, haben sich  ganz gewiss nicht nur die Unternehmenszahlen geändert.
Nicht nur die Aktualität unterscheidet EXPERIENCE vom Geschäftsbericht. Wir verzichten auf große Ausdrucksessions und drucken immer mal, wenn was benötigt wird. Das ist umweltfreundlich und effizient.
Viel Spaß beim Lesen!