Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Kein Tag vergeht, an dem ich nicht ein paar mal über BYOD stolpere. Ungefähr 4.110.000 Einträge liefert Google, nachdem ich gerade ”BYOD” eingegeben habe - ich denke, dann kann ich auf weitere Erläuterungen verzichten.  Klar ist: Wieder mal ein Trend, vielleicht sogar einer, der sich gerade zum Hype entwickelt.

Pflichtprogramm für uns zu verfolgen, welche Möglichkeiten sich dadurch für unsere Kunden, die Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister ergeben. Dabei beschäftigen wir und allerdings lieber mit Consumerization – der Privatmann entdeckt für sich Technologietrends und bringt sie ins Unternehmen – als nur mit der Integration von externer Hardware in das IT-Management. Dazu gibt es gerade einen interessanten Beitrag in Bank, Systems & Technology: Was bringt Consumerization den Banken? Sowohl intern als auch beim Kundenmanagement? Die Autorin Katherine Burger sieht hier großes Potenzial: Die Beziehung mit den Kunden wird  intensiver, profitabler, passgenauer; die Zusammenarbeit besser und produktiver.

Das ist Consumerization – bzw. der TV-Spot für das neue Samsung Galaxy S3
Dabei geht es allerdings weniger um die Hardware, die sich jeweils in der Hand von Kunde und Kundenbetreuer befindet, als um die Realisierung des alten Traumes: Immer und überall am Kunden sein. Das ist online problemlos möglich, zudem einfach und bequem für Banker wie Kunde. Und, besonders vorteilhaft: Personalisiert. Schließlich ermöglicht Social Media einen weiteren Schritt Richtung transparenter Kunde. Damit lassen sich Produkte passgenauer und damit profitabler als bisher anbieten – und auch entwickeln.

Soweit die Vorteile, Nachteile sieht Burger allerdings auch: Sicherheitsrisiken in Bezug auf Unternehmensdaten, und Kosten, speziell wenn es um BYOD geht. Dabei verweist sie auf das Blog von Aberdeen Research. Demnach muss ein Unternehmen, das 1000 mobile Geräte nach dem BYOD-Ansatz verwaltet, im Durchschnitt pro Jahr mit Mehrausgaben in Höhe von 170.000 USD rechnen. Allerdings hat Aberdeen nur 100 Unternehmen dazu befragt. Und diese machen gerade ihre ersten Erfahrungen. BYOD bedeutet einen neuen Ansatz für die IT-Administration, genauso wie Consumerization allgemein. Wenn dieser Ansatz ausgereift ist, überwiegen die Vorteile überdeutlich.

FI-TS ist seit Herbst 2011 Mitglied im eco-Verband. Da habe ich doch die Gelegenheit wahrgenommen, mein Unternehmen vorzustellen. Der eco-Verband gibt jeden Monat einen Podcast raus. Ich führte mit der Redakteurin ein lockeres Interview per Telefon. Daraus entstand die Februar-Ausgabe. FI-TS ist ab Minute 09:03 zu hören. Am Anfang gehts um ACTA, auch sehr interessant.

Podcast im Stream:

Zum Herunterladen bei eco.
Zum Anhören und Abonnieren in iTunes

Ich muß sagen, es hat Spaß gemacht. Gerne wieder.

Heute am 07. Februar 2012 ist der Tag der Internetsicherheit (Safer Internet Day) 2012. Die Europäische Union begeht ihn nun schon seit 2004. Jedes Jahr picken sich die Organisatoren von Insafe ein Schwerpunktthema heraus. Dieses Jahr: Discover the digital world together – safely”.
Natürlich sind sie damit auch bei Facebook und Twitter unterwegs.

Dieses Jahr richtet sich der SID sowohl an die Eltern-und Großelterngeneration, zu verstehen wie sich die Jugend vernetzt. Diese Generation möchte, daß die Jugend sicher im Internet unterwegs ist Zum andere richtet sich der 2012er SID an die junge Generation selbst, das Thema Sicherheit und sicheres Bewegen im Internet zu sensibilisieren. Dazu gibt es in über 77 Ländern verschiedene Aktionen.

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) hat das zum Anlaß genommen, auf seine Broschüre (Download Pdf)  aufmerksam zu machen (gibts das auch im Internet online?).

Der Titel ist ernst gemeint. Die Digitalte Gesellschaft hat eine Broschüre veröffentlicht, in der das Internet und seine Funktionen erklärt werden. Zielgruppe sind Entscheidungsträger aller Art. Die Aktion zielt sehr auf politische Abgeordnete, die über das Internet und seine derzeitig noch (zum großen Teil) vorhandene Freiheit entscheiden. Es gibt aber noch genug andere Menschen, die ebenfalls wenig bis keine Ahnung vom Internet haben. Ihnen sei die Lektüre ebenfalls ans Herz gelegt.

Damit nun solche Leute, die über das Internet enscheiden, es auch verstehen, hat die Digitale Gesellschaft ebendiese Broschüre erstellt, die natürlich auch gedruckt wird. Ziel ist, jedem Abgeordneten ein Exemplar zukommen zu lassen.
Wie Das Internet Funktioniert

Die Broschüre gibts auch als Pdf zum Herunterladen – das englische Original stellt EDRi zur Verfügung.

Vor ca. zwei Wochen gab Google bekannt, seinen dienst Google+ in die Suchergebnisse zu integrieren. Die Krux daran: Ausser dem hauseigenen Dienst, wolle man keine anderen aktuellen Anbieter (Newsportale, Facebook, Twitter, LinkedIn usw) beteiligen. Darüber regte sich v.a. das Management von Twitter auf.

Aufmerksamkeit und Jammern ist gut, Handeln ist besser. So taten sich Facebook, Twitter, Myspace und weitere zu einem projekt zusammen, um zu zeigen, wie man wieder Googles eigenen Ergebnisse auch relevant gelistet erscheinen lässt: focusontheuser.org.

"focus on the user" soll wieder die "echten" Google-Ergebnisse anzeigen

Herausgekommen ist ein kleines Plugin, mit dessen Hilfe der User wieder die google-eigene Realität angezeigt bekommt und nicht die vom Suchdienst künstlich präferierten Google+ Ergebnisse. Ich halte das Video für einen guten Workshop, der zeigt, wie Google nicht mehr relevante Infos zeigt, sondern die hauseigenen, auch wenn sie bei weiten nicht so relevant sind:

Worum gehts dabei?
Ums Geld, um Macht, um Content? In der Tat sind die User-Zahlen von Google+ (noch) weit hinter denen von Facebook, selbst Twitter und LinkedIn. Auch sind zahlreiche Google+ Profile angelegt, werden zwar nicht so aktuell gehalten, aber fleissig mitgezählt. Das will der Suchriese ändern, in dem er sein stärkstes Pferd im Stall, die Google Suche, auf Abwegen reiten lässt: Mehr und aktuelle Nutzung von Google+.

Ist das ok? Ist das fair? Das möge man aus ethischer Sicht vielleicht anders beurteilen als aus ökonomischer. Google ist eine gewinnorientierte Firma. Somit kann man davon halten, was man mag. Möchte man selbst in der Google-Suche weit oben als relevant erscheinen, empfehle ich das regelmässige Pflegen der Google+ Profils. Das habe ich für die FI-TS-Seite schon bemerkt: http://tiny.cc/google_fi-ts

Die Meldung ist nicht mehr semmelfrisch, aber immer ein paar Gedanken wert: VW blockiert die E-Mail-Zustellung nach Feierabend. Betroffen sind 1154 Tarif-Mitarbeiter, die Smartphones nutzen und dort E-Mail-Empfang haben.

Hintergrund der Meldung ist eine Betriebsvereinbarung, die der Konzern mit seinem Betriebsrat geschlossen hat. 30 Minuten nach Gleitzeitende bis 30 Minuten vor Beginn des nächsten Arbeitstages werden keine E-Mails an die firmeneigenen Smartphones gesendet. Keine totale Erreichbarkeit! Manche Mitarbeiter würden ihre Geräte und Erreichbarkeit nicht selbst nach Dienstende kappen, so dass sich der VW-Betriebsrat zum Schutz der Mitarbeiter aufgerufen sah. Chapeau und Hut ab!

Gut, die 1154 Tarifmitarbeiter sind sicher eher ein Bruchteil derer, die bei VW Smartphones nutzen. Aber die Signalwirkung steht.

Volle Erreichbarkeit?
Sicher spielt die technische Entwicklung der vollen Erreichbarkeit in die Hände. Und nicht jeder vermag es selbst zu regeln, einfach auszuschalten oder die Einstellungen seines Smartphones so zu ändern, dass bei neuen Nachrichten weder Geräusche noch optische Hinweise kommen. Einfach Ausschalten ginge auch.

Nachrichten-Empfang selbst abstellen

Aber hier zieht eher der Trend zur gemischten privaten und geschäftlichen Nutzung von Smartphones. Vor allem, wenn der Mitarbeiter sein privates Gerät mit in die Arbeit einbringt und es sich mittels Mobile Device Management (Pdf) auch offiziell einbinden lässt. Auch hier kann man durch einfache Einstellungen den Firmenaccount abends abschalten. Da spreche ich jetzt eher vom iPhone und Androiden. Wer nutzt seinen privaten Blackberry (!!!) in der Firma oder seinen Firmenblackberry privat???

Ich kann mir aber auch Firmenkulturen vorstellen, wo die Erwartung herrscht, dass die Mitarbeiter auch nach Arbeitsende noch erreichbar sind – oder sie zumindest schnelle Anfragen auch bitte beantworten mögen. Kostet ja nur ein paar Minuten. Hier finde ich eine derartige Regelung wie jetzt bei VW für sehr sinnvoll. Manchmal muss man den Mitarbeiter wirklich vor sich selbst schützen.

(via)

Die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) öffnet heute die Bewerbungsfrist für neue Top Level Domains (TLD). Also das letzte Kürzel einer Internetadresse (.com, .de). Neben generisch beschreibenden Domains wie beispielswiese .shop, .bank oder .hotel können sich auch Oranisationen, Städte oder Unternehmen bewerben. Bekannte Interessenten sind in Deutschland .berlin, .bayern, .koeln. Auch international möchten Tokio und London mit dabei sein. Diese TLDs heissen gTDL, was für generic (generische) Top Level Domains steht.

Unternehemns-TLD
Nun können sich auch Markeninhaber ihren Namen als Top-Level-Domain sichern lassen. SAP, Linde oder RWE wollen das lt. Handelsblatt tun. Interessant könnte das auch für BMW oder VW sein. Weniger griffig schätze ich die Commerzbank oder Lufthansa ein. Letzere hat bereits seinen Verzicht erklärt.

Interessant für die Bankenwelt ist aber .bank. An deutsche.bank glaube ich weniger. Die alten Namen sind mit .de bereits gesetzt. Aber wie wärs mit fidor.bank oder triodos.bank? Ich hab bei der Fidor mal angefragt. Wird der DSGV auch .spk für die Sparkassen reservieren?

Hier erklärt ICANN recht gut, um was es geht:

Kosten
Wer dabei sein will, muß für die Bewerbung bei der ICANN 185.000 $ hinblättern. Zusätzlich kommen dann ähnliche Aufgaben auf den Inhaber zu wie bei der Denic, die die .de-Domains verwalten. Das kann bis zu 1.000.000 Eur ausmachen. Also nichts für Domaingrabber oder Privatpersonen.

Wird sich das durchsetzen?
Nun, Linde erhofft sich mehr Beachtung bei Suchmaschinen und hofft, besser gefunden zu werden. Ich sehe das klar als Marketinginstrument bei weltweit agierenden Marken, die jetzt schon hunderte von Domains verwalten und weltweit viele verschiedene Webseiten betreiben. Ob sich durchsetzt? Das hängt wiederum am Domainnutzer. Wenn bestimmte Seiten nur unter xxx.sap erreicht werden können, wird sich das auch durchsetzen. Vernünftige Domainnamen unter den 22 derzeitigen gTLDs (.com, .org, .biz ect) werden schon seit längerem knapp knapp. Jeff Ernst von Forrester Research sieht mit dieser Ausweitung der TLDs die größte Änderung im Internet seit es Webseiten gibt.

 

Seit ein paar Tagen erlaubt Google auf seinen Google Plus-Seiten auch Multi-Admins. Das heißt, eine Google+ Seite, die z.B. einer Firma gehört, hängt nicht mehr an nur einer Person, also einem Admin. Man kann nun mehrere angeben. Das habe ich gleich genutzt und neben meinem eigenen Profil unseren FI-TS Google-Account drangehängt.

Und – E voilá. Hier ist die FI-TS Google+ Seite (Shortcode: http://tiny.cc/google_fi-ts)

Die neue FI-TS Google+ Seite

Warum auch noch in Google+? Reicht denn da nicht dieses Facebook-Dings? Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen bevorzugt Google bei der Suche nach Begriffen die Einträge in den eigenen Services. Das lässt sich natürlich nicht offiziell beweisen, weshalb die Aussage rein subjektiv  zu betrachten ist. Zum Anderen habe ich die Erfahrung gemacht, daß man als Unternehmen die wichtigsten Plattform selbst besetzt muß, bevor es ein anderer tut. Mit Anderen meine aktive eigene Mitarbeiter, die die eigene Firma schon mal anlegen und dort Beiträge posten. Aber auch findige Profilbesetzer oder Automatismen können einem das Leben schwer machen. Profilbesetzer sind ähnlich wie Domainbesetzer. Sie legen einfach mal an und warten ab, ob und bis sich der “rechtmässige” Besitzer meldet. Sie sind durch die aktuelle Rechtsprechung rarer geworden, da sich damit kaum mehr Geld verdienen lässt. Automatismen sind vom Betreiber eingestellte Profile, die “sich selbst” generieren, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Das kann eine grössere Anzahl an Usern sein, die angeben bei FI-TS zu arbeiten (so geschehen bei Xing).

Und natürlich ist die Entwicklung momentan so schnelllebig, dass man schwer vorhersehen kann, welche Plattform sich für Unternehmen besser eignet und welcher Anbieter sich darauf besser einstellt.

 

 

Ende des Jahres geben die Beraterfirmen gerne ihre Trendeinschätzungen fürs nächste Jahr ab. Das hat Tradition, wie die Jahresrückblicke im Fernsehen im Dezember. In Beiden liest oder sieht man häufig das Gleiche. Da kann man sich oft nur durch die Darstellung und Leserfreundlichkeit unterscheiden.

Und so kam mir der Goldmedia Trendmonitor 2012 in die Finger. Kurz. Prägnant und eine Infografik dazu.

Der Goldmedia Trendmonitor 2012

Was kommt, bzw. setzt sich durch

  • Social Intelligence: Social Media-Einsatz im Geschäftsleben erreicht eine breite und kritische Masse. Die Zeiten der Pioniere gehen dem Ende zu. Die Masse der Folger und Zug-Aufspringer in den Unternehmen kommt in fahrt.
  • Mobile Video/TV: Fernsehsendungen werden zunehmend auf versch. Geräten gesehen, auch ein und die selbe Sendung von ein und den selben Personen. Zeitversetztes Fernsehen, Einzelkauf von Sendungen oder Serien trotz Free-TV Sendung
  • Smart TV: Die Verbindung von TV und Internet durch z.B. internetfähige Fernsehgeräte. Steckt noch in den Kinderschuhen, wird einen Schub erleben, aber noch nicht den Durchbruch
  • Social TV: Erlebt hingegen den Durchbruch. TV-Zuschauer wählen sich über ein Social-Media Portal direkt in eine TV-Sendung ein, kommunizieren untereinander, mit den TV-Machern, wünschen sich, bewerten… Hier haben die Privatsender die Nase vorne.
  • Musik: Download schlägt CD: legale Musikdownloads, Abo-Modelle, Streaming-Anbieter werden die CD-Produktion überflügeln. Die CD entwickelt sich zum Sammlerobjekt für Liebhaber oder Audiophile. Hier werden v.a. neue Modelle wie Cloud- oder Streamingdienste zu Buche schlagen. Das Ende der CD wird nicht kommen, aber eingeläutet.
  • Smartphone wird zur Lebens-Fernbedienung: Auch hier naht der Durchbruch durch extrem steigende Abdeckung der Bevölkerung durch Smartphones, die fast vollständige Ablösung von Handys zugunsten von Smartphones und den Beginn von LTE.
  • E-Reader setzt sich durch: Endlich? Fast jedes Jahr wird sein Durchbruch prophezeit. Autoren können sich übers Internet selbst vermarkten, analog den Musikern. E-Reader werden über Abo-Modelle von Verlagen stark subventioniert an die Leser ausgegeben. Amazons Kindle deckt auch das Niedrigpreissegment ab. Die Bildschirmqualität lässt längeres Lesen zu.
  • Online-Werbung: Die Werbebudgets wandern weiter richtig Internet. Nicht bei Print, da beobachten wir das schon lange. Nein, bei der Fernsehwerbung kommt Bewegung rein. Durch Online-Angebote wie die Mediatheken der Sender, Live-Übertragungen von Sportereignissen auf der einen und die Verbreitung der Geräte auf der anderen Seite, werden immer mehr TV-Sendungen mobile und online geguckt. Da lässt sich natürlich vor und während der Sendung Werbung schalten.
  • Cloud-Dienste kommen beim Endverbraucher an: Sind sie das nicht längst? Goldmedia meint, nein. Das kommt erst 2012. Telekom, Amazon, Strato, Goolge oder Apple locken mit Komplett-Paketen wie beispielsweise die iCloud. Sie gehen weit über Mail- Video- Foto oder Storagedienste hinaus.
  • NFC- Near Field Communication: Hier sieht Goldmedia ebenfalls einen großen Schritt nach vorne. Neben der Logistikbranche kommen viele Dienste beim Verbraucher zum Durchbruch durch die breite Bereitstellung von NFC-fähigen Smartphones und die verschlüsselte aber einfache Kommunikation der Geräte/Leser untereinander. Szenarien: Automatischer Kauf von Bahntickets, schlüsselloses Öffnen von Türen, Bezahlfunktionen in Gastronomie und Einzelhandel.

Was geht bzw. wird abgelöst

  • Glasfasertechnik: Sie geht natürlich nicht, sondern kommt weiterhin nicht – beim Endverbraucher an. Der Ausbau bis zum Haus, bzw. Wohnung kommt den Netzbetreibern zu teuer. Hier wird sich vermutlich LTE schneller durchsetzen als die Kabeltechnik im Boden in einem bereits erschlossenem Land wie unserem.
  • Bluethooth: Im Vergleich zu NFC (siehe oben) ein alter Zahn und komplizierter zu bedienen, einzustellen oder administrieren.

Was ist davon zu halten?
Ich kann hier nur meine persönliche Einschätzung entgegenhalten: Die Entwicklung geht weiter, wird aber nichts davon radikal ablösen. NFC wird kommen. Ich sehe den Durchbruch im Massenmarkt aber definitiv nicht 2012. Da fehlt es an Geräten auf der Verbraucherseite und v.a. auf der Händer- bzw. Anbieterseite. Auch glaube ich nicht an den Durchbruch von LTE. Die Dienste werden auf den Markt kommen. Erst mal sehr teuer, für Unternehmen oder private High-End-User. Damit steht und fällt aber die Verfügbarkeit von schnellem kabellosen Internet. Und damit auch die mobilen Dienste wie Musik- Film- oder TV-Streams oder diverse Cloud-Dienste. Werbung in Mediatheken erlebe ich jetzt schon. Unterbrecherwerbung während der Sendung wird zunehmend nervig (bsp. Stromberg bei Myspass.de). Hier fällt den Machern nichts besseres ein, als die verhassten Werbeunterbrechungen aus Fernsezeiten ins Internet zu transferieren. Was ich aber insgesamt dazu sagen kann: Diese Vielzahl an Entwicklungen beschleunigen unser Leben weiter. Sie kommen schneller, als alles was wir in der Vergangenheit erlebt haben, egal ob Telefon, Fernsehen oder das gute alte Ich-geh-ins-Internet am PC.

FI-TS hat einen neuen Internetauftritt – das Web ist in Bewegung, und wir surfen mit. Bei der Konzeption der neuen Seite war es für und wichtig, dem Anspruch “kurze Wege” gerecht zu werden. D.h. ein Blick, ein Klick, und die entsprechenden Informationen stehen multimedial zur Verfügung.  Deshalb bestehen jetzt die Einstiegsseiten zu den einzelnen Menüpunkten aus verschiedenen Boxen, die bildlastig in die nächste Menü-Ebene führen.

f-i-ts.de: Informationsvermittlug durch bildlastige Boxen statt vieler Worte
f-i-ts.de: Informationsvermittlug durch bildlastige Boxen statt vieler Worte

Ein weiteres Modernisierungsmerkmal ist die umfassende Vernetzung mit den sozialen Medien. Besucher der Seite könne diese jetzt noch einfacher auf ihren Social Media Präsenten posten – oder die Präsenzen von FI-TS besuchen. Ganz neu dabei ist die Verknüpfung zu www.netvibes.com. Dort haben wir eine Art Newsroom für den Bereich Social Media.

Der nächste zentrale Punkt von f-i-ts.de 2.o ist die Verwendung multimedialer Inhalte. Ob Referenzen oder Lösungen – wir setzen zunehmend auf das Medium Video, um zu zeigen, was wir machen. Es macht die Informationsvermittlung unterhaltsamer und authentischer.

Die Videos sollen vor allem Spaß machen, parallel bieten wir die Inhalte im Textformat zum Download an. Diese Materialien finden Sie entweder direkt auf der Seite, wie etwa beim Geschäftsbericht 2010 oder bei den Referenzen, und gebündelt unter dem Menüpunkt “Mediencenter“.

f-i-ts.de 2.0: Lösungen, Referenzen und News als Videoclip

f-i-ts.de 2.0: Lösungen, Referenzen und News als Videoclip

Außerdem wir haben den Footer für f-i-ts.de entdeckt. Dadurch konnten wir das Hauptmenü schön schlank und übersichtlich gestalten, und gleichzeitig einen strukturierten Überblick über die FI-TS Webseiten schaffen.

f-i-ts.de 2.0 hat Hand und Fuss. Vor allem Fuß.

f-i-ts.de 2.0 hat Hand und Fuss. Vor allem Fuß.

Insgesamt war uns bei der Neugestaltung der Seite wichtig, den neuesten Stand der Technik zu verwenden und ein klares, visuell ansprechendes Design zu schaffen. Das gilt übrigens auch für unser Blog.

Jetzt würde ich am Liebsten zwei Buttons einfügen: “gefällt mir” und “gefällt mir nicht”. Aber das ist nichts Neues, deshalb lasse ich es. Ihre Meinung zu der neuen Webseite interessiert mich trotzdem!