Kategorie: Medien

Mobil ins nächste Jahr: Tablets überholen PCs?

Mobil ging es bei FI-TS im vergangenen Jahr zu und mobil wird es auch 2014 werden. Beschränken wir uns auf den Vergleich von PCs, Laptops und Tablets, dann kann es nach der Präsentation des Analysten Benedict Evans und  WiWo-Blog sogar soweit kommen, dass bis Ende dieses Jahres der Einsatz von Tablets unsere stationären Rechner überholt.

Quelle: Endres Analysis
Quelle: Enders Analysis

Nach der Enders Studie wurden in diesem Jahr  weltweit bereits fast fünf Mal so viele Smartphones und Tablets wie traditionelle PCs verkauft.
Privatanwender werden jetzt bestimmt nicht gleich ihren PC oder Laptop entsorgen, aber ein Tablet ist meinst schon vorhanden und und löst nach und nach die herkömmlichen Geräte ab. Mehr als 27 Prozent aller Tablet-Besitzer nutzen bereits jetzt schon ausschließlich ihr Tablet und gut 34 Prozent nutzen es überwiegend zu Hause. Dabei setzen von den Tablet- Nutzern derzeit rund die Hälfte auf iOS-Geräte (50,2 Prozent), die andere Hälfte auf Androiden oder Windows-Tablets (48,8 Prozent).

2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops
2013 ist der Umsatz von Smartphones und Tablets fast 5 mal so hoch wie von PCs und Laptops, Quelle: Enders Analysis

Aber auch im geschäftlichen Bereich sind Tablets bereits im starken Einsatz. Das kann ich auch sehr gut nachvollziehen. Nicht nur, dass es ja durch Größe und Gewicht sehr viel kompfortabler als ein Notebook ist, auch gibt es schon viel ansprechendere Produkt-Präsentationsmöglichkeiten.
Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass bereits viele Versicherungsunternehmen  im persönlichen Kundengespräch verstärkt Tablets in der Beratung einsetzen. Ausgestattet mit entsprechenden Beratungs-Apps, können Vertriebsmitarbeiter nicht nur komplexe Themen anschaulich darstellen, sondern vor allem auch ihre Kunden viel stärker als bisher aktiv in das Beratungsgespräch mit einbinden.

Einziges Manko ist für viele sicherlich die fehlende  phsysische Tastatur, aber das ist eine Sache der Gewohnheit. Auch gibt es BLUETOOTH Lösungen für diesn Bedarf. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass sich Mobile Devices und Beratungs-Apps langfristig von einem netten Ad-on zu einem festen  Bestandteil moderner vertriebsunterstützender IT-Systeme entwickeln werden.

Darum bin ich auch sehr gespannt, was 2014 für Neuerungen im Mobile Business bringt. Sind Sie dabei?

Wo bleibt die Smartphone-Revolution im Kundenservice?

Stefan NagelschmittDass Smartphones auch über das Thema Mobile Device Management hinaus ein spannendes Thema für Unternehmen darstellen, zeigt der folgende Beitrag von Stefan Nagelschmitt, Sales Manager bei atip.
Stefan Nagelschmitt macht deutlich, welche innovativen
Nutzungsmöglichkeiten von Smartphones im Kundenservice existieren und warum Banken und Versicherungen diesen Trend mitgehen sollten:

Stellen Sie sich den Ablauf einer klassischen Kundenservice-Anfrage bei einer Versicherung per Telefon vor:
Bevor der Kunde sein tatsächliches Anliegen dem richtigen Ansprechpartner schildern kann, muss er zu Beginn jedes Anrufs zunächst seine Identität („Hallo, mein Name ist Nagelschmitt und ich habe die Kundennummer XY-1234“) und den Kontext seines Anrufs („Ich habe eine Frage zur Bearbeitung meines Unfall-Schadens…“) übermitteln. Das wiederholt sich bei jedem Anruf und sogar teilweise mehrfach pro Anruf – erkennen Sie sich wieder?

Doch so umständlich muss es bei den heutigen technologischen Möglichkeiten nicht sein. atip hat es sich zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten von Smartphones für einen modernen Kundenservice zu nutzen, um die Kommunikation zwischen Kunden und Unternehmen zu optimieren.

Flexible und übersichtliche Kommunikation mit der Kundenservice-App von atip
Flexible und übersichtliche Kommunikation mit der Kundenservice-App von atip

Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz einer App auf dem Smartphone des Kunden und der Aufrüstung des Contact Center auf Seiten der Bank oder Versicherung. Hat sich der Kunde einmal registriert, weiß die App um die Kundenidentität und kann diese Information bei jeder Anfrage über den Datenkanal an das Contact Center weitergeben.
Die Vorteile liegen hier klar auf der Hand: Das Contact Center kennt bereits die Identität des Kunden, seinen Versicherungsumfang sowie Bearbeitungsstatus und kann sein Anliegen direkt über zahlreiche Kommunikationskanäle bearbeiten. Dem Dialog zwischen Agent und Kunde geht also ein intelligentes Routing voraus, das es ermöglicht direkt zum eigentlichen Anliegen des Kunden zu kommen.
Mit Hilfe einer App können Kundenservice-Prozesse also effizienter und komfortabler gestaltet werden.

Die Kommunikation kann zudem digitalisiert werden. Fehlende Dokumente können abfotografiert und zeitnah übertragen werden, die Kontaktaufnahme ist nicht nur telefonisch sondern auch über Chat und E-Mail möglich – zeitlich flexibel und nach Absprache per Push-Nachricht. Das spart eine Menge Papier und rückt die Kommunikation näher an den Kunden, für den das Smartphone meist die persönliche Kommunikationszentrale ist.

Mit Hilfe von atip und Genesys verbinden sich die Kanäle zwischen Smartphone und Contact Center
Mit Hilfe von atip und Genesys verbinden sich die Kanäle zwischen Smartphone und Contact Center

Am Ende steht ein Mehrwert für beide Seiten: Der Kunde erhält eine moderne und transparente Möglichkeit, den Kundenservice zu nutzen. Und die Versicherung profitiert von Prozessoptimierungen und erhält nebenbei einen Image- und Marketingeffekt. Großes Potenzial also für jedes Contact Center – nicht nur innerhalb der Versicherungsbranche, wie der folgende Kurz-Vortrag zeigt.
Wo bleibt das „Smart“ beim Kundenservice über Smartphones?

Gast – Blogbeitag von Stefan Nagelschmitt, Sales Manager bei atip.

Ihre Kontonummer? Moment – die sag ich Ihnen gleich!

Schauen Sie sich dieses Video einer Initiative einer belgischen Finanzsektor Föderation  über einen Wahrsager an. Er kann schlussendlich ohne Hilfe hellseherischer Fähigkeiten, mit Wissen aus Privatleben,  über Körperschmuck und auch, Achtung:  der finanziellen Situation der Probanden aufwarten.


Wie kann dieser Mann die Kontodaten der Versuchspersonen kennen? Schließlich liegen diese Informationen nicht im world wide web für jederman bereit. Durch Arglosigkeit oder zumindest zu niedriger Kontrolle, sind wir selbst es, die viele Daten preisgeben. Die können dann in falsche Hände geraten.
Online-Banking ist sehr kompfortabel, aber es gibt einige Sicherheitshinweise zu beachten.

Frau mit TatooSowohl Safe internet banking als auch die Sparkasse haben einige hilfreiche Tipps für den Schutz gegen Internet-Angriffe veröffentlicht. ´Klar mag ich es nicht, wenn jeder meine Kontonummer kennt, das ist allerdings vergleichsweise harmlos, kommen Troianer ins Spiel. Diese können nämlich sogar unsere Kontozugangsdaten herausgefinden.

Vorsicht ist angesagt, wenn meine Netzverbindung zur Bank nach Eingabe der TAN unterbrochen wird, ich nach der Eingabe um einen weitere TAN gebeten werde, da die erst angeforderte bereits verbraucht sei, oder ich einen TAN in ungeschützer Browser-Umgebung eingeben soll. Generell sollte ich meine Zugangsdaten nur angeben, wenn die URL  verschlüsselt ist. Dies erkennt man am Schloss an  der https:// statt nur http://. Vor Spyware schützt mich ein funktionstüchtiges Anti-Virenprogramm.
Aber da erzähle ich Ihnen ja bestimmt nichts Neues, darum hier nur noch ein schneller Überblick über 10 der wichtigsten Sicherheitstipps in PDF Version.

Über soziale Plattformen und Foren, liefern  wir unserem “Wahrsager” alle Informationen unseres sozialen Lebens, die es braucht, um uns einen gehörigen Schrecken einzujagen. Darum gehen Sie sorgsam mit Ihren Veröffentlichungen um.

Oder was sagen, Sie, ja Sie, mit dem Schmetterling auf der Schulter dazu? ;)?

Wünsche werden wahr? CIOs als Innovationstreiber

The Deloitte CIO Survey 2013
The Deloitte CIO Survey 2013

Laut der Deloitte Studie CIO Survey 2013 wünschen sich CIOs in ihren Unternehmen eine stärkere Einbindung in die strategische Gestaltung und Einfluss auf geschäftsrelevante Prozesse. Sind die CIOs in Ihrem Unternehmen bereits auf dem Weg zum Business-Partner und Innovationstreiber?

Der Wunsch nach einer veränderten Rolle ist bei den CIOs stark ausgeprägt, allerdings beurteilen fast zwei Drittel ihre aktuellen Möglichkeiten in dieser Hinsicht jedoch als nicht optimal. Woran liegt das?
Eine Frage des Geldes ist es scheinbar nicht, denn über drei Viertel der CIOs in den maßgeblichen Unternehmen weltweit verzeichnen gleichbleibende, oft auch steigende Budgets.
Es ist eher einen Frage des Verständnisses über die Rolle der IT im Unternehmen. Obwohl IT-Führungskräfte einen Blick dafür haben, wie sie die Innovationsstrategie ihres Unternehmens unterstützen können und wo die IT den größten Nutzen generiert, werden sie vom Unternehmen selbst nicht als eine sichere Quelle für innovativen Input gesehen. Das soll und muss sich ändern.

Heute, da sich Geschäftsprozesse und Technologien immer schneller wandeln, die Erwartungen kontinuierlich steigen und die Einführungszyklen für neue Technologien zunehmend kürzer werden, ist der CIO ein wichtiger, startegischer Partner, gerade  in der Finanzbranche.

IT Prioritäten in der Finanzbranche 2014 Quelle: Deloitte
IT Prioritäten in der Finanzbranche 2014: Über 80 Prozent der Befragten sehen stärkere Einbindung in die strategische Gestaltung und Einfluss auf geschäftsrelevante Prozesse als wichtigsten Schritt, Quelle: Deloitte

Zwei Drittel der Befragten CIOs bewerten Innovation als Schlüsselelement für die Business-Strategie ihres Unternehmens. Drei Viertel verfügen eigenen Angaben zufolge über ein tiefes Verständnis darüber, wie die IT die Innovationsstrategie ihres Unternehmens unterstützen kann.
Auf der anderen Seite sehen 69 Prozent die IT derzeit nicht als Innovationsförderer. Etwa die Hälfte der Befragten bezichtigt Ihr Unternehmen selbst, die Entwicklung bis auf Weiteres zu verhindern oder zu bremsen. Ungenutztes Innovationspotenzial findet sich insbesondere bei der Nutzung von Big Data und Analytics-Themen, die als strategische Lösungen große Rollen spielen. Mit diesen Themen kann die IT ihren Wertbeitrag im Unternehmen demonstrieren.

Um der neuen Rolle als Business-Partner gerecht zu werden, und diese zu festigen, gilt es, geeigneten Nachwuchskräfte und Talente mit Business- und Strategieverständnis zu finden. Fähigkeiten im Bereich Business-Analyse, Analytics & Big Data sollten natürlich  schon vorhanden sein.

Herausforderungen für IT-Talents in der Finanzbranche
Herausforderungen für IT-Talents in der Finanzbranche, Quelle: Deloitte

Das sind einige der Finanzbranchen – bezogenen Ergebnisse der aktuellen CIO Survey 2013 – Reconnect, Rebuild, Reimagine, Redeliver von Deloitte. Für die Studie wurden über 700 CIOs in insgesamt 36 Ländern befragt.

Ein Vergleichsportal für Unternehmensfinanzierungen

Heute stellt uns Boris Pomeranets, Leiter Business Development bei finaboo, das neue Vergleichsportal für Unternehmensfinanzierungen vor.

Das Internet und die digitale Revolution haben auch in der Geschäftswelt viele fundmentale Veränderungen veranlasst. Das Internet hat in den letzten Jahren einige Branchen (bspw. Verlagswesen und Handel) komplett verändert und, es ist offensichtlich, dass, wenn auch um einige Jahre verzögert, nun auch der Finanzindustrie fundamentale Anpassungen bevorstehen.

Auslöser und Treiber für diese Veränderungen sind vor allem:

-       Kundenerwartungen an flexiblen und transparenten Dienstleistungen auch im Finanzbereich. Die Kundenentscheidung orientiert sich eher am Produkt selbst als am Anbieter des Produkts.
-       Der durch die Finanzkrise ausgelöste und verstärkte Vertrauensverlust gegenüber etablierten Banken.
-       Da das Thema Finanzierung unmittelbar mit Wettbewerbsfähigkeit zusammen hängt, rückt es immer stärker in Fokus vieler Unternehmen. Leider ist eine Besserung der Finanzierungssituation von Unternehmen kaum zu erwarten.

Unternehmen möchten den kompletten Banken und Finanzdienstleistungsmarkt abfragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen optimieren zu können.
Unternehmen möchten den kompletten Banken und Finanzdienstleistungsmarkt abfragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen optimieren zu können.

Umso wichtiger wird es für Unternehmen den kompletten Banken-/Finanzdienstleister-Markt abzufragen, um ihre finanziellen Rahmenbedingungen zu optimieren.
Das ist derzeit im gewerblichen Finanzierungsbereich schwer möglich, da es im Vergleich zur privaten Kreditvermittlung,  kaum etablierte Anbieter gibt.

Der vor kurzem gestartete neuer Anbieter finaboo.de hat es zum Ziel gemacht, den Kreditprozess im gewerblichen Finanzierungsbereich zu standardisieren. Finaboo bietet Unternehmen eine offene, transparente und neutrale Plattform an, die es ermöglicht, Unternehmensfinanzierung durch die Abfrage und den Vergleich mehrerer Finanzierungsdienstleister (Banken, Leasing- und Forderungsverkauf-Gesellschaften, Versicherungen, Investoren, etc.) zu erhalten und zu optimieren.

Auf der einen Seite gibt es Unternehmen – Finanzierungsnehmer, auf der anderen Seite Finanzierungspartner – Finanzierungsgeber (große Banken, oder spezialisierte Finanzierungsgesellschaften), die über finaboo zusammenkommen. Dabei erlaubt der gewerbliche Finanzvermittler die Zusammenarbeit zwischen jedem Finanzierungsnehmer und -geber sowie Cross-Selling. Speziell im Bereich Wirtschaftsförderung werden auch KfW Kredite über diverse Banken angeboten.

Durch finaboo bekommen Unternehmen also Zugang zu Finanzierungsdienstleistern, die im „normalen“ Leben nie auftauchen würden. Schauen Sie doch mal vorbei, die Nutzung ist übrigens kostenlos.

EXPERIENCE!

Wissen Sie, manchmal muss man einfach alte Zöpfe abschneiden. Das meine ich natürlich im übertragenen Sinn, denn schließlich hänge ich an meinen Haaren.

Was ich meine ist, dass man sich manchmal von Alt bewerten, aber etwas in die Tage gekommen Formaten trennen muss, um Neuem Platz zu machen. Sehen Sie, unser FI-TS Geschäftsbericht kam bis dato einmal im Jahr heraus und wurde an Sie als unsere Kunden online und als Printversion versandt. Er war natürlich auch  als PDF und eBook über unsere Website abrufbar.

Eine jährliche Aktuallisierung, gemäß den Unternehmenszahlen, ist uns aber zu wenig. Denn bei FI-TS ist das Jahr voller Ereignisse. Und da wir aus dieser Tatsache ein Nomen machen, heißt unser neues Unternehmensprofil EXPERIENCE. So  erleben, erfahren und durchleben Sie die neuesten Entwicklungen mit uns! Wir laden Sie ein, mit diesem schönen, neuen Format auf Entdeckungsreise zu gehen. Mit EXPERIENCE sind Sie  immer up to date! Wenn wir über ein neues Projekt, von einer neuen Anwendung, oder einer neuen Referenz berichten können, wird automaisch die alte Rubrik mit der neuen ersetzt. Nehme ich also die EXPERIENCE ein Jahr später wieder in die Hand, haben sich  ganz gewiss nicht nur die Unternehmenszahlen geändert.
Nicht nur die Aktualität unterscheidet EXPERIENCE vom Geschäftsbericht. Wir verzichten auf große Ausdrucksessions und drucken immer mal, wenn was benötigt wird. Das ist umweltfreundlich und effizient.
Viel Spaß beim Lesen!

Gartners 10 stärksten IT Trends für 2014 – (Teil 6-10)

10 Gartner Trends bis 2014Im ersten Teil von Gartners 10 stärksten Trends für 2014  habe ich bereits die Trend 1-5 vorgestellt. nicht minder interessant sind die Trends von 6-10, die auf dem Symposium in Orlando präsentiert wurden.

cloudNr.6 der stärksten Trends ist die Ära der persönlichen Cloud“. Im Personal Computing sind mehrere Geräte eingebunden und die Cloud werde mehr und mehr zum Dreh und Angelpunkt.

Nr. 7 ist Software Defined Anything (Sdx)“. Virtualisierung der IT. Hinter dem „Irgendwas“ verstecken sich beispielsweise Netzwerk, Rechenzentrum, Storage und Infrastruktur. Das  “Irgendwas” ist auch ein Sammelbegriff für verbesserte Standards bei Programmierbarkeit von Infrastrukturen und Interoperabilität. So gibt es auch im Bereich Serverbereitstellung Potential für weitere Standartisierungen und Automatisierungen.

Nr.8. ist IT in Web-Größe (Web-scale IT)”, Webdienste müssten vor allem agil und schnell betrieben werden können. Wer als Konzern weltweit Computing-Dienste bereitstellen will, müsse künftig IT à la Amazon und Google betreiben können. Grundsätzlich ist das richtig, doch ich denke, dass auch Nischenanbieter hier Ihre Chance haben. Sobald ein Unterhemen einen allein stehenden Mehrwert anbieten kann, rückt er in den Fokus der Branche. So können wir von FI-TS mit unseren Dienstleistungen, die perfekt auf die Banken- und Versicherungsbranche   zugeschnitten sind, unsere qualitative hochwertig Kunden unterstützen.

Als Trend Nr. 9 kommen die Smart Machines daher. Laut Gartner, werden wir immer mehr von Kontext-erkennenden Maschinen umgeben sein, die Aufgaben übernehmen, die bislang nuir Menschen ausfühern konnten.
Wenn also 2020 meine beste Freundin eine Maschine sein sollte, mache ich mir dann doch ernsthaft Sorgen.

Die Nr. 10 schlussendlich, ist das „3-D-Printing“ - besseres Design zu geringeren Kosten, das ist überzeugend.
Für Sie zum Abschluss die Opening Keynote zum Gartner Symposium 2013 in Orlando:

Gartners 10 stärksten IT Trends für 2014 – (Trend 1-5)

10 Gartner Trends bis 2014

Da waren sie neulich wieder, die 10 stärksten Trends für 2014, zusammengefasst von dem Marktforschungsunternehmen Gartner und präsentiert auf dem Symposium in Orlando. Natürlich würden auch einflussreiche und strategische Trends für die Finanzbranche aufgezählt. Klar, das Internet oder Cloud Computing sind jetzt keinen überraschenden Trends, aber selbst 2014 kann man die Welt nicht neu erfinden.

Mit der MDSM von FI-TS ist BYOD im Banken- und Versichererungsumfeld sicher gelöst.
Mit der MDSM von FI-TS ist BYOD im Banken- und Versichererungsumfeld sicher gelöst.

Das ist ja auch gut so, denn sonst würden wir mit unserem Mobile Device Secure Management (MDSM) nicht beim Trend
Nr. 1: “Mobile Geräte und deren Verwaltung” nicht vorn mitspielen. Damit ginge es bis 2018 stetig nach oben, denn die Anzahl der Mitarbeiter, die mit mobilen Geräten arbeiten, werde sich nahe zu verdreifachen.

Danach kommen mit Nr. 2: „Mobile Apps und Applikationen“. Das ist schließlich eine Schlussfolgerung von Trend 1.

Die Nr. 3 ist das „Internet der Dinge“. Dinge? Genau, dieser Trend beschreibt die Entwicklung zu kommunizierenden Gegenständen.  Endlich wird „Kit“ aus der amerikanischen Serien Knight Rider Realität! Lederjacken sind ja auch wieder „in“ und mit einer ordentlichen Minipli-Welle können wir dann Michael in unserem sprechenden  Auto imitieren. Doch man sollte weiterdenken, denn nicht nur Dinge werden vernetzt sein, sondern auch Menschen, Informationen und Orte. Es gibt also großes Entwicklungspotential.

Damit kommen wir zum Trend Nr. 4: Hybride Cloud und IT als Dienstleistung. Da sind wir von FI-TS wieder dabei. Die Zusammenführung von privater und dienstlicher Cloud ist mit MDSM sicher gewährleistet. Und als professioneller IT Dienstleister können wir auch künftige Dienste sicher in die Cloud einbinden. Private Infrastrukturen als Service (IaaS) werden sich entwickeln.

Nr. 5 ist die Cloud/Client-Architektur, Computing weg von „Clients“ hin zur Cloud, so die Prognose von Gartner. Die wachsenden Ansprüche mobiler Nutzer erfordern serverseitig immer höhere Rechnerleistung und immer mehr Speicherplatz. Rechenzentren ohne Kapazitätsbeschränkungen werden gefordert. In Utah steht ja bereits so eines, wie Yvonne Friese uns im August berichtet hat.

Damit habe ich die Top 5 vorgestellt, die Plätze 6-10, die nicht minder interessant sind, folgen am Mittwoch.

Selbstversuch: Besuch auf der Nerd Nite München

Quelle: von avatar-1 unter http://www.flickr.com/photos/avatar-1/
Quelle: von avatar-1 unter http://www.flickr.com/photos/avatar-1/

Da ich seit geraumer Zeit in der IT-Branche arbeite, fühle ich mich manchmal schon selbst etwas “nerdy”. Darum hielt ich es für einen gute Idee, die Nerd Nite in München zu besuchen. Wenn ich  die Vorträge gut fände, hätte sich meine Selbst-Diagnose bestätigt.

Gespannt, was mich wohl für Koryphäen von morgen erwarten und angestachelt von dem wirklich netten  Artikel von Jan Heiermann vom BR Zündfunk, betrat ich also die Hallen des Neuraums.  Die Location überzeugte mich und der Andrang auch. Ca. 230 Menschen (habe ich in der Pause nachgezählt) saßen bereits erwartungsfroh in den Reihen und 1/4 davon waren Frauen. Vielleicht weibliche Nerds?

Das Konzept der Veranstaltung ist folgendes: Drei Nerds halten einen viertelstündigen Vortrag zu einem selbstgewählten Thema. Das kann sich aus ihrem Studium, Arbeit oder Hobby ergeben.
Patrick Gruban ist der Macher dieser  Veranstaltungsreihe. Die Idee stammt aus den USA. In New York finden seit 2006 regelmäßig Nerd Nites mit dem Motto “It’s like Discovery Channel with beer” statt. In seiner Begrüßungsansprache empfahl er ordentlich Bier zu trinken, dann würden auch die Vorträge besser werden. Ich musste lachen und fühlte mich gleich ein wenig assimiliert. Seit Juni 2009 versammelt sich auch in München regelmäßig eine Fangemeinde.

Nun wäre es total unpassend in undiplomatischer Weise über diese vortragenden Nerds zu sprechen. Nur weil ich keinen Zugang habe.  Darum behaupte ich mal, dass ich diesen Abend total cool fand.

Im ersten Vortrag ging es um das Üben an der Posaune. Ich mag Vorträge, bei denen ich nicht weiß, wann der Redner zum Punkt kommt, oder sich am Ende herausstellt, dass es gar keinen Punkt gab! Ich habe viele, viele Notenblätter gesehen, es wurden mir viele Namen vorgestellt, von denen ich und das restliche Publikum, noch nie etwas gehört haben. Der Sprecher war wirklich sympathisch (ehrlich), aber mein Interesse am Thema konnte er wahrlich nicht wecken.

In der Pause habe ich mir das Publikum näher angeschaut: Fettiges, schuppiges  Haar finde ich in unseren fast diktatorisch, äußerlichen Gesellschaft schon fast rebellisch.
Diesen Handyhalter an der Hose mit interessant-hohem Bund habe ich auch schon fast verdrängt. Hier hat er immer noch seinen festen Platz. Er ist auch ungemein praktisch. Wenn ich daran denke, wie oft der Anrufer auflegt, bevor ich mein Handy in der Handtasche finde, muss ich mich fragen, was eigentlich bei mir falsch läuft.

“Computers are a girls best Friend” heißt der 2. Vortrag und beschäftigt sich mit dem Thema, warum der Anteil an Frauen in der IT so klein ist. Die Rednerin gestaltet den Vortrag interessant und lockert ihn gekonnt mit Ironie auf. Gar nicht nerdy. Ich hatte an der Uni auch 2 Semester Wirtschaftsinformatik, mich haben dabei weder das Image noch der Glaube, dass Informatik zu schwer für mich sei, abgeschreckt. Ich fand einfach andere Fächer interessanter und habe darum dieses Fach nicht weiter vertieft.

Warum ist die Chaostheorie für die Komplexität von Kalendern verantwortlich? So die Frage, die im letzten Vortrag beantwortet werden sollte. Nachdem etwas langatmig der gregorianische, der jüdische, der islamische, der discordianische Kalender und Symmetry 454 erklärt wurden, wurde ein Partyspiel versprochen. Nachdem sich das aber doch sehr deutlich hinzog, habe ich mich entschlossen, den Saal zu verlassen. Schließlich ist der nächste Tag ein Arbeitstag und wie heißt es doch gleich: “Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist”!

Nun ist es an Ihnen, die Nerd Nite auszuprobieren. Ist doch mal was anderes und sicher eine Erfahrung wert.

IBM Security-Studie untersucht Best Practice von CISOs

Das IBM Center for Applied Insights hat in Zusammenarbeit mit IBM Security Systems und IBM Security Services eine Studie über Best Practice von CISOs erhoben. Sicherheitsverantwortliche (Chief Information Security Officers) aus meist großen, internationalen Unternehmen, verschiedenster Branchen, wurden dabei zu ihren spezifischen, organisatorischen Praktiken und Verhaltensweisen interviewt. Das Ergebnis soll anderen CISOs Hilfestellung geben. Ein großes Thema ist dabei natürlich MDM. Die Unternehmen haben bereits Cloud-Security-Services im Einsatz und Mobile-Security-Technologie auf der Agenda.

Charakteristika führender CISOs
Charakteristika führender CISOs / Quelle: IBM
PDF unter: http://www.ibm.com/smarterplanet/global/files/us__en_us__cai__ciso_2013_infographic.pdf

Was war neben der Hilfestellung für andere CISOs der Hintergrund der Studie? Ganz klar wurde bei der Studie die veränderte Rolle der CISOs heraus gestellt. Ein erfahrener CISO sei heute sowohl technologisch bewandert, als auch unternehmerisch denkend. Er sei ausgestattet mit der Fähigkeit, Themen auf Geschäftsführungsebene zu vertreten, aber auch in der Lage, komplexe Technologien zu handhaben.

In diesem Zusammenhang muss ich an unsere Teilnahme am IM BMP Symposium denken, wo im Zuge neuer Prozessgestaltung, ganz klar, die enge und kommunikative Zusammenarbeit von IT und Fachabteilungen im Fokus stand. Im FI-TS Blog Beitrag über wanderende IT Budgets wurde deutlich, dass sich die Rolle der IT zum wertvolleren Partner entwickelt, wenn CISOs sich auch um strategische Themen kümmern.  In der IBM Studie wird gezeigt, wie wichtig das ist.

Beim Thema  Geschäftspraktiken/Business Practices betonen die befragten Sicherheitsverantwortlichen die Notwendigkeit klarer Strategien und Policies, umfassenden Risikomanagements und sehr guter Vernetzung im Unternehmen, um in ihrer Rolle effektiv zu sein. Erfahrene Sicherheitsverantwortliche treffen sich regelmäßig mit ihrer Geschäftsführung, um Risiko- und Budgetthemen, sowie die Implementierung neuer Technologien zu disskutieren.

Beim Thema Reife von Technologien/Technology Maturity, stünde Mobile Security an vorderster Stelle. Ca. ein Viertel der Sicherheitsverantwortlichen hätten die Sicherheits-Technologien in den letzten 12 Monaten eingeführt.Drei Viertel (76 Prozent) derUnternehmen hätten momentan schon irgendeine Art von Cloud-Security-Services im Einsatz.

MDM
Laut IBM Studie haben weniger als 40% der Organisationen spezifische Regeln und Richtlinien für BYOD im Einsatz.

Cloud- und Mobile-Computing erhalten eine hohe Aufmerksamkeit in vielen Organisationen. Dennoch konzentrierten sich die CISOs auf weiterhin auf Basistechnologien wie Identity und Access Management, Network-Intrusion-Prevention, Schwachstellen-Scanning und Datenbank-Sicherheit. Ein Tipp sei, weniger über die Technik, sondern mehr über Regeln, Praktiken und die Mobile-Strategie nachzudenken. Weniger als 40% der untersuchten Organisationen hätten bisher spezifische Regeln und Richtlinien für private Geräte oder eine Unternehmensstrategie für Bring-your-own-Device (BYOD) im Einsatz. Doch dieses Manko sei erkannt und daher ist BYOD und die Handhabung aus geschäftlichen und privaten Anwendungen Top-Bereiche für die Entwicklung der IT-Sicherheit in den nächsten 12 Monaten. Wir haben dieses Thema für die Banken- und Versicherungsbranche bereits aufgegriffen und mit unserem FI-TS Mobile Device Secure Management (MDSM) eine sichere Lösung entwickelt.

Beim letzten großen Thema der Studie, und zwar Messmöglichkeiten/Measurement Capabilities kristallisierte sich raus, dass nur zum Teil Metriken für Budgetierung, neue technologische Investitionen, oder sehr selten, Metriken für die Entwicklung strategischer Prioritäten der Sicherheitsorganisation verwendet werden. Im Allgemeinen seien technische und betriebswirtschaftliche Kennzahlen noch auf operative Themen wie das Verfolgen von Sicherheitsvorfällen, gestohlene Daten oder Geräte, sowie den Audit-und Compliance-Status ausgerichtet.
Nur 12 Prozent der Befragten brächten Geschäfts- und Sicherheitsmaßnahmen in das Unternehmensrisiko-Prozessmanagement ein, obwohl Sicherheitsverantwortliche sagen, daß der Einfluss der IT-Sicherheit auf das allgemeine Unternehmensrisiko ihr wichtigste Erfolgsfaktor ist.

In der Pressemitteilung von IBM erfahren Sie Details. Im Video gibt es Statements von CISOs zum Thema “The role of the CISO is evolving from being a technical leader to a business leader.”