Blog von FI-TS über Finance- und Technologie Themen
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Author Archiv: Alexander J. Renner

Quo Vadis, Datenschutz?

Erstellt von Alexander J. Renner in Management-Forum - (0 Kommentare)

“Weniger Datenschutz ist zeitgemäß.” In einem Interview von Mike Arrington bei “The Crunchies” im Januar äußerte sich Marc Zuckerberg, Gründer und CEO der Social Media Plattform Facebook. Er begründete seine Meintung damit, die Privatsphäre sei ein mittlerweile  überholtes Konzept. Mehr und mehr Nutzer wollen und werden immer mehr von sich persönlich im Internet preisgeben.

Fakt ist jedoch, daß momentan der Datenschutz in verschiedenen Ausprägungen gültig ist. Das variiert von Land zu Land und von Staatenbund zu Staatenbund (z.b. EU). Auch wird er durch die Generationen hindurch verschieden gelebt. Junge Leute scheren sich nicht viel darum und geben ihre privaten Daten gerne preis, während älteren ihre Privatsphäre sehr wohl viel bedeutet und sie dafür kämpfen würden.

Auch gelten für Wirtschaftsunternehmen nach wie vor die teilweise sehr strengen Datenschutzbestimmungen, unabhäng davon, wie die Kunden mit ihren eigenen Daten privat umgehen. Die zunehmende Anzahl von Datenpannen zeigt beim Umgang mit persönlichen Daten dringenden Handlungsbedarf: Ein paar Beispiele exemplarisch aufgezeigt und beliebig erweiterbar.

Andererseits fordern viele Experten Änderungen im Datenschutz. Die Einen wollen ihn verschärfen, andere lockern. Zuviel Datenschutz verhindert wichtige technische Innovationen. Andere Länder werden uns davonlaufen.

Prof. Dr. Heckmann beantwortet Fragen
Wir haben zu diesem Thema Dirk Heckmann zu uns aufs Management-Forum eingeladen. Er ist Professor an der Uni in Passau, Richter am bayr. Verfassungsgericht und Leiter des Center for IT-Compliance and Trust am Deutsche Telekom Institute for Connected Cities (TICC) in Friedrichshafen. Wir sind gespannt auf seine Aussagen zum Datenschutz im Spannungsfeld zwischen Innovation und Schutz der Privatsphäre.

Tag der Internetsicherheit

Erstellt von Alexander J. Renner in Medien - (1 Kommentar)

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Update für 2012: Tag der Internetsicherhit 2012

Heute am 9. Februar  ist der Tag der Internetsicherheit. Die Europäische Union begeht nun schon seit 2004 den “Tag der Internetsicherheit” (Safer Internet Day). Jedes Jahr picken sich die Organisatoren von Insafe ein Schwerpunktthema heraus. Dieses Jahr ist der zunehmnde Schwund an Möglichkeiten der Menschen, ihre eigenen Inhalte, die sie im Internet online stellen, zu kontrollieren, wieder zu löschen oder zu betimmen, wer darauf Zugriff hat.

Think B4 U post
Das Motto dieses Jahres richtet sich an die jungen Leute mit “Think B4 U post“, also “Denk nach, bevor du veröffentlichst”.  Hintergrund: Das Internet vergisst nicht. Auch Jahre nach der Veröffentlichung von Posts, Bildern, Videos oder anderer Inhalte, können diese von Google und Co. noch gefunden werden, obwohl man die ursprüngliche Quelle längst gelöscht hat. Downloads und Wiederveröffentlichung an anderer Stelle sorgen für die webmässige Unsterblichkeit.

Die Aktion will sich jedoch auch dafür einsetzen, dass die Menschen die Kontrolle über die von ihnen eingestellten Inhalte (zurück)erhalten. Momentan gibt man per Klick auf die AGB´s von vielen Social Media Portalen die Rechte an seinen Texten, Bildern, Videos, persönlichen Daten und Verknüpfungen zu Anderen ab. Löschen ist nicht, nur deaktivieren, wobei die Daten beim Anbieter bleiben.

Hier dazu der kurze Spot:

Neues Banking-Konzept: Fidor

Erstellt von Alexander J. Renner in Management-Forum - (0 Kommentare)

“The World’s First Social Community Bank?” Auf der Sommesso (Corporate Social Media Summit) in Zürich stellte Matthias Kröner von Fidor sein neues Banking-Konzept vor. Er arbeitet aber bereits seit Längerem daran und konnte letztes Jahr damit an den Start gehen.

Social Community Banking
Kurze Vorstellung der Konzeption: Eine Bank – nur im Internet. Die Kunden kennen sich untereinander. Sie bilden eine “Community”. Wer Beratung braucht oder eine Frage hat, stellt sie offen in der Community. Wer sie beantwortet und dafür gut bewerbertet wird, erhält etwas Geld dafür. Die Bank hat seit Mai 2009 eine Vollbanklizenz, aber keine Filialen, keine Geldautomaten, keine Call-Center, die Abends anrufen und ihre Produkte verkaufen wollen. Die Bank ist die Community und die Community ist die Bank. Dort werden Produkte empfholen, diskutiert und wieder abgelehnt.

Omnipräsent ist die Fidor Bank AG entsprechend in den einschlägigen Social Media Portalen Facebook, Xing, Twitter und Youtube. Im bekannten Video-Kanal spricht der CEO und Gründer, Matthias Kröner, locker und hemdsärmelig über die neuesten Änderungen bei Fidor, über Erfolge und Pannen. Er kommt dabei sehr authentisch in seinem Münchner Dialekt rüber. Hier sein aktuelles Januar-Update:

Das hat uns natürlich neugierig gemacht. Was steckt dahinter? Mit einer Vollbanklizenz unterliegt er der Bankenregulierung. Basel II, Bafin, Datenschutz, Compliance… Wie setzt er das um? Wir haben ihn in unser FI-TS Management-Forum am 25.02. nach München eingeladen – ein Heimspiel für ihn. Er wird uns diese Fragen beantworten und sein Geschäftsmodell grundsätzlich vorstellen. Wir sind gespannt…

CeBIT-Flyer der Sparkassen-Aussteller ist online

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Nun ist der CeBIT-Flyer der gemeinsamen Aussteller auf dem Stand der Sparkassen-Finanzgruppe fertig. Anbei kann er bei Slideshare gelesen oder heruntergeladen werden. Wir sind auf Seite 14 mit unserem Profil vertreten.

Banken-Outsourcing 2015: Was wird sich ändern?

Erstellt von Alexander J. Renner in Medien - (3 Kommentare)

Das Magazin “Banken-und-Sparkassen” fragte vor Kurzem zum Thema “Banken-Outsourcing 2010″: Was wird sich ändern? Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender unserer Geschäftsführung gab die Antworten.

Derzeitige Situation
Einigen Banken leiden noch unter den Nachwehen der Finanzkrise, während sie sich jedoch bereits jetzt für die Zeit danach neu aufstellen müssen. Das zwingt sie, ihre bisherigen Geschäftsmodelle und Ansätze grundsätzlich komplett zu hinterfragen. Das elementare Ziel ist, wesentlich effizienter zu werden und Kosten zu senken. Bei den Services reicht die Bandbreite von der Abschaffung bestehender Systeme über die Hinzunahme von angepaßten Standarddiensten bis zur völligen Fremdvergabe der Services.

Neue Trends greifen
Hier sieht Kirchmann Trends, die Einfluß auf die Servicegestaltung der Bank haben werden. Die Nutzung der IT durch die Kunden  (z.b. Social Media) und Verbraucher (z.b. iPhone, Mobile Web) ist völlig im Wandel. Neue Anforderungen kommen auf die Finanzanbieter zu. Auch die Mitarbeiter werden mobiler und flexibler, was sich auf die Arbeitsplatzgestaltung auswirken wird. Entwicklungen wie die Virtualisierung der Arbeitsplätze und die Verlagerung der Anwendungen in eine Finance Cloud können diesen Trend zum Vorteil der Bank werden lassen. Mitarbeiter können beispielsweise zu Hause ihre private Hardware nutzen, während sie im Büro vom Thin Client aus arbeiten.

Identity und Compliance
Daneben gibt es im Finanzumfeld ein paar Dauerbrenner, die immer aktuell sind, in sich jedoch einen Wandel durchmachen. Nach der Finanzkrise rufen viele nach neuen, staatenübergreifenden Regulierungsmechanismen. Welche Formen hier kommen werden, sie müssen in der IT abbildbar sein.  Der Datenschutz spielt eine immer wichtigere Rolle. Seine rechtskonforme Umsetzung über den gesamten Lebenszyklus von der Erhebung, über die Verarbeitung, Archivierung und schließlich der Löschung wird zunehmend zur Herausforderung. Fallen einerseits immer mehr Daten an, werden sie andererseites über wesentlich mehr Quellen und Schnittstellen genutzt.

Der gesamte Artikel als Pdf zum Herunterladen

FI-TS geht auf die CeBIT

Erstellt von Alexander J. Renner in CeBIT - (3 Kommentare)

Wir werden in diesem Jahr wieder auf der CeBIT in Hannover vertreten sein. Auf dem Gemeinschaftsstand der Sparkassen-Finanzgruppe belegen wir in der Halle 11 unsere Präsentationsfläche. Das SIZ übernimmt wieder die Koordination des Messestandes. Damit können wir uns auf unseren Teil konzentrieren und sind dankbar darüber, daß die erfahrenen Kollegen in Bonn wieder die Gesamtorganisation schultern werden.

Halle 11, Stand 62
Erst anfang 2010 fiel die Entscheidung pro CeBIT. Wir sind aber nach einer schnelle Woche nun wieder voll im Plan. Unser Stand hat in der Halle 11 die Nummer 62. Dort sind wir neben

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Die CeBIT in Hannover vom 02.-06. März 2010 / Bild: Messe AG, Pressematerial

Wir erarbeiten gerade die Basismaterialien, werden uns am Sparkassentag (dem ersten Dienstag, 02. März) mit einem Sprecherplatz beteiligen und gestalten unsere Webseiten.

Wo uns noch die zündende Idee fehlt: Ein witziges, einfaches, kleines Werbegeschenk für die Besucher auf unserem Stand. Etwas, was es noch nicht seit Jahren schon gibt oder wir es auf 17 anderen Ständen auch kriegen. Irgendwie steht in allen Werbemittelkatalogen das Gleiche drin. Die Hersteller bieten auch im direkten Kontakt die gleichen Give-Aways an. Fehlt da die Innovation? Oder gibt es eine Werbemittel-Norm, die Pfiffiges nicht zulässt? Hat jemand von ihnen eine spritzige Idee?

f-i-ts.de jetzt auch in englischer Sprache

Erstellt von Alexander J. Renner in FI-TS | intern - (0 Kommentare)

Wir bieten unseren Besuchern auf www.f-i-ts.de den Webauftritt nun auch in englischer Sprache an. Durch einen Klick auf das Ländersymbol oben rechts, kann man einfach zwischen den Sprachen Englisch und Deutsch wechseln.

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www.f-i-ts.de jetzt auch in Englisch / Bild: FI-TS

Wir bieten damit alle relevanten Inhalte zweisprachig an. Das Blog hier und die AGB´s (Einkaufsbedingungen) nehmen wir davon aus.

Wir freuen uns auf viele Besucher, die sich auch in englisch über uns und unsere Leistungen informieren wollen.

Die Sadt Los Angeles vertraut künftig den Google Apps für E-Mail und Büroanwendungen (Textverarbeitung, Präsentation, Tabellenkalkulation, ect.) in der Cloud. Über 34.000 Mitarbeiter werden die Online-Dienste von Google nutzen. Die kalifornische Metrople ist jedoch keineswegs die erste, die diesen Schritt geht. In diesem Herbst sind bereits zahlreiche andere staatliche Institutionen in die Cloud gewandert. Die Kollegen von Google geben auf ihrer Referenz-Seite einen guten Überblick, wer schon alles die neuen Services nutzt.

Das Projekt
Randi Levin, CIO von Los Angeles, berichtet über die Hintergründe, warum man sich gerade für die Cloud-Services des Suchmaschinen-Riesen entschied. Levin gibt an, daß sich durch die neuen Servcies Sicherheit und Verfügbarkeit der Mail-Systeme wesentlich verbessert hätten. Die alten Systeme wurden durch sein Team der Information Technology Agency (ITA) noch selbst auf eigenen Servern gehostet, die nun durch die Cloud von Google abgelöst wurden. Zudem können die Mitarbeiter der Stadt nun gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, Dokumente, Videos und Seiten teilen. Insgesamt erhöhen die neuen Cloud Services die Effizienz innerhalb der einzelnen Departements als auch übergreifend die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen der Stadtverwaltung. Und natürlich spart die dauerhaft klamme Stadtverwaltung durch die neue Lösung dringend benötigte Steuergelder, die nun anderweitig eingesetzt werden können.

Randi Levin gab dazu ein kurzes Interview:

Insgesamt bemerke ich dabei, daß Bedenken, die hierzulande dem Suchmaschinen-Riesen entgegengesetzt werden, in den USA scheinbar keine so große Rolle sielen. Themen wie Datenschutz oder “Was macht Google mit den gewonnen Daten” (Transparenz), Werbeeinblendungen und die Erstellung von genauen Nutzerprofilen durch ein externes Unternehmen lassen uns mehr aufhorchen und vorsichtig werden als es jenseits des Atlantiks der Fall ist.

Nun haben wir den Folder (Broschüre) für unser Management-Forum nächstes Jahr veröffentlicht. Die gesamte Einladung verlagert sich zunehmend ins Internet. Dadurch sind wir etwas freier in der Gestaltung und der Form  geworden. Der diesjährige Folder ist deshalb quadratisch geworden. Das Design ist ans Web angelehnt. Unsere Texte haben wir wesentlich knapper gehalten, da wir an vielen Stellen auf die Webseite hinweisen.

Hier können sie den Folder zum Versenden, Durchblättern oder Ausdrucken bei Slideshare.com sehen: